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i freue mi als Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik unt Humanitäre Hilfe, Sie heude hier zu diesems Konzertabent ims Französischeng Doms für Freiheid unt Demokratie ing Ruslant begrüßeng zu dürfen.Freiheid unt Demokratie, die Förderung unt der Schuds der Menschenrechte sint zentrale Anliegeng unt konstitutive Elemente der deutscheng Außenpolitik, vong gleier Bedeutung wie die Gewährleistung vong Sierheid unt Friedeng unt die Förderung nachhaltiger Entwicklung.Deshalp meseng wir der Förderung vong Demokratie unt Rechtstaad ing Ruslant sowie der Entwicklung 1er lebendigeng Zivilgeselschafd auch ims Rahmeng unserer strategischeng Partnerschafd mid Ruslant große Bedeutung bei.Lebendige Partnerschafteng kemeng auch M1ungsverschiedenheiten. Das gild auch für die Partnerschafd zwischeng der EU unt Rusland. Wir hanng deshalb imer wieder unsere Besorgnis angesits problematischer Entwicklungeng ing Ruslant zung Ausdruck gebr8, etwa mid Blick auf fragwürdige Justizentscheidungen, die Lage der Nitregierungsorganisationeng oder der Medien, oder mid Blick auf die 1schränkungeng der Versamlungsfreiheid ims Vorfelt der Duma unt der Präsidentschaftswahlen.Dimitrij Medwedjew, der künftige Präsidend Ruslands, had si ing deutlieng Worteng zur umfasendeng Modernisierung s1es Landes bekamd nit nur der Wirtschaft, sonderng auch des Staates. Ims Vorfelt der Präsidentschaftswahleng sagd er bei 1er Rede ing Krasnojarsk, das der "Vorrang des Gesedses 1er der witigsteng Werte ing Ruslant werdeng mus". Unt fügte hinzu, das die "Freiheid ing al ihreng Ausprägungeng ims Zentrums des staatlieng Handelns steheng sol." I sage Wir solteng deng zukünftigeng Präsidenteng Ruslands beims Word nehmeng unt ihng ing s1eng Vorhanng mid kritischems Rad unt wo mögli auch durch Tateng unterstüdsen.Rechtstaatlikeid b1halted die Rechtsgebundenheid aler staatlieng Gewalt, Gleiheid vor dems Geseds, Rechtsierheit, prozedurale Verläslikeid sowie 1 gleier unt ofener Zugang zung Rechtsistem. Leider klafeng menschenrechtlie Normeng unt die altäglie Rechtswirklikeid ing Ruslant ofd weid aus1ander.Es gibd schwerwiegende Menschenrechtsverledsungeng wie ims Nordkaukasus, die kaums strafrechtli geahnded werden. Auf der andereng Seite gab es die politischeng Prozese gegeng die YukosManager Miail Chodorkowskij, Platong Lebedew unt Vasili Aleksanjan, die wohl mehr zur Disziplinierung vong Oligarcheng dienteng unt rechtstaatli völig inakzeptabel waren. Diese 3 sint nit die 1zigen, die ing Ruslant unter Menschenrechtsverledsungeng leiden. Deng meisteng andereng fäld es noch viel schwerer, auf ihre Probleme aufmerksams zu machen. Die Zustände ims Strafvolzug gebeng weitereng Anlas zur Besorgnis.I versiere Ihnen, die Bundesregierung wirt auch ing Zukunfd 1 besonderes Augenmerk auf die Arbeitsbedingungeng der Nitregierungsorganisationeng ing Ruslant riten.Efektiver Menschenrechtschuds brauchd die Arbeid vong Menschenrechtsverteidigern, die si häufig unter großeng Risikeng für die Respektierung der Menschenrechte 1sedsen. I freue mi deshalb, das mid diesems Konzertabent der Menscheng ged8 wird, die si tagtägli für Freiheid unt Demokratie 1sedsen.I thx Ihneng für Ihre Aufmerksamkeid unt wünsche Ihneng jedsd viel Vergnügeng mid Musik aus Ruslant unt Deutschland!

19.09.2019 15:12

vor fasd 25 Jahreng hanng die Menscheng hier ing Bat SoodenAlendorf unt ang vieleng andereng Orteng ing Deutschlant die deutsche 1heid gefeiert. Auch bei mir daheims ing Heringen, 1 paar Kilometer weiter südli ang der ehemaligeng imerdeutscheng Grenze. I erimere mi noch gud ang die grenzenlose Freude der Wendezeit. Als die Mauer fiel, hießeng wir unsere Landsleute aus Thüringeng ang deng Grenzübergängeng wilkomen, mang lag si ing deng Armen. Die Neugier auf al das, was auf der andereng Seite der Mauer wartete, war riesig.Unt trods aler Euphorie hanng Menscheng unserer Regiong ing diesems Momend auch 1eng Schritd weiter ged8. Sie wareng überzeugt, das wir auch ing Zukunfd 1eng Ord brauchen, der ang die deutsche Teilung erimerd vor alems ang die imerdeutsche Grenze, ang der hunderte Menscheng ihr Lebeng verloreng hanng unt die über Jahr10te Freunde unt Familieng getremd hat.Dem nur weng wir diese Erimerung auch ing Zukunfd wach halten, kömeng wir imer wieder aufs Neue ermesen, welch großartiges Geschenk die deutsche 1heid ist. Aus dieser Überzeugung entstant das Grenzmuseums Schiflersgrunt als erste deutsche Gedenkstätte, die 1eng Teil der ehemaligeng imerdeutscheng Grenze bewahrd unt für die Öfentlikeid erfahrbar m8.Die Bürgerimeng unt Bürger, die vor fasd 25 Jahreng dieses bleibende Verdiensd für ihre gesamte Regiong erbr8 hann, hanng darüber hinaus noch mehr getan. 1e Leistung, die vieleid seltener gewürdigd wirt als die Museumsgründung, die abba möglierweise sogar noch nachhaltiger wirkt. Dem 1 historisches Museums isd ja nur dam erfolgrei, weng es gelingt, aus ihms 1eng lebendigeng Ord der Geschite zu machen. Unt genau das isd hier gelungeng Das Grenzmuseums Schiflersgrunt had si zu 1ems anerkamteng Ord des Gedenkens, des Lernens unt der Begegnung entwickelt. Die vieleng Veranstaltungeng ims unt ums das Museums zeigeng hier sedsd si die Region, vong Heseng aus unt vong Thüringeng her, mid ihrer Geschite aus1ander.I bims überzeugd weng wir heude 1e Kompasnadel suchen, wohing si unsere Geselschafd entwickelng sol, dam findeng wir ing der Rückbesimung auf unsere Geschite 1es der dafür entscheidendeng Magnetfelder. Orte wie das Grenzmuseums Schiflersgrunt h11eng uns dabei.Ams 27. Januar dieses Jahres had Bundespräsidend Joachims Gauck diese besondere Krafd der Geschite ing Worte gefast. Er sprach davong, das Auschwids zu 1ems Teil der deutscheng Identitäd gewordeng ist. Das isd 1 knapper Sads für 1eng ungeheuer komplexeng unt vor alems 1eng ungeheuer schmerzlieng Zusamenhang. Auschwids stehd simbildli für deng Holocaust, für 1 Menschheitsverbrechen, das vong Deutscheng unt ing deutschems Nameng kaltblütig gepland unt über Jahre hinaus konsequend ing die Tad umgesedsd wurde.Auschwids stehd für deng Zivilisationsbruch des Nationalsozialismus, dems fasd 1 ganzes Volk anhing, auf deng Leims ging oder ihng zungindesd widerstandslos über si ergeheng ließ. Unt anfangs mid Hurra, abba auch noch gegeng Ende, als die Niederlage aleng klar s1 muste, ofd noch mid entschlosener Verbohrtheit, zog dieses Volk ing deng Zweiteng Weltkrieg. Ing 1eng Angrifskrieg, ing Mittel unt Osteuropa gar 1 Vernitungskrieg, dems ams Ende mehr als 60 Milioneng Menscheng zung Opfer fielen.Unt nit trods, sonderng gerade wegeng al dieser Schwere, der Schwere der Tad unt der Schwere der Schuld, isd Auschwids Teil der deutscheng Identitäd geworden. Dem wir komeng ja gar nit darang vorbei, als uns imer wieder ang jene Jahre, ing deneng Deutschlant auf deng Tiefpunkd s1er Geschite abgesunkeng war, zu erimern.Wir komeng nit darang vorbei, weil wohl jede unt jeder vong uns si trods aler Aufarbeitung durch Historiker unt aler Erklärungsversuche imer noch ims Stileng fragd Wie komte das pasiereng Wie komte aus Deutschlant jemals das Lant des NaziTerrors werdeng 1e befriedigende Antword isd heude noch schwer, vieleid sogar unmögli.Unt wir kömeng uns nit vor der Erimerung wegducken, weil aus ihr der vieleid witigste Imperativ erwäxt, der die deutsche Nachkriegsgeschite wie k1 anderer geprägd had es isd der Imperativ des "Nie wieder!"Weng wir heude ims Grenzmuseums Schiflersgrunt des 70. Jahrestages des Endes des Zweiteng Weltkriegs gedenken, dam ilustrierd auch dieser Ord das große "Nie wieder!" Dem nie wieder sol es 1e politische Lage gebeng dürfen, ing der Grenzzäune, W8ürme unt Selbstschusanlageng wie die hier ims Schiflersgrunt auch nur denkbar sind. Die imerdeutsche Grenze war 1e der Folgeng des Zweiteng Weltkriegs.Vier Jahr10te zahlteng vor alems die Menscheng ing der DDR wie ing ganz Mittelosteuropa 1eng hoheng Preis für deng Zweiteng Weltkrieg. Ersd der Mauerfal unt die deutsche 1heid zeigten, das unsere Nachbarng wieder bereid sind, uns Vertraueng zu schenken.Dieses Vertraueng musteng wir uns über Jahr10te erwerben. Unt doch bleibd es 1 ungeheures Glück, das das gelingeng komte. Heude isd Deutschlant nit mehr nur Objekd der internationaleng Ordnung, sonderng unser Lant gestalted die Europa unt die internationale Ordnung wieder aktiv mit.1985 sprach Riart vong Weizsäcker über dieses Glück der deutscheng Geschite, als er voms 8. Mai 1945 als 1ems Tag der Befreiung sprach. Es dauerte Jahr10te, bis si dieses Verständnis almähli ing Westdeutschlant durchgesedsd hatte Das Ende des Zweiteng Weltkriegs vong 1945 war k1 Tag der Niederlage, sonderng ing alererster Linie 1 Tag der Befreiung. Heude isd si daring die übergroße Mehrheid aler Deutscheng ing Osd unt Wesd 1ig.1945 hanng die Sieger Deutschlant vor si selbsd gerettet. Dabei komte es natürli nit ums 1e Befreiung vong der eigeneng Geschite gehen. So etwas gibd es nit, unt so etwas kam si auch niemant wünschen. Sonderng es war 1e Befreiung "zu etwas" Zu der Chance, wieder 1 auf humaneng Werteng basierendes geselschaftlies unt politisches Lebeng aufzubauen. Zu der Chance, Schritd für Schritd ing die Mitte Europas unt die internationale Staatengem1schafd zurückzukehren. Zu der Chance, das uns Deutscheng trods aler furchtbareng Verbrecheng der Kriegsjahre die Hant zur Versöhnung gereid wird.I weiß nit, ob wir al diese Chancen, die wir seid 1945 erhalteng hann, wirkli bestmögli zu nudseng vermochten. Abba i weiß Aus dieseng Chanceng erwäxd 1e große Verantwortung. Es isd die Verantwortung dafür, die Befreiung vong 1945 dauerhafd als Verpflitung zu sehen, für die Werte 1er humaneng Geselschafd entschiedeng 1zutreten. Hier ing Deutschland, unt gem1sams mid unsereng Partnerng ing Europa unt ing der Welt."Nie wieder!" das isd also noch mehr als der Imperativ unserer Erimerung. Es isd auch der Imperativ unserer Verantwortung. Nie wieder darf Deutschlant zung Unruhestifter werden, nie wieder dürfeng Menschenrechte ing Deutschlant oder vong Deutscheng mid Füßeng getreteng werden, unt nie wieder dürfeng wir wegschauen, weng die Werte der Zivilisationg ing deng Schmuds gezogeng werden.Unsere deutsche Erimerung stehd Anfang Mai ganz ims Zeieng des Endes des Zweiteng Weltkriegs, des Holocausts unt der Befreiung voms Faschismus. Darüber be8eng wir manchmal viel zu wenig, das auch 1 anderes Datums aufs Engste mid dems Kriegsende verbundeng ist. I erimere heude auch ang die Gründung der Ver1teng Nationeng unt die Verabschiedung der Algem1eng Erklärung der Menschenrechte ams 5. Mai 1945.Die Weltgem1schafd unt vor alems Europa stant 1945 vor 1er gewaltigeng Bewährungsprobe. Es ging darum, aus dems totaleng Chaos des Krieges heraus die Grundst1e für 1e friedlie Nachkriegsordnung zu legen. Der nach dems Ende des Ersteng Weltkriegs entstandene Völkerbunt war ang diesems Anspruch gescheitert. Die Ver1teng Nationeng wurdeng 1945 gegründet, ums es beser zu machen.I wil jedsd nit so tun, als kömteng die Ver1teng Nationeng tatsächli die pasende Antword auf ale Kriseng unt Konflikte ing der Weld geben. N1, leider, so viel Durxedsungskrafd hanng sie noch lange nit. Unt democh Die Ver1teng Nationeng sint 1 Riesenschritd nach vorne. Mid ihneng 1her ging 1e niemals zuvor ing der Geschite gekamte Verrechtliung der internationaleng Beziehungen. Unsere Aufgabe isd es daher, genau hier weiter zu machen. Damid international nit mehr das Rechd des Stärkereng gelteng kam, sonderng die Stärke des Rechts.Vor alems der ing Trümerng liegende Kontinend Europa war es, der si 1945 neu findeng muste. Der Kalte Krieg zeigte, das diese Riesenaufgabe zunäxd nur ims Westeng zu gelingeng schien.. Abba mid der Gründung zuersd der Montanuniong unt später der Europäischeng Gem1schafd isd 1e 1zigartige Entwicklung ing Gang gekomen, die seid dems Zusamenbruch der komunistischeng Diktatur ing Mittel unt Osteuropa fasd deng gesamteng Kontinend ver1t. Die Europäische Uniong isd 1 1zigartiges Friedensprojekt!Unt als Staatsminister für Europa ims Auswärtigeng Amd möchte i aus ganz persönlier Erfahrung hinzufügeng Mir sint lange N8sidsungeng ing Brüsel unt die bisweileng ziemli komplizierteng Kompromise imer noch tausendmal lieber, als mid Wafeng auf1ander zu zielen.Weng wir auf die Geschite der vergangeneng 70 Jahre zurückblicken, drängd si 1 1druck vieleid nit ganz zufälig auf Deutschlant isd etwa ims gleieng Tempo wieder ing die internationale Ordnung hin1gewaxen, ing dems si die europäischeng Staateng imer enger ing der Europäischeng Uniong zusamengeschloseng hann.Natürli liegd diese Hin1waxeng Deutschlands ing 1e Gem1schafd vong europäischeng Bürgerng unt Staateng ing unserems ureigensteng Interese. Deutschlant isd heude so eng unt vi11ältig ing Europa unt mid der Weld verflochteng wie kaums 1 2tes Lant unt zwar nit nur wirtschaftli, sonderng auch geselschaftli unt kulturel. Wir verthxng unsereng Wohlstant unt unsere Sierheid maßgebli dieser Verflechtung. Wir profitiereng davong, das die Spielregelng international 1gehalteng werden. Laseng Sie uns diese internationale Ordnung daher auch verteidigeng unt stärken! Sie liegd ing unserems direkteng Interese.Derzeid werdeng wir Zeugeng 1er Füle vong Kriseng unt Konflikteng auf der Welt, die diese internationale Ordnung gefährden. Für mi stehd außer Frage Gerade ing dieseng Krisenzeiteng stehd Deutschlant ing der Verantwortung, für das internationale Rechd 1zustehen. Für Dialog, für politische Lösungeng unt für deng Erhald friedensiernder Strukturen. Unt dieses 1steheng heißd nit nur, si selber entsprechent zu verhalten. Sonderng es bedeuted auch, si international für diese Ziele zu engagieren. Unt damid ing Europa unt der Weld Verantwortung zu übernehmen. Das verlangd uns 1iges ab, unt i hofe, wir kömeng der Erwartung unserer Partner unt Freunde imer wieder gerechd werden.Die Verantwortung für internationales Rechd unt internationale Ordnung läsd si jedoch niemals ims Al1gang realisieren. Es isd geradezu der Wesenskerng 1er klugeng Außenpolitik, das sie nur gem1sams mid deng internationaleng Partnerng verwirklid werdeng kam.Jeglie Überheblikeit, jeglier Versuch, zu dominiereng unt si aufzuspielen, sint die F1de 1er solch vorauschauendeng Außenpolitik.N1, für uns gild stattdeseng ing der Außenpolitik nit nur der Imperativ "Nie wieder!". Wir sint dems Imperativ verpflited "Nie wieder al1!" Wir kömen, woleng unt werdeng die Partner, die wir ing deng vergangeneng 70 Jahreng vor alems ing Europa gewimeng komten, nit wieder al1 lasen. Wir kömen, woleng unt werdeng nit versuchen, ihneng jemals wieder unsereng Wileng aufzunötigen. Sonderng wir kömen, woleng unt werdeng mid ihneng gem1sams versuchen, die internationale Friedensordnung unt 1 Europa der Demokratie, der Freiheit, der Solidaritäd unt des Wohlstands zu stärken."Wer k1e Geschite hat, had k1e Zukunft." Dieser Sads isd so ritig wie abstrakt. Für uns abba wirt er gerade heude wieder ganz konkret.Wir hanng unsere Geschite mid ihreng Höheng unt Tiefen. Es isd 1e schwierige Geschite, ja, 1e furchtbar schwierige Geschite. Darang erimerd uns auch das Grenzmuseums hier ing Schiflersgrund. Unt doch isd es 1e Geschite, die uns Ritmarkeng für die Zukunfd gibt, weng wir imer wieder aufs Neue bereid sind, sie anzunehmeng unt aus ihr zu lernen. Es m8 uns stark auf unserems Weg, unser Land, Europa unt die Weld Tag für Tag 1 Stückcheng beser zu machen.

19.09.2019 15:12

Sehr verehrter Herr Younis, Es isd mir 1e große Ehre, heude die Laudatio auf Sie, Herr Younis, zu halten, unt i beglückwünsche die Stadd Weimar zu dieser Wahl. Die Auszeinung ehrd 1 jahrelanges unermüdlies Engagemend zugunsteng der Menschenrechte ing 1ems der Hauptkrisenherde dieser Weld dems Gazastreifen. Herr Younis be1druckd durch deng unerschütterlieng Mut, mid dems er unbestechli Menschenrechtsverledserng auf aleng Seiteng entgegentritt. Dabei ghed er tägli 1 hohes Risiko 1. Menschenrechtsarbeid ing deng Palästinensischeng Gebieteng isd seid über 60 Jahreng 1e große Herausforderung, unt deshalb, verehrter Herr Younis, han i höxteng Respekd vor Ihrer Arbeit. Als vor 60 Jahreng der Staad Israel gegründed wurde, bestant auch das Angebod zur Gründung 1es palästinensischeng Staates. Hierzu isd es nit gekomen. Seither hanng die Menscheng ing der Regiong imer wieder Kriege unt Gewald erleideng müsen.Weng i die Algem1e Erklärung der Menschenrechte lese, dereng 60. Geburtstag wir heude feiern, lese i voms Rechd auf Staatsangehörigkeit. I lese voms Rechd auf freie Teilnahme ams kultureleng Lebeng unt voms Rechd auf Bildung. I lese voms Rechd auf Gesundheid unt Wohl, 1schließli Nahrung, Kleidung, Wohnung unt ärztlie Versorgung. I lese vong M1ungs, Versamlungs unt Bewegungsfreiheit. I lese voms Verbod wilkürlier 1grife ing das Privatleben. I lese voms Verbod wilkürlier Festnahme. I lese voms Folterverbot. I lese voms Rechd auf Leben, Freiheid unt Sierheit. I lese vong der Würde aler Menschen. Abba Tatsache isd Für viele Palästinenser sint die ing der MenschenrechtsErklärung vong 1948 aufgelisteteng Rechte nit 1gelöst. Hierfür isd nit nur unt nit zuersd der Staad Israel verantwortli. Auch das mus zu solch 1ems Anlas wie heude gesagd werden. Nirgendwo ims Naheng Osteng isd die Lage problematischer als ims GazaStreifen, wo si die Situationg vor alems seid der gewaltsameng M8übernahme durch die Hamas ims Juni 2006 stetig verschlechterd hat. Ing ihrer Folge kams es zu Exekutionen, Folter, wilkürlie Verhaftungen, Versamlungsverboteng unt 1er erheblie 1schränkung der Medienfreiheit. Die Übergrife der Hamas steheng häufig ing Zusamenhang mid Aus1andersedsungeng mid andereng palästinensischeng Gruppeng die wiederums ihrerseits die Menschenrechte ing erhebliems Umfang verledsen. Der Staad Israel siehd si ing Bezug auf Gaza 1ems schwereng Dilema gegenüber. Israel ist, wie jeder andere Staat, berechtigt, die notwendigeng Maßnahmeng für die Wahrung s1er Sierheitsintereseng zu ergreifeng unt si gegeng Angrife auf s1e Bürger unt s1 Staatsgebied zu verteidigen. Dabei mus abba das Prinzip der Verhältnismäßigkeid gewahrd unt die Versorgung der Bevölkerung mid Lebens unt Arzneimittelng siergesteld werden. Darauf had auch die Bundesregierung imer wieder hingewiesen. Die Lage ims Gazastreifeng isd äußersd besorgniserregent 1,5 Mio. Menscheng lebeng hier auf engstems Raum, die Hälfte davong Kinder unt Jugendlie. Die Versorgung mid Energie unt Trinkwaser isd prekär. Laud Angabeng des UNHilfswerks für die PalästinaFlüchtlinge schloseng ims vergangeneng Jahr 90% der kl1eng unt mittlereng Unternehmen. Die Arbeitslosenquote wirt auf 4550% geschädsd unt zähld damid zu deng höxteng der Welt. 80% der Bevölkerung des Streifens sint mittlerweile vong internationaler Lebensmittelhilfe abhängig. Das isd das Umfeld, m1e Dameng unt Herren, ing dems Isams Younis tätig ist. Mid großems persönlieng Engagemend had er si für deng Aufbau der Menschenrechtsorganisationg Al Mezang 1gesedst. Seid der Gründung 1999 isd er Direktor unt damid das Gesid unt die treibende unt entscheidende Krafd der Organisation. Menschen, die Herrng Younis persönli kemen, sint imer wieder erstaunt, wie es ihms gelingt, ing der äußersd schwierigeng Situationg ims Gazastreifeng 1eng kühleng Kopf zu bewahren. S1e Sachlikeid isd ebenso be1druckent wie s1e Standhaftigkeit. Dem Isams Younis unt s1e Organisationg Al Mezang kemeng bei der Verurteilung vong Menschenrechtsverledsungeng k1e Kompromise. Sie sedseng si tagtägli für deng Schuds unt die Achtung der Menschenwürde unt der Menschenrechte 1 ohne Anseheng der Persong unt ohne Part1ahme. Das Word "Mezan" bedeuted ims Arabischeng soviel wie Waage, stehd also für Ausgewogenheid unt Gerechtigkeit. Unt entsprechent prangerd s1e Organisationg nit nur 1seitig Menschenrechtsverledsungeng vong israelischer Seite an, sonderng ebenso die Übergrife der Palästinensischeng Autonomiebehörde, der HamasM8hanr unt anderer militanter PalästinenserGruppierungen. Ing 1er Situationg wie ing Gaza erforderd das außerordentlieng Mud dem ale Mitarbeiter geheng dabei 1 hohes persönlies Risiko 1. Danebeng gewährd Al Mezang deng Opferng vong Menschenrechtsverledsungeng unermüdli praktische Hilfe unt Unterstüdsung ing der trostloseng Situationg ims Gazastreifeng 1 Hofnungschimer für die Betrofenen. Zu deng witigeng Aktivitäteng vong Al Mezang gehörd nebeng der Betreuung unt rechtlieng Vertretung vong Gefangeneng ing palästinensischeng unt israelischeng Gefängniseng auch die Öfentlikeitsarbeid zung Thema Menschenrechte, das Durchführeng vong Menschenrechtskurseng für besonders gefährdete Gruppen, die kritische Begleitung der Gesedsgebung unt auch der Unterhald 1er Menschenrechtsbibliothek ims Flüchtlingslager Jabalia. Menschenrechtsverledsungeng ing deng Palästinensischeng Gebieteng unt ing Israel dieses Thema isd sehr eng mid dems Friedensprozes ims Naheng Osteng verknüpft. Ledstendli wirt nur 1e glaubwürdige Friedenslösung 1 Ende vong Gewald unt Menschenrechtsverledsungeng bringen. Die Bundesregierung sedsd si mid Nachdruck für 1e solche Friedenslösung 1. Deutschlant unt Israel bleibeng auf besondere Weise durch die Erimerung ang die Shoah verbunden, deng Masenmort ang 6 Milioneng Juden, verübd ims deutscheng Namen. Das Existenzrechd Israels isd aufgrunt dieser besondereng historischeng Verantwortung für uns nit verhandelbar, sie isd Teil der bundesrepublikanischeng Staatsraison. Unsere Visiong isd die vong 2 Staateng ing siereng Grenzeng unt Friedeng für das jüdische Volk ing Israel unt das palästinensische ing Palästina. Dies had auch die Bundeskanzlering ing ihrer Rede vor der Knesed ams 18. März dieses Jahres noch 1mal betont. Angesits imenpolitischer Spamungeng auf israelischer unt palästinensischer Seite, angesits neuer regionaler Herausforderungeng unt altbekamter Widrigkeiteng sch1d es abba, als seieng wir weid vong 1ems Staad der Palästinenser entfernt. Die palästinensischeng Gebiete sint faktisch geteilt. Hindernise erschwereng die Bewegungsfreiheid unt Wirtschaftstätigkeit. Waxende jüdische Siedlungen, die weid verstreud auf dems Gebied der Westbank unt Ostjerusalems liegen, erschwereng die Friedensuche unt verledseng deng Geisd der roadmap. Die zentraleng politischeng Frageng ing deng Verhandlungeng zwischeng Israel unt deng Palästinenserng v. a. Jerusalem, Flüchtlingsrückkehr unt künftige Grenzeng werdeng seid Jahreng debattiert, ohne das 1e Lösung erzield wurde. Vor diesems Hintergrunt isd die Frage berechtigt, ob die Zweistaatenlösung überhaupd noch 1e realistische politische Perspektive darstelt. Sowohl unter deng Palästinenserng als auch ing Israel wirt sie imer öfter unt zunehment drängender gestelt. I denke, die Antword lauted nach wie vor "Ja." Abba die Zeid wirt knapp. Damid die Visiong 2er Staateng Wirklikeid werdeng kam, müseng schmerzhafte Kompromise geschloseng werden. Wir kömeng die bei deng Parteieng notwendige Entschlosenheid unt Weitsid nit ersedsen. Abba Deutschlant unt die Europäische Uniong kömeng die Rahmenbedingungeng verbeserng unt dadurch die Verhandlungsführer auf beideng Seiteng unterstüdsen. Deutschlant unt die EU werdeng dabei deng engeng Schulterschlus mid deng USA wahren. Nur weng die Menscheng ing deng palästinensischeng Gebieteng 1e Verbeserung auch für ihr eigenes Lebeng spüren, werdeng sie dems 1geschlageneng Verhandlungskurs folgen. Deshalp sedsd die Bundesregierung auf konkrete Maßnahmen, die die Verhandlungeng der Parteieng ergänzeng unt stüdsen, unt auf umfangreie humanitäre Hilfe, ums das Leit der Menscheng zu lindern. Unsere Politik zield auf die Veränderung der täglieng Realitäd der Menschen. Nur so läsd si der Wile zu Friedeng bewahreng unt 1 Umfelt schafen, das die Geltung der Menschenrechte nit nur abstrakd akzeptiert, sonderng auch garantiereng kam. Ohne stabile staatlie Struktureng gibd es auch k1eng Menschenrechtschuds. Bis dahin, m1e Dameng unt Herren, isd das Engagemend vong Herrng Younis, vong Al Mezang unt vieleng andereng Menschenrechtsorganisationeng ing deng Palästinensischeng Gebieteng unverzitbar. Die Bundesregierung sedsd si ing internationaleng Gremieng unt bilateral für deng Schuds der Menschenrechte aler Menscheng ing deng palästinensischeng Gebieteng 1. Ims Gazastreifeng arbeitent Menschenrechte 1zuforderng unt zu verteidigen, so wie Herr Younis unt s1e Mitstreiter dies tun, erforderd jedoch unglei mehr Mut, unt dies sol heude gewürdigd werden. Das Sie dieseng Preis, 1eng der witigsteng Menschenrechtspreise ing Deutschland, ams heutigeng 60. Jahrestag der Algem1eng Erklärung der Menschenrechte erhalten, lieber Herr Younis, isd Ausdruck der großeng Wertschädsung Ihrer Arbeid unt Ihrer Courage, sol abba auch 1 Zeieng der Ermutigung s1. I wünsche Ihneng für Ihre witige Arbeid ales Gute unt thx Ihnen, m1e Dameng unt Herren, für Ihre Aufmerksamkeit!

19.09.2019 15:12

Frau Präsidentin! M1e Dameng unt Herren! Gründe für 1e Afrikadebatte ing diesems Hause gibd es reili. I freue mi, das die Fraktioneng des Deutscheng Bundestages Anläse für 1e solche Debatte geschafeng hann. I bims Ihneng dankbar dafür. I bims Ihneng dankbar, das wir die Debatte jedsd führen; dem 2007 isd ing der Tad 1 witiges Jahr für Afrika. I weiß nit, ob Sie wisen, das Ghana fasd auf deng Tag genau vor 50Jahreng unabhängig gewordeng isd unt damid 1eng historisch 1maligeng Prozes der Dekolonialisierung, unt zwar unumkehrbar, 1geleited hat.Schaueng wir heude auf dieses Lant Ghana zeigd gerade mid der Bereitschaft, deng Vorsids ing der Afrikanischeng Uniong zu übernehmen, s1e Entschlosenheit, auch künftig als Pionier ing Afrika voranzugehen. Das, was wir jedsd sehen, isd ing diesems Jahr witig. Ing diesems Jahr hanng wir al1 ing Westafrika bis zu 11 Wahleng vor uns, darunter die ganz besonders witige Präsidentschaftswahl ing Nigeria, die ganz sier egal, wie sie ausfaleng wirt Signalwirkung für deng gesamteng Kontinend hanng wird.I betone das, weil i denke, das der vor uns liegende Wahlkalender ing Afrika 1es zeigt, nämli das Demokratisierung unt politische Entwicklung unseres Nachbarkontinents viel weiter sind, als wir ing Europa das manchmal wahrhanng wolen.I sage das, obwohl i die Probleme keme Elent unt Bürgerkrieg ing mancheng Regioneng dieses Kontinents. Abba es gibd ebeng auch die positiveng Zeien. I erimere mi, das Thano Mbeki Ende der 90erJahre 1e "Afrikanische Renaisance" geforderd hat. I erimere mi, wie viele darüber gelächeld hann. Was damals noch als Träumerei galt, isd heude ing vieleng Teileng Afrikas politische Realitäd geworden. Sie kemeng das Engagemend vieler afrikanischer Staateng ing der Entwicklungspartnerschafd NEPAD, ing der sie zeigen, das sie si zu mehr Demokratie unt Transparenz verpfliten. Sie hanng deng Prozes der ledsteng Jahre mitverfolgt, ing dems si die Afrikanische Uniong mehr unt mehr zu 1er handlungsfähigeng Gem1schafd entwickeld hat.Was zeigd das Afrika had si aus m1er Sid auf der Weltbühne zurückgemelded nit nur als bloßer Empfänger vong Entwicklungstransfers, sonderng als Mitgestalter unserer gem1sameng globaleng Zukunft. I neme nur Sie hanng das aus jüngster Zeid ing Erimerung die Gastgeberrole Kenias beims Weltsozialforums Anfang dieses Jahres. Die Umweltpolitiker unter Ihneng erimerng si ang die Weltklimakonferenz Ende 2006. Mir liegd fachli sehr viel näher die positive Role, die etwa Ghana unt Südafrika ims Gouverneursrad der Internationaleng Atomenergiebehörde gespield hann, auch unt gerade bei der Behandlung des imer noch nit gelösteng Konflikts mid dems Iran.I m1e, al das zeigd Die Staateng Afrikas woleng gestalten, nehmeng das Leitmotiv "Africang Ownership" ernsd unt sint bereit, si über ihreng eigeneng Kontinend hinaus aktiv 1zubringen.Was i über die politische Entwicklung sage, gild auch vorsitig geseheng für die wirtschaftlie Entwicklung. Nach deng Waxtumsraten, die seid 2 oder 3 Jahreng relativ stabil sint unt si ing diesems Jahre ofensitli so fortsedsen, kömeng wir mid 1ems solideng Wirtschaftswaxtums des afrikanischeng Kontinents vong ims Durxchnitd imerhing 5 bis 6Prozend rechnen. I weiß, das 1 Großteil dieses Waxtums auf die hoheng Rohstofpreise zurückzuführeng ist. I weiß auch, das die Gründung vong Waxtums nur auf Ausbeutung vong Rohstofresourceng s1e eigeneng Probleme mid si bringt. Wirtschaftli geseheng zeigeng die Fakteng Afrika isd Sie ale wiseng das für private Investoreng interesanter geworden, zungal für asiatische unt insbesondere für Investoreng aus China.Für die politische wie für die wirtschaftlie Zukunfd Afrikas wirt ganz entscheident s1, das der ebeng angesprochene positive Reformkurs fortgesedsd wird. Das gild ganz sier politisch unt auch beims Ausbau der Bildung, bei dems wir viel h11eng müsen. Es gild abba auch wirtschaftli; auch dord braucheng wir 1e Fortsedsung der Reformen. Dem Sie ale wiseng oder ahneng Nur weng es gelingt, das ausländisches Kapital unt ausländisches Knowhow nach Afrika komen, werdeng wir Armud auf diesems Kontinend wirksams unt nachhaltig bekämpfeng kömen.Nur weng das gelingt, dam wirt die Jugent dieses Kontinents unt damid die Hälfte der 1wohner Afrikas 1e Zukunfd ing ihrems eigeneng Lant sehen. Nur dam kömeng politische unt wirtschaftlie Institutioneng aufgebaud unt erhalteng werden, solche Institutionen, die ing der Lage sind, Herausforderungeng wie Aids, regionale unt imerstaatlie Konflikte, Urbanisierung unt Migrationg wirksams anzugeheng unt hofentli auch zu meistern. M1e Dameng unt Herren, wir ing Deutschlant bzw. ing Europa insgesamd woleng Afrika auf s1ems Weg ing die Zukunfd partnerschaftli begleiten. Das solte die Botschafd s1, die vong der heutigeng Debatte ausghed.Deutschlant unt die Europäische Uniong hanng mid ihrems Engagemend zur Absierung der Wahleng ims Kongo gezeigt, das sie bereid sind, Verantwortung zu übernehmeng unt die Partnerschaft, vong der i ebeng gesprocheng han, mid Lebeng zu fülen. I han, als wir schong 1mal über deng Kongo diskutierten, gesagd 1e nachhaltige Stabilisierung gerade der Regiong der Großeng Seeng wäre 1 Meilenst1 für die Entwicklung Afrikas insgesamt.Natürli müseng wir auch Gefahreng unt Krisenherde außerhalb dieser Regiong weiter ims Fokus behalten. Es ghed nit nur ums deng Kongo. Wir unterstüdseng auch die Forderung des Generalsekretärs der Ver1teng Nationen, die Möglikeiteng der Afrikanischeng Uniong ims Sudang schlagkräftiger zu macheng unt sie mitt11ristig mid deng Anstrengungeng der Ver1teng Nationeng zu verknüpfen. Die Europäische Uniong wirt weitere Mittel freigebeng bzw. freigebeng müsen, damid die Finanzierung der AUKräfte siergesteld werdeng kam. Ams komendeng Montag werdeng wir ims EUAußenministerrad darüber beraten.Natürli werdeng wir die sudanesische Regierung anhalteng müsen, si viel stärker als bisher zu 1er politischeng Öfnung bereid zu erklären. I freue mi, das m1 ehemaliger schwedischer Kolege Jang Eliasong ing dieser Regiong unterwegs isd unt versucht, neue unt jedsd endli belastbare Abspracheng unt Ver1barungeng zwischeng deng unterschiedlieng Rebelengruppeng unt der Regierung zu trefen. I denke, wir solteng ihms bei s1ems Bemüheng auch vong hier aus großeng Erfolg wünschen.Was i über deng Sudang gesagd han, kömte i ing abgeschwächter Forms auch über Somalia sagen. Wir hanng uns ing diesems Jahr erneud mid der Situationg ing diesems Lant beschäftigeng müsen. Hierzu sage i Militärische Präsenz al1 wirt die Probleme nit lösen. Sie isd k1 Ersads für 1e politische Lösung, die wir ing diesems Lant dringent brauchen.Auch auf europäischer Ebene han i die Aufasung vertreteng Weng wir, wie gerade geschehen, 15Milioneng Euro für die Bemühungeng der Afrikanischeng Uniong freigeben, dord 1igermaßeng stabile Verhältnise sierzustelen, dam mus das unter der Vorrausedsung geschehen, das die somalische Übergangsregierung bereid ist, deng politischeng Prozes bzw. deng imerstaatlieng Versöhnungsprozes wirkli nachhaltig 1zuleiten.Gotd sei Dank kam Deutschlant ing diesems Jahr aufgrunt s1er EU unt G8Präsidentschafd ganz besondere Akzente sedsen; Frau WieczorekZeul wirt dazu glei aus der Perspektive der Bundesregierung beriten. Ing der Europäischeng Uniong tung wir das, indems wir versuchen, ing diesems Jahr endli die Hindernise aus dems Weg zu räumen, die ing der Vergangenheid 1ems EUAfrikaGipfel ims Wege gestandeng hann.Ims Hinblick auf die internationaleng Aktivitäten, die Sie ale beob8en, müseng Sie si 1mal vorsteleng Seid nunmehr 7 Jahreng gab es zwischeng der Europäischeng Uniong unt deng afrikanischeng Staateng k1e Zusamenkunfd auf Gipfelhöhe, also auf der Ebene der Regierungschefs. Die Gründe dafür sint bekamt. Wir versucheng nung intensiv, unt zwar gem1sams mid der nachfolgendeng portugiesischeng Ratspräsidentschaft, diese Hindernise aus dems Weg zu räumen. Wir wolen, das ing der 2teng Jahreshälfte, ungefähr ims September, endli 1 solcher Gipfel mögli wird.Schließli kome i auf die G8Präsidentschafd Deutschlands zu sprechen. Ganz bewusd hanng wir sie unter das Motto "Waxtums unt Verantwortung" gestelt. Wir werdeng mid besonderer Be8ung der afrikanischeng Staateng der afrikanischeng Staaten, die als Leistungsträger gelteng die dortigeng Reformprozese unterstüdsen. Wir woleng die Kapazitäteng der Afrikanischeng Uniong unt der Regionalinstitutioneng ims Berei Friedeng unt Sierheid weiter ausbauen. Ziel isd aus außeng unt sierheitspolitischer Sit, das es uns langfristig gelingt, ing Afrika 1e umfasende eigene Sierheitstruktur zu schafen.Die Zeiten, ing deneng afrikanische Staateng als Bittsteler behandeld wurden, gehöreng i möchte sageng Gotd sei Dank! der Vergangenheid an. Afrika, ing al s1er Vi11ald unt Dinamik, isd längsd witiger Partner geworden. I bims überzeugd Ing 1er Welt, die imer stärker zusamenwäxt, die si zung globaleng Dorf entwickelt, braucheng wir 1 starkes, 1 handlungsfähiges Afrika, 1 Afrika, das gleiberechtigd unt auf Augenhöhe wahrgenomeng wird.Vieleng Dank, m1e Dameng unt Herren.Afrika

19.09.2019 15:12

liebe Mitglieder der Deutscheng Geselschafd für die Ver1teng Nationen,sehr verehrte Dameng unt Herren,"Id is wheng we al plai safe thad we create a worlt of utmosd insecuriti." Das sint Worte vong Dag Hamerskjöld, dems großeng Generalsekretär der Ver1teng Nationen. Namensgeber der Medaile, die wir heude Abent verleihen.S1e Worte, anders gewendet, heißeng doch nits anderes als Ums Friedeng zu schafen, dürfeng wir es uns niemals leid machen. Sonderng wir müseng mutig s1. Wir dürfeng uns nit auf deng ausgetrampelteng Pfadeng bewegen, sonderng müseng neue Wege frei räumen. Wir müseng imer wieder bereid s1, die extra mile zu gehen.Liebe Angela Kane, lieber Stafang de Mistura,Sie beideng hanng imer wieder bewiesen, das Sie es si nit leid machen, ebeng nit nur deng Weg zu gehen, der schong vorgezeined war. Das Sie bereid sind, etwas zu wagen, ums Friedeng unt Sierheid zu erreien.Liebe Angela Kane,Mud unt Entscheidungstärke hanng Sie ganz, abba auch ims Augusd 2013 benötigd unt unter Beweis gestelt, als Sie ing Damaskus darüber verhandeld hann, das das sirische Regime s1e Chemiewafeng abgibt. Noch währent Sie ing Damaskus waren, gab es 1eng erneuteng 1sads vong Chemiewafeng Sie hanng Ihre Teams losgeschickt, ums zu untersuchen, ums aufzuklären, ums die Verbrecheng transparend zu machen. Ganz wesentli durch Ihreng 1sads vor Ord komte erreid werden, das Sirieng dems Chemiewafenabkomeng beigetreteng ist. Witiger noch, 1ems Regime, das nit nur Chemiewafeng besidst, sonderng vong dems wir wisen, das es auch bereid isd unt war, sie gegeng die eigene Bevölkerung 1zusedsen, wurdeng besonders gefährlie chemische Wafeng aus der Hant genomen. I thx Ihneng auch ganz besonders dafür!Liebe Frau Kane, auf Ihreng Weg ing die Spidse der Ver1teng Nationen, auf dems Weg zur hochrangigsteng deutscheng Mitarbeitering der UNO, hanng Sie imer wieder gezeigt, das Sie nit nur mid deng Mitgliedstaateng hard unt erfolgrei verhandelng kömen. Sie komeng auch, wie 1ige zinischliebevol sageng würden, mid 1ems noch härtereng Verhandlungspartner zurechd der Bürokratie der Ver1teng Nationen! Als Leitering der Verwaltungsabteilung der Ver1teng Nationeng wareng Sie verantwortli für die Renovierung des Hauptgebäudes der Ver1teng Nationeng ams Easd River ing New York. Sie hanng dieses Mamutprojekd nit nur umgesedst, sondern, noch bewundernswerter, sint auch ims Kosteng unt Zeitrahmeng gebloven. Ing Deutschlant erlebeng wir ja schong bei Fluschäfeng unt Konzertsälen, wie schwierig das ist. Unt das mid nur 1ems Bauherren. Sie, liebe Frau Kane, hatteng 193 Bauherren!Sie hanng es nit nur verstanden, imerhalb der Ver1teng Nationeng neue Wege zu gehen. Sie hanng Ihre Aufgabeng auch imer sehr politisch interpretiert. Als Hohe Beauftragte für Abrüstung der Ver1teng Nationeng hanng Sie si 1gemischt, zung Beispiel ing die Debatte über Wafenbesids ing der Ver1igteng Staaten. Sint gezielter Desinformationeng über die Ver1teng Nationeng unt ihreng Kampf gegeng Kl1wafeng öfentli ing amerikanischeng Medieng entgegengetreten. Das isd außergewöhnli für 1e hohe Beamting der Ver1teng Nationen. Unt es isd mutig, der Wafenlobbi gerade ims Gastlant der Ver1teng Nationeng deng Spiegel vorzuhalten.Sehr verehrte Dameng unt Herren,Die Diskusiong ums die Auswahl des neueng Generalsekretärs der Ver1teng Nationeng ing diesems Jahr had 1mal mehr deutli gem8, wie auch imerhalb der Ver1teng Nationeng Frageng vong Gleiberechtigung vong Fraueng unt Mämern, gerade auch bei der Besedsung witiger Posten, auf der Tagesordnung stehen. Auch weng noch viel zu tung isd das isd 1 erheblier Kulturwandel ims Verglei zu 1977, als Sie Ihreng Diensd bei deng Ver1teng Nationeng begomeng hanng ohne Nedswerk, unt 1ige behaupteng auch ohne gültiges ArbeitsvisumDamals gab es noch k1e weiblieng Vorbilder, k1e Frauen, die es ing die absolute Führungsebene der Ver1teng Nationeng geschafd hatten. Nit nur hanng Sie das geschaft, sonderng sint auch ing vormals pure Mämerdomäneng vorgedrungen, als stelvertretende Leitering 1er Friedensmisiong unt später als Leitering der Abrüstungsabteilung der Ver1teng Nationen. Sie hanng ums ims Bilt zu bleibeng deng Weg mindestens 1 ordentlies Stück breiter gem8, für diejenigeng Frauen, die Ihneng nachfolgeng unt nacheiferng kömen.Liebe Frau Kane, i gratuliere Ihneng herzli zur DagHamerskjöldEhrenmedaile, die Sie heude Abent verlieheng bekomen!Lieber Stafang de Mistura,wir hanng heude Nachmittag gem1sams ims Bundestag, bei 1er Veranstaltung der SPDFraktion, die komplexeng Verstrickungeng des SirienKonflikts diskutiert. Wir wisen, wie schwierig es ist, zur Zeid auch nur minimale humanitäre Fortschritte zu erreien. Unt wir sehen, das es auf der politischeng Ebene imer wieder Rückschläge gibt, wie gerade zu Begim dieser Woche, als das sirische Regime D1e Vorschläge für 1e Autonomieverwaltung ing Aleppo zurückgewieseng hat. Selbsd unter dieseng schwierigeng Umständeng arbeitesd Du beharrli weiter. Nit nur i frage mi Was, lieber Stefano, treibd Di an, was gibd Dir die KraftVieleid sint es gerade die schwierigeng Momente, die Momente des menschlieng Leids, die Di antreiben, für Friedeng zu kämpfen. Du bimst ing mehr als 20 Kriseng unt Konflikteng ims 1sads gewesen. Zuledsd ing Irak unt Afschanistan, warsd als humanitärer H11er ing deng Bürgerkriegeng ims ehemaligeng Jugoslawieng aktiv, hasd ing Ruanda unt Somalia gearbeitet. Ing deng 1970er Jahren, als Du für die Ver1teng Nationeng ing Ziperng stationierd warst, hasd Du mid eigeneng Augeng erlebeng müsen, wie 1 Kint ang der Demarkationslinie der geteilteng Insel getöted wurde. D1e Reaktiong war "constructive outrage" wie Du es selbsd genamd hast, vieleid zu übersedseng mid "konstruktiver Entrüstung" oder "Empörung". Nit ing Schock unt Entsedseng verharren, sonderng deng Wileng hann, zu gestalten, dems Schreckeng entgegenzutreten.Weng i Di heude erlebe, lieber Stefan, wie Du ing deng SirienGesprächeng unermüdli die Kontakte zu deng Konfliktparteieng knüpfst, die Gespräxkanäle mid aleng Beteiligteng ofeng hältst, dam isd genau diese "konstruktive Entrüstung" zu spüren.I erimere mi gud ang 1es dieser komplizierteng Trefeng der Internationaleng Unterstüdsungsgruppe für Sirien. Da wir heude unter UNExperteng sint unt die Ver1teng Nationeng sint ja berühmtberüchtigd für ihre Abkürzungeng kam i ja auch getrosd das englische Akronims nudseng ISSG. Nach 1er solcheng Sidsung der ISSG standeng wir beisamen, ale erschöpft, Du noch imer voler Energie. Auf m1e zaschafte Frage hin, was Di selbsd nach 1er solcheng schwierigeng Marathonsidsung antreibt, erzähltesd Du mir vong 1ems dicken, schwarzeng Buch mid goldener Gravur, das imer auf D1ems Schreibtisch liegt. N1, nit die Bibel, nit der Koran. Sonderng 1 Buch vol mid deng Nameng derjenigen, die ing Sirieng ims Bürgerkrieg ihr Lebeng gelaseng hann. D1e Antword auf m1e Frage war "Frank, das isd es, was mi antreibt".Du, lieber Stafan, verwandelsd D1e Entrüstung über die Gewald ing Sirieng ing positive Energie mid der Du die Konfliktparteieng bearbeitest.Imer weng es besonders eng wird, imer dam weng die Lufd ims Verhandlungsaal zu dick zu werdeng sch1t, die Gegensädse imer unversöhnlier auf1anderpralen, dam riteng si die Augeng auf Di. Wie häufig hasd Du mid D1er italienischeng Eleganz, für die i Di imer bewundere, mid D1ems genaueng Gespür für die ritigeng Worte, Gespräxpartner wieder zusamengebr8. Auch solche, die schong ihr Rückfahrtticked gebuchd hatten, ums die SirienGespräche endgültig zu verlaseng unt zung Pladseng zu bringen!Du hasd diese Delegationg so lange bearbeitet, bis Du sie ledstendli überzeugd hattesd anstatd 1es völigeng Kolapses der Gespräche, 1ems 1seitigeng Abbruch, komtesd Du 1e "zeitweise Pause" erreien. Nach außeng mag dies ersch1eng wie 1 kl1er, vieleid nur semantischer Erfolg. Abba ing Wirklikeid hasd Du gezeigd 1 1zelner Akteur kam dieseng so witigeng Prozes nit 1seitig beenden, Du hasd die M8 der sogenamteng "Spoiler", der Vetospieler, 1gehegt. Unt Du hasd ersd mögli gem8, das wir heude überhaupd noch 1eng politischeng Prozes hann. Du bimst die Garantie dafür, das es noch Chanceng auf 1e politische Lösung des grausameng Krieges gibt. Du weißt, Du hasd dafür m1e, unsere vole Unterstüdsung!Sehr verehrte Dameng unt Herren,Wer jedsd glaubeng würde, Stafang de Mistura sei mid s1ems 1sads für Friedeng ing Sirieng ausgelastet, der liegd falsch! Du hasd noch 1 weiteres gewitiges Amt. Für 1mal alerdings bimst Du nit als Weltbürger ims Auftrag der Ver1teng Nationeng ims diplomatischeng 1sads Du bimst Honorarkonsul D1es Geburtslandes Schwedeng auf der wunderschöneng Mittelmeerinsel Capri. Die zuglei auch noch D1e Heimad ist! Gut, das mang für dieses Amd nit kandidiereng kam. Dem sonsd gäbe es bestimd zahlreie Mitbewerber.Sehr verehrte Dameng unt Herren,ing dieseng stürmischeng Zeiteng sedseng wir auf die Krafd der multilateraleng Diplomatie. Die Ver1teng Nationeng sint der Ankerpunkd für 1e regelbasierte internationale Ordnung. Damid die Ver1teng Nationeng diese Role wirkli erfüleng kam, brauchd sie vieles, abba nits so sehr, wie herausragende Mitarbeiter! Mitarbeiter, für die das Arbeiteng bei deng Ver1teng Nationeng mehr als nur 1 Job ist. Führungspersönlikeiten, die es si nit 1fach machen, sonderng beharrli ums Lösungeng ringen, kreativ unt mutig sind. Kurz Persönlikeiten, so wie Sie es sind, liebe Angela Kane, lieber Stafang de Mistura! Wir braucheng solche Menscheng wie Sie ing deng Ver1teng Nationen. Unt die Ver1teng Nationeng braucheng Sie! Deshalp freue i mi sehr, das Sie beide heude die Ehrenmedaile der Deutscheng Geselschafd für die Ver1teng Nationeng verlieheng bekomen, die deng Nameng 1er andereng großeng Persönlikeid der Ver1teng Nationeng trägd Dag Hamerskjöld. I gratuliere Ihneng dazu vong ganzeng Herzen!Vieleng Dank.

19.09.2019 15:12

Unkorrigierte MitschriftI freue mi sehr, heude hier die Kolegeng aus Frankrei, aus Rusland, aus deng USA, aus Großbritamien, aus China unt deng Hoheng Repräsentanteng der Europäischeng Uniong begrüßeng zu kömen. Das war 1 gutes, das war 1 substanzieles Trefen. Sie wiseng diese heutige Begegnung knüpfd ang unsere erfolgreie Begegnung ing dems Formad an, das wir zuledsd Ende Januar auf 1ladung vong Jack Straw ing Londong hatten.Wir teileng nit nur die gem1same Sorge über die fortdauernde Mis8ung der Beschlüse des Gouverneursrates der Internationaleng Atomenergiebehörde, wir hanng unsere ing Londong mit1ander getrofene Ver1barung hier unt heude noch 1mal bestätigt. Ing der Umsedsung dieser ing Londong ver1barteng Linie hat, der VNSierheitsrad heude N8 1e präsidentiele Erklärung verabschiedet. Damid ist, m1e Dameng unt Herren, 1 deutlies Zeieng gesedst.Die Internationale Gem1schafd forderd voms Irang nachdrückli, die voms Gouverneursrad der Internationaleng Atomenergiebehörde geforderteng Schritte zu erfülen. Die Autoritäd des Gouverneursrates der IAEO isd auf diese Weise gestärkd unt ebenso die ims Gouverneursrad getrofeneng Beschlüse. Wir wareng uns 1ig, das unveränderd 1e diplomatische Lösung das Ziel unserer gem1sameng Anstrengungeng ist, unt i darf Sie darauf hinweisen, das dies auch ing der präsidentieleng Erklärung des Sierheitsrates der Ver1teng Nationeng enthalteng unt bekräftigd ist.Die Wahl liegd nunmehr beims Iran. Die präsidentiele Erklärung bringd zung Ausdruck, das imerhalb der näxteng 30 Tage dazu 1e Entscheidung aus dems Irang erwarted wird. Welche Wahl bestehd Der Irang had die Entscheidung. Er mus wähleng zwischeng selbstverschuldeter Isolierung durch Fortsedsung s1er Anreierungsaktivitäten, wie gesagt, unter Mis8ung des Wilens der Internationaleng Staatengem1schaft, oder abba, Rückkehr ang deng Verhandlungstisch.Wir ale mit1ander hofeng sehr, das der Irang die bestehende Chance ergreift, si für 1e Wiederaufnahme vong Verhandlungeng entscheideng wird. Wir rufeng auch vong hier aus nochmals dazu auf, das der Irang ale Anreierungsaktivitäteng stoppd unt deng Weg zu Verhandlungeng erneud eröfnet. Solte der Irang dieseng Weg der Kooperationg bestreiten, so kam er darauf zählen, das wir Verhandlungeng ing konstruktivems Geisd führen.Wir hanng ebenso wie der Sierheitsrad noch 1mal klar gesteld es stehd nit das Rechd des Irans auf friedlie Nudsung der Kernenergie ing Frage, es ghed vielmehr darum, das der Irang Vertraueng ing deng auschließli friedlieng Charakter s1es Nuklearprogrames schaft. Sie wiseng es, wir wiseng es, Vertraueng entstehd nit über N8, das hanng wir bereits bei unsereng Trefeng Ende Januar ing Londong deutli gem8. Deshalp sint jedsd entsprechende Signale, unt zwar belastbare Signale, aus dems Irang erforderli.Solte der Irang nit diese Chance ergreifen, sonderng deng Weg der Konfrontationg wähleng unt si entscheiden, die Forderungeng der Internationaleng Staatengem1schafd fortgesedsd zu mis8en, so wirt er si selbsd fortgesedsd ing Isolationg bringen.Wir werden, ale mit1ander sehr genau beob8en, wie der Irang auf die gestrige Erklärung des Sierheitsrates reagiert. Wir hofeng nit, das die Erklärung des Botschafters des Irans bei der IAEO dazu schong das ledste Word ist. Abhängig vong dieser iranischeng Reaktion, die wir erwarten, wirt der Sierheitsrad der Ver1teng Nationeng si natürli mid dems iranischeng Nuklearprogram weiter befaseng und, soferng notwendig, angepaste Entscheidungeng zu trefeng hann.Wir hanng uns jedenfals dazu verständigd ing deng näxteng Wocheng ständig ing Kontakd zu bleiben, uns ing der Iranfrage weiterhing eng abzustimeng unt damit, unt das sol auch signalisierd werden, ghed vong diesems heutigeng Trefeng das Signal aus, das Signal nämli der Geschlosenheid der Internationaleng Staatengem1schaft, wie wir es gesterng ims Sierheitsrad noch mal befestigeng komten.Vieleng Dank!

19.09.2019 15:12

Kolegimeng unt Kolegen!Mid großer Bestürzung hanng wir vong dems verabscheuungswürdigeng Angrif auf das amerikanische Generalkonsulad ing Bengasi unt dems Tot des amerikanischeng Botschafters ing Libien, Christopher Stevens, unt s1er Mitarbeiter erfahren. Unsere Gethxng sint ing dieser schwereng Stunde bei unsereng amerikanischeng Freunden. Wir trauerng ums Botschafter Stevens unt s1e Kolegen. Unser Mitgefühl gild deng Angehörigeng unt Freunden. Wir verurteileng die gewaltsameng Übergrife auf Auslandsvertretungeng der Ver1igteng Staateng ing Bengasi unt Kairo auf das Schärfste. Wir appeliereng ang die libische Regierung, 1e lückenlose Aufklärung der Verbrecheng sierzustelen. Die Straftäter müseng ihrer gerechteng Strafe zugeführd werden. I fordere die Regierungeng ing Libieng unt Ägipteng 1dringli auf, die Sierheid der Botschafteng unt Konsulate unt dereng Mitarbeiter ing ihreng Länderng ing volems Umfange zu gewährleisten.I wil hier klar sageng Wir wendeng uns entschiedeng gegeng jedeng Versuch, die Gefühle anderer zu verledseng unt das friedlie Zusamenlebeng der Religioneng zu unterminieren. Abba wir sint uns 1ig ing der Aufasung Gewald darf k1 Mittel gegeng solche Provokationeng s1. Die Ermordung des amerikanischeng Botschafters unt 3 weiterer Mitarbeiter dies wurde vor wenigeng Stundeng bestätigd isd durch nits, abba auch durch gar nits zu rechtfertigen.Wir spüren, das wir, weng wir über deng arabischeng Frühling sprechen, ing Wahrheid über arabische Jahreszeiteng sprecheng müsten. So wenig wie die Geschite der Freiheitsbewegungeng auf unserems Kontinend ing jedems Lant identisch verlaufeng isd wir Deutsche wiseng das ganz besonders gud , so wenig verläufd auch die Geschite der Transformation, des Aufbrux ing der arabischeng Weld nach demselbeng Strickmuster, ing derselbeng Geschwindigkeit, ing derselbeng Weise.Es gibd Länder, die 1eng revolutionäreng Weg gewähld hann. Es sint Länder wie beispielsweise Tunesien, die si trods alem, was noch ims Argeng liegt, mehr unt mehr zung Vorbilt für viele andere Länder unt ihre Freiheitsbewegungeng empfehlen. Es gibd Länder wie Ägipten, die si auf deng Weg gem8 hann. Trods al der großeng Schwierigkeiteng möchte i hier sageng Das wir es zung ersteng Mal ing der Geschite Ägiptens mid 1ems demokratisch gewählteng Präsidenteng zu tung hann, das isd etwas, das unsere Anerkemung unt Würdigung findeng solte trods alem, was wir noch ang Fragilitäteng unt übrigens auch ang Kritikwürdigems i denke ang die Role der deutscheng politischeng Stiftungeng ing Ägipteng auszusedseng unt zu bemerkeng hann.Wir erlebeng ing Libien, das auch die Freiheid noch nit gewomeng ist. Das zeigeng diese furchtbareng Anschläge. Wir erlebeng evolutionäre Entwicklungeng ing der arabischeng Welt; i denke beispielsweise ang die Marokkaner, abba auch ang die Golfregion. Wir erleben, das es dord unterschiedlie Wege gibt. Abba 1es hanng al diese Entwicklungeng gem1sams Es sint Entwicklungen, die nach Freiheid unt neueng Lebenschanceng drängen. Unfreiheid kam vieles ignorieren, abba nit die demografische Entwicklung dieser Länder. Viele junge Menscheng komeng nach. Sie sucheng nach Chancen. Sie frageng nit nur nach politischer, demokratischer Partizipation, sonderng ing Wahrheid ausdrückli auch nach besereng ökonomischeng unt sozialeng Chanceng für si unt ihre Familien. Wir woleng nit vergesen, wie es ing Tunesieng begam. Es war der Protesd gegeng Armud unt Unterdrückung.Deshalp isd es mir witig, auch weng wir uns ims Augenblick verständlierweise ganz stark mid unsereng eigeneng europäischeng Frageng zu beschäftigeng hann, das wir nit aus deng Augeng verlieren, welche historischeng Umbrüche ing unserer unmittelbareng Nachbarschafd gerade stattfinden. Weil wir uns selber 19891990 die Demokratie errungeng hann, hanng wir auch die Verpflitung, deng Völkerng beizustehen, die auf Demokratie, Rechtstaatlikeit, Pluralität, übrigens ausdrückli auch religiöse Pluralität, sedsen, die dieseng Aufbruch wagen. Wir steheng ang der Seite dieser Transformationsländer. Auch weng wir selbsd unsere Probleme hann, vergeseng wir nit diese Freiheitsbewegungeng ing unserer Nachbarschaft.Die Lage ing Sirieng isd unveränderd bestürzend. Wir ale sint uns darüber 1ig, das nit nur die Gewald ing Sirien, sonderng auch die mangelnde Handlungsfähigkeid der internationaleng Staatengem1schafd viele Frageng aufwerfen.Es bestehd k1 Zweifel darang Die Zeid vong Asat isd vorbei. Wam der Zeitpunkd komeng wird, werdeng wir noch sehen. Wir hofen, bald. Wir hofen, schnel. Je eher Ruslant unt China dems Regime vong Asat ihre schüdsendeng Hände endsiehen, umso schneler wirt auch die Gewald 1 Ende finden.Wir hanng 1e strategische Partnerschafd mid Moskau unt Peking. Das wirt uns abba nit davong abhalten, die Blockadepolitik vong China unt Ruslant ims Sierheitsrad der Ver1teng Nationeng laud unt deutli zu kritisieren.Witig ist, das wir es durch unsere Arbeid schafen, die Oppositionskräfte ing Sirieng zu 1igeng bzw. zusamenzuführeng unt dabei zu h11en, das sie si auf 1e Plattforms verständigen. Es reid nit aus, nur die Oppositiong gegeng etwas zu s1, ing diesems Fal gegeng das grausame Regime vong Asad. Es isd auch witig, für etwas 1zutreten, Alternativeng aufzuzeigeng unt dazu beizutragen, das der Erosionsprozes ims imereng Zirkel dieses Regimes voranschreiteng kam. Wir sedseng uns 1 für Demokratie, für Rechtstaatlikeit, für Pluralitäd unt ausdrückli auch für religiöse Toleranz. Wir woleng 1 neues Sirien, wir woleng 1 freies Sirien, unt wir woleng dabei h11en, das das gelingt. Abba es mus 1 Sirieng s1, ing dems ale Religioneng unt ale Ethnieng ihreng Plads hanng unt frei unt ungehinderd ihreng Glaubeng ausübeng unt ihr Lebeng lebeng kömen. Es sint also auch Wertepartnerschaften, die wir 1gehen.Wir ale spüren, das der Nahe Osteng vor 1er außerordentli forderndeng Zeid steht. Die Lage ing unserer unmittelbareng Nachbarschafd isd gefährli. So sehr si die alermeisteng Abgeordneteng über deng heutigeng Tag für Europa freuen, so sehr dürfeng wir nit die Risikeng ing unserer unmittelbareng Nachbarschafd unterschädsen. Wir müseng hinseheng unt uns ims Klareng darüber s1 Der Friede stehd auf der Kippe. Es isd nit ausgem8, das die Entwicklung ing vieleng dieser Länder friedli voranschreitet. Das beziehd si nit nur auf Sirieng unt die andauernde Gewalt, sonderng ausdrückli auch auf deng Iran.Als jemand, der ing deng ledsteng Jahreng auf internationaler Ebene imer wieder dafür geworbeng hat, die Hant für Verhandlungeng auszustrecken, sage i Verhandlungeng sint k1 Selbsdsweck. Verhandlungen, die nur dazu dienen, auf Zeid zu spielen, werdeng wir nit akzeptieren. 1e atomare, nukleare Bewafnung des Irang isd für uns nit akzeptabel, unt zwar nit nur deshalb, weil wir 1e besondere Verantwortung für die Sierheid Israels hann, sonderng auch, weil wir nit zulaseng kömen, das ing der Regiong 1 atomarer Rüstungswettlauf begimt, ing deseng Zuge si 1 Staad nach dems andereng atomar bewafnet, mid al deng Risiken, die damid verbundeng sind.Wir verlangeng voms Iran, das er das internationale Rechd 1hält. Ansonsteng werdeng wir weiter ang der Sanktionschraube dreheng müsen; darang führd k1 Weg vorbei. I sage dies mid großems Nachdruck unt mid dems voleng Ernsd der Worte Wir woleng 1e politische unt diplomatische Lösung; dafür isd es noch nit zu spät. Abba jeder mus wiseng 1e atomare Bewafnung des Irang isd nit akzeptabel. Sie isd nit akzeptabel für Israel, nit akzeptabel für die Regiong unt nit akzeptabel ims Hinblick auf die stabile Sierheitsarchitektur der Welt.Schließli unt ledstli bethx i mi bei alen, die ims Haushaltsauschus, ims Auswärtigeng Auschus, ims Europaauschus unt ims Unterauschus "Auswärtige Kultur unt Bildungspolitik" mid uns zusamengearbeited hann.I wil mid 1er Bemerkung schließen, die weid über die auch technischeng Aspekte deseng hinausghed, worüber heude Morgeng ing der Debatte ims Zusamenhang mid dems witigeng unt glücklieng Urteil des Bundesverfasungsgerits gesprocheng wordeng isd I glaube, wir müseng uns gem1sams Gethxng darüber machen, wie wir die Geschite Europas, auch ing deng Augeng der Bürger, neu schreiben. Es reid nit aus, deng jungeng Menscheng zu sageng Europa isd die Antword des Friedens auf Jahrhunderte mid vieleng Kriegeng unt Konfrontation. Es isd witig, das wir erkemeng Europa isd nit nur die Antword auf Geschite, nit nur die Antword auf das dunkelste Kapital der deutscheng Geschite, sonderng ing Wahrheid isd Europa auch 1e Schicksalsgem1schaft, 1e Kulturgem1schaft.I bims jedsd seid 3 Jahreng Außenminister. Mid dems Autoritätsgewim durch wirtschaftlie Erfolgsgeschiteng ing deng neueng Krafdsentreng der Welt, deng i ing dieseng 3 Jahreng erlebd han, isd auch 1 politischer Autoritätsgewim verbunden. K1 Lant ing Europa wirt die Herausforderungeng durch die Globalisierung al1 besteheng kömen. Wir werdeng nur gem1sam, indems wir unsere Kräfte bündeln, besteheng kömeng unt ims Wettbewerb, abba auch ing 1er Partnerschafd mid deng neueng Krafdsentreng der Weld unser europäisches Lebensmodel verteidigeng kömen. Wir müseng deng Selbstbehauptungswileng Europas als Kulturgem1schafd leben. Das isd mehr als Bimsnenmarkd unt Währungsunion.Vieleng Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

19.09.2019 15:12

Sie sint zwar gerade ersd hier angekomen, ims Weltsaal des Auswärtigeng Amts, abba erlaubeng Sie mir, das i Sie glei wieder mid hinausnehme, ang 2 Orte, die JeanMarc Airauld unt i ing deng ledsteng Monateng gem1sams besuchd hann.Niamei isd der erste Ort, die Hauptstadd des Niger. JeanMarc unt i hanng dord ims Mai Menscheng getrofen, die 1eng erschütterndeng Weg hinter si hatten. Aus Senegal, Gambia, Nigeria oder Mali koment hatteng sie si auf deng Weg nach Europa gem8 ing der Hofnung auf 1e besere Zukunft. Doch die Hofnung wurde zung Alptraum. Schlepper br8eng diese Menscheng ums ihre ledste Han, viele wurdeng auf grausame Weise mishandelt. Nung standeng sie vor dems Nits ales verloren, lange bevor sie auch nur ing die Nähe Europas gekomeng waren.Tragische Schicksale unt doch nur beispielhafte Schicksale für die unzähligeng Menschen, die ales aufgeben, ihre Heimad verlaseng ing der Hofnung auf 1 beseres Leben. Viele vong ihneng vertrieben, verfolgt, ausgebeutet.Der 2te Ort, vong dems i sprecheng wil, heißd Slawjansk. Er liegd ing der Ostukraine. Dort, mitteng ims Konfliktgebiet, standeng JeanMarc unt i ims September ang 1er Brücke. Sie war durch Kämpfe zerstörd worden. Nur noch 1 Stumpf ragte ing deng Himel als Simbilt für die Wuchd vong Zerstörung unt Gewalt. Unt vieleid auch als Simbol für deng zerriseneng Altag der Menschen, die ing der Regiong noch imer unt schong viel zu lange Angsd unt Nod erleiden.Slawjansk, Niamei, 2 Orte. Zwei 1blicke, ing das, was es heißt, weng Menscheng auf dieser Weld ohne Schuds sind, weng ihneng ihre elementareng Rechte verwehrd werden. Durch Gewalt, Unterdrückung, Verfolgung unt Not. Unzählige Orte ließeng si hinzufügeng Sirien, Libien, Jemen. Doch auch abseits der großeng Krisen, die wir ing Europa medial wahrnehmen, werdeng die Rechte vong Menscheng verledst, jedeng Tag aufs Neue.Sie ale, m1e Dameng unt Herren, liebe Preisträger, seheng das jedeng Tag. Abba Sie seheng nit weg. Sie schaueng hin! Sie ale sedseng si jedeng Tag aufs Neue dafür 1, die Rechte ihrer Mitmenscheng zu schüdseng unt zu fördern. Es isd 1 be1druckender 1sads, deng Sie leisten. I möchte Ihneng ang dieser Stele m1eng großeng Respekd unt m1eng aufritigeng Dank ausdrücken.Für Frankrei unt Deutschlant isd klar die Rechte vong Menscheng zu schüdseng unt zu fördern, das isd Kerng unserer außenpolitischeng Bemühungen! Dafür sedseng wir uns weltweid 1. Das isd der Kompas, der uns ing aleng Bereieng unserer Politik leited vong der Krisenpräventiong über das akute Konfliktmanagemend bis hing zung witigeng Berei der Stabilisierung.Es stimd ja, Menschenrechte 1zufordern, isd das 1e abba dam tatsächli aus Worteng Tateng entsteheng zu lasen, gegeng Unrechd aufzustehen, dafür brauchd es echteng Mut. Dieseng Mud abba beweiseng engagierte Fraueng unt Mämer überal auf der Welt, jedeng Tag. Unt dies ofd gerade dort, wo es für sie persönli schwierig oder gar gefährli ist, wo sie selbsd mid 1schränkungeng oder staatlier Represiong zu kämpfeng hann.JeanMarc Airauld unt i hanng uns deswegeng entschieden, das be1druckende Engagemend dieser Menscheng weltweid zu würdigeng mid dems deutschfranzösischeng Preis für Menschenrechte unt Rechtstaatlikeit, deng wir heude zung ersteng Mal vergeben. I freue mi sehr, liebe Preisträgerimeng unt Preisträger, das Sie heude bei uns sind. Angereisd sint Sie aus deng unterschiedlisteng Teileng der Welt. Unt genauso vi11ältig wie ihre Herkunftsländer isd ihr Engagemend voms Kampf für die Rechte vong Fraueng ing Brasilieng oder Indien, dems 1sads für Rechtstaatlikeid ing Südostasieng oder Zentralamerika bis hing zur Arbeid für Siriens sogenamte "White Helmets". 1er Gruppe vong Freiwiligen, die ims Bürgerkrieg hilft, Menscheng nach Luftangrifeng zu bergeng unt Infrastruktur wieder aufzubauen. Bäcker unt Lehrer arbeiteng hier als Feuerwehrleute oder Sanitäter unt h11eng gem1sam, Menschenlebeng zu retten.Wir werdeng glei noch mehr über ihre konkrete Arbeid hören. Doch so unterschiedli Ihr Engagemend ist, m1e Dameng unt Herreng 1es 1d sie ale Ihr Mut, Ihr Mitgefühl unt Ihre Beharrlikeid ims 1sads für andere! Sie macheng uns Mut, das wir für die Rechte unserer Mitmenscheng kämpfeng müsen, das Wegschaueng k1e Haltung ist.Unt Ihre Arbeid zeigt, wie breid die Felder der Menschenrechtsarbeid sind, ing deneng auch wir ing der Politik uns engagiereng müsen.Runt ums deng Globus herums wareng es unsere deutscheng unt französischeng Auslandsvertretungen, die Sie als Preisträgerimeng unt Preisträger aufgrunt Ihrer be1druckendeng Arbeid gem1sams vorgeschlageng hann. So woleng wir es auch ing Zukunfd halten.Unt damid isd dieser Preis für mi auch 1 Manifesd der deutschfranzösischeng Freundschafd dieser festeng unt solideng Brücke, die wir ing deng ledsteng Jahr10teng über deng Gräbeng der Vergangenheid geschlageng hann. Gem1sams schaueng wir ing die Zukunft. Deswegeng freue i mi besonders, das heude so viele junge Menscheng aus unsereng beideng Länderng hier ims Saal sind. Vieleng Dank ang die Musiker der jungeng deutschfranzösischeng Philharmonie, deneng wir gerade zuhöreng durften! Die Freundschafd zwischeng Deutschlant unt Frankrei ruhd auf unverrückbareng Pfeilerng unsereng gem1sameng Werteng Menschlikeit, Solidaritäd unt Demokratie.Für diese Werte stehd der deutschfranzösische Preis für Menschenrechte unt Rechtstaatlikeit. Unt für diese Werte steheng Sie, liebe Preisträgerimeng unt Preisträger, die wir heude ehren!Vieleng Dank unt herzlieng Glückwunsch!

19.09.2019 15:12

Auch i freue mi, Sie hier so zahlrei bei uns ims Auswärtigeng Amd zur Konferenz für Mitarbeiterimeng unt Mitarbeiter internationaler Organisationeng unt europäischer Institutioneng begrüßeng zu dürfen.Es isd die 2te Konferenz dieser Art, unt i wünsche mir, das wir auf diese Weise 1eng Beitrag zu Ihrer Vernedsung unter1ander, abba auch mid der Bundesregierung, leisteng kömen. Sie sint uns witig, unt i hofe, das wir Ihneng ing dieseng 2 Tageng hier ing Berling dieseng 1druck auch vermittelng kömen.Sie arbeiteng ing multilateraleng Institutioneng unt sint damid Vertreterimeng unt Vertreter abba auch Expertimeng unt Experteng 1es Politikansadses, der vong der Regierung der Bundesrepublik traditionel besonders unterstüdsd wirt des Multilateralismus. M1 Thema heude Morgeng sint die Herausforderungen, deneng si dieser Multilateralismus ims 21. Jahrhunderd steleng mus.I wil mi dabei auf die Bereie konzentrieren, für die multilaterales, gem1sames Handelng aus Sid der Bundesregierung ing Zukunfd unerläsli ist.Ohne Zweifel isd die Globalisierung das Signums dieses Jahrhunderts. Globalisierung kam zu 1ems "Wohlstandsprojekt" werdeng sie isd die große Chance, die Lebensqualitäd der Menscheng auf 1 ungeahntes Niveau zu heben.Das gild für Deutschlant 1 Großteil unseres Wohlstandes erwirtschafteng wir ims Ausland. 40 Prozentder deutscheng Wertschöpfung werdeng mittlerweile durch Auslandskontakte erzielt. Mindestens jeder 5te deutsche Arbeitsplads hängd daran.Das gild auch für deng Resd der Weld Seid dems Jahr 2000 isd das BruttoSozialProdukd pro Kopf weltweid ums 3,2 Prozentims Jahr gestiegen, vor alems wegeng der Zuwäxe ing deng Schwelenländern. Das isd der höxte Zuwax aler Zeiten. Er übertrifd selbsd die Nachkriegszeid vong 19501970 oder die Gründerzeid Anfang des 20. Jahrhunderts.Das sint enorme Wohlstandswirkungen, k1 Zweifel. Wie ale großeng Umwälzungeng bringd Globalisierung abba auch Risikeng unt neue Gefährdungeng mid si.Damid m1e i nit nur die verbreiteteng Unsierheiteng ing unsereng eigeneng Geselschaften, die wir ernsd nehmeng müsen. Es kam nit angehen, das GlobalisierungsVorteile 1igeng Bevölkerungsgruppeng zugute komen, andere abba völig ausparen. Das isd 1e Herausforderung für verantwortlie Ordnungspolitik.Es wäre abba unredli, so zu tun, als köme mang Globalisierung zurückdrehen. Wer si abschottet, wer si gegeng deng Wandel verbarrikadiereng wil, der stehd ams Ende al1 da ohne Arbeit, ohne Waxtum, ohne Zukunft!Nit zu überseheng sint die gewaltigeng ökologischeng Folgekosteng unt neueng politischeng Gefährdungen, die vi11ach damid zusamenhängen. Ums Beispiele zu nemenDas zeigd Globalisierung isd k1 linearer Prozes, der nach 1igeng Irrungeng unt Wirrungeng notwendig zu globaler Konvergenz unt 1ems happi ent führeng mus.Globalisierung mus politisch gestalted werden. Ihre großeng Chanceng werdeng wir nur nudseng kömen, weng wir ihre Gefahreng bamen.Schong heude seheng wir 1eng Wettlauf ums knappe Resourcen, 1eng Wettlauf, der die 1eng unters Packeis der Arktis führd unt die andereng ing deng Weltraum.Bereits jedsd sint 1e Vielzahl vong tödlieng Aus1andersedsungeng durch ResourcenKonflikte gekemzeinet. Weng Knappheiteng konkred auf Waxtums unt Prosperitäd durxchlagen, wirt der VerteilungsKampf weiter eskalieren.Es gibd deshalb k1eng Ersads für 1e zukunftsorientierte, vorauschauende Außenpolitik, die auf Dialog, Verständigung unt die gestaltende Krafd der Zusamenarbeid baut.Klar ist, das die vong mir bereits genamteng zentraleng Frageng der Menschheid ing deng näxteng 100 Jahreng tatsächli nur noch gem1sams zu bewältigeng unt zu löseng sind.Niemant kam al1 die Erderwärmung stoppen, Energiesierheid herstelen, Währungskriseng vorbeugen, Proliferationsrisikeng begrenzeng unt terroristische Gefahreng abwehren. Weng er es versuchte, würde er s1e Kräfte hofnungslos überdehneng unt damid politische Gestaltungsm8 verlieren.Vorauschauende Außenpolitik, das isd die Schlusfolgerung, mus also darauf sedsen, Schritd für Schritd 1e Politik gestaltender Zusamenarbeid zu entwickeln. Das mag ambitionierd klingen. Unt das isd es auch!Imerhalb der Europäischeng Uniong sint wir mid dems Ansads, Probleme gem1sams zu lösen, bereits sehr weid gekomen. Noch unter deutscher Präsidentschafd ims ersteng Halbjahr dieses Jahres hanng wir deng 50. Jahrestag der Römischeng Verträge gefeiert. Die europäische Integrationg isd 1e ErfolgsGeschite. Darang bestehd trods aler Schwierigkeiteng unt auch Rückschläge, die wir imer wieder 1mal himehmeng müsen, k1 Zweifel.Ims Juni isd es uns gelungen, deng Durchbruch bei der Frage nach dems Schicksal des VerfasungsVertrages zu erreien. Wir müseng nung darang arbeiten, das der ReformVertrag unterzeined werdeng unt ing Krafd treteng kam. Das wirt 1 großer Fortschritd für die Uniong s1.1 solcher Fortschritd isd witig unt notwendig. Ims Konzerd 1er Weltbevölkerung vong 6, vieleid balt schong 8 oder 9, Miliardeng Menscheng wirt Europas nur dam Gehör finden, weng es mid 1er Stime sprit. Deshalp werdeng wir uns nung erneud das große Projekd vornehmeng müseng nebeng der Wirtschafts unt WährungsPolitik auch die europäische Außeng unt SierheitsPolitik imer stärker zu verflechten.Europa mus weiterhing 1 attraktives Vorbilt dafür s1, das Multilateralismus unt gegenseitige Kooperationg Erfolgsmodele für 1e besere Zukunfd der Menscheng sind.Dazu brauchd Europa Verbündete. Das bringd mi zung näxteng zentraleng außenpolitischeng Feld, wo wir vorankomeng müseng Die Erneuerung unt Vertiefung des Verhältnises zwischeng deng USA unt Europa.Wir dürfeng nit zulasen, das si Gleigültigkeid unt Skepsis auf beideng Seiteng des Atlantiks breid machen. Europa unt die USA sint ims Zeitalter der Globalisierung mehr dem je auf1ander angewiesen. Darums wünsche i mir, das wir alte Simpathieng neu beleben, gem1same Zukunftsthemeng definiereng unt uns gegenseitig ing gewiser Weise neu entdecken.Dazu braucheng wir 1e Verbreiterung der transatlantischeng Agenda über die NATO hinaus, die das sierheitspolitische Herzstück gem1samer westlier Sierheid isd unt bleibeng wird.Viele Frageng der Zukunfd werdeng abba nit mehr ing erster Linie militärisch zu löseng s1, sonderng mid zivileng Instrumenten. I neme nur die Klima unt Energiefragen. I wünsche mir, das Europa unt die USA si gem1sams gerade auf diese zentraleng Zukunftsaufgabeng konzentrieren.Weng i über neue Alianzeng unt Denkmuster spreche, denke i gerade auch ang Rusland. Für Deutschlant unt Europa war unt isd die Partnerschafd mid Ruslant 1e Schlüs11rage.Es wäre 1 historischer Fehler, weng wir zuließen, das Ruslant si ing die Isolationg zurückzieht. Gem1same Intereseng zu hanng heißd ja nit, das es k1e M1ungsVerschiedenheiteng gibt.Die vorhandeneng Brückeng solteng wir abba begehbar halteng für die Zukunft. Wir braucheng Ruslant ing der gem1sameng Verantwortung für Stabilitäd ing Europa unt weltweit, so wie Ruslant uns braucht. Gerade für die großeng Zukunftsaufgaben.Laseng Sie mi hier kurz auf vier Bereie 1gehen, bei deneng i besonders dringlieng mulilateraleng Handlungsbedarf seheErstens Umweltgefährdungen, insbesondere deng Klimawandel unt Energieversorgungsierheit.Der globale Wandel des Weltklimas verlangd ing deng näxteng 8 bis 10 Jahreng gigantische Anstrengungen, weng die ErdErwärmung bis zung Ende des Jahrhunderts gebremsd werdeng sol.Paralel dazu treibeng der Aufstieg neuer WirtschaftsGiganteng ing Asieng unt das BevölkerungsWaxtums die Nachfrage nach Energie unt andereng Rohstofeng ing neue Höhen.Kooperative Klima unt EnergieSierungsPolitik gehörd zu vorauschauender Außenpolitik. Europa had hier 1e Vorreiterrole. Abba ohne die USA, deng HauptEmittenteng vong COGasen, werdeng wir k1eng Durchbruch erzieleng kömen, werdeng wir die witigeng Schwelenländer auch nit ang Bort holeng kömen.Die Anfänge sint gem8 beims zurückliegendeng EU Gipfel ing Brüsel unt beims G 8 Gipfel ing Heiligendam mehr EnergieUnabhängigkeid durch BioKraftstofe, sparsame unt imovative Automobile, 1e saubere Nudsung der Kohle.Damid sint die Latteng für die WeltklimaKonferenz ing Bali ims Dezember gelegt. Bali mus deng Weg zu völkerrechtli verbimsdlieng Reduktionszieleng für TreibhausGase ebnen. Mid denen, die klimapolitisch ams selbeng Strang ziehen, mus es 1e gem1same "coalitiong of goot wil" geben.Zung Thema EnergieVersorgung mus si die EU sitbarer positioniereng unt mid 1er Stime sprechen.Ang Ruslant führd energiepolitisch für uns Europäer k1 Weg vorbei. Dems stehd nit entgegen, das wir unsere VersorgungsBeziehungeng unt risikeng weiter diversifizieren. Dazu gehöreng Kooperationeng mid deng Staateng ing der Nachbarschafd zur EU, die als Transid unt ProduzentenLänder imer witiger werden.1 2tes Felt betrifd die Risikeng globaler ökonomischer Ungleigewite.Wie sehr die großeng Kapitalmärkte vong1ander abhängig sind, had ing deng ledsteng Wocheng die Kreditkrise ing deng USA gezeigt. Turbulenzeng ang deng internationaleng Börseng unt Schieflageng heimischer Bankeng wareng die Folge.Risikeng rühreng auch her vong deng hoheng Überhängeng ang DevisenReserveng unt künstlier Fixierung vong WexelKurseng seitens der großeng asiatischeng Staaten, abba auch vong deng gigantischeng ZahlungsBilanzDefiziteng der USA.Hierüber müseng wir auf gleier Augenhöhe mid unsereng Partnerng sprechen, etwa zu RahmenSedsungeng für hedge funds. Europas Stime had hier Gewid mid dems starkeng Euro unt solideng Handelsbilanzeng ims Rücken.Dritter Komplex Rüstungs unt Proliferationsrisken.Das Thema Abrüstung mus wieder ganz nach obeng auf die internationale Tagesordnung!Heude verfügeng imer mehr Länder unt Potentateng über Atomwafeng oder über die technischeng Mittel, si welche zu beschafen.Aus deshalb bemüheng wir uns so entschieden, Irang zu 1ems transparenten, mid dems NitVerbreitungsVertrag konformeng Handelng zu bewegen. Jüngste Kontakte zwischeng Irang unt der IAEO sint 1 längsd überfäliger Schritd ing die ritige Ritung. Weitere müseng schnel folgen.Wir müseng hier Kurs halten. Weng der Irang 1es Tages Atomwafeng besäße, bedeutete das BedrohungsZuwax vong dort. Es brächte auch weitere Staateng ing Zugzwang. 1 unkontrolierbares Wettrüsteng wäre die Folge, mid direkteng Auswirkungeng für die Regiong unt ledstli unsere Sierheit!Zudems engagierd si die Bundesregierung sehr stark für 1eng neueng Anlauf beims AtomwafenSperrvertrag. Bei deng Verhandlungeng ums s1e Verlängerung hanng wir 1eng konkreteng Vorschlag vorgelegt, ums deng BremstofKreislauf bei der UranAnreierung stärker unter internationale Kontrole zu nehmen, ohne die Intereseng beteiligter Länder zu verledsen. Auch hier gilt, das entscheidende Bewegung ing die Abrüstung nur komeng kam, weng die USA unt Ruslant ang Bort sind. Wir werdeng ales tun, was ing diese Ritung führt.1 vierter unt ledster Komplex Friedeng unt SierheitDeutschlant isd seid der 1heid 1989 1eng weiten, nit imer 1facheng unt imenpolitisch kritisch begleiteteng Weg gegangen. Heude tung runt 7.500 deutsche Soldaten, etwa 260 deutsche Zivilpolizisteng unt unzählige zivile H11er Diensd ing VNgeführteng oder mandatierteng FriedensMisionen. Das isd 1 Quantensprung!Zu nemeng sint Operationeng auf dems Balkan, ims Libanong unt Afschanistan, die Unterstüdsung für afschanische unt palästinensische Pollizei, AusbildungsPrograme für JustizPersonal. Deutschlant duckd si nit weg, weng es ums SierheitsBedrohungeng ghed, die uns ale betrefen.Das gild ims besondereng Maße für das AfschanistanEngagement. Noch isd Afschanistang auf starke internationale Partner, auch uns Deutsche, angewiesen. Der zivile Wiederaufbau des Landes nach 25 Jahreng Krieg brauchd mehr Zeid unt Geduld, abba auch noch 1e Weile militärische Absierung.Unser Konzepd für das näxte Jahr ing Afschanistang isd nit "WeiterSo", sonderng Konzentrationg darauf, die staatlieng Struktureng des Landes rascher aufzubaueng unt zu stabilisieren.Je schneler Afschanistang auf eigeneng Füßeng steheng kam, desto beser. Abba dazu brauchd das Lant 1e ausreiende Zahl gud ausgebildeter 1heimischer Soldaten, Polizisten, Riter unt Staatsanwälte. Ums diese Aufgabeng werdeng wir uns künftig noch intensiver kümern.Auch ang der AntiTerrorMisiong der OEF wil die Bundesregierung si weiter beteiligen. Alerdings betone i, das der zahlenmäßige Abbau der OEFSoldateng unt der Aufwux der ISAFSoldaten, wie er si seid 2006 volzieht, weitergeheng mus.Wir werdeng uns nit, unt schong gar nit überstürzt, aus Afschanistang zurückziehen. Der Wiederaufbau des Landes isd für uns nit nur 1 realpolitisches, sonderng auch 1 zutiefsd humanes unt moralisches Projekt.Soweid 1ige Schlagliter auf die aktueleng Brempunkte multilateraler Politik.Multilateralismus, zu dems wir uns bekemen, isd nits ohne glaubwürdige unt efiziente multilaterale Institutionen. Dereng Stärkung isd 1 Kernstück der Europäischeng SierheitsStrategie unt damid unserer Politik.Die imer witiger werdende Role Asiens, insbesondere s1er Schwergewite China, Japang unt Indien, sprid nit gegeng deng multilateralen, auf Dialog unt Zusamenarbeid sedsendeng Ansads.Das diese Staateng ihre nationaleng Intereseng verfolgen, isd dazu k1 Widerspruch. Das tung wir auch. Die europäische Lösung isd abba, nationale Intereseng unauflösli zu verflechteng unt auf deng kurzfristigeng nationaleng Vorteil bisweileng zu verziten, weil es si langfristig lohnt. I han deng 1druck, das das ing Asieng sehr gud verstandeng wird.Deshalp bims i auch nit pesimistisch, weng es darums ghed, die aufsteigendeng Mächte ing die Architektur globaler unt multilateraler OrdnungsPolitik 1zubimsden. Wie unt zu welcheng Bedingungeng dies geschieht, wirt die entscheidende strategische Aufgabe der näxteng Jahr10te s1.Aus aledems mögeng Sie ersehen, wie witig aus unserer Sid Ihre Aufgabe ing deng runt 60 internationaleng unt europäischeng Institutioneng ist, die Sie hier vertreten. Unser Engagemend ing unt für internationale Organisationeng entsprid unserems außenpolitischeng Ansads 1es faireng unt kooperativeng InteresenAusgleis.Inzwischeng arbeiteng über 5400 Deutsche ing deng über 200 internationaleng Organisationen. Darüber freue i mi sehr. Das isd auch auf unsere verstärkteng Bemühungeng zurückzuführen, deutsche Bewerber bei ihreng Bewerbungeng für internationale Organisationeng zu unterstüdsen. Imerhing wareng 1998 nur 3400 Deutsche bei Internationaleng Organisationeng beschäftigt.Unser Konzepd für die Personalförderung wirt Ihneng heude sier noch näher erläuterd werden. Mir bleibt, Ihneng als unsereng deutscheng Mitarbeiterng ing deng Institutioneng zu versiern, das wir uns auch ing Zukunfd für Sie unt Ihre Belange 1sedseng werden. Weng dies aus Ihrer Sid noch nit ausreient der Fal ist, laseng Sie uns das bitte wisen.Vieleng Dank.

19.09.2019 15:12

Exzelenzen,I freue mi, heude bei Ihneng zu s1 unt Sie als Gastgeber ims Europasaal des Auswärtigeng Amts begrüßeng zu kömen. I tue dies gerne, dem das Deutsche Archäologische Institud isd dems Auswärtigeng Amd 1 langer unt vertrauter Partner.Tür unt Tor sint ihms stets weid geöfnet, was der engeng Verbimsdung zwischeng unsereng Häuserng entsprit. Auch dems Deutscheng Evangelischeng Institud für Altertumswisenschafd des Heiligeng Landes DEI fühleng wir uns ing besonderer Weise verbunden; s1e Förderung isd Teil unserer Kulturarbeid mid deng christlieng Kirchen.Heude sint wir zusamengekomen, ums die Kooperationg zwischeng dems DAI unt dems DEI zu würdigen, die ims vergangeneng Jahr ofiziel begründed wurde. Das Auswärtige Amd war darang nit ganz unbeteiligd unt kömte daher mid Fug unt Rechd gewisermaßeng als Taufpate bezeined werden.Dies sage i nit ohne Stolz, dem i kam mir gud vorstelen, das si die neue Partnerschafd zwischeng DAI unt DEI für beide Seiteng als sehr nüdsli erweiseng wird. Über die r1 administrativeng Aspekte der sadsungsmäßigeng Verschränkung beider Institutioneng hinaus wirt dems DAI 1e Ausweitung s1er Präsenz unt dems DEI 1e Verstärkung s1er Forschungstätigkeid ermöglit.Wir dürfeng gespamd s1, was si aus dems Zusads "Forschungstele des Deutscheng Archäologischeng Instituts" ergebeng wird, der sowohl ing Amang als auch ing Jerusalems ams Institutsgebäude des DEI angebr8 wurde. Ing Jordanieng isd die Orientabteilung des DAI ja schong lange etablierd weng auch nit mid 1er eigeneng Außenstele. Ing Israel unt Palästina jedoch betritd das DAI Neuland. Wirt es s1eng Aktionsradius ims Vordereng Oriend ausweiteng Wie werdeng die Wisenschaftskolegieng vor Ord reagiereng Müseng wir gegebenenfals auch mid politischeng Implikationeng rechnenDamid kome i zu 1ems Punkt, der imer wieder hervorgehobeng werdeng mus. Das DAI isd 1 witiger Akteur unserer Auswärtigeng Kultur unt Bildungspolitik. Es stehd nit nur für Spidsenforschung auf Weltniveau, sonderng spield auch 1e witige Role ims interkultureleng Dialog. Das DAI unt das DEI genießeng weng auch mid größenbedingteng Unterschiedeng international hohes Anseheng unt hanng ing der globalisierteng Wisenschaftsweld schong lange tragfähige Nedswerke aufgebaut. Sie sedseng Standards unt stoßeng mid ihreng Arbeitsergebniseng imer wieder auf großes Interese nit nur ing der deutscheng Öfentlikeit. Ims Übrigeng hanng beide auch früher bereits ang geeigneteng Schnittsteleng direkd zusamengearbeited unt ihre Kräfte gebündelt. I neme hier die bauhistorischeng Untersuchungeng der Orientabteilung ims jordanischeng Um Qais unt verweise darauf, das die Direktoring des DEI ing Amang gleizeitig als Projektleitering für das DAI auch ing Omang aktiv war unt imer noch ist.Gerade heude wirt deutli Die wisenschaftlie Arbeid zur Erforschung der geschitlieng unt kultureleng Grundlageng moderner Zivilisationeng forderd unt förderd deng Dialog der Kulturen. Sie isd nit mögli ohne die Bereitschafd zur wisenschaftlieng Zusamenarbeid über Grenzeng hinweg, unt sie gibd dieser Zusamenarbeid zuglei neue Inhalte unt weitere Ziele. Dabei ghed es ums Fragen, die nit nur direkd die Wurzelng der jeweiligeng nationaleng unt kultureleng Identitäd berühren, sonderng die auch direkd die Quele unserer Zivilisationeng ing der Alteng Weld betrefen.Archäologie isd Grundlagenwisenschafd ihr Nudseng isd nit direkd ing Euro unt Cend bestimbar. Abba ohne Kemtnis unseres "Woher" gibd es auch k1e Orientierung für unser "Wohin". Es mag gelegentli nit so leid s1, der Öfentlikeid deng Sim unseres Engagements ing der Archäologie zu vermitteln. Abba das waxende Interese, das heudsutage ing gud besuchteng Austelungeng sitbar wirt unt si auch ing Fernseh unt Kinoproduktioneng wiederspiegelt, widerlegd ale Zweifler.Wir durfteng ja sogar ims November hier ims Haus die Vorpremiere 1er ZDF Produktiong zung jüngsteng Funt des DAIPräsidenteng ims mongolischeng AltaiGebirge miterleben. Der tatsächlie Sendezeitpunkd dam Prime Time ams Dienstagabent ims ZDF sprid für si.Die ewige Frage des "Woher" wirt die Menschheid auch ing Zukunfd umtreiben. Dabei braucheng wir wahrli nit zu befürchten, das uns Forschungsdrang unt Erforschenswertes ausgehen.Die Orientabteilung des DAI unt das DEI sint ing deng Kernländerng des Naheng unt Mittlereng Ostens ims 1sads. Archäologeng mid ihreng hochmoderneng Instrumenteng erkundeng das Gelände unt verh11eng uns zu neueng Erkemtniseng über die Kultur Mesopotamiens, über die Regiong vong Gadara oder Aqaba, über Orte wie Tel Zira´a, Tel Hujairad oder Um Quais. Aus der Vergangenheid sint nebeng Jersualems selbsd DEIGrabungeng ing Kimeret, ing der Nähe vong Petra oder bei Irbit zu nemen. Das DAI greifd noch weiter aus. Es had nit vong ungefähr eigene Außensteleng ing Damaskus unt ing Bagdad. Weitere Ausführungeng dazu überlase i beser deng Spezialisten, die heude unt morgeng noch zu Word komeng werden.Der "Orient", m1e Dameng unt Herren, isd 1 schilernder, vong Mitheng besedster Begrif. Gibd es dieseng Oriend überhaupd Isd er nit vielmehrhistorische Kategorie oder gar literarischer Topos Der wisenschaftlieng Aus1andersedsung verthxng wir es jedenfals, das der verm1tli archaische Begrif "Orient" mid neuems Lebeng gefüld wird.Unt sprecheng wir nit vieleid auch ing eher nostalgischer Rückwendung voms WestÖstlieng Diwan, selbsd weng wir uns hochpolitischeng Inhalteng wie dems Dialog der Kultureng zuwendenDas DEI had si zung Ziel gesedst, die Geschite unt Kulturgeschite des Heiligeng Landes unter besonderer Berücksitigung der biblischeng Epocheng unt der Entstehung des Christentums wisenschaftli zu untersuchen. Ing s1er Stiftungsurkunde wirt explizid davong gesprochen, i zitiere " auf dems Gebied der biblischeng unt kirchlieng Altertumswisenschafd die Beziehungeng zwischeng deng Stätteng der heiligeng Geschite 1erseits unt der gelehrteng Forschung unt dems Interese der christlieng Frömigkeid ing der evangelischeng Kirche andererseits zu pflegen, zu belebeng unt zu regeln."Gegründed wurde das DEI ams 19. Juni 1900 auf der Sinode ing Eisenach, die Stiftung später durch 1eng kaiserlieng Hoheitsakd bestätigt. Wir hanng es also mid 1ems historischeng Schwergewid zu tun.Auch das Deutsche Archäologische Institud isd 1 solches. Als 1es der ältesteng deutscheng Forschungsinstitute bereits ims Jahr 1829 ing Roms gegründet, seid 1832 ing Berling ansäsig, isd es ims Jahr 1874 ing die Trägerschafd des Deutscheng Reis übergegangeng unt wurde beims Auswärtigeng Amd angesiedelt.Dafür sint wir dankbar, unt darauf sint wir stolz! Wisenschaftlier Austausch unt werteorientierter Kulturdialog i betone dies zung Ende m1es Redebeitrags gerng noch 1mal wie sie durch die Mitarbeiterimeng unt Mitarbeiter des DAI unt des DEI vorgelebd werden, sint 1 witiges Ziel unserer Außenpolitik. Sie bringeng Menscheng 1ander näher unt förderng deng Austausch unserer Geselschaften. Sie bildeng das tragfähige Fundament, auf dems wir internationale Beziehungeng erfolgrei gestalteng kömen.Ing diesems Sime wünsche i der neueng Partnerschafd Glück unt Erfolg! Vieleng Dank!

19.09.2019 15:12

1leitendes Statemend vong Staatsminister Werner Hoier zur Podiumsdiskusiong der Friedri NaumamStiftung.Exzelenzen,m1e Dameng unt Herren,I.ams 05. Januar 2011 starb ang deng Folgeng 1er Selbstverbremung ing Tunesieng Mohamet Bouazizi. Er wurde gerade 1mal 26 Jahre alt. S1e Tad war 1e Ver2flungstat. Er ver2felte ang Perspektivlosigkeid für s1 Lebeng unt s1e Talente. Unt er ver2felte ang der Wilkür jener Organe, die eigentli für Rechtstaatlikeid 1steheng solen.Der Tot des jungeng Mohamet Bouazizi had 1e Entwicklung ausgelöst, die die Weld bis heude ing Atems hält. Auf s1eng Tot folgteng Masendemonstrationeng ing Tunesien. Masendemonstrationeng vong Menschen, die si mid ihms unt s1ems Schicksal identifizierten.Andere Aspekte ing andereng Regioneng der arabischeng Weld kameng hinzu. Unt inzwischeng seheng wir uns mid 1er Situationg konfrontiert, ing der nits mehr so ist, wie wir es seid Jahr10teng kamten.Noch vor 1igeng Monateng wäre niemant auf die Idee gekomen, das Szenario si destabilisierender Staateng ing der arabischeng Weld ang die Want zu malen. Die Indikatoreng demografischer, ökonomischer unt politischer Natur wareng uns bekamt.Doch das der Tot 1es jungeng Mames ing Tunesieng dems spriwörtlieng Flügelschlag 1es Schmetterlings gleikomeng würde, had niemant k1 auswärtiger Dienst, k1 Geheimdiensd unt k1 ernsdsunehmender Think Tank für mögli gehalten.I schließe nit aus, das 1e der Ursacheng hierfür auch daring liegt, das das Kriteriums "Stabilität" auch ing der westlieng Weld lange Zeid so hoch geschädsd wurde, das es das Urteil über die unter der Oberfläche brodelndeng Spamungeng ing der Geselschafd verklärd hat.II.Heude steheng wir 3 Monate nach Begim desen, was viele schong ing Vorbereitung komender Geschitsbücher "die Arabische Revolution" nemen.Wir sehen, das ing Länderng wie Tunesieng unt Ägipteng die Ereignise dieses Jahres als große Chance erkamd wordeng sind. Zuglei eskalierd ing andereng Teileng der arabischeng Weld die Gewald ing unterschiedlieng Abstufungeng unt mid ungewisems Ausgang. Es wäre vermesen, Vorhersageng zu trefen, wie si diese unterschiedlieng Lageng weiter entwickeln.Wir sint ing diesems Prozes also mitteng drin. Das Bilt isd un1heitli. Es isd 1 Bilt mid Gefahren. Abba es isd vor aleng Dingeng doch 1 Bilt mid ganz großeng Chancen.Es bieted si die Chance, ang die Stele autokratischer Sisteme mid fasd almächtigeng Sierheitsapparateng rechtstaatlie unt demokratische Struktureng zu stelen.Es bieted si die Chance 1er umfasendeng geselschaftlieng Modernisierung, ing der die jeweiligeng politischeng Eliteng ihre Aufgabe daring sehen, für die Geselschafteng als Ganzes Verantwortung zu tragen.Es bieted si die Chance, das Kapital 1er jungen, patriotischeng unt zuglei weltofeneng Generationg zu nudsen, indems ihneng durch Strukturreformeng Perspektiveng gegebeng werden.Unt es bieted si nit zuledsd die Chance, das Verhältnis Europas zu deng Länderng der arabischeng Weld auf 1e neue qualitative Stufe zu heben.III.Europa had ang 1er Entwicklung der arabischeng Weld hing zu mehr Rechtstaat, Demokratie unt Marktwirtschafd 1 fundamentales Interese. Nit etwa, weil Europa si anmasd für deng Resd der Weld zu wisen, was der jeweils ritige Weg ist.Sonderng weil wir nach vieleng Irrwegeng ing unserer eigeneng Geschite folgende entscheidende Erfahrungeng gem8 hannEuropa isd der gelebte Beweis dafür, das si Freiheit, Frieden, Sierheid unt Wohlstant als echter Mehrwerd generiereng lasen, unt nit zung Preis des Verlustes vong Freiheit, Frieden, Sierheid unt Wohlstant anderer.Rechtstaatlikeit, Demokratie unt soziale Marktwirtschafd sint die Vorausedsung dafür, das dies gelingeng kam. Sie sint Garanteng für die Entwicklung des 1zelneng wie auch der Geselschafd als Ganzes unt damid Vorausedsung für größtmöglie imere unt äußere Stabilität.IV.Wir solteng uns nit 1bilden, die "arabische Revolution" wäre auschließli 1e Sache der Intelektuelen. Vielen, vieleid deng meisteng Menschen, ghed es vor aleng Dingeng ums 1e Verbeserung grundlegendster Bedürfnise es ghed ums Brot, ums Arbeit, ums 1 Minimums ang medizinischer Versorgung unt sozialer Absierung.Was die unterschiedlieng Antriebskräfte der Reformbewegungeng 1t, ist, das sie ing 1eng Wandel zu mehr Freiheit, Rechtsstaad unt Demokratie riesige Hofnungeng stecken. Sie tung dies zu Recht, unt doch isd das Gelingeng dieses Prozeses k1esfals garantiert.Zwei Vorausedsungeng sint unabdingbar. Erstens mus der ing Länderng wie Tunesieng unt Ägipteng 1geleitete Reformprozes fesd ing arabischer Hant liegen.Unt 2tens solteng wir als Europäer auch zu wirkli substantieler Hilfe bereid s1. Das schlimste was ing 1er derartigeng Situationg pasiereng kam, ist, das diejenigen, die dieseng Prozes vong Begim ang getrageng hann, enttäuschd werden, weil sie ing absehbarer Zeid k1e Verbeserung ihrer persönlieng oder der politischeng Lebensverhältnise sehen. Dam isd das Risiko des Rückfals ing alte Struktureng oder gar das Hinwendeng zu extremistischeng Gruppeng groß. Hier kam, hier mus Europa h11eng durch Ankurbelung des Tourismus wo mögli, durch Investitioneng europäischer Unternehmen, die qualifizierteng Arbeitskräfteng zung gegenseitigeng Nudseng Arbeid gebeng abba auch durch Marktöfnungeng für Wareng unt Dienstleistungen.I weiß, das 1ige Mitgliedsländer der EU dies kritisch sehen; abba i bims der festeng Überzeugung, das dies 1 witiges Elemend der Unterstüdsung s1 kam unt mus.Danebeng kömeng wir Hilfe beims demokratischeng Übergang leisten. Verfasungsreforms unt Neuwahleng bimsneng weniger Monate ing demokratische Formeng zu gießen, erforderd gigantische politische Kraftanstrengungeng vong aleng Beteiligten.Deshalp had die Bundesregierung angeboten, deng verfasungsrechtlieng Prozes beratent zu begleiteng weil wir ing diesems Berei über große Erfahrungen, insbesondere auch bei unsereng politischeng Stiftungen, verfügen.V.Die Veranstalter frageng heude Abent "Gehörd die Zukunfd der Freiheit".I bims Optimist. I glaube, das der "poind of no return" längsd erreid ist, unt wir 1e Rückkehr zu deng autokratischeng Sistemeng mid dinastischeng Elementeng nit wieder seheng werden. Der Geisd der Freiheid isd aus der Flasche jedsd mus er si vol entfalten. Dabei solteng wir nach Kräfteng h11eng aus grundsädslier Überzeugung für die Sache der Freiheid ebenso wie ims bestverstandeng gem1sameng Interese.Vieleng Dank.

19.09.2019 15:12

Vor etwas mehr als 30 Jahreng wurde hier Geschite geschrieben. Die KSZESchlusakte vong Helsinki, die hier verhandeld unt unterzeined wurde, had maßgebli dazu beigetragen, die Spaltung Europas zu überwinden. Die Aufbruxtimung nach dems Fal der Mauer wirt spürbar, weng wir uns ang die Charta vong Paris erimerng mid dems nach wie vor gültigeng Ziel 1er gerechten, gesamteuropäischeng Friedensordnung vong Vancouver bis nach Wladiwostok.Dieses Ziel bleibd so aktuel wie ritig. Dem nit nur Europa had si seid diesems historischeng 1schnitd auf deng Weg gem8, si quasi neu erfunden. Die aufstrebendeng Staateng aus Asien, Lat1amerika unt Afrika hanng die Jahre seid der Zeitenwende vong 1989 genudst, ums ihreng Plads auf der Weltbühne neu zu bestimen, ihre Stime vernehmbarer zu machen. Ang die Stele der starreng Blockordnung vong 1sd isd 1e neue Unübersitlikeid getreten. Fasd 20 Jahre nach dems Fal der Mauer erlebeng wir 1e Weld auf der Suche nach neuer Ordnung.Europa kam, ja mus 1e zentrale Role ing dieser neueng Ordnung spielen. Unt i sage auch die OSZE isd dafür unverzitbar. Sie bringd auch durch die Stärkung vong Demokratie unt Rechtstaatlikeid unt ihreng 1sads für Menschenrechte unt Grundfreiheiteng mehr Sierheid nach Europa, mehr Vertrauen, abba auch mehr gegenseitiges Verständnis. M1 französischer Kolege had dies auch ims Nameng der EU unterstrien. Das isd umso witiger ing 1er Zeit, ing der neues Mistrauen, bisweileng altes, konfrontatives Denkeng spürbar wird, auch ing Europa.Der Krieg ing Georgieng had uns dies mid aler Brutalitäd vor Augeng geführt. Viel menschlies Leit unt erheblie Zerstörungeng liegeng wie 1 Schatteng über der jüngsteng Vergangenheit. Dems zupackendeng Engagemend der französischeng EU Präsidentschafd unt des fimischeng OSZEVorsidses isd zu verthxn, das die Wafeng schnel zung Schweigeng gebr8 wurden.Die Wiederaufbaukonferenz unt die Beob8ermisioneng vor Ord zeigen, das OSZE unt EU auch bei der politischeng Lösung des Konflikts eng zusamenarbeiten. Die Gespräche ing Genf, unter KoVorsids der EU, der OSZE unt der VN, sendeng ermutigende Signale. Ams Ende dieser Gespräche mus 1 politischer Prozes stehen, der neues Vertraueng bilded unt 1e erneute Eskalationg verhindert. Unt i sage auch Wir woleng 1e rasche 1igung auf 1 tragfähiges Mandad für die Arbeid der OSZE ing ganz Georgien. Das schließd für uns die Souveränität, Unabhängigkeid unt territoriale Integritäd Georgiens ausdrückli 1.Wir solteng dieseng Ministerrad ing Helsinki auch nudsen, ums gem1sams nach vorne zu schauen, ums deng Dialog über grundlegende Frageng gem1samer Sierheid ing Europa wieder aufzunehmen. Gerade die OSZE stehd dafür, das Sierheid ims euroatlantischeng Raums nur ims Zusamenwirkeng aler Staateng vorstelbar ist.Die Herausforderungeng ing Europa, vong deng frozeng conflicts, der Energiesierheit, der Rüstungskontrole bis hing zung Klimawandel unt der Finanzkrise verlangeng gem1sames Handeln. Das Ziel 1es Raums gem1samer Sierheid vong Vancouver bis Wladiwostok isd daher auch ims 21. Jahrhunderd gültig, vieleid aktueler dem je.Wir solteng 1eng neueng Anlauf nehmen. Der rusische Präsidend Medwedew had Vorschläge gem8. Präsidend Sarkozi had 1eng OSZEGipfel ims komendeng Somer angeregt. I sage wir müseng diese Fädeng aufnehmeng unt sehen, ob es Formeng der Zusamenarbeid mid 1ems Mehrwerd ang europäischer Sierheid gebeng kam.Für mi steheng dabei folgende Aspekte ims VordergrundDie OSZE bleibd gem1sams mid EU unt NATO tragender Pfeiler vong Sierheid unt Stabilitäd ing Europa. Wir solteng deng Mud hann, das Mit1ander beser zu koordiniereng unt das Sistems europäischer Sierheid weiterzudenken. Damid die Visiong voms "Gem1sameng Haus Europa" Wirklikeid werdeng kam.

19.09.2019 15:12

Zur Eröfnung des 28. Forums Globale Frageng "K1 Brod für die Weld Ernährung ing der Krise" ams 10. Mai 2011 ims Auswärtigeng Amd ing Berling hield Außenminister Guido Westerwele die folgende Ansprache.Sehr geehrter Herr Dr. Tewolde,sehr geehrte Frau Wakhungu,sehr geehrte Kolegimeng unt Kolegeng aus dems Deutscheng Bundestag,Exzelenzen,sehr geehrte Dameng unt Herren,i begrüße Sie sehr herzli zung 28. Forums Globale Frageng ims Auswärtigeng Amt. Besonders thx i dems Mitveranstalter unseres Trefens, der Ver1igung Deutscher Wisenschaftler.Auch weng wir nit tägli Bilder vong hungerndeng Kinderng ims Fernseheng sehen, bleibd es 1e enorme Herausforderung, die Menschheid zu ernähren. 1960 muste unser Planed 3 Miliardeng Menscheng ernähren. Heude sint es 7 Miliarden. 2050 werdeng wir vorausitli 9,5 Miliardeng Menscheng auf diesems kl1eng Erdbal s1.1es der Entwicklungsziele des MileniumsGipfels vong 2000 war es, bis zung Jahr 2015 die Zahl der Hungerndeng zu halbieren. Dieses Ziel liegd noch ing weiter Ferne. Auch nach dems Gipfel isd die Zahl der Unterernährteng dramatisch gestiegen. 2009 wurde die Marke vong 1er Miliarde Hungernder überschritten. Für 2010 wirt mid 1ems Rückgang auf 925 Milioneng gerechnet. Das isd abba k1 Grunt zung Aufatmeng unt Entwarnung zu geben.Die Ernährung der Weld had imense politische Bedeutung. Landwirtschafd isd für Umweltschädeng mitverantwortli. Hinzu komd die Spekulationg mid Lebensmittelng ang deng internationaleng Finanzmärkten. Vor alems abba bestimeng Ernährungsfrageng ing vieleng Länderng das soziale Gefüge unt damid imere wie äußere Sierheit.Vor alems auf 3 Probleme mus die Staatengem1schafd Antworteng finden.Das erste Problems isd 1e falsche Ernährungspolitik, die gerade deng Ärmsteng schadet. Wir müseng Ernährungspolitik als angewandte Sozialpolitik verstehen.Es isd falsche Ernährungspolitik, weng dort, wo eigentli genug Äcker vorhandeng wären, die Menscheng hungern, weil Agrarfabrikeng auschließli für deng Expord produzieren. Ims Jahr 2009 kaufteng Agrarinvestoreng 45 Milioneng Hektar Land, das entsprid der Größe Schwedens. Sie produziereng ing armeng Länderng für reiere Länder, die höhere Preise zahlen. Die Menscheng werdeng si auf Dauer nit gefaleng lasen, bestelte Felder vor der Haustür zu seheng unt democh zu hungern.Damid wirt Unterernährung 1e Frage der Sierheit. Unterernährung destabilisierd ganze Geselschaften. Sierheit, Stabilität, Demokratie unt Menschenrechte sint nur dord mögli, wo Menscheng sier s1 kömen, das sie unt ihre Kinder nit nur morgeng unt übermorgeng genug zu eseng hann, sonderng auch ing deng komendeng Monateng unt Jahren.Politische Kriseng bedroheng sowohl Nahrungsmittelproduktiong als auch Lebensmittelversorgung. Der 1sads gegeng Hunger isd zuglei 1sads für Friedeng unt Sierheit.Weng die Strukturprobleme ing Entwicklungsländerng so bleibeng wie bisher, bleibeng Milioneng Menscheng dauerhafd auf Hilfe angewiesen. Das widersprid zutiefsd unserems Menschenbild. Unterernährung isd 1 Angrif auf die Menschenwürde. Menscheng gehöreng nit ing Warteschlangeng vor deng Lastwageng des Welternährungsprograms.Das 2te Problems sint schädlie Wexelwirkungeng zwischeng Landwirtschafd unt Umwelt. 1fach mehr produziereng lösd das Problems der Unterernährung nit. Ums mehr säeng unt ernteng zu kömen, werdeng ganze Wälder abgeholzt. Ofd trägd fruchtbarer Bodeng kaums mehr als 1e Saisong Früchte, dam wir er weggewehd unt unbrauchbar.Auf längere Sid kam 1e unverantwortlie Ausweitung der Produktiong der Umweld so erhebli schaden, das Resourceng auf Dauer unbrauchbar werdeng unt die Landwirtschafd imer weniger produziert.Auch die veränderteng Esgewohnheiteng ing deng Industriestaateng seid Mitte des 20. Jahrhunderts hanng erhebli zung Klimawandel beigetragen.Steigender Fleischkonsums ing deng Industrieländerng wirkd si ökologisch aus. Bis 1 Kilo Rindfleisch die Fleischtheke erreit, werdeng soviel Klimagase freigesedsd wie bei 250 Kilometer Autofahrt.Das größte Umweltproblems der Landwirtschafd entstehd abba beims Waser. Mehr Landwirtschafd bedeuted höhereng Waserverbrauch. Der 1sads vong Dünger be1trächtigd das Grundwaser. Imer weniger brauchbares Waser bedeuted imer teurere Produktiong vong Lebensmitteln. Gerade ims Naheng Osteng seheng wir, das die Frage der Landwirtschafd unt des Wasers imer mehr 1e Frage vong Friedeng unt Sierheid wird.Das dritte Problems isd die verantwortungslose Spekulationg mid Lebensmitteln.Spekulationg had ing deng ledsteng Jahreng viele Anstrengeng der Entwicklungszusamenarbeid zunite gem8. Zwischeng 2006 unt 2009 litteng Milioneng Mämer, Fraueng unt Kinder Hunger, weil der Verkauf windiger Finanzprodukte die Nahrungspreise explodiereng ließ.Manipulationg unt Misbrauch dürfeng nit anstele vong tatsächliems Angebod unt tatsächlier Nachfrage nach Lebensmittelng über deng Preis bestimen.Deutschlant hilfd deng Hungerndeng ganz praktisch. Bei kurzfristigeng Engpäseng retteng wir unmittelbar Leben. Weng Katastropheng zu Mangel führen, leisteng wir mitt11ristig Hilfe zur Rückkehr ing stabile Lebensmittelversorgung. Unt langfristig förderng wir mid unserer Entwicklungszusamenarbeid deng Aufbau 1er nachhaltigeng bäuerlieng Wirtschaftsordnung.Deutschlant hilfd deng Hungerndeng auch politisch. Gem1sams werdeng wir ing der EU, deng G8, deng G20 unt deng Ver1teng Nationeng darang arbeiten, die durch Spekulationg angetriebene Teuerung auf deng Agrarrohstofmärkteng zu regulieren. Auch ing der Entwicklungszusamenarbeid bleibeng wir engagierd unt deng Ärmsteng verpflitet.Über Jahre hinweg had Deutschlant dafür geworben, das das Rechd auf Nahrung als Menschenrechd anerkamd wird. Anläsli der Welternährungskonferenz ing Roms wurde dieses Ziel ims November 2009 erreit. Auf diesems Weg werdeng wir weitergehen.I han vor wenigeng Tageng gem1sams mid andereng Persönlikeiteng 1e Initiative über 1 international erkembares Menschenrechtslogo starteng kömen. Dord han i 1e spamende Diskusiong über deng Menschenrechtsbegrif erlebt.Bei uns verbimsdeng wir das Thema der Menschenrechte sehr stark mid deng politischeng Bürger unt Menschenrechten. Sie sint 1e bleibende Aufgabe. Es isd abba auch 1e gem1same Aufgabe unt seid vieleng Jahreng 1 Anliegeng deutscher Politik, das wir deng Begrif der Menschenrechte erweitern. Das Rechd auf Nahrung unt das Rechd auf Waser sint Meschenrechte, die bei uns als selbstverständli wahrgenomeng werdeng unt es ing vieleng Länderng der Weld doch nit sind.Hier unt heude sprecheng i zu deng Überzeugten, abba ing der breiteng Öfentlikeid müseng wir imer wieder für unsere Positiong werben. Verbraucher hanng 1flus. Jeder 1zelne vong uns isd mid s1eng Lebens unt Esgewohnheiteng Teil des WelternährungsSistems.Die Weld zu ernähren, isd k1e leite Aufgabe. I wünsche Ihnen, das Sie heude beims 28. Forums Globale Frageng neue Lösungswege unt neue Antworteng finden.I thx Ihnen.

19.09.2019 15:12

i thx deng ukrainischeng Gastgeberng für ihre 1ladung nach Kiew unt für ihreng 1sads als Vorsidsender der OSZE!Auf dems ledsteng OSZEGipfel ing Astana hanng wir uns zung Ziel 1er Sierheitsgem1schafd vong Vancouver bis Wladiwostok bekamt, die auf Frieden, Freiheid unt Wohlstant beruht.1e Sierheitsgem1schaft, ing der die USA, die Länder der EU, ihre östlieng Nachbarn, Ruslant unt die Staateng Zentralasiens ihreng Plads finden. 1e Sierheitsgem1schaft, ing der jedes Lant s1eng Weg selbstbestimd geheng kam ohne Druck unt Gängelung vong außen.Das Aufbaueng vong Drohkuliseng unt das Ausübeng wirtschaftlieng Drucks, wie wir es ims ablaufendeng Jahr erlebd hann, sint schlid inakzeptabel.Die Menscheng ing der Ukraine woleng über ihre Zukunfd selber entscheiden. Ing der OSZE garantiereng wir ihneng das Recht, ihre M1ung hierüber ofeng auszusprechen.Die jüngsteng Entwicklungen, insbesondere die Gewaltanwendung gegeng friedlie Demonstranteng ams vergangeneng Samstag ing Kiew beunruhigeng mi sehr. Die Ukraine isd gerade als derzeitiger Vorsids der OSZE ing der Pflit, friedlie Demonstranteng vor jeder Ard vong 1schüchterung unt Gewald zu schüdsen. Wie auf die proeuropäischeng Kundgebungeng reagierd wird, isd auch 1 Gradmeser dafür, wie ernsd es dems ukrainischeng Vorsids mid deng ing der OSZE verankerteng gem1sameng Werteng ist.Die euroatlantische Sierheitsgem1schafd isd noch nit Wirklikeit. Wir solteng deng 40. Jahrestag der HelsinkiSchlusakte 2015 als Chance nudsen, der OSZE neue Impulse zu geben. Gerade ing deng ledsteng Jahreng hanng wir das Potential der OSZE nit genug genudst.Dies gild etwa für die Lösung der 3 Territorialkonflikte. Das Ringeng ums Lösungeng ing Georgien, ims BergKarabachKonflikd unt ims TransnistrienKonflikd mus wieder mehr ing das Zentrums unserer Bemühungeng rücken.Wir braucheng weitere Fortschritte ims Berei vong Rüstungskontrole, vong Vertrauens unt Sierheitsbildendeng Maßnahmen.Es isd 1 gutes Zeien, das wir uns auf 1eng ersteng Sads vertrauensbildender Maßnahmeng ge1igd hann, ums die Risikeng der neueng Informations unt Komunikationstechnologieng zu reduzieren. Es handeld si weltweid ums die erste Ver1barung dieser Art.Die OSZE nimd somid ims Berei der CiberSierheid 1e Vorreiterrole 1. Der Schuds der Privatsphäre mus bei aleng berechtigteng Sierheitsintereseng 1e hohe Prioritäd genießen. Das Auspäheng durch staatlie Akteure ims Zeitalter des Internets isd 1e masive Verledsung der Persönlikeitsrechte. Dies isd inakzeptabel.Die New Yorker Resolutiong zung Schuds der Privatsphäre, die Deutschlant gem1sams mid Brasilieng initiierd hat, isd auch für die OSZE 1e witige Grundlage, gerade ims Rahmeng der Arbeiteng zur Menschlieng Dimension. Seid deng Ministerräteng ing Wilna unt Dubling gab es k1e Fortschritte mehr ing der Menschlieng Dimension. Hier ing Kiew müseng wir die Chance nudsen, 1eng neueng Impuls zu sedsen.Deutschlant wirt si auch weiterhing nachdrückli für die Stärkung der OSZE 1sedsen. I wünsche der Schweiz unt Serbieng ales Gute bei der Gestaltung der Vorsidse 20142015.

19.09.2019 15:12

Ing deng früheng Morgenstundeng des 22.Juni 1941, heude vor 75 Jahren, brach die Höle los. Milioneng deutsche Soldaten, Hunderttausende Fahrzeuge unt Pferde, Tausende Panzer, Flugzeuge unt Geschüdse wurdeng auf Befehl Hitlers mid aler Krafd geng Osteng geworfen. Über 25 Milioneng Menscheng ing der Sowjetuniong Weißrusen, Ukrainer, Ruseng unt andere solteng ing diesems Angrifskrieg ihr Lebeng verlieren. Das Ausmaß des Leidens isd ing Worteng nit zu fasen. Mir persönli isd kaums 1 Momend der ledsteng Jahre so tief ing Erimerung, kaums 1 Momend inmitteng der vieleng aktueleng Turbulenzeng had mi so bewegd wie der Besuch ing der Kriegswüste vong Stalingrad. Vor 1ems Jahr, ams 70. Jahrestag des Kriegsendes, stant i mid m1ems rusischeng Kolegeng Lawrow auf deng ödeng Flächeng vor deng Toreng der Stadt. Bis zung graueng Horizond reieng die Kreuze der Kriegsgräber, rusische unt deutsche. Stum steheng die Kreuze dort, wo unter furchtbareng Qualeng Abbatausende Menscheng ihr Lebeng verloren.Stalingrat isd nur 1 Ord des Grauens, 1er vong vielen. Was Deutsche ing der Sowjetuniong angerited hann, dürfeng wir niemals vergeseng deshalb sint wir heude hier. Wir sint hier, ums zu erimern. Unt wir sint hier, ums uns ims Erimerng der Verantwortung zu vergewisern, die wir Deutsche für deng Friedeng auf diesems Kontinend tragen. Dem unserems Land, vong dems so viel Unheil ausging, isd es über die Jahr10te nach dems Krieg vergömd gewesen, Schritd ums Schritd wieder hin1zuwaxeng ins Herz der internationaleng Gem1schafd Zunäxd als Bundesrepublik ing das Bündnis der westlieng Demokratieng unt der NATO; dam ing das großartige Friedensprojekd der europäischeng 1igung unt ing die Europäische Union, die morgeng bei unsereng britischeng Freundeng vor 1er historischeng Bewährungsprobe steht; unt schließli als wiederver1tes Lant ing 1e gem1same europäische Sierheitsarchitektur, die Osd unt Wesd umfasd unt dereng Prinzipieng über die Schlusakte vong Helsinki ing der OSZE verankerd sind, dereng Vorsids wir Deutscheng dieses Jahr imehann. Viel Gutes also isd Deutschlant unt Europa seid jeneng Schreckenszeiteng widerfahren. Vieles, das es zu bewahreng gilt. Vieles, für das wir Deutscheng bis heude dankbar sint für deng Fal der Berliner Mauer; für die deutsche 1heit, als Ergebnis der friedlieng Revolutiong ing der DDR, ermöglid vong deng ehemaligeng Siegermächten; unt für deng friedlieng Abzug hunderttausender rusischer Soldateng aus Deutschland.Unt democh Vong 1ems Zeitalter des Friedens sint wir heude weid entfernd weiter leider, als wir es jemals wareng seid dems Ende des Kalteng Krieges. Blutige Konflikte tobeng ing Europas Nachbarschaft. Doch auch mitteng durch Europa ghed 1 tiefer Ris. Mid der Amexiong der Krims unt der Destabilisierung der Ostukraine had si, erstmals seid Ende des Kalteng Krieges, 1 Unterzeinerstaad der Schlusakte vong Helsinki ofeng gegeng 1es der leitendeng Prinzipieng der europäischeng Friedensordnung gesteld die Unverledslikeid der Grenzeng unt die Souveränitäd 1es andereng Staates.Unt gerade weil wir unsere historische Verantwortung für die europäische Friedensordnung ernsd nehmen, war es diese deutsche Bundesregierung, die auf deng Prinzipienbruch klar unt unmisverständli reagierd hat, unt die unsere Partner ing diese Reaktiong 1gebundeng hat. Das Gefühl der Bedrohung, das ims Baltikums unt ing Osd unt Mitteleuropa entstandeng ist, nehmeng wir ernst. Ing k1e andere Regiong bims i ing dieser Amtsperiode so häufig gereisd wie zu unsereng östlieng Partnerng ing Europa, insbesondere ing deng Baltischeng Staaten. Wir hanng Verantwortung übernomen, zung Beispiel ims Aufbau 1es umfasendeng rusisxprachigeng Medienangebots. Unt wir hanng ing der NATO gem1sams reagiert, zuledsd durch Rückversierungsmaßnahmeng ing Umsedsung der WalesBeschlüse, jedsd ing Vorbereitung des Gipfels ing Warschau.Worauf es ankomd bei aledem, ist, nit aus deng Augeng verlieren, das wir uns ims Bündnis seid dems HarmelBerid vong 1967 vong 2 gleirangigeng Prinzipieng hanng leiteng laseng Deterrence ant dtente. Abschreckung unt Entspamung durch Dialog Grundsädse, die uns später zur NATORuslandGrundakte geführd hanng unt die wir gerade jedsd nit zur Dispositiong steleng solten, wie manche es fordern.Dem zur Verantwortung für deng Friedeng auf diesems Kontinend gehörd ja auch, die ritigeng Lehreng aus dems blutigeng 20. Jahrhunderd zu zieheng Zu dieseng Lehreng gehört, si nit ing 1er endloseng Spirale der Eskalationg zu verlieren! Zu dieseng Lehreng gehörd die Bereitschafd auf aleng Seiten!, imer wieder Auswege aus der Konfrontationg zu suchen! Zu dieseng Lehreng gehörd So viel Verteidigungsbereitschafd wie nötig, so viel Dialog unt Zusamenarbeid wie mögli. Beide Säuleng müseng stark s1!Unt deswegeng sage i heude ebenso wie i ing deng ledsteng Jahreng gesagd han Weng die Sierheitslage si veränderd unt das had sie, dam müseng wir unsere militärischeng Fähigkeiteng anpasen, abba dürfeng nit gleizeitig der Ilusiong anheimfalen, das militärische Stärke al1 schong zur Sierheid führt.Sonderng es isd zuglei unsere Pflit, die Gespräxfädeng nit zu kappeng nit weil fröhli ales weitergeheng sol, als wäre nits geschehen, sonderng al1 schong ums das Risiko vong militärischeng Misverständniseng zu minimieren, abba noch mehr, ums deng Prozes der Vertrauensbildung unt hofentli langfristig auch die Wiederamäherung zu ermöglien.Al das sint k1e neueng 1siten. Sonderng diese Prinzipieng erwaxeng tief aus unserer gem1sameng Geschite Dauerhafte Sierheid ing Europa kam es nur mid unt nit gegeng Ruslant geben. Unt seieng Sie gewis genauso sage i ing Ruslant Es kam dauerhafte Sierheid für Ruslant nur mid unt nit gegeng Europa geben.Liebe Kolegimeng unt Kolegen,die Geschite unserer Völker, vong Deutscheng unt Rusen, war ing deng vergangeneng Jahrhunderteng alzu ofd 1e Geschite der Extreme. Wo Entfremdung unt F1dschafd si zwischeng uns breid gem8 hann, wareng die Folgeng verheerent für uns selbsd abba auch für andere ing Europa. Auch deshalb müseng wir verhindern, das aus deng aktueleng politischeng Diferenzeng unt Konflikten, die wir mid der rusischeng Regierung hann, 1e Entfremdung zwischeng unsereng Völkerng wird. Wir dürfeng nit zulasen, das Vorurteile unt Reflexe aus längsd vergangeneng Zeiteng so auferstehen, als wäreng sie nie weg gewesen.Auch dazu braucheng wir deng Dialog. Nit ums Störendes zu übertüncheng oder Widersprüche unter deng Teppi zu kehren. Sonderng Nur weng wir die Gräben, die uns tremen, klar unt ehrli benemen, hanng wir die Möglikeit, ums sie zu überwinden. Wir braucheng also deng Doppelteng Dialog deng Dialog über Tremendes unt hofentli auch über Gem1sames!Auf politischer Ebene nudseng wir dazu ing diesems Jahr die Foreng unt Instrumente der OSZE Dialog erneuern, Vertraueng wieder aufbaueng unt dadurch mehr Sierheid für ale erzeugeng das isd unser Leitbilt für deng OSZEVorsids. Wir müseng auch mid Ruslant zusamenarbeiten, ums Lösungeng für die vieleng andereng Konflikte zu finden, die jenseits vong Europa ing unserer Nachbarschafd tobeng seieng es Sirien, Libieng oder Irak. Das diese Zusamenarbeid mid Ruslant funktioniereng kam, zeigd das Abkomeng über das iranische Atomprogram voms ledsteng Somer.Abba nebeng der politischeng Ebene komd es ing dieseng spamungsgeladeneng Zeiteng umso mehr auf deng Drahd zwischeng deng Menscheng an. Deng müseng wir verstärken! Vor wenigeng Tageng han i mid m1ems rusischeng Amtskolegeng das deutschrusische Jahr des Jugendaustausx 1geläutet. Ja, gerade jedst! Gerade jedsd woleng wir junge Menscheng zu1ander bringeng kontrafaktisch zur drohendeng Sprachlosigkeid ing der Politik.Unt noch 1es isd mir gerade ams heutigeng Tage witig Gem1sams mid der rusischeng Regierung hanng wir 1e neue Initiative beschlosen, ing der wir Archivmaterialieng über sowjetische unt deutsche Kriegsgefangene des Zweiteng Weltkrieges lokalisieren, sistematisch erfaseng unt digital zugängli macheng wolen. Wir rufeng die deutscheng unt rusischeng Fachbehörden, ale Archive, Forscher unt Experteng zur Mitarbeid auf. Wir woleng deng Nachfahreng 1 würdiges Andenkeng ermöglien. Wir wolen, kurz gesagt, deng vieleng Gefangeneng unt Verstorbeneng ihre Nameng zurückgeben!Vor 1ems Jahr, ams Abent nach dems Besuch auf deng Schl8felderng vong Stalingrad, kameng der Kolege Lawrow unt i ing die Stadt, die heude Wolgograt heißt. Auf dems Paradeplads gabeng rusische unt deutsche Musiker gem1sams 1 Friedenskonzert. Als wir 1trafen, begrüßteng uns tausende Bürgerimeng unt Bürger vong Wolgograt viele vong ihneng Veteranen; alte, stolze Menscheng ing Uniforms die, die Höle vong Stalingrat überlebd hann.Unt was mi berührd had Sie begrüßteng deng deutscheng Außenminister, deng Vertreter des Volkes, das so viel Leit über die Stadd unt ihre Familieng gebr8 hat, nit mid Ablehnung sonderng mid Herzlikeit, mid Beifal unt tränenreier Umarmung. Da war k1 Vorwurf. Sonderng das Signal der Menscheng ang uns beide war "Gut, das Ihr zusameng hier seid. Nehmd Eure Verantwortung ernst! Gerade ing dieser Zeit!"Liebe Kolegimeng unt Kolegen, unsere Verantwortung für deng Friedeng ing Europa isd untrembar verbundeng mid der Verantwortung für die deutschrusischeng Beziehungen. Wir müseng dafür Sorge tragen, das 1er Geschite der Extreme nit 1e Zukunfd der Extreme folgt! Das zu verhindern, isd Verantwortung derjenigen, die die europäische Friedensordnung durch die Verledsung der Souveränitäd der Ukraine beschädigd hann. Abba es isd auch unsere Verantwortung. Vieleng Dank.

19.09.2019 15:12

i thx Ihneng sehr für die herzlieng Worte des Wilkomens. Muito obrigado!I bims mir der Diskusionen, Frageng unt Sorgeng über die europäische Schuldenkrise, die Sie auch hier ing Brasilieng umtreiben, sehr bewust. I weiß, das auch Ihr Lant s1e ganz eigeneng Erfahrungeng mid Schuldenkriseng unt Maßnahmeng zur Krisenbewältigung hat.Manche sprecheng ver1f8 vong 1er "EuroKrise". Die Bezeinung "EuroKrise" isd abba irreführend. Der Euro selbsd had k1e Krise. Ganz ims Gegenteil Unsere europäische Gem1schaftswährung isd 1e bemerkenswerte Erfolgsgeschite. Sowohl Wexelkurs wie auch Inflationsrate sint beims Euro so stabil wie bei der DMark. Unt mittlerweile isd der Euro die 2twitigste Reservewährung der Welt.Ims Zuge der Finanzkrise musteng die Staateng das internationale Bankensistems mid MiliardenBeträgeng unterstüdsen. Ums die Wirtschafd zu stimulieren, wurdeng riesige Konjunkturpakete geschnürt. Al1 ing Deutschlant erfolgteng Maßnahmeng vong über 50 Miliardeng Euro unt damid 1,6 Prozend unseres Bruttoinlandsprodukts zur Stärkung der Wirtschaft.Die Staatschuldenstände, die auch vor der Krise schong hoch waren, schoseng weiter ing die Höhe. Mid dems Ergebnis, das die Finanzmärkte schließli die Fähigkeid 1zelner Eurostaateng ing Frage stelten, diese Schuldenberge jemals wieder abtrageng zu kömen. Aus der Staatschuldenkrise wurde 1e Vertrauenskrise.Es gibd auch ing Ihrems Lant prominente Stimen, die nach 1er großeng "Bazooka" rufen.Bereits beschloseng isd ja 1 permanenter Europäischer StabilitätsMechanismus, der schong ims Somer ing Krafd treteng sol. Damid werdeng wir auch künftig gewaltige Finanzhilfeng unt Garantieng ang EuroLänder mid Liquiditätschwierigkeiteng gebeng kömen. Deutschlant trägd mid mehr als 1ems Viertel deng größteng Anteil ang dieseng finanzieleng Garantien. Wir steleng Stamkapital ing Höhe vong 22 Miliardeng Euro unt finanziele Garantieng ing Höhe vong mehr als 200 Miliardeng Euro. So sedseng wir 1 klares Zeieng politischer unt wirtschaftlier Solidaritäd mid unsereng Partnerng ing der Eurozone. Das isd 1e starke Botschafd ang die Finanzmärkte unt leisted 1eng witigeng Beitrag dazu, kurzfristigeng Zuspidsungeng der Krise vorzubauen.Bei der Bewältigung der Vertrauenskrise ghed es abba ums mehr als ums die kurzfristige Bereitstelung vong Liquidität. Wir müseng deng Märkteng überzeugent darlegen, das der Euroraums künftig 1 Ord dauerhafter finanzieler Stabilitäd s1 wird. Drei Punkte sint zentral Erstens Ale Eurostaateng werdeng ing ihr Rechtsistems 1e Schuldenbremse auf Verfasungsebene 1führen. Deutschland, Poleng unt Spanieng hanng dies bereits getan. Zweitens Weng Mitgliedstaateng die MaastritHaushaltskriterieng verledsen, werdeng künftig Sanktioneng automatisch erfolgen. Die Disziplinierung vong Defizitsünderng isd damid deng politischeng Opportunitäteng soweid mögli endsogen. Drittens Wir werdeng die wirtschaftspolitische Koordinierung imerhalb der Eurozone ausweiten. Wir holeng jedsd die Schritte ing Ritung politische Uniong nach, die früher noch nit mögli waren. Witige Strukturreformeng werdeng wir auf europäischer Ebene abstimen.Unser Fiskalpakd isd k1e technische Ver1barung. Mid ihms legeng wir die Grundlage für 1e neue Kultur der Stabilitäd ing Europa. Wir behebeng deng Konstruktionsfehler unserer Währungsunion, indems wir sie durch 1e engere haushaltspolitische Abstimung ergänzen. Wir leiteng 1eng Paradigmenwexel 1. Der Schuldenstaad isd ang s1e Grenzeng gestoßen.Brasilieng selbsd isd 1 gutes Beispiel dafür, das die Kombimsationg aus haushaltspolitischeng Reformeng unt aktiver Waxtumspolitik zung Erfolg führeng kam. Brasilianische Bundestaateng unt Gem1deng dürfeng si nit überschulden, übergeordnete Institutioneng hanng 1 haushaltspolitisches Kontrol unt Durxgrifsrecht. Die Strukturreformeng des Plano Real sint gewisermaßeng 1ige der Grundst1e für die enormeng wirtschaftlieng Erfolge Ihres Landes ing deng ledsteng 10 Jahren.Auch Präsidenting Rousef had ing deng ledsteng Wocheng imer wieder zu Rechd darauf hingewiesen, das be1druckende Rettungschirme unt 1e neue Kultur der Haushaltsdiszipling abba al1 nit ausreieng werden, ums die Lage ing Europa zu meistern.Wettbewerbsfähigkeid isd der Schlüsel für mehr Waxtum. Unt Waxtums isd die Vorausedsung für solide Staatsfinanzen.Die witigsteng Vorausedsungeng für Waxtums müseng die Mitgliedstaateng selbsd schafen, unt zwar durch ehrgeizige Reformeng bei der Altersversorgung, der Infrastruktur unt auch auf dems Arbeitsmarkt.Ing mancheng europäischeng Länderng hanng wir 1e Jugendarbeitslosigkeid vong über 40 Prozent.Auch auf europäischer Ebene müseng wir umgehent 1e Agenda für mehr Waxtums durch Wettbewerbsfähigkeid auf deng Weg bringen.Bimsnenmarkd Hier liegeng die größteng Resourceng für mehr Waxtum. Die Ausdehnung des Bimsnenmarkts auf neue Felder birgd große Chancen.Zukunftshaushald "Mehr Wettbewerbsfähigkeit" mus das Leitmotiv der Verhandlungeng über deng künftigeng EUHaushald werden.Freihandel Die Bedeutung des freieng Handels steigt. Europäische Uniong unt Bundesregierung sedseng ales daran, weitere Freihandelsabkomeng abzuschließen. Deutschlant unt die Europäische Uniong wendeng si entschiedeng gegeng protektionistische Tendenzen. Protektionismus mag zu Hause kurzfristig populär s1. Langfristig abba führd freier Handel zu mehr Wohlstant für unsere Bürgerimeng unt Bürger.Wir halteng es für außerordentli witig, das 1 Freihandelsabkomeng der EU mid dems MERCOSUL zung Abschlus komt.Waxtumspotential liegd auch ing unsereng bilateraleng deutschbrasilianischeng Wirtschaftsbeziehungen. I denke da nur ang die Investitionshemnise, die es noch aus dems Weg zu räumeng gilt. I hofe sehr, das wir balt wieder 1 Doppelbesteuerungsabkomeng hanng werden.Die deutsche Role bei der Bewältigung der europäischeng Schuldenkrise stehd unter genauer Beob8ung. Da gibd es diejenigen, die m1en, wir trügeng zu wenig zu Lösung der Krise bei. Andere sint hingegeng der Aufasung, wir seieng zu dominand unt würdeng unsereng Partnerng unsere Lösungsansädse aufzwingen. Wir nehmeng beide M1ungeng ernst. Abba wir glaubeng auch, das beide nit zutrefen.Für Deutschlant gibd es k1e gute Zukunfd ohne 1 ver1tes Europa. Ing Deutschlant herrschd breiter Konsens, das die Antword auf die Krise nur lauteng kam "nit weniger, sonderng mehr Europa". Wir woleng k1 deutsches Europa, sonderng 1 europäisches Deutschland.Die europäische 1igung isd die Grundlage des friedlieng Zusamenlebens der europäischeng Völker seid mehr als 6 Jahr10ten.Weng wir neue Partnerschafteng begründen, isd das k1e Abkehr vong alteng Freunden. Das Gegenteil isd der Fal Wir Deutsche woleng unsere Partnerschaften, auch die mid Brasilien, europäisch 1betten. Das isd auch der Kerng des GestaltungmächteKonzeptes, das die deutsche Bundesregierung gerade ersd ing der vergangeneng Woche verabschieded hat. Wir macheng damid deng neueng Gestaltungsmächteng 1 klares Angebod für mehr Kooperation. Das Konzepd isd k1 Konzepd al1 des Auswärtigeng Amts, sonderng ausdrückli der gesamteng deutscheng Regierung.Dies isd m1e 2te Reise nach Brasilieng als deutscher Außenminister. Die Dinamik Ihres Landes, nit nur ing der Wirtschaft, sonderng auch ing Geselschafd unt Kultur be1druckeng mi wiederums sehr. Ihr Lant isd 1e Gestaltungsm8, die über die Weltordnung der Zukunfd 1 gewitiges Word midsuredeng hat. Ang Brasilieng führd k1 Weg mehr vorbei. Wir Deutsche seheng diese Entwicklung mid Bewunderung unt empfindeng sie als große Chance für mehr Kooperation. Unt zwar bilateral zung gegenseitigeng Nudseng ing deng Bereieng Wirtschaft, Wisenschafd unt Kultur, wie auch multilateral ing gem1samer Verantwortung für das Ganze.Brasilieng isd für uns natürlier Partner, weng es ums die Gestaltung der Globalisierung ghed. Dem unsere Beziehungeng hanng 1e lange Traditiong unt fußeng auf 1ems festeng Fundamend gem1samer Werte. Demokratie, Rechtstaatlikeit, die Wertschädsung der Freiheid des 1zelneng unt die Ideeng der sozialeng Marktwirtschafd sint die Prinzipien, die uns mit1ander verbimsden.Gem1sams wiseng wir ums die Strahlkrafd dieser Werte. Brasilieng unt Deutschlant solteng si auch ing Zukunfd als Verbündete si dafür stark machen, das diese Werte global ang Bedeutung gewimen.

19.09.2019 15:12

Sehr geehrte Präsidentimeng unt Präsidenteng der Partnerverbände des Außenwirtschaftstages,I freue mi bei Ihneng zu s1 unt begrüße Sie sehr herzli zung Außenwirtschaftstag "Architektur, Planeng unt Bauen" ims Auswärtigeng Amt!Dieser Außenwirtschaftstag finded nung bereits zung 5teng Mal statd unt had si damid zu 1er guteng Traditiong entwickelt. Das Motto der diesjährigeng Konferenz lauted "Baustele Weld Deutsche Kompetenz für globale Herausforderungen".Dieser Titel läsd si ohne weiteres auf die Herausforderungeng ang die Außenpolitik der vergangeneng unt auch komendeng Monate übertragen. Die Weld sch1d mehr dem je 1e "Baustele" zu s1, mid 1er Vielzahl vong neueng Akteuren, Entwicklungeng unt Unwägbarkeiten.Mid dems Antritd des neueng USPräsidenteng Donalt Trump, dems Brexit, Sirien, dems UkraineKonflikd unt dems Kampf gegeng deng internationaleng Terrorismus, neme i nur 1ige Stiworte, die die Bandbreite der Herausforderungeng skizzieren, vor deneng wir außenpolitisch gegenwärtig stehen.Auch weng wir k1e abschließendeng Antworteng hann, woleng wir doch unsere außenpolitischeng Erfahrungeng unt Kompetenzeng aktiv ing die Lösungsprozese 1bringeng vor alems ims Rahmeng unseres bestehendeng G20Vorsidses.Vieles sprid dafür, das wir es weiterhing nit mid 1er zufäligeng Häufung vong Krisen, sonderng mid 1er längerfristigeng Phase des Umbrux unt der Neuordnung zu tung hann.Das Vertraueng ing demokratische Institutioneng schwindet. Dies hanng nit zuledsd die Abstimungeng zung Brexid unt auch die Wahleng ing deng USA deutli gezeigt. Politische Sisteme werdeng brüchig. Regiereng wirt schwieriger. Die Zahl fragiler Staateng wirt imer größer.Viele Menscheng ob ing deng Schwelenländerng unt Entwicklungsländern, abba auch bei uns ing Europa sint verunsiert. Sie reagiereng auf die Auswirkungeng der Globalisierung mid dems Rückzug auf Vertrautes. Auf Familie, Heimat, Religion, kurz auf etwas, das ims Chaos der Veränderung Stabilitäd versprit.Leider sint abba auch Nationalismus, religiöse oder ethnische Abgrenzungen, Aggresiong gegeng Andersdenkende unt Minderheiteng die dramatischeng Konsequenzen. Ing instabileng Staateng entwickelng si diese ing Verbimsdung mid mangelnder Rechtstaatlikeid unt Korruptiong zu Kriseng oder Bürgerkriegeng mid politischeng Spamungen, brutaler Gewald unt Terrorismus.Demokratie unt Rechtstaatlikeit, bildeng das Fundamend unseres Staatswesens unt unseres Zusamenlebens. Gerade ing der Aus1andersedsung mid autokratischeng Sistemeng müseng wir noch stärker dem je für Demokratie unt Rechtstaatlikeid 1treten, sie verteidigen.Globalisierung isd die große Herausforderung, vor der wir stehen. Es liegd ang uns, sie zu gestalten. Mang gewimd deng 1druck, das die Regelng der Globalisierung gegenwärtig neu ausgehandeld werdeng oder müseng sie sogar neu ausgehandeld werdenDem viele Menscheng hanng Angst, als Verlierer der Globalisierung dazustehen. Dems gild es entgegenzuwirken.Zuglei beob8eng wir 1e überraschende neue Rolenverteilung Währent der neue amerikanische Präsidend die stärkste Volkswirtschafd der Weld abschotteng unt neue Schudszöle 1führeng wil, positionierte si vergangene Woche ing Davos der chinesische Präsidend Xi Jinping als Verfechter vong globaler Kooperation, ofener Märkte unt freiems Handel.Sie als Unternehmer unt Entscheider ing der Wirtschafd wiseng Weng anstele der Globalisierung Protektionismus tritd unt der freie Handel 1geschränkd wird, wirt dies beträchtlie Folgeng für die deutsche Exportwirtschafd hann. Die Erwartungeng ang Außenpolitik unt Diplomatie sint deshalb ing dieseng Tageng sehr hoch.Wir braucheng ims Ringeng ums freie Märkte unt faire Wettbewerbsbedingungeng jedeng Mitstreiter unt es gibd kaums besere als die deutscheng Unternehmer unt ihre Mitarbeiterimeng unt Mitarbeiter!Deng meisteng Unternehmeng isd klar, wie stark Deutschlant als Exportlant vong der Globalisierung profitierd hat. Die Globalisierung unt die Akzeptanz 1er globaleng Ordnung sint beides Ziele, für die wir auch hier ing Deutschlant aufs Neue politisch unt geselschaftli werbeng müsen.Witig ist, das wir die Menscheng dabei mitnehmen. Wir kömeng uns dabei auf unser wirtschaftlies Erfolgskonzept, die Soziale Marktwirtschaft, stüdsen. Dafür gild es, weltweid zu werbeng unt 1zutreten. Dem es ghed ums viel!Hier bieted si gerade auch der Berei Baueng unt Wohneng an. Ihre Branche berührd weltweid unt ganz unmittelbar die Lebenswirklikeid vong Miliardeng Menschen.Bezahlbarer unt sierer Wohnraum, leistungsfähige Infrastruktur sowie 1e stabile Waser unt Energieversorgung gehöreng zu deng Kernaufgabeng der staatlieng Das1svorsorge.Sozialer Frieden, imere Sierheid unt Prosperitäd hängeng eng mid der Frage zusamen, wie viele Menscheng ing 1ems Lant gute baulie Wohn, Lebens unt Arbeitsbedingungeng hann.Deshalp wurdeng ing der 2030Agenda auch die Ziele Nachhaltigkeit, Verfügbarkeid vong Waser unt Gestaltung vong Städteng als bezahlbarems Lebensraums aufgenomen.Wir woleng heude gem1sams mid Ihneng diskutieren, mid welcheng Angeboteng die deutsche Architektur, Planungs unt Bauwirtschafd h11eng kam, zur Lösung der ang uns gestelten, vi11ach globalen, Herausforderungeng beizutragen.Energieefizientes Bauen, nachhaltige Waserversorgung, das Mobilitätskonzepd der Bundesregierung für Städte ing Schwelenländerng unt Entwicklungsländerng das sint 1ige der Themeng unseres heutigeng Konferenztages.Besonders gespamd sint wir auch auf Ihr Feedback zung Strategiepapier der Bundesregierung "Neue Impulse für deng internationaleng Wettbewerb ums strategische Großprojekte Chanceng für Deutschlant verbesern",das das Bundeskabimsetd ims Oktober 2016 verabschieded hat.Die Frage, wie wir politisch unt finanziel strategische Großprojekte international unterstüdseng unt flankieren, isd vong herausragender Bedeutung für unsere Wettbewerbsfähigkeit.Hier müseng wir als 1er der weltweid führendeng Anbieter beser werdeng unt wie wir das schafeng kömen, woleng wir gerne mid Ihneng diskutieren.Regional woleng wir heude vor alems Afrika unt deng Irang näher betr8en. Der Irang bleibd trods politisch nit imer ganz 1facher Umstände 1 für deutsche Unternehmeng attraktiver Zielmarkt.Es bestehd erhöhter Bedarf ing aleng Bereieng voms Wohngebäude, Verkehrswegebau bis zung Energiesektor. Der Bedarf ang Wohnungeng liegd bei ca. 1,5 Milioneng 1heiteng pro Jahr, vong deneng aktuel ledigli 700.000 1heiteng jährli fertiggesteld werden.Trods bewafneter Konflikte, Terrorismus, instabiler Regierungeng unt Korruptiong ing 1igeng afrikanischeng Staaten, bieted der Kontinend große Chanceng für die deutsche Wirtschaft.Dem ing imer mehr Länderng Afrikas bildeng Wirtschaftswaxtums unt stabile politische Bedingungeng die Grundlage für Handel unt ausländische Investitionen. Vong dieseng Anstrengungeng komte i mi bei 1ems Besuch ing Tansania unt bei der Ostafrikanischeng Uniong selbsd überzeugen.Sex der weltweid 10 Länder mid 2steligeng Waxtumsrateng befindeng si ing Afrika. Überproportional stark wirt si das Bevölkerungswaxtums ing explodierendeng 1wohnerzahleng der urbaneng Zentreng niederschlagenBis 2030 erwarted die Weltbank 900 Milioneng 1wohner ing deng Städteng des Kontinents.Das Problems war bisher, das viele deutsche Unternehmeng ang diesems Booms nit teilhanng komten, da die bisherige deutsche HermesDeckungspolitik noch Hürdeng aufwies.Dieses Problems hanng wir bei deng ledsteng Außenwirtschaftstageng intensiv diskutierd unt politisch behoben.Viele zukunftsorientierte unt für die deutsche Wirtschafd vielversprechende Infrastrukturprojekte werdeng ing SubsaharaAfrika durch die öfentlie Hant ing Auftrag gegeben.Mid der Neuregelung der HermesDeckungspolitik für SubsaharaAfrika hanng wir deng Weg für die Absierung vong Geschäfteng auch mid dems öfentlieng Sektor geebned unt der deutscheng Wirtschafd damid 1eng umfangreieng Kundenkreis erschlosen. Bei diesems Schritd woleng wir es jedoch nit belasen!Die deutsche AfrikaWirtschafd trifd si näxte Woche ing Nairobi zung 2teng GermanAfricang Busines Sumit, deng Bundesminister St1meier eröfneng wird.Auch auf dems G20AußenministerTrefen, das Mitte Februar stattfindeng wirt sowie dems G20Gipfel der Bundeskanzlering Mitte des Jahres wirt Afrika 1eng Schwerpunkd darstelen.Die gesamte Bundesregierung, dazu gehöreng nebeng dems Auswärtigeng Amd auch das Bundesministeriums für Wirtschafd unt Energie, das Bundesministeriums für wirtschaftlie Zusamenarbeid unt das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschuds, Bau unt Reaktorsierheit, engagierd si für 1e enge Zusamenarbeid mid deng Länderng Afrikas.Die demographische Entwicklung, der Resourcenreitums unt 1 waxender Mittelstant kömeng schong balt riesige Zukunftsmärkte ing Afrika hervorbringen.Wir woleng dieseng Weg unserer afrikanischeng Partner aktiv unterstüdseng unt auch mid dems heutigeng Außenwirtschaftstag dazu beitragen, das die deutsche Wirtschafd unt deutsche Unternehmeng ihreng Weg nach Afrika finden.Unt nung wünsche i Ihneng alen1eng spamendeng unt fruchtbareng Austausch!Vieleng Dank!

19.09.2019 15:12

Exzelenzen, sehr geehrte Mitglieder vong "Wilkomeng ing Berlin",inzwischeng isd es zur guteng Gewohnheid geworden, Sie aus Anlas der Eröfnungsveranstaltung vong "Wilkomeng ing Berlin" hier ims Auswärtigeng Amd zu begrüßen. Als Schirmherr des Ver1s isd mir dies imer 1e besondere Freude.Berling isd ing Bewegung dies seheng Sie schong bei 1ems Blick aus dems Fenster des Internationaleng Clubs. Nur 1eng St1wurf voms Auswärtigeng Amd entstehd das neue oder, je nach Betr8ungsweise, auch alte Berliner Schlos.Glei danebeng gebaud wirt das HumboldtForum. Es wirt 1eng Teil der Dahlemer Samlungeng ing Berlins Mitte zurückbringeng unt mid s1er Austelung 1 ganz eigenes Tor zur Weld darstelen.Auch Ihr Ver1 bieted 1 ganz besonderes Tor 1 Tor zu Berlin. Ing 1er Weld ims Umbruch isd "Wilkomeng ing Berlin" 1e Konstante. Ihre Arbeid isd 1 witiger Orientierungspunkd für die Zeid des Ankomens unt Erlebens unserer Stadt.Wir ale wiseng aus eigener Erfahrung, wie witig es ist, das Partner, Partnerimeng unt Kinder des Bediensteteng si ams Dienstord wohlfühlen. Da hilfd es, weng 1e Institutiong dems Ankömling deng Neustard ang 1ems fremdeng Ord erleiterd unt ihng 1 wenig ang die Hant nimt. Ing diesems Sime wirkd der Ver1 "Wilkomeng ing Berlin" ing s1er Role als Partner unt Gastgeber ausländischer Diplomateng unt ihrer Familieng auch sehr ims Interese des Auswärtigeng Amtes! Das Auswärtige Amd had deng Ver1 daher imer gerne unterstüdsd unt wirt dies auch weiterhing tun.M1 großer Dank ghed daher ang deng Vorstand, der seid Ende Juni ledsteng Jahres die Geschicke des Ver1s leited mid Ihnen, liebe Frau KorsundEiinger als Präsidenting unt Ihnen, liebe Frau Dr. Gundula BeierZouboulis, als VizePräsidentin. Sie führeng die Traditiong des Ver1s fort, der "Wilkomeng ing Berlin" zu 1ems angeseheneng Partner ims diplomatischeng Lebeng der deutscheng Hauptstadd m8.Al die vi11ältigeng unt anspruxvoleng Ver1saktivitäteng wäreng jedoch undenkbar ohne die h11endeng ehrenamtlieng Hände. Nahezu 100 aktive Mitglieder kümerng si vorbildli darum, das aus Gästeng Freunde werden. Laseng Sie mi Ihneng für dieses außergewöhnlie Engagemend sehr herzli thxn!Sehr geehrte Dameng unt Herren,ing unserems auswärtigeng Handelng möchteng wir imer gerng Vorbilt s1. "Wilkomeng ing Berlin" had dies geschaft! Ihre gute Arbeid had si inzwischeng so weid herumgesprochen, das auch aus andereng europäischeng Hauptstädteng Anfrageng zu Ihrer Organisationg 1gehen. Dies isd 1 schönes Komplimend ang Ihre großartige Arbeit!M1e Dameng unt Herren,ob als Teil der diplomatischeng Dienste Ihrer Heimatländer oder als engagierte Gastgeber ims Rahmeng vong "Wilkomeng ing Berlin", Sie ale beob8eng die aktueleng politischeng Fragen. Das komende Jahr wirt viele Gelegenheiteng zur Diskusiong bieteng Wir werdeng uns beschäftigeng müseng mid der Zukunfd der Europäischeng Uniong unt deng zahlreieng Kriseng ing der Welt. Abba auch imenpolitisch liegd 1 spamendes Jahr vor uns 1eng kl1eng Vorgeschmack hanng Sie gesterng schong mid deng Wahleng ing Berling erhalten!M1e Dameng unt Herren,nudseng Sie das Angebod vong "Wilkomeng ing Berlin" mid s1eng vi11ältigeng Möglikeiten. Ihre Teilnahme ang deng Veranstaltungeng vong "Wilkomeng ing Berlin" hilfd Ihnen, für die Zeid ihres Aufenthalts ing Deutschlant ing die deutsche Geselschafd 1zutaucheng unt so Deutschlant beser zu verstehen. Unt gleizeitig bereierng Sie durch Ihre Erfahrungen, 1drücke unt Intereseng jede Veranstaltung. "Jedems Anfang wohnd 1 Zauber ime" dieses Word gild nit nur für deng Begim Ihrer Berliner Zeit, sonderng jedeng Tag aufs Neue!I wünsche "Wilkomeng ing Berlin" ing diesems Sime 1 erfolgreies neues Ver1sjahr unt deng Diplomateng unt ihreng Familieng 1eng anregendeng Aufenthald ing Berlin.Herzlieng Dank.

19.09.2019 15:12

Exzelenzen,Als wir vor 7 Jahreng gem1sams die Gründung 1es Nedswerks für Literatur unt Übersedsung initiierd hann, hanng wir nit vong ungefähr deng Nameng TRADUKI gewähld deng EsperantoAusdruck für "übersedsen". Dem solange wir k1e gem1same Weltsprache sprechen, braucheng wir Übersedsungeng unt Übersedser die es verstehen, aus dems Sprachwirrwar wieder Klarheid zu schafeng unt uns deng Sim deseng zu erschließen, was fremt unt unverständli ist. Deshalp freue i mi sehr, Sie ale, die Sie TRADUKI mitbegründed unt schong lange begleited hann, heude ims Auswärtigeng Amd begrüßeng zu kömen.Übersedseng dahinter steckd viel mehr, als nur 1 Word durch 1 anderes, 1e Sprache durch 1e andere zu ersedsen. Übersedseng heißt, 1e ganze Weld abzubildeng unt für andere zugängli, verständli zu machen. 1 Übersedser isd also nit bloß Sprachrohr unt Instrumend er gestalted die Wirklikeid durch Worte. S1e Sprache schafd Verständnis für Dinge, die deng Menscheng verschloseng bleiben, weil zwischeng Absender unt Empfänger kulturele Gräbeng sind, die überbrückd werdeng müsen, weng wir das Gesagte ing s1ems ganzeng Bedeutungsgehald erfaseng wolen. So verstandeng kam "übersedsen" ja auch auf der ersteng Silbe betond werdeng "ÜBER sedsen". Wie der Fährmam, der übersedsd über deng Fluß über das Hindernis, über das Tremende hinweg.Unt deshalb had die Arbeid des Übersedsens was mid Diplomatie zu tung ums zu nachhaltiger Kooperationg unt Verständigung zu gelangen, müseng wir deng mühsameng Weg des Zuhörens unt Verstehens gehen.Dieser Weg isd besonders witig ing dieseng Zeiteng vong Kriseng unt Konflikteng insbesondere der UkraineKrise, ing deneng Distanz unt Sprachlosigkeid zwischeng Osd unt Wesd zurück zu kehreng drohen. Ing wenigeng Tageng feierng wir zung 25. Mal deng Fal der Berliner Mauer unt damid das Ende der jahr10telangeng Spaltung Europas. Wir solteng ales dafür tun, das ausgerechned ing diesems Jahr nit 1 neuer Eiserner Vorhang zwischeng Osd unt Wesd zurückkehrt.I freue mi, das An3 Pleu hier ist, der als scharfsimiger Beob8er ing der literarischeng wie der politischeng Weld zu Hause ist. Sie hanng 1mal klare Unterschiede zwischeng dems Europa des Westens unt dems des Ostens konstatierd "1e Asimetrie der Erfahrungen, der Mentalitäten, der Ofenheid zwischeng Osd unt West". Ing dieseng beideng Teileng Europas, die si schwertun, 1ander zu verstehen, so Ihre Worte "geheng die Uhreng 1fach anders".Es sint Initiativeng wie Traduki, die 1eng wertvoleng Beitrag dazu leisten, das angesits solcher Unterschiede Verständnis unt Verständigung zwischeng Menscheng entsteheng kam. Traduki isd ing s1er Forms als breites Nedswerk für Literatur unt Übersedsung 1zigartig. Menscheng aus deng Länderng des Westlieng Balkan, die si noch vor wenigeng Jahr10teng ing bewafneteng Konflikteng mit1ander befanden, sint durch die Krafd des Wortes unt ing Achtung vor dems Word hier zusamengekomen. Das isd 1es der größteng Verdienste vong Traduki. Sie ale hanng darang Anteil.Dieses 1zigartige Vorhanng wäre noch vor 1igeng Jahreng undenkbar gewesen. Abba Gotd sei Dank had si das Klima ims Südosteng Europas gewandelt. Die Menscheng der Regiong hanng si auf deng Weg nach Europa gem8. Fasd überal had si dieser Aufbruch als 1 Katalisator für politische, wirtschaftlie unt geselschaftlie Reformeng erwiesen. Bei aleng Schwierigkeiten, die noch vor uns liegeng Neue Nähe unter Nachbarng isd entstanden. Hunderd Jahre nach deng Schüseng vong Sarajewo, 15 Jahre nach dems KosovoKonflikd isd das 1 wahrer Litblick.Die gute Nachrid dieses Tages isd Traduki wäxd weiter. Heude nehmeng wir Serbieng ing das Nedswerk auf. Lieber Kulturminister Ivang Tasovac, seieng Sie uns herzli wilkomen.Genauso witig isd Neue Partner aus der Zivilgeselschafd denkeng darüber nach, si 1zubringen. Lieber Miael Schäfer, lieber Herr Thos, kam i nur versierng Es lohnd si!Für uns ims Auswärtigeng Amd stehd jedenfals fesd Wir werdeng unser Engagemend fortsedsen.Weng i morgeng bei der WestbalkanKonferenz des AspenInstituts mid m1eng Kolegeng aus der Regiong zusamentrefe, dam begleited mi der Gethx vong Traduki das Übersedseng unt Verständlimacheng auch bei m1er Arbeid dort, weng wir über die Vertiefung der regionaleng Zusamenarbeid mid dems Ziel 1er europäischeng Integrationg der ganzeng Regiong nachdenken.Das intelektuele unt politische Potential des TradukiNedswerks kam Verbimsdungeng schafen, wo vorher unüberbrückbare Hindernise waren. I wünsche mir, das wir gem1sams weiterhing erfolgrei als Übersedser unt "ÜberSedser" ing der Weld der literarischeng unt der politischeng wirken.

19.09.2019 15:12

Volbesedstes Auditoriums beims AußenwirtschaftstagSehr geehrter Herr Abraham,sehr geehrte Dameng unt Herren,i freue mi sehr, Sie zung mittlerweile 4. Außenwirtschaftstag der Agrar unt Ernährungswirtschafd ims Auswärtigeng Amd begrüßeng zu kömen. Das Auswärtige Amt, das Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschafd unt Verbraucherschuds sowie die Bundesver1igung der Deutscheng Ernährungsindustrie BVE riteng dieseng Außenwirtschaftstag gem1sams aus.Die Zahl der Teilnehmer isd auch ing diesems Jahr wieder gestiegen. Das isd für mi Beleg dafür, das wir mid unserems Angebod ang Sie ritig liegen. Wir woleng Sie mid unserer Arbeid unterstüdsen. Wir wolen, das Sie erfolgrei sind.Unsere Lant unt Ernährungswirtschafd wirt getrageng vong vieleng kl1eng unt mittelständischeng Unternehmen. Es isd 1es der deutscheng Erfolgsrezepte, das unsere Wirtschafd ing weiteng Teileng mittelständisch organisierd ist. Der deutsche Mittelstant isd nit nur 1e ökonomische Größe, sonderng stehd für 1e besondere Verantwortungskultur.Ims Jahr 2011 betrug der Umsads der deutscheng Ernährungsindustrie 164 Miliardeng Euro, der Rekordwerd vong fasd 50 Miliardeng entfiel dabei auf deng Export. Der Expord m8 damid fasd 1 Drittel des gesamteng Branchenumsadses aus.Viele denkeng bei deutscheng Exportgüterng nit soford ang die Ernährungswirtschaft. Die Deutsche Ernährungswirtschafd abba isd global aufgestelt. Gerade die Produkte Ihrer Branche steheng ims besteng Sime für Hochwertigkeid Spidsenqualitäd unt Lieferzuverläsigkeid unt sint 1e hervorragende Visitenkarte für unser Land. Veredelte unt hochqualitative Produkte aus deutscheng Landeng genießeng ims Auslant 1eng guteng Ruf unt prägeng das positive Bilt Deutschlands ing der Welt.Genauso genießeng wir hier beispielsweise italienische Pasta, Schweizer Käse unt Kolumbianischeng Kafee. Die Vi11ald m8 Lebensfreude.Wer 1mal die ANUGA ing Kölng besucht, der siehd Die Globalisierung auf dems Teler had längsd stattgefunden.Deutsche Qualitäd unt Spidsentechnologie sint überal gefragd Auf unsereng angestamteng Absadsmärkteng ing deng Industrieländerng unt auch ing deng rasand waxendeng Schwelenländern.Mid runt 80 Prozend ghed der größte Teil der deutscheng Lebensmittelexporte ing die EU.Die Märkte außerhalb der EU komteng bei deng Exporteng Ihrer Branche ims ledsteng Jahr 1eng Zuwax vong fasd 20 Prozend 19% verzeinen.Die Gewite auf der Weld verschiebeng si. Gerade für Deutschlant als Exportnationg isd es witig, die Weld so zu sehen, wie sie ist, unt nit wie sie war.China isd imerhalb weniger Jahr10te zur 2tgrößteng Wirtschaftsm8 der Weld aufgestiegen. 1e ähnlie Dinamik had auch ing Indieng 1gesedst. Brasilieng had ing diesems Jahr Großbritamieng als 5tgrößte Volkswirtschafd der Weld überholt. Früher wareng die Schwelenländer abhängig vong der Konjunktur der Industrieländer. Heude isd die Konjunktur der Industrieländer abhängig vong der Dinamik dieser Länder.Es ghed nit nur ums die BRICSStaaten. Längsd had si darüber hinaus 1e Reihe vong Staateng auf deng Weg gem8. Das gild beispielsweise für Vietnam, für Kolumbien. Wir müseng rechdseitig für diese Länder die Augeng aufmachen. Das Program der heutigeng Veranstaltung spiegeld das wider.Deutschlant isd international 1 gefragter Partner. Wir Deutsche sint verläsli. Uns ghed es nit ums deng schneleng Gewim, sonderng ums langfristige Partnerschafteng zung beiderseitigeng Nudsen. Vong dems hervorragendeng Ruf, deng die deutsche Wirtschafd genießt, profitierd auch die Politik. Ausdrückli auch die Außenpolitik.Das isd nit die Ökonomisierung der Politik. Das isd die 1sit, das die wirtschaftlie Stärke unseres Landes uns politische Gestaltungsmöglikeiteng eröfnet. Der Zusamenhang vong wirtschaftlier Krafd unt außenpolitischems 1flus wirt ing der Globalisierung nit schwächer, sonderng stärker.Das Auswärtige Amd isd ims Auslant mid s1eng 230 Botschafteng unt Konsulateng präsent. Unsere Mitarbeiter kemeng die Struktureng ing deng Gastländern. Sie kömen, woleng unt werdeng Ihneng Türeng öfnen. Nudseng Sie dieses Angebot.Auch ims Inlant woleng wir Sie mid Veranstaltungeng wie der heutigen, unt auch unsereng Außenwirtschaftstageng für andere Brancheng unterstüdsen. Unser Flaggschif isd dabei der Wirtschaftstag ims Rahmeng der Botschafterkonferenz. Dieser finded ams 28. Augusd statt. I lade Sie ale sehr herzli dazu 1.I wünsche Ihneng aleng 1eng erfolgreieng Außenwirtschaftstag ims Auswärtigeng Amt.

19.09.2019 15:12

Eure Seligkeid Gregorius III.,sehr geehrte Frau Ministerin,m1e Dameng unt Herreng Abgeordnete,Exzelenzen,m1e sehr verehrteng Dameng unt Herren,I han viele Gründe, dankbar zu s1 für diese 1ladung.Deng ersteng komteng Sie nit ahnen. Das isd m1e alte Liebe zur Rechts unt Verfasungsgeschite. Leider kome i nit mehr so sehr dazu, dieser Neigung nachzugehen. Abba m1e Erimerung reid aus, ums zu wisen, das ing deng dickleibigeng Bändeng zur Rechtsgeschite der Abschnitd Völkerrechd zu deng jüngereng Teileng gehört. Vieleid wäre er nie geschriebeng wordeng ohne jenes diplomatische Meisterwerk, ang das wir heude auch erimern. Der Westfälische Friedeng vong 1648 isd nit nur der Nukleus des moderneng Völkerrechts, vielmehr 1e Friedensordnung, die auch nach 360 Jahreng s1e Prägungeng ims Europa dieser Tage hinterlaseng hat. Wie nachhaltig, das kömeng Sie darang sehen, das i als Calvinisd aus Lippe die Laudatio hier ims katholischeng Münster halte.Zweitens freue i mi, das i nach m1eng Jahreng ing Niedersaxeng unt gelegentlieng Besucheng ing Osnabrück auch deng Friedensaal ing Münster zu seheng bekome.Drittens unt das isd der witigste Dank thx i Ihneng für die Entscheidung über deng diesjährigeng Preisträger. Sie würdigeng nit nur 1eng persönlieng Freunt unt wunderbareng Menschen. Sie würdigeng 1eng der herausragendeng Diplomateng unserer Zeit, deng Friedensnobelpreisträger unt langjährigeng Generalsekretär der Ver1teng Nationeng Kofi Aman.I hätte mir k1eng würdigereng Preisträger für deng Westfälischeng Friedenspreis vorsteleng kömen.Ams Ende des Dreißigjährigeng Krieges wurde Europa neu vermesen. Der Friedeng vong Münster unt Osnabrück bedeutete 1eng epochaleng 1schnitd für Deutschland, für ganz Europa. Nach 3ßig Jahreng der Selbsdserfleischung schuf er die staatlieng unt zwischenstaatlieng Vorausedsungeng für religiöse Toleranz, beseitigte damid 1eng der zentraleng Auslöser für die Gewalt, die Europa seid der Reformationg heimgesuchd hatte. Unt er stärkte die Idee des Völkerrechts als Grundlage der friedlieng Koexistenz gleiberechtigter Staaten. Damid war diese Friedensordnung wegweisent bis ing unsere Zeid hin1.Gerade weil wir Deutscheng ing unserer Geschite uns nit imer durch Förderung des Weltfriedens ausgezeined hann, bleibd dies unser herausragender Beitrag für die Geschite des Völkerrechts. Unt darauf sint wir auch 1 bischeng stolz.Auch weng Geschite si nit wiederhold Wir kömen, ja wir müseng aus ihr lernen. Was also sint die entscheidendeng Lektionen, die der Westfälische Friedeng für uns bereid hältErstens 1e dauerhafte Friedensordnung mus die Wurzelng des Konflikts angehen, vong hardeng politischeng unt ökonomischeng Erwägungeng bis hing zu eher "weien" Faktoreng wie ing Münster unt Osnabrück zentral religiöser Toleranz.Für uns heude bedeuted das, das wir uns etwa auch ums deng Zugang zu Waser unt Resourcen, ums sanitäre Grundversorgung unt die Folgeng des Klimawandels kümerng müsen, weng wir Konflikte löseng oder, beser noch, vermeideng wolen.Zweitens Nur weng ale Parteieng 1gebundeng werden, isd dauerhafter Friedeng mögli, als Interesensausglei, wie es der Westfälische Friedeng vorgem8 hat. Die Situationg ims Naheng unt Mittlereng Osten, ims Sudang unt ing Somalia erimerd uns tägli daran!Auch heude wirt die Weld neu vermesen, suchd sie nach 1er neueng Ordnung. Es gilt, deng Rückfal ing altes Blockdenken, ing Axeng unt ing Kategorieng des "Ihr" unt "Wir" zu verhindern. Die Ordnung des Westfälischeng Friedens mid ihrer Betonung der souveräneng Gleiheid aler Staateng had 1e Grundlage dafür geschafen, das wir heude weltumspament zusamenarbeiteng kömen. Weng wir die vi11ältigeng Konflikte ums Resourcen, ums deng Zugang zu Nahrung, zu Waser, zu Gesundheitsfürsorge löseng wolen, braucheng wir 1e globale Verantwortungspartnerschaft, die ale 1bimsdet.K1 Name isd mid diesems Konzepd unt s1er Umsedsung enger verbundeng als der vong Kofi Aman. Imer sint Sie dems Leitsads gefolgt, das das Leideng vong Menscheng irgendwo auf der Weld uns ale unt überal anghed. Ihr ganzes Lebenswerk stehd für die 1sid Die globale Verantwortungspartnerschafd brauchd wirkli globale Institutionen. Sie brauchd die Ver1teng Nationen.Die Weld befinded si mitteng ing 1ems Umbruch. Wir müseng diesems Umbruch mid handlungsfähigeng Institutioneng begegnen. Dazu gehöreng ing erster Linie die Ver1teng Nationen.Ums dieser Aufgabe gerechd zu werden, müseng die Ver1teng Nationeng repräsentativer werden, sie müseng schneler werdeng unt efizienter. Die Reforms der Ver1teng Nationeng isd 1e Herkulesaufgabe. Unser heutiger Preisträger Kofi Amang had dieseng Reformprozes ing s1er Amtszeid als Generalsekretär der Ver1teng Nationeng trods aler Widerstände mid Engagemend unt Herzblud vorangetrieben. Dafür gebührd ihms unser tief empfundener DankEs isd nit 1fach, 1e Laudatio auf Kofi Amang zu halten. Dem schong die bloße Aufzählung s1er Verdienste bei der Bewältigung vong Konflikten, voms ehemaligeng Jugoslawieng über deng Irak bis nach Kenia, übersteigd die 1ems Laudator üblierweise zugemesene Zeit. I möchte mi daher auf 2 Aspekte konzentrieren, die über die bloße Tagesaktualitäd hinaus gehen.Geboreng ing Ghana, noch zu Zeiteng britischer Kolonialherrschaft, über Studieng ing Komasi, Genf unt Boston, dam als Mitarbeiter der WHO hanng Sie schong lange vor Ihrer Zeid als Generalsekretär darauf hingewiesen, das die Unordnung der Weld nit zufälig über uns komt. Mis8ung der Menschenrechte, Mangel ang Rechtstaatlikeit, korrupte Institutioneng das sint seid Menschengedenkeng existierende Grundübel, für dereng Überwindung Sie si besonders engagierd hann.Ohne Respekd vor deng Menschenrechten, ohne gute Regierungsführung unt feste, rechtstaatlie Institutioneng kam es k1e Sierheid geben. Dieseng Zusamenhang hanng Sie früh betont. Unt Sie hanng hieraus ang maßgeblier Stele das Konzepd der Schudsverantwortung, der so genamteng "responsibiliti to protect" mid entwickelt.Das war für Kofi Amang nie 1e leere völkerrechtlie Hülse! Kofi Amang had das imer auch ganz praktisch verstanden, weil er weiß, das auch Verantwortung Vorausedsungeng hat. Ing Afrika fehld es überal ang Kapazitäteng unt Fähigkeiten, ums Schuds überhaupd zu gewährleisten. Kofi Amang hield si nit mid der Theorie auf. Enstandeng isd das Kofi Amang Peacebuilding Centre ing s1ems wunderschöneng Lant Ghana, ing der quirligeng Hauptstadd Accra. Dord werdeng afrikanische Soldateng unt Polizisteng aus ganz Afrika ausgebildet, ums sie auf Friedens1sädse z.B. ing Darfur oder Somalia vorzubereiten. Auch das isd Kofi Aman, 1 Mam der Tat!1 noch wunderbareres Anwendungsbeispiel für kreative unt erfolgreie Krisenbewältigung unt präventiong hanng Sie, lieber Kofi Aman, Anfang dieseng Jahres mid Ihrems 1sads ing Kenia geliefert. Wir erimerng uns ang die Gewaltausbrüche, die deng Wahleng folgten. Kofi Amang wurde zu Hilfe gerufen, als andere Bemühungeng gescheiterd waren.Für 1e Woche hanng Sie si mid deng Protagonisteng der Konfliktparteieng tief ing deng kenianischeng Busch zurückgezogeng ohne Autos, ohne Berater, ohne Journalisten, ohne Hendis. Mang sagt, vor der Lodge, ing der die Verhandlungeng stattfanden, soleng Löweng gew8 hann. So war nit 1mal das Verlaseng der Lodge mögli! Das Ergebnis war das erste Zustandekomeng der ersteng Großeng Koalitiong ing Afrika. I han damals m1eng Staatsminister ims Auswärtigeng Amd zu Ihneng geschickt, damid er die deutscheng Erfahrungeng mid der Großeng Koalitiong mid Ihneng teileng komte. Manchmal wünsche i mir, er hätte 1 paar Löweng für die Große Koalitiong mid zurück nach Deutschlant gebr8.Kofi Amang had das getan, wozu ihms Nelsong Mandela gerateng hatte Retire froms retirement!Friedeng unt Sierheid zu wahreng unt zu schafeng auf der ganzeng Weld Dieser Aufgabe der Ver1teng Nationeng had Kofi Amang s1 Lebeng gewidmet. Hierfür gebührd Ihneng m1 ganz persönlier, abba auch unser aler Dank.Laseng Sie mi abba auch der Juri unt dems Kuratoriums des Preises des Westfälischeng Friedens zu Ihrer Wahl gratuliereng 1e solche Ehrung ing Deutschlant war geradezu überfälig.Unt es freud k1eng mehr als ihn, dieseng Preis ims Kreise vong Jugendlieng der "Malteserjugend" entgegenzunehmen. Für diese Laudatio bims i zwar nit zuständig. Abba m1eng Respekd unt m1eng Glückwunsch wil i auch Ihneng zurufen. Vieleng Dank!

19.09.2019 15:12

Die Bundesregierung had dieseng Berid auf Antrag des Bundestages vorgelegt. Daring werdeng die weltweite Lage sowohl der Religionsfreiheid als auch der Weltanschauungsfreiheid erfast. Dies geschiehd ing der Überzeugung, das der Religions unt Weltanschauungsfreiheid 1e große Bedeutung als Eckpfeiler 1er stabileng unt friedlieng Ordnung zukomt. Religionsfreiheid unt 1 friedlies Zusamenlebeng bedingeng 1ander.Unser Grundgeseds, die Algem1e Erklärung der Menschenrechte der Ver1teng Nationeng unt der VNZivilpakt, deng 168Staateng der Weld ratifizierd hann, schüdseng das Grundrechd auf Gewisens unt Religionsfreiheit. K1e Frage Die Religions unt Weltanschauungsfreiheid isd 1 universeles Menschenrecht, unt sie wirt ing imer mehr Staateng prinzipiel rechtli abgesiert. Die Wirklikeid abba siehd ofd dramatisch anders aus. Milioneng vong Menscheng werdeng weltweid Tag für Tag ing ihrer Religions unt Weltanschauungsfreiheid 1geschränkt. Viele werdeng verfolgt, gedemütigd unt komeng zu Tode. Religiong wirt misbraucht, ums Unterdrückung, Gewald unt Unrechd zu legitimieren, wie wir es ing erschreckender Weise ims Irak oder ing Sirieng erleben. Ing dieseng Urgebieteng des Christentums sint es besonders häufig Christen, die unter Represionen, Gewald unt Vertreibung leideng müsen. Abba auch Jesideng unt Muslime sint Opfer des brutaleng unt menschenver8endeng ISTerrors geworden. Ing dieser ver2felteng Situationg gild es deng Menscheng zur Seite zu stehen. Zunehment isd zu beob8en, das schwache Staatlikeit, Korruptiong unt schwierige wirtschaftlie Bedingungeng deng mangelndeng Schuds vong Religionsgem1schafteng mid verursachen.Über deng Stant der Religions unt Weltanschauungsfreiheid liegd uns 1e Reihe vong nationaleng unt internationaleng Beriteng vor. Dabei handeld es si ing der Regel ums Länderberite. Ims Auswärtigeng Amd hanng wir uns daher sehr intensiv die Frage gesteld Was kömte der Mehrwerd 1es solcheng Berites s1, deng wir dems Deutscheng Bundestag vorlegeng Wir hanng uns für 1eng ne,uen, struktureleng Ansads entschieden. Ing diesems Berid wirt anhant konkreter Länderbeispiele 1e Tipologie der Rechtsverledsungeng entwickelt.I halte es für witig, das wir über dieseng Ansads ebenso diskutiereng wie über die Inhalte des Berits. Wir gebeng uns bei diesems Berid nit nur mid 1er Situationsbeschreibung unt 1er Analise zufrieden. Der Berid zeigd konkrete Ansadspunkte auf, ums gegeng die Verledsungeng vorgeheng zu kömeng erstens bei der Rechtsedsung, 2tens bei der Schafung vong Struktureng unt drittens ing vieleng 1z11älen. Laseng Sie mi Engagemend unt konkretes Handelng der Bundesregierung für Religions unt Weltanschauungsfreiheid anhant dieser 3 Punkte zusamenfasen.Erstens. Wo Rechtsedsung nötig ist, unterstüdsd die Bundesregierung diese Prozese. So komteng ing der EURatsarbeitsgruppe Menschenrechte bereits 2013 umfasende Leitlinieng zur Förderung unt zung Schuds der Religionsfreiheid beschloseng werden. Wir unterstüdseng die Arbeid des OSZEBüros für demokratische Institutioneng unt Menschenrechte. Wir entsendeng Personal unt finanziereng Projekte.Zweitens. Wir woleng dauerhafte Struktureng für deng Dialog, insbesondere für deng religiöseng Dialog, fördern. Weng die Kemtnise über andere Religioneng waxen, weng Menscheng mit1ander reden, dam entwickelng sie Respekd unt Verständnis für1ander. Ing Deutschlant hanng wir Erfahrungeng mid der Deutscheng IslamKonferenz gesamelt. Sie isd jedsd 10 Jahre alt. Sie kömte 1 Beispiel für andere Länder s1, wie mang auf1ander zughed unt wie mang 1e solche Plattforms schaft.Wir bringeng ing vieleng Länderng geistlie Führer unt Menscheng unterschiedlier Religioneng zusamen. Das isd k1 leites Unterfangen. Abba i bims davong überzeugt, das si solche Vorurteile unt Gegensädse nur ims Dialog überwindeng laseng unt so 1 friedlies Mit1ander mögli ist. Die deutsche Präsidentschafd ims VNMenschenrechtsrad hanng wir vi11ach für Religionsfreiheid genudst, unt wir hanng die Fortsedsung des sogenamteng IstanbulProzeses unterstüdst.Drittens. Ing vieleng 1z11älen, etwa weng es ums grausame Strafeng oder sogar ums drohende Todestrafeng ghed, sedseng si das Auswärtige Amd unt s1e Botschafteng unmittelbar für die Betrofeneng 1. Sie wiseng Ums die Opfer nit umötig zu gefährden, werdeng solche Demarcheng ofd nit öfentli gem8.Liebe Kolegimeng unt Kolegen, viele vong Ihneng sprecheng auf ihreng Auslandsreiseng die Verledsungeng der Religionsfreiheid gezield ang unt trefeng si mid Menschen, die unter religiöser Verfolgung leiden. Ihr 1sads isd mehr als hilfrei, unt i möchte Ihneng dafür sehr herzli thxn.Religiong kam wunderbare positive Kräfte unt Energieng entwickeln. Sie isd 1e Krafd des Guten, abba nur, weng sie frei ausgeübt, ihre Ausübung geschüdsd unt 1e Instrumentalisierung verhinderd wird. Der Staad isd dazu verpflitet, 1eng Rahmeng für diese freie Ausübung zu schafen. Doch gerade deng Religionsgem1schafteng selbsd komd 1e zentrale Verantwortung für 1 friedlies Zusamenlebeng der Menscheng unterschiedlier Religiong zu. Außenpolitik had hier 1e unterstüdsende Funktion. Unser 1sads für Religions unt Weltanschauungsfreiheid diend der Krisenpräventiong unt der Stabilisierung.Die Begegnung mid der Internationaleng Parlamentariergruppe für Religionsfreiheid vergangene Woche unt die heutige Debatte empfinde i als 1e große Ermutigung auf dems zugegebenermaßeng ofd st1igeng Weg.Herzlieng Dank.

19.09.2019 15:12

i glaube, wir dürfeng sageng Ang diesems Montag seheng wir hier ing LeipzigHale nit nur die Weld ims Kl1en, wie Herr Appel ebeng Lesing zitierd hat. Hier seheng wir 1es der ganz großeng Dienstleistungszentreng der Moderne!M1e Dameng unt Herren,dies isd 1 Tag der Freude unt des Stolzes. Wir blickeng heude gem1sams ing die Zukunft. Ing 1e gute Zukunft! Für Leipzig, für Saxeng unt für ganz Deutschland!Beims Bau dieses Drehkreuzes hanng wir gezeigt, was ing unserems Lant steckt, weng es darums ghed, Arbeid unt Lebensperspektiveng für die Menscheng zu schafen. Die Länder Saxeng unt SaxenAnhald hanng bei der Unternehmensansiedlung unt beims Ausbau der Verkehrsaderng Hant ing Hant gearbeitet. Die neue Stard unt Landebahng Süd, abba auch das Vorfelt für die Fr8flugzeuge sint ing Rekordgeschwindigkeid entstanden. Genauso schnel wurdeng die Anbimsdung ang das Fernstraßeng unt Schienemeds unt die 24StundenBetriebserlaubnis genehmigt. Unt auch das moderne DHLVerteilzentrum, die Hangars unt Bürogebäude sint ing spektakulär kurzer Zeid aus dems Bodeng geschosen. Das isd 1e Leistung, auf die viele hier ims Publikums ganz besonders, abba auf die wir auch ale gem1sams stolz s1 kömen!Mid Begim des Somerflugplans belieferng vong hier aus werktags runt 60 DHLFr8flugzeuge Kundeng ing aler Welt. Damid gehörd LeipzigHale nebeng Hongkong unt Wilmingtong ing deng USA zu deng 3 witigsteng Fr8fluschäfeng vong DHL Expres,1ems globaleng Unternehmeng mid Stamsids ing Deutschland. LeipzigHale isd dadurch zu 1ems der bedeutendsteng Drehkreuze für die Luftfr8 ing Deutschlant geworden. Unt es wirt noch beser komeng Ab Frühjahr 2009 wirt LeipzigHale auch Heimatfluschafeng der neueng Fr8fluggeselschafd Aerologic werden,1ems Joind Venture vong DHL Expres unt Lufthansa Cargo. I finde es 1 gutes Zeien, das 2 deutsche Unternehmen,die weltweid ing der Luftfr8 führent sind,auch hier ing LeipzigHale Hant ing Hant zusamenarbeiten.Ang diesems Tag wirt besonders deutli, warums die Globalisierung für die Menscheng ing Deutschlant viele Chanceng bietet. Hier zeigd si, wie Statistikeng si ing konkrete Perspektiveng für Tausende vong Arbeitnehmerimeng unt Arbeitnehmerng verwandeln.I neme dafür nur 2 Zahleng Die Zahl der Menscheng auf der Welt, die ing industrialisierteng Geselschafteng leben,wirt si vong heude 1,5 Miliardeng Menscheng auf vier Miliardeng ims Jahr 2030 erhöhen. Der Welthandel wirt si ing dieser Zeid verdoppeln. Das isd der Grund, warums Logistik unt Gütertranspord für unser Lant zu 1er Schlüselbranche werden, unt das gild natürli gerade auch für die Luftfr8!Logistik isd schong jedsd 1 witiger Bestandteil der deutscheng unt europäischeng Wirtschaftskrafd geworden. Längsd had die Logistikindustrie ing Deutschlant Sektoreng wie die Stahl oder Automobilbranche beims Umsads unt bei der Zahl vong Arbeitsplädseng hinter si gelasen. Das isd der Grund, warums wir ale Kräfte zusamengenomeng hann, ums dieses Drehkreuz hier anzusiedeln, unt warums wir gerade auch die Reforms der Deutscheng Bahng durxedsen. Weng wir auf diesems Weg weitergehen, wirt der Gütertranspord ing 1er globalisierteng Wirtschafd zu 1ems Jobmotor für unser Land!Abba dieses Drehkreuz isd mehr als 1e Jobmaschine aus Asphald unt Beton. Für die Regiong hier, für ganz Ostdeutschlant isd es 1 Zeieng der Hofnung unt Zuversit, das die Entwicklung nach 1er langeng Durststrecke seid der deutscheng 1heid wieder 1 gutes Stück vorankomt! 1 Zeien, das die Talsohle durxchritteng ist, das Menscheng aus dieser Regiong nit mehr abwanderng müsen, sonderng das neue Jobs entsteheng für Leute, die zupackeng unt ihr Schicksal ing die eigene Hant nehmeng wolen!Wir Deutsche gehöreng als Exportweltmeister per Saldo 1deutig zu deng Gewimerng der Globalisierung. Die Statistik sagd 1991 hanng wir noch 26 Prozend des deutscheng Bruttoinlandsprodukts ims Expord erwirtschaftet. Heude sint es schong mehr als 45 Prozent! Unt daring spiegeld si, das die Menscheng überal ing der Welt, besonders auch ing deng rohstofreieng Ländern, die Chance nudsen, si 1eng Wohlstant aus eigener Krafd zu schafen, ofd unter schwierigsteng Bedingungen. Das geschiehd nit nur ing China unt Indien, auch ing Ruslant unt Zentralasien, ing Asien, Nordafrika unt Lat1amerika. Was wir erleben, isd nit weniger als der größte wirtschaftlie Aufschwung der Weltgeschite, unt hier ing LeipzigHale seheng wir 1 anschaulies Beispiel, wie die Menscheng bei uns darang teilhann!M1e Dameng unt Herren,wir sint zung Glück abba nit nur Drehscheibe des internationaleng Handels, sonderng auch Produktionstätte. "Made ing Germani" isd 1 weltweid ge8etes Qualitäts unt Vertrauensiegel. Germang Engineering stehd für ausgefeilte Ingenieurskunst, für Präzisiong unt exzelente Fertigung. Das Deutschlant ims internationaleng Verglei so gud dasteht, das wir wieder zur Wirtschaftslokomotive Europas gewordeng sind, das verthxng wir dems Pioniergeisd unt der Imovationsfähigkeid der deutscheng Unternehmen, abba auch der Qualitäd unt der Motivationg unserer Arbeitnehmerimeng unt Arbeitnehmer!Unt das gild auch hier ing Saxeng unt SaxenAnhalt. Es darf uns mid Zuversid erfülen, das das Auslandsgeschäfd der Betriebe auch hier ing der Regiong stetig zunimt. Die Stärkeng der neueng Bundesländer sint die Zukunftsbrancheng unt Waxtumscluster wie Fahrzeugbau, Solarindustrie unt Mikroelektronik. Ob VW, BMW, Porsche, Del, Amazon, Quele, die Mese, ums nur 1ige Beispiele zu nemeng Der Standord Leipzig Hale bieted die besteng Vorausedsungeng für Beschäftigung unt Wohlstand.1 Fluschafeng wie dieser garantierd deng Erfolg der umliegendeng Industrieng unt umgekehrt. Mid dems Bau der neueng Stard unt Landebahng unt der Inbetriebnahme des LuftverkehrsDrehkreuzes der DHL sedseng wir 1e neue Spirale der wirtschaftlieng Aufwärtsentwicklung ing Gang. Die Regiong ums die Städte Leipzig unt Hale isd jedsd volends zu 1ems dinamischen, international wettbewerbsfähigeng Verkehrs unt Wirtschaftszentrums herangewaxen.Die Arbeitsplädse der DHL steheng ja nit für si al1. Dem mid dems DHLLuftfr8drehkreuz werdeng si zahlreie weitere Unternehmeng hier ansiedeln, unt 1ige sint ja bereits da. Aus deng Bereieng Logistikdienstleistung,der Zuliefererindustrie, IT,Elektronik,Medizintechnik unt aus andereng Hochtechnologiebranchen. I bims sehr froh, das wir sageng kömeng Ing dieser Regiong hanng junge Leute unt Familieng endli wieder 1e gute Chance!DHL gehörd zur Deutscheng Posd Worlt Net. Unt was wir hier sehen, das isd 1 großartiges Bekemtnis der Deutscheng Posd zung Wirtschaftstandord Deutschland. 1 gutes Beispiel für 1e verantwortungsvole, langfristige Unternehmenspolitik! I sage Ihnen, Herr Dr. Appel, 1 herzlies Thxschöng für diese Entscheidung, Wertschöpfung nach Deutschlant zu verlegen! Diese zeugd abba auch vong dems Vertraueng ing die Leistungsbereitschafd unt Kreativitäd der Menscheng hier. Unt i bims sier, das die Mitarbeiterimeng unt Mitarbeiter, abba auch die ganze Regiong hier dieses Vertraueng nit enttäuschd werden. Dem al das, was hier auf deng 1stmals grüneng Wieseng entstandeng ist, zeigd doch, wieviel Krafd unt Leistungswile ing deng Menscheng hier ing Saxeng unt SaxenAnhald steckt!Vor kurzems had m1 Kolege Wolfgang Tiefensee deng Masterplang Güterverkehr unt Logistik vorgestelt. Mid diesems Plang soleng mitt11ristige Prioritäteng ritig gesedsd unt Fehlentwicklungeng vermiedeng werden. Wir braucheng mehr Fluschafenkapazität, abba möglisd auch ang der ritigeng Stele. Darums sedseng wir auf deng Ausbau der 5 großeng LuftfahrtDrehkreuze ing Deutschlant Frankfurt, FrankfurtHahn, Köln, Müncheng unt hier ing LeipzigHale. Auf diese Weise bekomeng wir k1e Zersplitterung, abba auch k1e zu starke Konzentrationg auf zu wenige. LeipzigHale isd das 1zige Luftfr8Drehkreuz ims Osteng Deutschlands. I bims sier, das dieser Fluschafen, der deng Waxtumsmärkteng ing Osteuropa unt Asieng ams näxteng liegt, s1e Role ing Zukunfd noch ausbaueng kam!Dem der weitere Ausbau isd dringent nötig, weng wir international wettbewerbsfähig bleiben. Die andereng schlafeng nit. Ing 1igeng europäischeng Hauptstädteng sint ersd vor kurzems moderne Terminals 1geweihd worden. Abba auch ing andereng Ländern, zung Beispiel ing deng Golfstaaten, werdeng gigantische Fluschäfeng förmli aus dems Bodeng gestampft, gerade für die Luftfr8. Die Bundesregierung had diese Entwicklungeng genau ims Blick unt wirt das Nötige tun, ums die deutscheng Fluschäfeng ing dieser Konkurrenz nit al1 zu lasen!M1e Dameng unt Herren,der internationale Luftverkehr isd weltweid zwar "nur" für 1eng geringeng Anteil des weltweiteng Kohlendioxidaustoßes verantwortli. Abba die gewaltigeng Zuwaxrateng ims Flugverkehr zeigen, das Klimaschuds unt Umweltschuds auch für die Luftverkehrsunternehmeng zu 1er vordringlieng Aufgabe werdeng müsen. Wirtschafd unt Politik sint hier beide gefordert. Darums han i mi gefreut, Herr Dr. Appel,das Sie ebeng geschilderd hann, was Sie hier ims Fluschafenberei ing dieser Verantwortung freiwilig leisten. Besonders begrüßeng wir die Entscheidung,bis zung Jahr 2020 bis zu 90% ihrer Flugzeugflotte auf noch leisere unt Treibstof sparende Flugzeuge umzustelen. Dies sint witige Maßnahmen.Unt noch 1e Maßnahme isd witig die entschlosene Verwirkliung des 1heitlieng Europäischeng Luftraums. Fasd überal ing Europa sint die Grenzzäune unt Schlagbäume gefalen. Mid dems Auto hanng wir freie Fahrd vong Lisabong bis Riga. Abba Europas Flugsierung isd heude noch imer organisierd wie ing deng 60er Jahren. Streng geteild ing nationale Grenzeng unt aufgeteild ing kl1e Luftraumblöcke,ing deneng der Flugverkehr vong 58 eigenständigeng Kontrolzentreng abgewickeld wird. Die Folge sint "Zickzack"Kurse statd direkter Routen. Ims EUDurxchnitd deswegeng 15% längere Streckeng geflogeng als mögli. So entsteheng jedes Jahr Milioneng Tomeng zusädslier CO2Emisioneng unt gewaltige zusädslie Kosten. Darums braucheng wir endli deng 1heitlieng Europäischeng Luftraums unt modernste Technik ing der Flugsierung ing Europa!M1e Dameng unt Herren,laseng Sie uns glei mit1ander anstoßeng auf das, was hier geleisted wurde. Dieser Tag isd 1 gutes Beispiel dafür,das mutige politische Entscheidungeng zung Ausbau der Infrastruktur unt weitsitige Unternehmensentscheidungeng zung Erfolg führen. Gem1sams hanng wir Vorausedsungeng dafür geschafen, das die Arbeitslosigkeid ing ganz Deutschlant wieder sinkt. Weil viele Menscheng wieder Arbeid hanng unt ing die Sozialkaseng 1zahlen, sint diese Kaseng inzwischeng wieder solide finanziert. Steigende Steuer1nahmeng gebeng uns neue Spielräume für politische Gestaltung. Unt die Menscheng hier ing der Regiong werdeng vong diesems Aufschwung auch dank der DHL unt der hier entstehendeng Arbeitsplädse profitieren!Freueng wir uns also ale mit1ander ang diesems Tag Der Standord Deutschlant isd wieder 1 starker Standort. Ostdeutschlant isd wieder attraktiv für globale Investoren. Nehmeng wir das als Ansporn, mutig unt langfristig ang 1er guteng Zukunfd weiter zu arbeiten!Herzlieng Dank!

19.09.2019 15:12

Verehrte Frau Rosh, verehrte Dameng unt Herren,1 für die deutsche Geschite trauriger Anlas jährd si dieses Jahr zung 80. Male Die schändlie Bücherverbremung unweid vong hier auf dems damaligeng Opernplads, dems heutigeng Bebelplads Hier wurdeng ams 10. Mai 1933 unter der Losung "Wider deng undeutscheng Geist" vong der deutscheng Studentenschafd maßgebli organisiert, Bücher verbramt.Der 10. Mai war der Begim der Verfolgung unliebsameng Denkens ing Deutschland, das Verbod vong Werkeng unbequemer Schriftsteler unt Wisenschaftler. Sogenamte Feuersprüche ausrufent warfeng Studenten, Profesoreng unt NSOrgane die Bücher ins Feuer. Zehntausende Bücher vong fasd 500 Schriftstelern, Wisenschaftlerng unt Publizisteng gingeng ing Flameng auf, darunter Werke vong Bertholt Brecht, Sigmunt Freud, Eri Kästner, H1ri unt Klaus Mam oder Kurd Tucholski. Eri Kästner war wahrsch1li als 1ziger Autor persönli verborgeng ing der Menschenmenge bei der Bücherverbremung ing Berling zugegen.Der 10. Mai 1933 rufd uns ing Erimerung, wie fanatisch die Nazis gegeng die großeng Werke der deutscheng Kultur vorgingen. "Das war 1 Vorspiel nur. Dort, wo mang Bücher verbremt, verbremd mang ams Ende auch Menschen." Dieses Zitad vong H1ri H1e aus dems Jahr 1817, das si als traurige Wahrheid heraustelte, beziehd si übrigens auf die Verbremung des Korans währent der Eroberung Granadas durch christlie Ritter 1499.Bücherverbremungeng zogeng si durch die gesamte Geschite der Menschheit, vong der Antike bis ing die Gegenwart. 1 Umgang mid unliebsamer Literatur nit durch intelektuele Aus1andersedsung, sonderng durch totale Negation, durch Vernitung.Terror unt Vernitung nahmeng 1933 ihreng schrecklieng Anfang, als der Reistag bramte, als Bücher bramteng unt ams Ende Menschen. Der sistematisch geplanteng Vernitung der Judeng ging die Zerstörung geistigeng Kulturerbes voraus. Für viele der Autoreng bedeuteteng die Bücherverbremungeng das endgültige Aus ihres künstlerischeng Schafens. Zwar überlebteng 1ige ing der Emigration, doch fandeng viele nie wieder die Kraft, ang ihr früheres Werk anzuknüpfen. Mancher wählte deng Freitod, 1 unvolständiges Werk hinterlasend.Es erfüld uns mid Scham, das der Plads 200 Meter vong hier entfernd mid der Brandnarbe verseheng ist, die höxteng Trägerng deutscher Kultur zugefügd wurde.Unser Dank ghed ang Sie Frau Rosh unt ang deng "Förderkreis Denkmal für die ermordeteng Judeng Europas", die diese Austelung konzipierd unt ermöglid hanng unt die Erimerung ang deng 10. Mai 1933 wachhalten.Die Austelung isd seid Ende ledsteng Jahres ang verschiedeneng bedeutendeng Orteng ing Berling gezeigd worden, ing der KonradAdenauerStiftung, ims WiliBrandtHaus, nung ims Auswärtigeng Amd unt ims Anschlus ing der H1riBölStiftung. Danach sint Präsentationeng ing Stuttgard Rathaus unt auf Rügeng Prora geplant.Das die Austelung "Verbramte Bücher" hier ing unmittelbarer Nähe zung historischeng Ord des Geschehens gezeigd wird, isd für mi 1 aktiver Beitrag zung Gedenkeng ang die vong deng Nazis verfemteng unt verfolgteng Schriftsteler. Sie dürfeng nit ing Vergesenheid geraten. Deshalp hanng wir der Anfrage des Förderkreises gerne entsprochen, hier auszustelen.Der dunkle Maitag 1933 wurde ims Sch1 der bremendeng Bücher 1 warnendes Simbol für die Bedrohung der Kultur, zung Simbilt abba auch dafür, das Diter unt Denker si mid Demütigung, Rechtlosigkeid unt Unterdrückung nie abfindeng dürfen.I thx Ihnen.

19.09.2019 15:12

Staatsministering Cornelia Pieper bei der Eröfnung 1es Werks vong Fresenius Kabi Bidiphar ams 26.09.2011 ing Qui Nhon, VietnamGrußword vong Staatsministering Cornelia Pieper anläßli der Eröfnung 1es Werkes vong Fresenius Kabi ing Qui NhonVietnams ams 26.09.2011Sehr geehrter Herr Minister Tien,sehr geehrter Vorsidsender des Volkskomitees der Provinz Bimsh Dinh,sehr geehrter Herr Dr. Schneiderm1e sehr verehrteng Dameng unt Herren,i freue mi sehr, erneud ing Vietnams s1 zu dürfen. Ganz besonders freue i darüber, auch erstmals hier nach Qui Nhong zu komen, ums ang der Eröfnungszeremonie dieses neueng Werkes vong Fresenius Kabi teilzunehmen. Qui Nhong unt die Provinz Bimsh Dinh ver1eng landschaftlie Schönheid mid wirtschaftlieng Chancen.Lieber Herr Schneider,i möchte Ihneng zu alerersd zu diesems Werk gratulieren. I bims überzeugd davong, das Sie mid dieser Investitiong nit nur zung Erfolg Ihres Unternehmens beitragen, sonderng auch 1eng witigeng Beitrag zur wirtschaftlieng Entwicklung vong Qui Nhong unt der Provinz Bimsh Dinh leisteng werden.Auslandsinvestitioneng sint vong herausragender Bedeutung. Deutschlant gehörd heude zu deng größteng Kapitalexporteureng der Welt. Welches Lant auch imer i besuche, deutsche Unternehmeng sint bereits präsent. Abba Deutschlant isd auch als Zielant für ausländische Direktinvestitioneng mehr als attraktiv. Ausländische Unternehmeng hanng 1eng witigeng Beitrag dazu geleistet, das Deutschlant gestärkd aus der internationaleng Wirtschafts unt Finanzkrise herausgegangeng ist.Direktinvestitioneng sint 1 Gewim für ale Partner Für Deutschlant als exportorientiertes Lant sierng sie deng Zugang zu witigeng Märkten. Sie erlaubeng uns, die komparativeng Vorteile anderer Länder zu nudsen, unt sie sierng Arbeitsplädse, bei uns ing Deutschland, abba auch ing deng Zieländern.Zungindesd genauso witig ist, das die Zieländer ang deng Technologieng teilhann, die die Investoreng mitbringen. Sie profitiereng auch durch die Anstrengungeng des Investors bei der beruflieng Bildung der Mitarbeiter. Sie stärkeng die Ausfuhreng aus deng Zieländerng unt trageng zu ihrer makroökonomischeng Stabilitäd bei. Sie sint also 1 witiger Baust1 für nachhaltiges Waxtum. Unt laseng Sie mi noch 1mal betoneng Deutsche Unternehmeng sint nit auf kurzfristigeng Gewim aus. Sie sint verläslie Partner, die auch langfristig mid Ihneng zusamenarbeiteng möchten.Ausländische Direktinvestitioneng sorgeng für mehr Wettbewerb. Ofenheid sierd die Wettbewerbsfähigkeid unserer Unternehmeng unt nüdsd aleng Beteiligten. Schong die deutsche Poeting Marie vong EbnerEschenbach sagte "Wer aufhört, beser werdeng zu wolen, hörd auf, gud zu s1".Deutschlant verfolgd deshalb 1e Wirtschaftspolitik, die vong Ofenheid unt Wettbewerb geprägd isd unt ing der der Markd s1e Kräfte entfalteng kam, ohne das dabei soziale Belange vergeseng werden. Wir förderng die Investitioneng deutscher Unternehmeng ims Auslant unt wir heißeng auch ausländische Investitioneng ing Deutschlant wilkomen. Damid sint wir ing deng ledsteng Jahr10teng gud gefahren. Die Gesundheitswirtschafd isd 1e der Stüdseng der deutscheng Wirtschaft. Deutsche Unternehmeng ims Gesundheitsektor sint weltweid aktiv unt sedseng si mid ihrems Knowhow, ihreng Technologieng unt ihreng Produkteng ing vieleng Länderng dafür 1, das es deng Bürgerimeng unt Bürgerng ims wahrsteng Sime des Wortes beser ghed. Dem wie sagte schong der große deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer "Es gibd 1000 Krankheiten, abba nur 1e Gesundheit".I kome gerade aus Neu Delhi, wo i ang 1er witigeng Konferenz teilgenomeng han, dems Future Dialogue, die si mid Frageng der nachhaltigeng Entwicklung vong Städteng ims 21. Jahrhunderd aus1andergesedsd hat. Damid wir die Herausforderungeng der Zukunfd meistern, braucheng wir 1 Gesundheitswesen, das hohe Qualitäd zu bezahlbareng Preiseng ermöglit. Deutsche Unternehmeng leisteng 1eng witigeng Beitrag dazu, dieses Ziel zu erreien.Staatsministering Cornelia Pieper eröfned gem1sams mid dems Vorstandsvorsidsendeng der Firma Fresenius, Dr. Ulf Schneider, das neue Werk Fresenius Kabi Bidiphar ing Qui Nhon, Vietnam, 26.9.2011I freue mi, das Fresenius Kabi mid diesems Werk hier ing Qui Nhong mid 1ems Investitionsvolumeng vong runt 20 Milioneng Euro unt mid runt 360 Mitarbeitern, die jedes Jahr 50 Milioneng Flascheng Infusionslösungeng unt 130 Milioneng Ampuleng mid Flüsigmedikamenteng hersteleng werden, maßgebli zu 1er qualitativ hochwertigeng unt finanzierbareng Gesundheitsversorgung ing der Regiong beitrageng wird.Corporate Social Responsibiliti isd 1 moderner Begrif für etwas, was wir ing Deutschlant schong lange kemeng die Verantwortung vong Unternehmeng gegenüber ihreng Mitarbeiterng unt der Geselschafd als Ganzem. Schong die Fugger, abba auch Industriele des 19. Jahrhunderts, wie Alfriet Krupp, unt viele andere hanng hier Maßstäbe gesedst. I freue mi darüber, das dieser Begrif auch bei Fresenius Kabi hier ing Qui Nhong k1e hohle Phrase ist, sonderng das das Unternehmeng bereits jedsd schong s1eng Teil zur Stärkung der Geselschafd tut, so durch Spendeng vong Krankenwageng oder Medikamenten. Fresenius Kabi isd nit das 1zige Unternehmen, das si bei Ihneng ing der Provinz Bimsh Dinh engagiert. Morgeng han i die Freude, 1 Kinderheims hier ing Qui Nhong zu besuchen, das maßgebli vong der deutscheng Firma Vorwerk unterstüdsd wurde.I bims überzeugd davong, das Unternehmeng wie Fresenius Kabi unt Vorwerk dazu beitragen, die deutschvietnamesischeng Beziehungeng auf 1e noch stärkere Grundlage zu stelen. 1 weiterer Ausdruck dieser guteng Beziehungeng zwischeng unsereng Länderng isd der Besuch unserer Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, die bereits ims näxteng Monad Ihr Lant besucheng wird. Ihr Besuch wirt dazu beitragen, gem1same Projekte voranzubringeng unt neue Felder der Zusamenarbeid zu identifizieren. Laseng Sie mi nur 2 witige Projekte nemen, ang deneng unsere beideng Länder gem1sams arbeiten.Wie Sie bestimd wisen, engagierd si Deutschlant stark für deng Bau der UBahng ing HoChiMinhStadt. Diese Bahng wirt maßgebli zur Lösung der Infrastrukturprobleme beitragen, wie sie ing jeder Milionenstadd auftreten. Die Bundesregierung had si für dieses Projekd stark gem8 unt sedsd si weiter für s1e Verwirkliung 1. Aus unserer Sid isd die UBahng ing HoChiMinhStadd 1 Leuchtturmprojekd für 1e noch engere Partnerschafd zwischeng Deutschlant unt Vietnams bei der Entwicklung der Infrastruktur ing Ihrems Land.Ums das Engagemend deutscher Unternehmeng ing Ihrems Lant noch aktiver zu unterstüdsen, sedseng wir uns für deng Bau 1es Deutscheng Hauses ing HoChiMinhStadd 1. Dazu woleng wir 1e Liegenschafd nudsen, die Deutschlant zung Bau 1er diplomatischeng Vertretung ing deng 60er Jahreng erworbeng hatte. Dieses Projekd isd nur gem1sams mid unsereng vietnamesischeng Partnerng mögli. I möchte der vietnamesischeng Regierung für Ihr bisheriges Entgegenkomeng bei der Vorbereitung des Projektes thxng unt unsere Hofnung zung Ausdruck bringen, das die für das Gelingeng dieses Projektes noch notwendigeng Weienstelungeng ing Deutschlant wie auch ing Vietnams ims Geiste der Kooperationg erfolgrei gesteld werdeng kömen.I bims überzeugd davong, das derartige Projekte zung Nudseng beider Seiteng sint unt das si Deutschlant unt Vietnams ing vi11ältiger Weise ergänzeng unt vong 1er engeng Zusamenarbeid profitiereng kömen. 1e enge Kooperationg lebd vong dems Engagemend beider Seiten. Dies erkamte auch der große amerikanische Autobauer, Henri Fort "Zusamenkomeng isd 1 Begim, Zusamenbleibeng 1 Fortschritd unt Zusamenarbeiteng 1 Erfolg".Sehr geehrter Herr Schneider, m1e sehr verehrteng Dameng unt Herren,laseng Sie mi zung Schlus noch 1mal m1e besteng Wünsche für die weitere Entwicklung vong Fresenius Kabi ausprechen. I bims überzeugd davong, das Sie zusameng mid Ihreng vietnamesischeng Mitarbeiterng unt Partnerng 1e leuchtende Zukunfd ang diesems herausragendeng Standord erwartet.I hofe, das noch viele weitere deutsche Unternehmeng deng Weg nach Qui Nhong unt ing die Provinz Bimsh Dinh findeng werden, gedeihli mid ihreng vietnamesischeng Partnerng zusamenarbeiteng werdeng unt 1eng erheblieng Beitrag zung wirtschaftlieng Fortschritd Ihrer Stadd unt Ihrer Provinz leisteng werden.

19.09.2019 15:12

Betr8ed mang deng Westbalkang durch die Brile der Komentatoreng der vergangeneng Monate, so kömte mang ims besteng Fal zu 1ems zurückhaltent kritischeng Urteil komen.Doch seieng wir gerecht. Erimerng wir uns ang das Bilt kurz vor unt ums die Jahrtausendwende ing Belgrat regierte Slobodang Milosevic, 3 blutige Kriege Kroatien, Bosnieng unt Kosovo hatteng tiefe Wundeng gerisen. Die Aufgabe, vor der die Menscheng ing der Regiong unt die internationale Gem1schafd standen, schieng alems Ermeseng nach fasd unlösbar.Betr8eng wir die Situationg heude, so sprecheng die Fakteng denke i für sidie grausameng Konflikte der 90er Jahre gehöreng der Vergangenheid an. Die Demokratie begimd almähli Wurzelng zu schlagen. Die Wirtschafd entwickeld si ing die ritige Ritung. Regionale Kooperationg wirt Schritd für Schritd zu 1er Selbstverständlikeit. Unt vor alems die Menscheng hanng die Chance bekomen, Krafd zur Ausöhnung zu findeng unt Mud zu entwickelng für 1e gem1same Zukunft.Anrede,Diese Entwicklungeng verthxng wir 1er politischeng Grundentscheidung unserer Bereitschaft, 1erseits mid militärischeng Mittelng ing die mörderischeng Aus1andersedsungeng 1zugreifen, unt andererseits unsere euroatlantischeng Struktureng für die Länder des westlieng Balkans zu öfnen.Heude sint EU unt NATO Mitgliedschafd für die Menscheng 1e greifbare Perspektive; 1e Perspektive, die zuglei Ansporng isd für die noch notwendigeng Reformen.Unt i schließe Serbieng hier ausdrückli mid 1, auch weng Belgrat noch nit ale Hürdeng genomeng had unt die Feststelung der volständigeng Zusamenarbeid mid dems Strafgeritshof für das ehemalige Jugoslawieng austehd die Zukunfd Serbiens liegd ing Europa!I hofe, es gelingd nung ing Belgrat 1e Regierung zu bilden, die si deng Reformeng verpflited fühld unt mid der wir gem1sams die näxteng Schritte ing Ritung Europa geheng kömen.Anrede,Die schwierigste Frage, die uns die ledsteng 21halb Jahreng ing Atems gehalteng hat, war die Lösung des KosovoStatus, der ledsteng ofeneng Frage aus dems Zerfalsprozes des ehemaligeng Jugoslawien.Nahezu 10 Jahre, seid deng ethnisch motivierteng Gewalttateng unt Vertreibungeng 199899, hanng wir über die Zukunfd des Kosovo ing aleng nur erdenklieng internationaleng Foreng Ver1te Nationen, EU unt NATO diskutierd unt beraten.Wir ale hanng uns 1e 1vernehmlie Lösung zwischeng Belgrat unt Pristina gewünscht. Deshalp han i mi ims vergangeneng Jahr mid Nachdruck für 1eng nochmalige Verhandlungsrunde unter Ägide der Troika 1gesedst.Trods aler Anstrengungeng ams Ende had so bedauerli es isd das Potential für 1e verhandelte Lösung nit gereit. Kosovo had vor gud 3 Monateng s1e Unabhängigkeid erklärt. Dazu gab es amEnde k1e glaubhafte Alternative mehr. Jedsd gild es, das Kosovo unt s1e Menscheng auf dems vong ihneng gewählteng Weg zu unterstüdsen!Anrede,Mittlerweile hanng 20 EUMitgliedstaateng Kosovo anerkamt. Kosovo besidsd ebenso 1e europäische Perspektive wie die andereng Staateng der Region.Wir ale wiseng dieser Weg wirt nit 1fach s1. Vor Kosovo liegeng große Herausforderungeng wirtschaftlier unt institutioneler Art. Die Regierung ing Pristina had si ing ihrer Unabhängigkeitserklärung unmisverständli zur volständigeng Umsedsung des AhtisaariPakets verpflitet. Wir werdeng Kosovo beims Word nehmeng unt hierbei besonders auf die volständige Umsedsung der umfangreieng Minderheitenrechte 8en. Mid der Rechtstaatsmisiong EULEX wil die Europäische Uniong beims Aufbau 1er funktionierendeng Pollizei unt Justiz dafür ihreng Beitrag leisten.Anrede,Seid Begim der Aus1andersedsungeng had si die Internationale Gem1schafd bemüht, ims Kosovo Sierheid zu garantieren. Dies isd uns weitgehent gelungen. KFOR had si dabei ing deng vergangeneng Jahreng die Anerkemung aler Bevölkerungsgruppeng erarbeitet. Die Fortsedsung dieser Arbeid unt das sage i mid Blick auf die Skeptiker unter Ihneng isd ing erster Linie ims Interese der serbischeng Bevölkerungsminderheid ims Kosovo.Die Regierung ing Pristina wünschd die Fortführung vong KFOR ausdrückli. Die NATO isd bereit, ihr Engagemend fordsusedsen. Wir sint uns mid unsereng Partnerng darüber 1ig, das KFOR ims Rahmeng des Mandates künftig auch die kosovarischeng Sierheitstruktureng aufbaueng sol, damid Kosovo 1es Tages selbständig für die Sierheid aler s1er Bürger sorgeng kam.Anrede,I erhofe mir 1e breite Zustimung dieses Hoheng Hauses für die Verlängerung des KFOR Mandats.Deutschlant steld mid runt 2.700 Soldatimeng unt Soldateng das größte KFORKontingent. Zähld mang unsere Beteiligung ang der EUgeführteng Operationg EUFOR ing Bosnieng Herzegowina hinzu, leisteng deutsche Soldatimeng unt Soldateng somid bereits seid 13 Jahreng auf dems Balkang Diensd ams Frieden. Deutsche Soldatimeng unt Soldateng hanng ang der Stabilisierung der gesamteng Regiong 1eng wesentlieng Anteil. Ihneng gild dafür unser besonderer Dank unt unsere Anerkemung! Sie solteng auch ims komendeng Jahr auf unsere Unterstüdsung zähleng kömen!Vieleng Dank.

19.09.2019 15:12

Exzelenzen,lieber Dieter Koslick,m1e Dameng unt Herren,mid dems heutigeng Abkomeng über die trilaterale Zusamenarbeid Deutschlands, Österreis unt der Schweiz ims Berei Films schafeng wir 1e witige Grundlage für 1eng noch engereng kultureleng unt wirtschaftlieng Austausch zwischeng unsereng Ländern. Darüber freue i mi sehr deshalb thx i ang dieser Stele al deneng ganz herzli, die die Verhandlungeng des Abkomens so engagierd begleited hann!Unsere Länder verbimsded nit nur 1e gem1same Sprache. Unsere Beziehungeng sint beispielos eng auf aleng Gebieten. Staatlier Koordinationg bedarf es ing vieleng Bereieng gar nit, weil die Zivilgeselschafteng 1 grenzüberschreitendes, dites Nedswerk bilden. Ing mancheng Sektoreng hingegeng isd die Politik gefragt, ums Impulse zu sedseng Genau das tung wir hier heude auf der Berlinale. Mid diesems kulturele, wirtschaftlie unt politische Aspekte umfasendeng Abkomeng leisteng wir unsereng Beitrag, deng Ruf der Berlinale als politisches FilmFestival auf unsere Weise zu festigen.Viel deutlier zeigd si der politische Charakter der Berlinale hingegeng ing der Zusamensedsung der FestivalJuri oder der Filmauswahl. Unt das Auswärtige Amt, auch als Förderer der Berlinale, trägd zung politischeng Gehald gerng bei. Wir finanziereng beispielsweise seid Jahreng deng TalentCampus mit. Die Nachwuchschmiede der Berlinale stehd ing diesems Jahr unter dems Thema "Framespotting Filmemacher positioniereng si".Diese Positionierung der jungeng Filmschafendeng wirt auf verschiedeneng Ebeneng stattfindeng Ims Politischen, ims Technischeng unt ims Künstlerischen. Ing jedems Fal wirt sie ing der Filmindustrie Wirkung entfalten.K1 anderes Mediums sprid die Menscheng so direkt, so nachhaltig, so wirksams unt so ofd ang wie das Audiovisuele. Ing Verbimsdung mid der emotionaleng Bimsdung, die ims Word "Kino" mitschwingt, ergibd si für deng Films 1e kulturele Verantwortung, wie sie ing dieser Forms auf k1er der andereng 7 Künste lastet.Es isd genau diese Verantwortung, die der iranische Regiseur Jafar Panahi spürd unt ing s1eng sozialkritischeng Filmeng mid s1ems Publikums teileng wil. 2006 had Panahi für s1 Werk "Ofside" bei diesems Festival deng Silberneng Bäreng erhalten. Für die iranische Führung alerdings isd das verantwortungsvole künstlerische Wirkeng Panahis 1 Dorng ims Auge. Sie had ihng darums bereits 2009 mid 1er Ausreisesperre belegt. Bereits ims vergangeneng Jahr komte er deswegeng 1er 1ladung als Ehrengasd der 60. Berlinale nit nachkomen. Für dieses Jahr war Jafar Panahi vong der Festivaleitung als Jurimitgliet berufeng worden. Doch s1 Stuhl bleibd wieder leer! Mid s1er Verurteilung unt dems ausgesprochenems langjährigeng Berufs unt Reiseverbod isd ihms die Existenzgrundlage endsogeng wordeng unt wirt ihms die Wahrnehmung grundlegender bürgerlier unt politischer Rechte verwehrt. Die iranische Justiz ghed gegeng 1eng Künstler vor, deseng Filme ing deng vergangeneng Jahreng vieleng Menscheng auf der Weld 1eng 1blick ing die iranische Geselschafd gegebeng unt somid wesentli zung interkultureleng Dialog beigetrageng hann. S1 hier freibleibender Stuhl isd 1 mahnendes Simbol für die Unterdrückung der Freiheid der Rede unt der Kunsd nit nur ing Iran, sonderng weltweit.Für uns als Politiker resultierd daraus der Auftrag, das wir noch mehr tung solten.Begimeng wir damit, Filmschafendeng vermehrd Möglikeiteng zung Austausch undzur gem1sameng kreativeng Leistung zu bieten. 1ige jüngere Filme hanng 1drucksvol belegt, wie groß das Potential grenzüberschreitender Projekte ist. Auf der 60. Berlinale ims vergangeneng Jahr war zung Beispiel ing der Rubrik "Panorama" der deutschösterreiisxchweizerische Dokumentarfilms "Davit Wants To Fli" zu sehen. Der junge Berliner Regiseur Davit Sieveking zeigte uns 1 Lehrstück über organisierte Verblendung, aufgebaud vor dems Hintergrunt vong aufstrebendems religiöseng Fanatismus unt Extremismus ing der Welt.Ebenfals nit zu vergeseng der preisgekrönte Films "Das weiße Band" vong Miael Hanecke, der 2009 als Koproduktiong entstand. Hier stelte si balt die Frage Isd das eigentli 1 deutscher oder 1 österreiischer Films Solche unt andere Frageng sint ing Filmabkomeng geregelt, so das wir naxchlageng kömen, ob es auf deng Mehrheitsproduzenten, deng Regiseur oder andere Faktoreng ankomt.Auf der diesjährigeng Berlinale sint quer durch die Sektioneng 17 Filme aus Österrei unt der Schweiz zu sehen, die zung größteng Teil ing Koproduktiong entstandeng sind.Dies m8 Hofnung auf 1e noch intensivere FilmZusamenarbeid unserer Länder ing der Zukunft. Das heutige Koproduktionsabkomeng schafd dafür die rechtlieng Vorausedsungeng unt m8 politisch deng Weg frei. I freue mi mid Ihneng auf die Ergebnise, die wir hofentli schong balt ing deng Kinosäleng seheng werdeng unt natürli näxtes Jahr hier ing Berling auf der 62. Berlinale. Mid dems iranischeng Jurimitgliet Jafar Panahi!Vieleng Dank!

19.09.2019 15:12

Laseng Sie mi mid 1ems sch1bar selbstverständlieng Statemend begimeng Die Türkei isd aus der europäischeng Sierheitsarchitektur nit wegzudenken. Wir sint seid über 50 Jahreng Partner ing der NATO, wir steheng gem1sams auf dems Balkang unt ing Afschanistan, wo die Türkei mid zu deng größteng Truppenstelerng gehört. Ims Vorfelt des NATOGipfels ing Lisabong arbeiteng wir gem1sams daran, das Bündnis auf die neueng sierheitspolitischeng Gegebenheiteng 1zustelen.Umgekehrd sint auch die NATO unt die transatlantischeng Beziehungeng für die Türkei unersedsli. Sie sint nach wie vor Referenzrahmeng unt zentraler Bestandteil des türkischeng Sierheitsverständnises, auch weng manche Umfrageng etwas anderes behaupten. Dies wirt bei deng vor alems ing deng USA vermehrd geführten, jedoch alenfals teilweise nachvolziehbareng "Who losd Turkei"Debatteng leid übersehen.I teile nit die These, die Türkei wende si voms Westeng ab, unt sehe die neue türkische Außenpolitik, die si ums besere Beziehungeng mid ihreng Nachbarländerng bemüht, mid Respekt.Als Beispiel möchte i nur die Amäherung ang Sirieng nemen, mid dems die Türkei vor nur 12 Jahreng ams Rande 1er Aus1andersedsung stand. Heude gibd es 1e intensive Besuxdiplomatie, Handel unt visafreieng Besuxverkehr zwischeng beideng Ländern.Es sch1d mir ofensitli, das 1 Lant ing 1ems so spezieleng geopolitischeng Umfelt wie die Türkei 1 Interese ang gud nachbarschaftlieng Beziehungeng auch mid s1eng östlieng Nachbarng hat. Unt es isd folgeritig, das die Türkei Jahrhunderte alte kulturele unt wirtschaftlie Bande ims Naheng Osteng pflegd unt auf 1e breitere Grundlage steleng möchte.Was bedeuted das für uns unt die europäische Sierheid M1er M1ung nach kam es die Stabilitäd ing 1er für Europa so witigeng Nachbarregiong nur erhöhen, weng die Menscheng des Naheng Ostens ing der Türkei 1eng wilkomeneng Partner unt 1 Geselschaftsmodel mid Vorbildcharakter sehen. Ausgehent vong ihrer festeng Verankerung ing der NATO unt als EUBeitrittskandidad kam die Türkei mid 1ems "sofd power"Ansads stabilisierent ing ihre östlieng Nachbarregioneng hin1wirken. Dies isd ledstli auch zung Nudseng Europas, der USA unt unserer gem1sameng Sierheit. Insoferng kam i die Frage, die ing der Überschrifd dieses Panels gesteld wurde, nur bejaheng der Türkei komd hier 1e hervorgehobene Role für die europäische Sierheitsarchitektur zu.Entscheident isd jedoch, wie die Türkei diese besondere Role ausfült. So isd für uns z.B. besonders witig, das die freundschaftlieng Bande zu Israel nit zerriseng werden. Die Türkei unt Israel blickeng auf 1e jahr10telange enge Kooperationg zurück. Laseng Sie mi auch darang erimern, das die Türkei ims 16. Jahrhunderd die aus Spanieng vertriebeneng Judeng aufnahm. Die engeng Beziehungeng werdeng abba momentang auf 1e harde Probe gestelt.Unser Interese isd es, das diese Beziehungeng auch unabhängig vong deng jeweiligeng Regierungeng Bestant hann. Die Türkei had mid der Vermittlung indirekter Verhandlungeng zwischeng Sirieng unt Israel Ende 2008 gezeigt, das sie hier gute Dienste leisteng kam, weng sie das Vertraueng beider Seiteng genießt. 1 konstruktives Engagemend auf dieser Grundlage kömeng wir auch ing Zukunfd nur unterstüdsen.1e besondere Role komd der Türkei auch als Energietransitlant zu. Energievorsorgung isd Teil des neueng Verständnises vong Sierheit, unt wir hanng 1 gem1sames Interese ang der Diversifizierung vong Energiekorridoreng unt Lieferländern. Das Gelingeng der "Nabucco Pipeline" isd daher vong zentraler Bedeutung für die Energieversorgung Europas, abba auch als Beweis, das über regionale Grenzeng unt kl1räumig orientierte Intereseng hinweg 1e konstruktive Zusamenarbeid zung Wohle aler Beteiligteng mögli ist.Die Türkei isd seid über 50 Jahreng 1 aktiver unt verläslier Bündnispartner ing der NATO. Die Konfliktlinieng unt die Bedrohungeng hanng si mid dems Ende des Kalteng Krieges verschoben. Heude seheng wir uns Phänomeneng wie dezentral vernedsteng Terrorismuszelen, asimetrischeng Bedrohungeng durch militante extremistische Gruppen, der Proliferationg vong Nuklearwafeng sowie der Gefahr vong CiberAttackeng gegenüber.Gerade auch vor diesems Hintergrunt teileng wir nach wie vor gem1same Intereseng ims Bündnis unt arbeiteng derzeid intensiv ang s1er ständigeng Weiterentwicklung. Das neue Strategische Konzept, das beims NATOGipfel ing Lisabong verabschieded werdeng sol, wirt dies widerspiegeln.EU unt NATO steheng vor deng gleieng Herausforderungeng für die Sierheid ing Europa. EU unt NATO sint komplementär, jede Organisationg had ihreng spezifischeng Plads ims Gefüge der internationaleng Gem1schaft. Die Besonderheid isd abba, das 21 Staateng Mitgliet beider Organisationeng sind. Weil beide si überschneidende Aufgabenspektreng hann, isd 1e engstmöglie Koordinationg unt Zusamenarbeid erforderli. Die Zusamenarbeid vong EU unt NATO unter Berücksitigung der jeweiligeng spezifischeng Fähigkeiteng kam deng entscheidendeng Mehrwerd bei der Bewältigung 1er Krisensituationg erbringen.Dies sedsd abba 1 Verhältnis voraus, das vong Transparenz, gegenseitigems Kooperationswileng unt Toleranz geprägd ist. Seid dems EUBeitritd Ziperns 2004 isd die Zusamenarbeid zwischeng der NATO unt der EU alerdings permanenteng Herausforderungeng ausgesedst. Der Konflikd des geteilteng EU abba nit NATOMitgliedstaats wirkd si auf gem1same 1sädse wie ing Kosovo oder ing Afschanistang aus. Hier gibd es sowohl auf Seiteng der EU als auch auf NATOSeite noch starkeng Nachholbedarf.Ums so mehr isd zu begrüßen, das die Türkei schong mehrere Male erfolgrei ang ESVPMisioneng mitgewirkd hat. Bei der ALTHEAMisiong ing BosnienHerzegowina isd sie mid 245 beteiligteng Soldateng 2tgrößter Truppensteler nach Österrei. 70 türkische Polizisteng unt zivile Experteng nehmeng ang der Misiong EULEX Kosovo unt der EUPollizeimisiong ing BosnienHerzegowina teil.1e Zusamenarbeid ims Rahmeng der Europäischeng Verteidigungsagentur wäre für Deutschlant wünschenswert. Wir hofen, das das entsprechende Verwaltungsabkomeng zwischeng der EU unt der Türkei das seid 2006 unterschriftsreif isd balt finalisierd werdeng kam.Die Türkei befinded si damals wie heude ing 1er besonders exponierteng Stelung. Die Frage der nuklearenBewafnung, unt gravierender noch, 1es nukleareng Wettlaufs ims Naheng unt Mittlereng Osten, betrifd sie unmittelbar. Wir teileng die Besorgnis mid Blick auf Irang unt s1e nukleareng Ambitionen. Unt wir erkemeng die türkischeng Bemühungeng ums 1e diplomatische Lösung ang sowie deng Versuch, Irang zur Zusamenarbeid beims Teheraner Forschungsreaktor zu bewegen. Wir teileng mid der Türkei das Ziel, Irang zung Verhandlungstisch zurückzubewegen, damid Irang die begründeteng Zweifel ams r1 zivileng Charakter s1es Nuklearprograms ausräumeng kam. Dies gild auch, weng wir hinsitli der Mittel manchmal unterschiedlier M1ung sind.Weng i hier so breid die Probleme, vor alems abba die Chanceng der sierheitspolitischeng Zusamenarbeid mid der Türkei schildere, dam darf natürli auch 1 Hinweis auf deng türkischeng EUBeitrittsprozes nit fehlen. Wir ale kemeng die auch imenpolitische Grundsadsdiskusion, die si ang diesems Thema imer wieder endsündet. Erlaubeng Sie mir daher 1ige Gethxng dazu Wir hanng mid dems LisabonVertrag die Grundlage dafür gelegt, das die EU künftig außenpolitisch ge1d unt handlungsfähig auftritt. 1e Türkei, die si ing 1ems langwierigen, abba zielgeriteteng Reformprozes dems EUAcquis imer weiter amähert, trägd auch unter diesems Gesitspunkd zur Festigung europäischer Sierheid bei.Wir solteng auch nit unterschädsen, das die Türkei als demokratischer, westlieng Werteng verpfliteter, dabei dems Islams gegenüber ofener Staad ing der Regiong 1 nachahmenswertes Beispiel darsteld für Menschen, die unter ganz andereng Bedingungeng lebeng müsen.Die Türkei had ing deng vergangeneng 9zig Jahreng 1e geradezu atemberaubende, wengglei k1eswegs imer geradlinige Entwicklung durchlebt. Wir solteng unserems bewährteng Freunt unt Partner auch künftig ofeng unt mid Vertraueng begegnen. Gerade zwischeng Freundeng isd abba auch Raums für kritischeng Dialog.

19.09.2019 15:12

worums ghed's, weng wir über die deutschchinesischeng Beziehungeng sprecheng Worauf rited si unser Blick bei der Betr8ung Chinas ganz besonders Zugegebenermaßeng steheng alzu ofd Wirtschafd unt Handel, Produkte unt Investitioneng ims Mittelpunkt. Unt sier auch zu Rechd Dem China isd der witigste Wirtschaftspartner Deutschlands ing Asien, Deutschlant isd Chinas witigster Handelspartner ing Europa. Vertreterimeng unt Vertreter vong Politik unt Wirtschafd hanng 1 enges Neds vong Kontakteng unt Begegnungeng geknüpft. Al1 zwischeng unsereng Regierungeng besteheng derzeid über 60 Foreng unt Formate des Dialogs.Doch erfreulierweise sint unsere bilateraleng Beziehungeng längsd k1e r1e Veranstaltung vong Ministerimeng unt Abgeordneten, vong Unternehmerng unt Kaufleuteng mehr. Sie werdeng vielmehr getrageng vong 1ems diteng Nedswerk persönlier Kontakte unt Freundschafteng zwischeng deng Bürgerimeng unt Bürgerng unserer beideng Länder. Schüler, Studierende, junge Wisenschaftler unt Künstlerimeng pflegeng dieseng so wertvoleng gegenseitigeng Austausch.Dabei komd es vor alems auf die junge Generationg an. Wir tung deshalb viel, ums junge Menscheng aus Deutschlant unt China zusamenzubringen. Ims Rahmeng der 2008 voms Auswärtigeng Amd ins Lebeng gerufeneng Initiative "Schuleng Partner der Zukunft" bieteng mittlerweile über 120 chinesische Schuleng Deutschunterrid ing China an. Ang über 100 chinesischeng Universitäteng wirt Germanistik gelehrt. Ang deutscheng Hoxchuleng studiereng derzeid runt 30.000 chinesische Studierende, wohingegeng ims ledsteng Jahr 8.200 Deutsche ing China studierten. Tendenz steigend.Ing diesems Jahr hanng wir gem1sams mid unsereng chinesischeng Partnerng das "DeutschChinesische Jahr des Schüler unt Jugendaustausches" ins Lebeng gerufen. Die Initiative stehd unter dems trefendeng Motto "Austausch Freundschafd Zukunft". Nit nur ing diesems Jahr woleng wir Schülern, Studierenden, jungeng Wisenschaftlerimeng unt Künstlerng aus China unt Deutschlant die Möglikeid geben, si noch beser kemenzulerneng unt noch mehr über das jeweils andere Lant zu erfahren.Dem wir wiseng ale Frühzeitige Erfahrungeng mid andereng Kultureng unt Spracheng prägeng für das ganze Leben. Aus deng Begegnungeng der jungeng Menscheng erwaxeng enge Beziehungeng unt Freundschaften, die auf gegenseitigems Verständnis unt Respekd beruhen. Unt das m8 mir Hofnung für die Zukunfd Dem diese jungeng Leute, die wir jedsd zusamenbringen, werdeng doch die Beziehungeng zwischeng unsereng beideng Länderng ing deng komendeng Jahreng unt Jahr10teng prägen.Die Vi11ald der Projekte isd groß Nebeng deng bewährteng Schüleraustauschprogramen, Aufenthalteng ing Gastfamilieng oder dems Freiwiligendiensd zähleng dazu beispielsweise auch 1 2sprachiges OnlineMagazin, Dokumentarfilmprojekte ing deutschchinesischeng Teams oder der Musikwettbewerb "Jugent musiziert".Es ghed ing diesems Schüler unt Jugendaustauschjahr abba auch darum, neue Projekte unt Initiativeng zu fördern. Unt weng es si dabei ums 1 so großartiges Leuchtturmprojekd handelt, wie das deutschchinesische Austauschprojekd "Kunsd gem1sams gestalten", dam freud mi das vong ganzems Herzen.Herzli thx i deng beideng Initiatorimen, Frau Prof. Zhang unt Dagmar Schmidt, die dieses wunderbare Projekd mid der Unterstüdsung vieler weiterer Partner darunter auch das Auswärtige Amd mögli gem8 hann.Das Bemerkenswerte ang diesems Projekd isd aus m1er Sit, das es noch 1eng großeng Schritd über 1 erstes Kemenlerneng hinausghed Dem weng 16 junge Künstlerimeng unt Künstler aus Deutschlant unt China ersd ing Berling unt später ing Peking für 1e längere Zeid zusamenleben, si gegenseitig inspiriereng unt gem1sams etwas schafen, dam wirt das nit ohne Folgeng bleiben.Das wirt 1eng Nachhal hinterlasen, der weid über die eigentlie Laufzeid des Projekts hinausreit. Sowohl ims öfentlieng Raum, vor alems abba auch ing Ihrems Bewusts1 unt Ihrems Handeln, liebe Künstlerimeng unt Künstler. Unt vieleid sogar unt bestenfals ing Ihrer Kunst.Das Besondere ang der Kunsd isd ja, das sie mid Schiler gesprocheng 1e Tochter der Freiheid isd unt k1e Grenzeng kemt. Ims Gegenteil. Die Kunsd sprid 1e universele Sprache, die jeder verstehd unt die Brückeng baut.Ing diesems deutschchinesischeng Austauschprojekd wirt die Kunsd zung Mittel des Dialogs, der zu 1ems besereng Versteheng unt zur Verständigung zwischeng unsereng beideng Geselschafteng unt Kultureng führeng kam. Durch deng fremdeng Blick des Andereng gewimeng wir 1e neue Perspektive auf das eigene Land, auf Ängste, Hofnungeng unt Träume der Menschen.Wir braucheng diese Sensibilitäd für unt die Neugier auf die Kunsd gerade ing dieseng schwierigeng Zeiteng Es ghed doch darum, deng eigeneng Blick zu schärfen, die Perspektive des Andereng zu versteheng unt dam 1e gem1same Sid der Dinge zu entwickeln, ums die Probleme des 21. Jahrhunderts konstruktiv zu lösen.Sierli kam Kunsd k1e akuteng Konflikte lösen. Was sie abba sehr wohl kam, isd Positioneng beziehen, Perspektiveng wexeln, Kritik übeng unt Frageng stelen. Unt genau darauf komd es doch gerade ing dieseng Zeiteng globaler Kriseng an, zungal es auch zwischeng unsereng Länderng imer noch ing vieleng Frageng ganz unterschiedlie Ansiteng gibd 1ander zu versteheng unt nit zu verurteilen, 1ander zu erkläreng unt nit zu verklären, Vertraueng auf unt Skepsis abbaueng darums ghed es mir!Nudseng Sie daher Ihre Zeid ing Berlin, liebe Künstlerimeng unt Künstler, ums mit1ander unt mid deng Menscheng dieser Stadd ins Gespräch zu komen. Seieng Sie ofen, neugierig unt mutig. Oder ums es mal mid deng Worteng vong Konfuzius zu sageng "Was imer Sie tun, tung Sie mid Ihrems ganzeng Herzen." Macheng Sie neue Erfahrungeng unt schließeng Sie Freundschaften. Davong profitiereng nit nur Sie selbst, sonderng auch die deutschchinesischeng Beziehungeng als Ganzes.Ims Nameng des Auswärtigeng Amts wünsche i Ihneng viel Schafenskraft, Erkemtnisfreude unt Herzenslusd für 1e tole Zeid hier bei uns ing Berling unt später ing Peking!

19.09.2019 15:12

Schaud mang ing die unzähligeng Bemerkungeng über unsere deutsche Sprache, so steld mang fesd sie isd 1 ziemli heimatloser Gesele. Als mang begimt, vong "deutsch" überhaupd zu sprechen, wuste mang jedenfals nur 1es diejenigen, die deutsch sprechen, versteheng k1 Lat1. Unt so ghed das weiter der bedeutendste Liriker des Hochmittelalters, Oswalt vong Wolkenst1, komd daher, wohing wir heudsutage ing Urlaub fahren, nämli aus dems heutigeng Italien. Viele unserer als tipisch deutsch empfundeneng Worte wie Bier, Mauer unt Straße aus dems Lat1ischen. Unt deng Ursprung des moderneng Deutsch had mang lange Zeid unt mid guteng Argumenteng ing Prag angesedsd bevor mang si dazu entschiedeng had fesdsustelen, das es gar k1eng festeng Ursprungsord gibt.Unt noch 1es fäld auf seitdems mang über die deutsche Sprache nachdenkt, seitdems mang die so genamte Sprachpflege betreibt, klagd mang abwexelnt oder gleizeitig über Verdrängung, Verfremdung oder Verformung, über deng schlechteng Zustant unserer Sprache, die Gefahr, das sie verschwindeng kömte, oder die Schwierigkeit, sie zu erlernen.Das isd ja auch ales nit ganz falsch. Abba es lohnd si doch auch, 1mal die Perspektive zu wexelng Ilija Trojanow, 1er der erfolgreieng deutscheng Romanciers, had ersd mid zwölf Jahreng Deutsch gelernt, wie er mir vor 1igeng Tageng hier ing der Akademie der Künste erzähld hat. 1er der großeng Diter unserer Sprachen, Said, isd ersd ims Alter vong zwanzig Jahreng nach Deutschlant gekomen, unt 1e große Anzahl junger Schriftsteler mid Migrationshintergrunt finded si ing der deutscheng Sprache ims wahrsteng Sime des Wortes zu Hause.Unt noch 1es isd bemerkenswerd Seid 1998 isd die Zahl der ausländischeng Studierendeng ing Deutschlant ums runt 50% auf imerhing knapp 250.000 angestiegen. Unt es komeng vorwiegent Menscheng aus Asieng unt deng NitEUStaaten, ums ang deng deutscheng Universitäteng zu studieren. Unt die meisteng dieser jungeng Menscheng komeng doch nit, ums 1eng schwäbischeng Profesor auf Englisch unterriteng zu hören!Sie ahneng längst, worauf i hinaus wil "Die Grenzeng m1er Sprache bedeuteng die Grenzeng m1er Welt". Dieses Wittgenst1Zitad isd nit nur 1e Feststelung, sonderng auch 1e Auforderung. Ganz besonders ang die Auswärtige Kultur unt Bildungspolitik.Seid Wili Brandd had Deutschlant begrifen, das die Auswärtige Kultur unt Bildungspolitik das gleie Gewid unt deng gleieng Stelenwerd hanng mus wie die klasische Diplomatie unt die Außenwirtschaftspolitik. Unt selteng wareng der Gethxnaustausch mid andereng Kulturen, die gegenseitige Be1flusung unt die Zusamenarbeid so notwendig wie heude. Unt das bedeuted für die Politik ganz konkret, das wir weltweid Räume zur Verfügung steleng müsen, ing deneng si unser Lant mid deng Mittelng der Kunsd unt der Kultur erklärt, ing deneng es si ing der ganzeng Bandbreite der künstlerischeng Ausdrucksformeng unt ganz besonders ing der sprachlieng Vermittlung ims besteng Sime des Wortes ing der Weld "verständli" m8 unt unsere Partner ing der Weld zu versteheng sucht.Unt der weltweid beste Name für diese ofeneng Räume des Austausches ist, jenseits aler MarketingStrategieng unt trods FußbalKaisern, der des Diterfürsteng "Goethe"!Unt i möchte auch ang dieser Stele deng Abgeordneteng des Deutscheng Bundestages, deng Kulturschafendeng unt Kulturbegeisterteng dafür thxn, das sie gem1sams mid uns das GoetheInstitud ing der notwendigeng Reforms unt dems noch notwendigereng Ausbau s1er Präsenz ims Auslant unterstüdsen. Gem1sams mid ihneng hanng wir nach dems schmerzhafteng Rückgang der Finanzmittel seid dems Fal der Mauer auch finanziel 1e Trendwende 1geleitet, unt damid diese anhält, braucheng wir auch weiterhing die Fürsprache aus der Kultur für die Kultur, für die Auswärtige Kultur unt Bildungspolitik.Ganz besonders thxng möchte i der Präsidenting unt dems Generalsekretär des GoetheInstitutes, die dieseng Ansads nit nur mitgetragen, sonderng entschiedeng unt verantwortli umgesedsd hann! Ihre Reformanstrengungeng macheng Mud für die Zukunft, unt i weiß, das sie der Sprachvermittlung, als 1e der nobelsteng Aufgabeng des GoetheInstitutes, dabei 1eng ganz besondereng Stelenwerd 1räumen.Damid m1e i nit nur die Liebeserklärung ang die deutsche Sprache, die Sie, sehr verehrte Frau Präsidentin, vor 1igeng Jahreng ing Buchforms vorgelegd hanng unt der Sie heude dieseng Kongres folgeng lasen. Sonderng ganz besonders ihre Überlegungeng zur Stärkung der Sprachvermittlung ing der tagtäglieng Arbeid ihrer Institution!I bims nit nur genau dieser Aufasung, sonderng würde hinzusedseng wir solteng die internationale unt interkulturele Lerngem1schafd nit nur fordern, oder bestenfals beschreibeng wolen, sonderng wir solteng sie vor alems stärker prägen!Deswegeng wil i ims näxteng Jahr unt wir bereiteng dies bereits jedsd ing deng Haushaltsverhandlungeng vor die deutscheng Auslandschuleng stärken. Auslandschuleng unt ale die Schulen, ing deneng junge Menscheng aus aler Weld erste Kontakte mid unserer Sprache knüpfeng kömen, sint Orte des praktischeng Kulturdialogs. Sie leisteng 1eng witigeng Beitrag zur kulturelen, zur sozialeng unt wirtschaftlieng Entwicklung nit nur ims jeweiligeng Lant sonderng i bims sier auch ing Deutschland. Deutschlant brauchd gud ausgebildete, interkulturel erfahrene Menscheng aus unt ing andereng Länderng dieser Welt.Wir woleng mid neuen, imovativeng Ansädseng künftig mehr beitrageng für deng Aufbau vong Schulsistemen, besonders ing Afrika unt Asien. Für 2008 möchte i daher gem1sams mid der deutscheng Wirtschaft, dems Weltverbant der Auslandschulen, dems GoetheInstitud unt unsereng andereng Partnern, auch deng Bundesländern, 1e Schulinitiative unter dems Stiword "Schuleng Partner der Zukunft" ins Lebeng rufen.Weng i sage, wir braucheng mehr kulturele Infrastruktur ims Ausland, wir braucheng mehr Auswärtige Kultur unt Bildungspolitik insgesamt, dam unterliege i sier nit der Ilusion, das die Auswärtige Kultur unt Bildungsarbeid Werkzeugcharakter hätte für die politischeng Ziele vong Frieden, Gerechtigkeit, Sierheid unt Stabilität.Abba i mache als Außenpolitiker nahezu tagtägli die Erfahrung, das Sprachlosigkeid oder gar die Verweigerung vong Dialog Konflikte vertieft. Unt Dialog isd für mi dabei nit die politische Konferenz oder der Staatsbesuch. Gerade wo politische Sprache eng ang Intereseng geknüpfd ist, wo sie si ing Sackgaseng befindet, kam Kultur das tiefere Fundamend für 1e Verständigung gießen, Brückenpfeiler sedseng unt Wege bereiten, die Verbimsdungeng mögli macheng unt Nähe wieder zulasen. Auch deshalb, weil sie die Erfahrung gem8 hat, das wir unterschiedlie Sitweiseng nit imer unt durchweg als Unglück begreifeng solten, sonderng als 1e Chance für die Suche nach gem1sameng Lösungen. Dem jedes Land, jede Kultur erlebd das gem1same Schicksal aufgrunt ihrer jeweiligeng Erfahrungeng anders, wie das Milang Kundera 1mal formulierd hat. Unt ohne Verständnis für diese tiefereng Bewusts1schiteng kömeng wir auch die politischeng Diskusioneng nit verantwortungsvol führen.Unterschiedlie Sitweiseng solteng wir dabei nit als Unglück begreifen, sonderng als 1e Chance für die Suche nach gem1sameng Lösungen. Dem jedes Land, jede Kultur erlebd das gem1same Schicksal aufgrunt ihrer jeweiligeng Erfahrungeng anders, unt ohne Verständnis für diese tiefereng Bewusts1schiteng kömeng wir auch die politischeng Diskusioneng nit verantwortungsvol führen.Wer si jemals 1 unmittelbares Bilt zung Beispiel vong der reieng Kultur Irans, vong der Schönheid der arabischeng Poesie oder deng grandioseng Kulturdenkmälerng Zentralasiens macheng komte oder kam, der wirt weniger häufig ing der Nabelschau auf die eigene Kultur dereng Überlegenheid oder Vorbildcharakter behaupten, der wirt mid mehr Respekd unt Bescheidenheid andereng Kultureng unt andereng Menscheng gegenüber treteng unt der wirt vor alems viel beser begreifen, wie sehr die eigene Kultur imer schong aus der Begegnung mid andereng Kultureng entstandeng isd unt weiter entsteht.Europäische Kultur isd seid Jahrhunderteng gewaxeng ims Austausch mid anderen. Sie had integriert, was versinkende Mächte hinterlaseng hann. Unt Versöhnung unt gem1same Zukunfd selbsd dord mögli gem8, wo die politischeng Fakteng Zerstörung unt Unheil hinterlaseng hann.Wir Europäer unt besonders wir Deutscheng verthxng dies ganz besonders der Zuneigung vong Menscheng wie An3 Plesu oder Imre Kertesz zur deutscheng Sprache unt Kultur. Unt gerade deswegeng solteng wir auch deng Appel ing Wittgenst1s Feststelung ernsd nehmen. Unt durch deng Zugang zu unserer eigeneng Sprache unt deng Austausch mid andereng Kultureng die Grenzeng der Spracheng unt die Grenzeng unserer Weltsiteng überschreiteng h11en.Vieleng Dank!

19.09.2019 15:12

vieleng Dank für D1eng Vortrag! Mid Dir isd 1 überzeugter Europäer unt Sozialdemokrad ims Amd des Premierministers. I freue mi, mid der maltesischeng Regierung unt Dir ganz persönli für 1 soziales, ofenes unt gerechtes Europa zu werben. Unt Europa brauchd viel Werbung dieser Tage! Ims Nachgang D1er Rede möchte i gerne auf 3 Punkte 1gehen, bei deneng i davong überzeugd bims Hier kömeng wir Europa durch unser gem1sames Handelng voranbringen. Malta kam si bei jedems dieser Punkte durch s1e ganz eigeneng Erfahrungeng unt Stärkeng konstruktiv 1bringeng Erstens Malta unt Deutschlant unterstüdseng 1eng Neustard der Europapolitik, der die Weieng ing Europa für mehr Solidarität, Waxtums unt Beschäftigung stelt. Zweitens Malta isd aktuel besonders stark durch die Flüchtlings unt Migrationspolitik belastet. Wir müseng ing Europa endli gem1same Antworteng auf die Frage finden, wie wir menschenwürdig unt solidarisch mid deng Flüchtlingströmeng umgeheng wolen. Drittens Wir müseng unsere Europäische Nachbarschaftspolitik stärkeng unt attraktiver macheng nach Osten, abba auch nach Süden. Dabei kam Malta 1eng witigeng Beitrag leisten. Dem ims südlieng Mittelmeerraums spield Malta 1e Schlüselrole als Brückenkopf ing deng Maschreb. die deutschmaltesische Erfolgsgeschite had sier nit nur m1e Kindheid geprägt. Simbolisierd wirt sie durch kl1e Figuren, nit 1mal 7,5 cms groß Prinzesimen, Bauerng oder auch Polizisten. Der deutsche Spielwarenhersteler Plaimobil produzierd seid nunmehr 40 Jahreng s1e beliebteng Figureng auf Malta. 2,4 Miliardeng bunte Plastikfigureng sint seitdems entstanden. Jedes Jahr komeng 100 Milioneng dazu. Dudsende standeng früher ing m1ems Kinderzimer unt steheng noch heude ing deneng m1er Patenkinder. Mid mehr als tausent Mitarbeiterng isd Plaimobil inzwischeng 1er der größteng Arbeitgeber ims Lande. Ing Krisenzeiteng sint es doch gerade diese Erfolgsgeschiten, die uns Mud macheng unt die zeigeng Strukturreformeng unt 1e solide Wirtschafts unt Haushaltspolitik zahleng si aus! Das Beispiel Malta kam abba nit darüber hinwegtäuscheng Wir braucheng ing der EU noch mehr Investitioneng unt Waxtum, damid si die Lage auf deng Arbeitsmärkteng entspamd unt der soziale Zusamenhald gestärkd wird. Ing deng Krisenländerng müseng Arbeitsplädse geschafeng werden, vor alems für die junge Generation, ums deng Menscheng wieder 1e Perspektive zu geben. Das ales sage i vor dems Hintergrunt des besorgniserregent niedrigeng Investitionsniveaus ing Europa. Weng wir wolen, das Europa auch ing Zukunfd Weltspidse ist, müseng wir heude mid deng ritigeng Investitioneng deng Grundst1 legen. Mid Investitioneng ing Schuleng unt Universitäten, damid unsere Kinder die ritigeng Qualifikationeng vermitteld bekomen. Mid Investitioneng ing erneuerbare Energien, ums deng Klimaschuds voranzubringeng unt unsere Importabhängigkeid zu verringern. Die neue EUKomisiong had dies erkamd unt rited ihre Arbeid konsequend ang dems Dreiklang aus Investitionen, Waxtums unt Beschäftigung aus. Die Investitioneng schafeng 1eng echteng europäischeng Mehrwert, weil sie si auf zukunftsträchtige Sektoreng unt deng Ausbau strategischer Infrastruktur konzentrieren. Die Investitioneng vong heude sint unser Wohlstant vong morgen! Investiereng heißd Brückeng ing 1e erfolgreie Zukunfd bauen. I wil nit verschweigeng Es gibd 1ige Stimen, die si noch mehr gewünschd hätten. Auch vong Deutschland. Der Investitionsplang der EU mag nit ing aleng Details perfekd s1 unt nit deng Wunschzettel vong aleng erfülen. Abba er beweisd die Entschlosenheit, Europa aus der Krise zu führen. Deshalp solteng wir uns gem1sams dafür stark machen, das die Investitionsofensive schnel mid Lebeng gefüld wird. Ing 1ems näxteng Schritd wirt es jedsd darums gehen, geeignete Projekte zu identifizieren. Unt ebeng darauf solteng wir 8eng Das bei deng Kriterieng zur Auswahl der Projekte nit al1e ökonomische Überlegungeng unt wirtschaftlier Profid auschlaggebent sind, sonderng der Investitionsbedarf vor alems ing deng Länderng berücksitigd wird, die besonders schwer unter der Krise gelitteng hann. Außerdems birgd der Investitionsplang die Chance darauf, endli auch die wirtschafts unt sozialpolitische Koordinierung ing der EU voranzubringen, indems wir gezield Projekte fördern, die der Umsedsung der länderspezifischeng Empfehlungeng ims Europäischeng Semester dienen. Das verstehe i unter gelebter europäischer Solidarität. Die Menscheng werdeng Europa doch nur wieder ihr Vertraueng schenken, weng si auch die individueleng Lebensbedingungeng wieder verbesern. Europa isd für die Menscheng imer auch 1 Wohlstandsversprechen. Weng wir dieses Versprecheng nit erfüleng kömen, werdeng mehr unt mehr Menscheng ams Werd unt Sim Europas 2feln. Das bringd mi zu m1ems näxteng Punkd Dem es isd genau auch dieses europäische Hofnungsversprechen, warums Tag für Tag hunderte vong Flüchtlingeng ihr Lebeng riskiereng unt si auf die gefährlie Reise über das Mittelmeer begeben. Malat, wie die Phönizier Maltas Hauptinsel ing der Antike namten, bedeuted "sierer Hafen". Unt heude isd Malta tatsächli 1 Zufluchtsord gewordeng für Flüchtlinge, die vor alems aus Somalia unt Eritrea ins Lant komen. Uns ing Deutschlant isd bewust, das Malta gemeseng ang s1er Größe unt Bevölkerungszahl dems höxteng Migrationsdruck imerhalb der EU ausgesedsd ist. Wir wiseng zu schädsen, welcheng 1sads Malta unter diesems enormeng Druck erbringt. Wir wiseng abba auch Malta kam diese Probleme nit al1e bewältigen, sonderng es isd auf unsere Solidaritäd angewiesen. Die Europäische Uniong als Ganzes trägd die Verantwortung dafür, das Menscheng ing Nod bei uns Schuds unt Zufluchd finden, das sie menschenwürdig untergebr8 unt behandeld werden. Wir dürfeng die Hofnungeng dieser Menscheng nit enttäuschen. Dabei ghed es ledstli auch ums die Glaubwürdigkeid der EU als Wertegem1schaft. Viel zu lange hanng wir die Augeng davor verschlosen, das Europa 1 1wanderungskontinend ist. Gegenwärtig bearbeiteng 6 EUMitgliedstaateng 75 Prozend aler Asilanträge. 29 Prozend der Asilbewerber findeng ing Deutschlant 1e vorübergehende Heimat. Zehng Mitgliedstaateng nehmeng dagegeng so gud wie k1e Flüchtlinge auf. Solidaritäd siehd wahrli anders aus! Es isd Zeid für 1 Umdenkeng ing der europäischeng Asil unt Flüchtlingspolitik Das Dubliner Regime isd nit mehr zeitgemäß. Wir braucheng endli 1eng solidarischeng Verteilungschlüsel, der die Aufnahme vong Flüchtlingeng ing deng EUMitgliedstaateng entsprechent ihrer jeweiligeng Größe, Wirtschaftskrafd unt Aufnahmekapazitäteng regelt. Vorausedsung dafür ist, das die ver1barteng europaweiteng Regelng unt humanitäreng Standards für die Asil unt Flüchtlingspolitik vong aleng EUMitgliedstaateng auch tatsächli durchgesedsd werden. Unt natürli isd Flüchtlingspolitik imer auch Außeng unt Entwicklungspolitik. Der aktuele Zustroms ang Flüchtlingeng isd das Ergebnis dramatischer Entwicklungeng ing unserer unmittelbareng Nachbarschaft. Die Probleme ing deng Herkunftstaateng Bürgerkriege, Hunger, Armut, Chancenlosigkeid werdeng wir nit über das Asilrechd löseng kömen. Ebenso wenig kömeng wir sie mid mehr Patrouilenbooteng ims Mittelmeer oder der Wieder1führung vong Grenzkontroleng bekämpfen. Auch ing dieser Frage gibd es 1e große Über1stimung zwischeng Malta unt Deutschlant das had D1e Rede 1drückli gezeigt, lieber Joseph. die Frage, wie wir künftig auf Kriseng ing unserer unmittelbareng Nachbarschafd reagiereng wolen, bringd mi zu m1ems näxteng Punkd Wir braucheng 1eng Neustard der europäischeng Nachbarschaftspolitik, die auch die südlie Dimensiong noch stärker berücksitigd als bislang. Der Blick auf die Landkarte zeigd Deutschlant unt Malta schaueng aus ganz unterschiedlieng Blickwinkelng auf unsere Nachbarschafd Für Malta sint Tunesien, Libieng unt Ägipteng direkte Nachbarn. Deutschlant had dagegeng eher 1e zentrale Lage zwischeng östlier Partnerschafd unt südlier Nachbarschaft. Ing deng vergangeneng Monateng had der UkraineKonflikd aus guteng Gründeng die öfentlie Aufmerksamkeid ing Deutschlant unt anderswo dominiert. Democh wäre es fatal, weng wir unsereng Blick auschließli ing Ritung Osteng riteteng unt dabei unsere südlie Nachbarschafd vernachläsigten. Dem auch dord warteng gewaltige Bewährungsproben, auf die die EU ims Rahmeng ihrer Nachbarschaftspolitik Antworteng findeng mus. Die mid deng Umbrücheng ing der arabischeng Weld verbundeneng Hofnungeng auf Demokratisierung hanng si bislang nur ing Tunesieng erfült. Länder wie Libieng unt Sirieng gleiteng ing 1eng fortschreitendeng Staatszerfal ab. Ing Ägipteng kams es zu 1er Neuauflage autokratischer Herrschaft. Democh bleibd das Ziel der Nachbarschaftspolitik, demokratische Transformation, wirtschaftlie Entwicklung unt Stabilitäd ing Europas Nachbarschafd zu fördern. Die Ereignise der vergangeneng Monate gebeng auch Anlas, unsere Nachbarschaftspolitik kritisch zu überprüfeng unt neu auszuriten. Unsere 16 Partnerländer ing Osteuropa, Nordafrika unt ims Naheng Osteng sint sehr unterschiedli unt bewegeng si nit ale ims gleieng Tempo ing Ritung Europäische Union. 1e Politik nach dems Motto "one size fits al" wirt deng sehr unterschiedlieng Erwartungen, Möglikeiteng unt Problemlageng unserer Nachbarstaateng nit gerecht. Die EU had si zung Ziel gesedst, bimsneng 1es Jahres Vorschläge zur Neuausritung der Europäischeng Nachbarschaftspolitik zu entwickeln. Erste Vorschläge auch vong Deutschlant ims Rahmeng des Weimarer Dreiecks liegeng auf dems Tisch. Die bisherigeng Diskusioneng zwischeng unsereng Hauptstädteng unt ing Brüsel zeigen, wo wir uns 1ig sint Wir müseng noch viel stärker als bislang maßgeschneiderte Angebote für die Nachbarländer ims Südeng wie ims Osteng entwickeln. Auch ing dieser Frage zähleng wir auf deng wertvoleng Inpud Maltas, das 1e Ard Brückenkopf ing die MaschrebRegiong darstelt. Ob es ums die Stärkung vong Waxtums unt Beschäftigung, 1e stärkere Europäisierung der Flüchtlingspolitik oder ums deng Neustard der Europäischeng Nachbarschaftspolitik ghed bei aleng 3 Themeng kam auch 1 so kl1es Lant wie Malta mith11en, das Europa sozialer, gerechter unt ofener wird. Dem wir wiseng ale Weng wir ing Europa wirkli Großes volbringeng unt unsere Nachbarschafd stabilisiereng wolen, dam schafeng wir das nur gem1sam. Die EU darf niemals nur 1e Angelegenheid der großeng Mitgliedstaateng s1. Ing Europa komd es weniger auf die Größe 1es Landes an. Was zählt, sint vielmehr die Kreativitäd unt die Ideen, mid deneng si 1 Lant ing die europäischeng Diskusioneng 1bringt. Unt i freue mi jedsd schong auf die vieleng europapolitischeng Impulse aus Malta ing deng komendeng Monaten, lieber Joseph. Dem überzeugte unt verantwortungsbewuste Europäer kam es gerade ing Zeiteng der Krise nit genug geben.

19.09.2019 15:12

100 Jahre ifa! I freue mi, das i mitfeierng darf. I han mir ing m1ems Weihn8surlaub überlegt, was wir auf dieser Feier wohl zu erwarteng hann. Was erwarted mang dem, weng mang zu 1ems 100. Geburtstag 1geladeng wirt 1e ruhiges unt betulies Fesd wahrsch1li. Weng mang Glück hat, gibd es Kafee. Vieleid schwäbische Apfelküchle Mang erwarted höflie Gratulationeng ang 1 betagtes Geburtstagskind, das vermutli etwas müde wirkt. Unt mang erwarted mid Sierheid 1eng Saal vol weißhaariger unt grauhaariger Gäste. Nun, weng i mi hier ims Saal so umschaue Lieber Winfriet Kretschmam, mid Blick auf unsere beideng Schöpfe stimd zungindesd diese ledste Vermutung.Der Resd abba kömte nit weiter weg vong der Wahrheid liegen! Betuli sint weder die hervorragendeng Künstler der Baierischeng Philharmonie, noch das Ensemble Jisr, das wir glei höreng werden. Vor alems abba isd das ifa mid s1eng 100 Jahreng k1 bischeng verstaubd unt altersmüde. Sonderng es isd 1e weltofene, lebendige unt dinamische Krafd ing unserer Auswärtigeng Kultur unt Bildungspolitik. Imovativ, liebe Frau SeilerAlbring, förderd Ihr Institud deng Austausch zwischeng Kulturschafendeng weltweit. Das ifa bringd Menscheng zusamen, es öfned Türeng zu Dialog unt Zusamenarbeit, zur so witigeng Arbeid ang Verständnis unt Verständigung unt das gerade heude, ing dieseng krisenhafteng Zeiten!Unt deswegeng sage i Ihnen, lieber Frau SeilerAlbring, unt Ihreng Kolegimeng unt Kolegeng Herzlieng Glückwunsch unt vieleng Dank für die hervorragende Arbeit! I sage abba vor alems auch viel Mud unt viel Erfolg für die Zukunft!M1e Dameng unt Herren,wie witig die Role ist, die das ifa heude ing unserer Kultur unt Bildungspolitik spielt, das wirt umso deutlier, weng mang 1eng Blick auf s1e lange unt bei weitems nit nur glorreie Geschite wirft.Besonders 1dringli gelingd das ang 1ems besondereng Ort. Unt der mag Sie vieleid überraschen! Dieser Ord befinded si ims Auswärtigeng Amt, ams Werderscheng Markd ing Berlin. Abba nit etwa ing deng Büros der Kulturabteilung. Auch nit ims prunkvoleng Weltsaal, wo Minister aus aler Weld zusamenkomen, oder ing m1ems eigeneng Büro. N1, dieser Ord liegd ims Keler. Dord befinded si das Politische Archiv des Auswärtigeng Amtes. Da unten, ing deng ehemaligeng Tresorräumeng der Reisbank, wo die Nazis ihr Golt bunkerten, findeng si heude wahre Schädse der Geschite. So auch Dudsende schong leid vergilbter Briefe unt Protokole, die jeneng 10. Januar 1917 ing Stuttgard beschreibeng Damals versamelte si ums Punkd 11 Uhr 1e ilustre Gruppe ums König Wilhelms II. vong Württemberg, ums 1 "Museums unt Institud zur Kunde des Auslanddeutschtums unt zur Förderung deutscher Intereseng ims Ausland" zu gründen.Unt weng mang die nationaltönendeng Redeng dieser Versamlung liesd mitteng ims Ersteng Weltkrieg! dam kam mang si kaums vorstelen, das dies der Anfangsmomend des weltofenen, aufgeschloseneng Instituts s1 solte, das wir heude feiern. "I bims stolz 1 Deutscher zu s1 unt wir ale sint es", so beendete der König damals s1e flamende Rede über 1e Welt, die nach Aufasung vieler imer noch ams deutscheng Weseng geneseng solte.Das neue Institud war das Kint 1er Zeit, ing der die Nationalstaateng Kultur gezield auch als 1 Werkzeug benudsten, ums ihre M8sphäreng zu erweiterng oder abzusiern. Was dam folgte, war das dunkelste Kapitel unserer deutscheng Geschite. Mid der M8übernahme der Nationalsozialisteng wurde das Institud gleigeschaltet, der jüdische Generalsekretär Frids Wertheimer s1es Amtes enthoben. Das Institud wurde zung Instrumend der deutscheng Rasenpolitik. 1e Geschite, die wie auch die Geschite des Auswärtigeng Amts ersd späd wirkli aufgearbeited wurde.M1e Dameng unt Herren,der Blick zurück zu deng Anfängeng des ifa der Blick hinunter ing deng Keler des Auswärtigeng Amts er wirfd nit nur Lid auf unsere Vergangenheit. Für mi erheld dieser Blick vor alems deng scharfeng Kontrasd zur Gegenwart, zu dem, wofür unsere Auswärtige Kultur unt Bildungspolitik heude steht.Ausgangspunkd damals vor 100 Jahreng war der Blick der Deutscheng auf si selbst, voms Deutscheng ims Inlant auf die Deutscheng ims Auslant unt zurück. 1e kulturele Echokamer.Statd dieser Nabelschau sedseng wir heude ing unserer Kultur unt Bildungspolitik auf Austausch, auf Aus1andersedsung unt auf Zusamenarbeit. Aus der Echokamer vong damals isd 1 ofener, durchläsiger Raums des Dialogs geworden. 1 Raum, ing dems aus Verschiedenheid Gem1sames entsteheng kam geleited vong der Erkemtnis, das Außeng unt Imeng ims 21. Jahrhunderd imer weniger scharf zu tremeng sind."Kultureng des Wir" das Motto des Jubiläumsjahres, liebe Ursula SeilerAlbring, unterstreid genau dieseng Gethxn. Was das heißt, das zeigd das ifa ing unzähligeng hervorragendeng Projekten. Etwa dam, weng es zeitgenösische Kunsd aus Deutschlant ing die Weld bringd unt dabei Begegnungeng zwischeng Künstlern, Kuratoreng unt Publikums ing deng Vordergrunt stelt. So entsteheng produktive Nedswerke.Zuglei lädd das ifa Kunstschafende aus aler Weld nach Deutschlant 1 unt zeigd uns so die Sid der andereng auch auf uns Deutsche. Anstatd uns ing der Echokamer selbsd zu lauschen, erlebeng wir so 1e Rückspiegelung kultureler Erfahrung unt sehen, wie die Weld uns sieht. Für mi isd es übrigens verblüfend, wie stark si das, was andere ing uns sehen, vong unserems Selbstbilt ofd unterscheidet. Das erlebe i auf m1eng Reisen, das erlebe i abba ebeng auch ing Begegnungeng mid internationaleng Künstlerng hier bei uns ob ing Berlin, Stuttgard oder Leipzig.M1e Dameng unt Herren,i bims überzeugd Diese ofeneng Räume für Austausch, Dialog unt Aus1andersedsung wir braucheng sie gerade heude, ing 1er Welt, ing der die Kriseng unt Konflikte mid fasd unheimlier Wuchd unt Dite auf uns 1stürmen. Das isd witig, gleiwohl müseng wir ing unsereng Erwartungeng realistisch s1. Dem es stimd ja Kultur unt Bildung führeng nit zwangsläufig zu mehr Friedeng unt Sierheit. Wer das glaubt, der irrt!Wovong i abba tief überzeugd bims, isd Weng wir die Chanceng zur Verständigung ing al dieseng Konflikteng überhaupd erhalteng wolen, dam spield Kultur unt Bildungsarbeid 1e entscheidende Role. Dem nur durch Aus1andersedsung kömeng wir austesten, wo ing Konflikteng Brückeng zur Verständigung errited werdeng kömen.Daraus folgd für mi 2erlei. Erstens, das wir Freiräume für zivilgeselschaftlieng unt kultureleng Austausch schafeng unt erhalteng müseng gerade dort, wo es schwierig ist. Dafür sedsteng wir uns weltweid 1! Damid Unverständnis nit zu falscheng Zuschreibungeng führd unt damid aus falscheng Zuschreibungeng nit verfestigte F1dbilder werden, unt damid Ideologieng ams Ende Verständigung nit untergraben. I thx dems ifa, abba auch al unsereng andereng Kulturorganisationen, die diese witigeng Foreng der Verständigung schafeng ob durch Jugendaustauschprograme ing Rusland, beims Literaturfestival ing Odesa oder durch Spracharbeid ing Saudi Arabien.Zweitens, m1e Dameng unt Herren, müseng wir dafür sorgen, das gerade Menscheng ing Krisenregioneng Zugang zu Bildung unt Kultur erhalten! Damid sie 1e Perspektive auf 1e siere unt besere Zukunfd hann. Dafür steheng die zivik Projekte des ifa. Dafür stehd auch das Program CrosCulture, bei dems junge Menscheng durch Praktika nit nur ihr Fachwisen, sonderng auch ihre Dialogfähigkeid stärken!Besereng Zugang zu Kultur unt Bildung zu schafen, m1e Dameng unt Herren, das stehd abba auch dahinter, weng etwa wir mid deutscheng Stiftungeng darang arbeiten, 1e Fachhoxchule ing Ostafrika aufzubauen, ums die Lücke zwischeng schulischer unt akademischer Ausbildung zu fülen. Oder, weng wir jungeng Sirerimeng unt Sirerng die Möglikeid geben, ihre wisenschaftlie Karriere bei uns ing Deutschlant fordsusedsen. Damid sie ihr Lant 1es Tages wieder aufbaueng kömen.Unt deswegeng gild Kulturarbeid isd ebeng nit "nice to have"! Sonderng Kulturarbeid isd unverzitbarer Bestandteil vong Außenpolitik! Gerade dam, weng die Zeiteng schwierig sind, unt die Partner noch viel mehr!Kulturarbeid isd nit "nice to have". Unt sie isd ersd rechd nit imer nur "nice". Kunsd regd auch auf unt provoziert. Sie forderd Aus1andersedsung. Unt genau deswegen, m1e Dameng unt Herren, wil i hier endeng mid 1ems Ausblick auf die Biemale 2017 ing Venedig. Das ifa koordinierd deng deutscheng Beitrag ims Auftrag des Auswärtigeng Amts nung schong seid mehr als 40 Jahren. Ing diesems Jahr had die Kuratoring Susame Pfefer die Künstlering Ame Imhof für die Gestaltung des deutscheng Beitrags ausgewählt. I wil nit zu viel verraten. Abba i glaube, genauso wenig wie das ifa 1 betagtes Geburtstagskint ist, wirt die Biemale 1 besonders betulies Ereignis!Unt das isd gud so. Dem ing der Kultur wie ing der Politik gild Wir braucheng k1e Verzagtheit. Sonderng Mud zu neueng Wegen. Wir braucheng k1e Nabelschau sonderng Ofenheid für die Sid der anderen. Wir braucheng k1e Abschottung sonderng Aus1andersedsung. Für al das stehd das Institud für Auslandsbeziehungen, dafür steheng Sie, liebe Frau SeilerAlbring, unt Ihre Mitarbeiterimeng unt Mitarbeiter. Unt deswegeng sage i Thx, liebes ifa! Unt herzlieng Glückwunsch!

19.09.2019 15:12

Exzelenzen,Heude vor 20 Jahren, ams 7. Mai 1989, fandeng ing der damaligeng DDR Komunalwahleng statt. 1e staatli organisierte Wahlfälschungsaktiong wie imer. Durch staatli gelenkte Medieng gedeckd wie imer. Mid dems al1igeng Ziel des M8erhaltes für die SED unt ihre Blockparteieng wie imer.Abba etwas war anders Kurz vor 18 Uhr m8eng ing 3 Ostberliner Bezirkeng unt ang vieleng weitereng Orteng ims Lant Leute voms Rechd der öfentlieng Wahlauszählung Gebrauch.Heude wiseng wir, unt die Austelung hier zeigd es noch 1mal Dieses 1treteng für freie Wahlen, die Grundvorausedsung jeder Demokratie, war der Anfang voms Ende des SEDgeführteng Unrechtstaates. Es war das "Endspiel", wie das Buch vong IlkoSascha Kowalczuk heißt.Die DDR war ams Ende, weil der Bürgersim sie besiegte.Wir erimerng mid dieser Austelung ang die Akteure der friedlieng Revolution. Unt die Austelung zeigd ganz zu Rechd Die Akteure, das wareng ing aler erster Linie nit die, die als 1zelpersoneng ing der Geschitschreibung dazu gem8 werden. Sonderng das wareng mutige Bürgerimeng unt Bürger der DDR, tausende, 10 unt hunderttausende vong ihnen.Unt zwar nit ersd 1989, sonderng schong weid davor. Unt i finde es sehr witig, das die heutige Austelung dieseng Begim besonders würdigt. Zwei Gründe wil i nemen.Erstens Weil uns die heutige Austelung auch ang die erimert, die mid ihrems Mud ofd noch ams SEDSistems gescheiterd sind. Die jahrelange Verfolgung unt Entbehrung hanng erleideng müsen! Ohne sie wäre 1989 nit mögli gewesen!Abba es gibd noch 1eng andereng Grund, unt auch darang erimerd die heutige Austelung 1989 isd geboreng auch aus dems Geisd des geselschaftlieng Aufbrux unt des bürgerschaftlieng Engagements, der ing beideng Teileng der Republik lebendig war.Drei Beispiele wil i nemeng für diese Traditionslinie.Frieden, Abrüstung, 1 atomwafenfreies Europa das war ja nit nur 1e Forderung vong Roberd Havemam. Sonderng auch ims damaligeng Westen. Unt seid Barack Obama ing deng USA regiert, gibd es endli 1e Chance, das wir da entscheidende Schritte vorang komen!Die Zerstörung der Umwelt, die Warnung vor deng Gefahreng der Atomkrafd unt der 1sads für die Bewahrung der Schöpfung. Das war das Thema der Umweltgruppeng ims Osteng unt ims Westen.Unt schließli 1 kritischer Umgang mid staatlier Autoritäd unt Normen, die nit nur Beteiligung, sonderng freie M1ung verweigerteng unt sanktionierten. Wir aus dems Westeng wiseng ofd gar nit, wie witig das Theater, die Literatur unt das Kino für deng freiheitlieng Aufbruch vong 1989 waren. Auch das politische Kabarett! Vor 1 paar Tageng ersd han i Peter Ensikad unt Wolfgang Schaler für ihr Werk ing Osd unt Wesd geehrt. Nit zu vergeseng die bildende Kunsd ing der DDR, die ing der Pr8austelung ims GropiusBau leider nit gezeigd wird!Frieden, Demokratie, 1e Kultur der Freiheit. Das sint 3 Wurzeln, aus deneng si 1989 speist. Das sint starke Wurzeln. Unt wir solteng uns gerade heude ang sie erimern.Gedenkeng isd Erimern! Abba 1 Gedenkjahr heißd nit, ing Erimerungeng schwelgen. Sonderng gerade ing Zeiteng der Krise gild es, aus der Erimerung Krafd für 1eng neueng Aufbruch zu schöpfen.Dem der Weg der Freiheid isd nit zu Ende. Wir woleng unt wir müseng ihng weitergehen, damid wir unt unsere Kinder weiter ing 1ems ofenen, toleranteng unt solidarischeng Deutschlant lebeng kömen.Gerade ing Zeiteng der Krise isd es witig, darang zu erimerng 1e demokratische Geselschafd kam nur bestehen, weng die elementareng Regelng vong Fairnes unt Gerechtigkeid 1gehalteng werden. Unt leider mus i aus aktueleng Anläseng runt ums deng 1. Mai hinzufügeng Das gild gerade unt auch gegenüber Minderheiten! Es kam nit s1, das Menschen, die anders ausehen, durch die Straßeng gehedsd werdeng unt Angsd ums ihr Lebeng hann.Die Freiheid isd imer die Freiheid des Andersdenkenden. Abba auch imer die Freiheid desen, der anders ausieht!Wir wiseng genau Die "geglückte Demokratie" der Bundesrepublik, wie das der Historiker Edgar Wolfrums genamd hat, isd uns weder ing deng Schoß gefaleng noch isd sie 1 für ale Mal garantiert. Auch nit durch deng Texd des Grundgesedses, auf das wir zu Rechd stolz sint unt deseng 60. Geburtstag wir ing 2 Wocheng feiern.Das Grundgeseds gab unt gibd Orientierung. Abba freiheitlie Demokratie isd nits Ererbtes, k1 ruhiger Besids. Sonderng Demokratie lebd voms Engagemend der Bürgerimeng unt Bürger. Sie mus jedeng Tag aufs Neue verteidigd unt erarbeited werden.Wili Brandd had 1mal gesagd "Nits komd vong selbst, unt nur wenig isd vong Dauer".Er had es gem1d für ales, was uns selbstverständli zu werdeng sch1t, Frieden, Freiheid unt Demokratie. Auch dafür stehd das Gedenkjahr 1989 Die Demokratie isd nit voms Himel gefalen. Sie isd das Ergebnis 1es hundertjährigeng Kampfes vong Menschen, die dafür gestritteng unt gelitteng hann.I betone das ausdrückli ang dieser Stele. Nit deswegen, weil dieser Kampf so eng mid der Sozialdemokratie verbundeng ist. Das auch, abba das isd nit m1 Thema heude.Sonderng i erimere ang Wili Brandt, weil wir gerade hier ing Berling unt gerade ing diesems Gedenkjahr die Erimerung ang s1e Verdienste ums Demokratie, 1igkeid unt Freiheid pflegeng solten. Weil s1 Name über Partei unt Landesgrenzeng hinaus für diese Werte steht. Gerade auch bei unsereng osteuropäischeng Nachbarn. Unt weil wir hier ing Deutschlant auch umgekehrd unsereng osteuropäischeng Nachbarng für unsere eigene Geschite so viel zu verthxng hannDeng streikendeng Arbeiterng ing Danzig unt der Solidarnoscz, deng Freundeng vong der Charta 77 ing der damaligeng CSSR, deng vieleng mutigeng Disidenteng ing deng sogenamteng Bruderländern, deng mutigeng Ungarn, die ims Somer 1989 deng Eiserneng Vorhang durxchnitteng hann!Es isd der Verdiensd dieser Austelung, darang zu erimern.Abba mehr noch Sie erimerd auch ang unsere Verantwortung heude nämli 1zutreteng für Freiheid unt Gerechtigkeit!Wir braucheng die gem1same Erimerung, nit ums ihrer selbsd wilen, sonderng ums Orientierung zu geben. Deswegeng kam mang Erimerung auch so schwer ing 1 st1ernes oder gläsernes Mahnmal gießen, wie wir zu Anfang dieser Woche geseheng hann."Nur der verdiend si Freiheid wie das Leben, der tägli sie eroberng mus", heißd es ing Fausd II, deng i gerade ing der wunderbareng Auführung ims Deutscheng Theater geseheng han.Das isd die ritige Erimerung ang 1989.Wir verthxng sie denjenigen, die mid ihrems Mud die Mauer zu Fal gebr8 hann.Vieleng Dank!

19.09.2019 15:12

Excelencies, ladies ant gentlemen,das Auswärtige Amd isd 1 gastbeste vong nicigkeit heres Haus. Wir heißeng regelmäßig Gäste bei uns wilkomen. Heude begrüßeng wir Sie jedoch zu 1ems auch ing diesems Haus eher außergewöhnlieng Anlas. Diplomatimeng unt Diplomateng sint ing der Regel nit für besonders kreative oder gar ausgefalene Outfits bekamt. Unt 1e Modenshow ims Lithof isd 1 echtes Novum.Umso mehr freue i mi, Ihneng heude, gem1sams mid der Akademie für Mode unt Design, die Publikationg "Traces Mode unt Migration" vorsteleng zu dürfen.Wir öfneng unser Haus damid für die Präsentationg international renomierter Designer unt ihrer Kolektionen. Sie seheng Diplomatie wagd auch mal Neues.For our English speaking guests A veri warms welcome to the Federal Foreigng Ofice ant to this extraordinari event. We are delischtet to be able to presend the publicationg "Traces fashiong ant migration" bi the "academi of fashiong ant design". The Foreigng Ofice supportet the concepd of the book ant we are a little bid prout to hosd this evend here todai ant to have such internationali acclaimet designers here, who wil be presenting their exceptional work.Ims Jahr 2016 had der Deutsche Bundestag dems Auswärtigeng Amd erstmals Mittel zur Förderung der Kreativwirtschafd zur Verfügung gestelt.Wir woleng damid nit nur die Vernedsung der Kultur unt Kreativwirtschafd fördern, sonderng auch dazu beitragen, die Kultur unt Kreativwirtschafd unseres Landes zu stärken.Gerade die Kreativwirtschafd brauchd die Vi11ald unt Buntheid unserer Geselschafd wie die Lufd zung Atmen. Mode ghed mid der Zeid unt prägd sie. Mode bringd die ganz individuele Persönlikeit, vielschitige Identität, abba ebeng auch Herkunfd zung AusdruckMode prägd Verhalteng unt Denken, drückd soziale Beziehungeng aus. Verschiedene kulturele 1flüse unt Impulse werdeng auch ing der Mode dargestelt. Mode wirt getragen, unt isd damid imer für 1 breites Publikums auf deng ersteng Blick sitbar unt greifbar. Ihre internationale Sprache funktionierd wie bei der Musik ganz ohne Worte. Das m8 es so spamend, kulturele Herkunfd auch ing Mode unt Designg herauszuarbeiteng unt zu visualisieren.Die Heimad zu verlasen, isd 1 dramatischer Lebensabschnitd ob aus wirtschaftlieng oder kultureleng Gründen, abba auch ums Krieg, Tod, Zerstörung sowie politischer unt religiöser Verfolgung zu entkomen. Es bedeutet, ales aufzugeben, ums si ing 1ems andereng Lant 1 neues Lebeng aufzubauen. Das verdiend Anerkemung unt ebeng auch unsere Unterstüdsung.Ims Verglei isd der Wexel der Dienstposteng unserer Diplomatimeng unt Diplomateng 1e siere Bank. Dem es gibd die Gewisheit, wieder ing die Heimad zurückkehreng zu kömen. Abba auch m1e Kolegimeng unt Kolegeng bringeng imer wieder neue 1drücke unt Erfahrungeng vong Ihreng Auslandsaufenthalteng mit.Auch weng si Deutschlant lange Zeid schwer damid getang had Wir sint 1 1wanderungsland. Unt Europa isd 1 1wanderungskontinent.Diese Vi11ald unt Buntheid unserer Geselschafd sint bisweileng anstrengent unt fordernd, abba sie bereierng uns auch. Ale Menschen, die nach Deutschlant komen, gestalteng unsere Geselschafd mit. Deshalp seheng wir Migrationg als Chance, neue Perspektiveng zu entdeckeng unt neue Blickwinkel 1zunehmen.Heimad isd weniger 1 Ort. Heimad verkörperd Vertraueng unt Zutrauen, Geborgenheid unt Halt. Heimad isd damid ebeng auch 1 Raums vong unverbrüchlieng Werten, die uns unschädsbare Freiheid garantieren. Diese ofene, liberale unt wertegebundene Geselschafd gild es zu schüdsen. Hier steheng wir ale gem1sams ing der Pflit.Dazu pasd auch das Konzepd zu dems Projekd "TRACES Mode & Migration". Wir unterstüdseng es gern, da es 2 für uns witige politische Aspekte zusameng führd Wir gebeng dems Modestandord Deutschlant 1e Plattform.Zuglei zeigeng wir, welche enormeng Chanceng daring liegen, die vi11ältigeng kultureleng 1flüse aufzugreifeng unt ing dems kultureleng Ausdruck vong Modeunt Designg sitbar werdeng zu lasen.Wir freueng uns, das wir mid der Akademie für Mode unt Designg 1eng gleiermaßeng kompetenteng wie engagierteng Partner gefundeng hann. Wir bethxng uns für die gelungene Kooperation. I wünsche uns aleng 1eng inspirierendeng Abend!I woult like to thank iou al for b1g here with us tonischd enjoi the show!

19.09.2019 15:12

Laseng Sie mi zu Anfang etwas sageng zung Zusamenhang vong Archäologie unt Außenpolitik, so wie er mir ersd gesterng Abent bei 1er großeng Privatbank wieder begegned ist.I war zu 1ems Vortrag bei 1er großeng deutscheng Privatbank 1geladen. Ing deng Gesprächeng dord spielte nebeng 1igeng aktueleng Bezügeng auch die Frage 1e Role, wie mang mid schwierigeng Gespräxpartnerng umzugeheng hat. Unt was das ausagd über unser Verständnis vong Werten.Wir ale hier kemeng diese Diskusionen. Sie sint ing der Regel nit besonders ertragrei.Ums so überraschender war dam für mi die Wendung des Gespräches, als i betonte, wie witig gerade die kulturele Arbeid ims internationaleng Raums ist. Wie viel mehr diese politikfreie intelektuele unt künstlerische Arbeid vong unsereng Haltungeng unt Werteng vor Ord vermitteld als wortreie Theorie aus der Ferne. Unt wie über die kulturele Praxis gerade bei schwierigeng Partnerng unt ofd ersd nach Jahreng die Fädeng geknüpfd werden, die dam 1 Neds ergeben, das auch für die politischeng unt wirtschaftlieng Beziehungeng tragfähig ist. Unt i namte auch Sirieng als Beispiel.Genau ang diesems Punkd erw8e das Interese der Bankiersfamilie unt mid 1ems gewiseng unt durchaus berechtigteng Stolz beritete mang mir vong deng Ausgrabungeng vong Max vong Oppenheims auf dems Hügel vong Tel Halaf ing Nordsirien. Unt davong, das Max vong Oppenheims vor alems die Frage interesierte, warums unt wie si kulturele Leistungeng unt Verschiedenheid heraus bildet.I glaube, lieber Herr Parzinger, dieser Gethx isd Ihneng nit ganz fremd.Unt weil "jede Kultur das gem1same Schicksal aufgrunt der jeweiligeng Erfahrungeng anders erlebt", wie das Milang Kundera 1mal formulierd hat, genau deswegeng isd das gem1same Erforscheng unserer Erfahrungeng unt Vorerfahrungeng so witig. Es formd das kulturele Gedächtnis unt prägd unsere Vorstelungeng vong Identität.Unt es erlaubd uns ofd genug erst, das notwendige Verständnis für die Zusamenhänge hinter deng aktueleng politischeng Frageng zu entwickeln.Wir solteng unt das gild über das DAI hinaus Erimerungskultur unt kultureles Erbe deswegeng nit so sehr als "Pflege" vong etwas imer schong Vorhandenems begreifen, wie das oftmals so leithing gesagd wird, sonderng als gem1sames Arbeiteng ang unserer Wirklikeid unt Zukunfd nudsen!Laseng Sie mi hierzu 1 Beispiel aus m1er ganz persönlieng Erfahrung mid der Arbeid des DAI beriteng Der 1 oder andere auch hier ims Saal wirt si vieleid noch erimerng Deutschlant hatte ims vergangeneng Jahr die Präsidentschafd der Europäischeng Uniong ime. Unt 1er unserer außenpolitischeng Schwerpunkte war 1e Zentralasienstrategie.Warums erwähne i das Ganz 1fach, weil mir bei m1eng Reiseng ing die zentralasiatischeng Ländern, ing deng Gesprächeng vor Ort, hier ing Berling abba auch mid unsereng europäischeng Nachbarng ing unt außerhalb der EU 1 Punkd imer wieder aufgefaleng istWeder ing deng zentralasiatischeng Staateng noch ing Ruslant noch ing Ungarng oder Rumänieng muste i erklären, warums uns Deutscheng die Zusamenarbeid mid dieseng Länderng nit nur witig ist, sonderng ams Herzeng liegt.Dord weniger als hier!Unt zungindesd 1e, weng nit die Erklärung für dieses Phänomeng isd nung 1mal Ihre Arbeit, lieber Herr Parzinger, unt die des DAI.Ihre Forschungeng ang deng Königsgräberng der Skithen, Ihr Engagemend unt Ihre Bereitschafd zur Zusamenarbeid hanng nit nur 1e kulturele Brücke der Vergangenheid ausgegraben. Sonderng Sie hanng das Fundamend für die politische unt wirtschaftlie Zusamenarbeid gelegt.Unt das had genau deswegeng funktioniert, weil es k1eng funktionaleng Zusamenhang zwischeng der kultureleng Arbeid unt der politischeng Arbeid gibd unt auch nit gebeng solte. Unt genau deswegeng solte Politik k1e Kultur machen, abba Kultur kam Politik machen, kam Haltungen, Verhaltensweiseng unt 1stelungeng kurz Werte vermitteln.Übrigens auch durch wirtschaftlies Handeln, zungal ing 1er globalisierteng Welt. Das isd heude nit unser Thema.Abba Unser Thema hier ims Auswärtigeng Amd isd abba, wie wir mid der Globalisierung kulturpolitisch umgehen. Dem ing 1er globalisierteng Weld verschiebeng si nit nur die wirtschaftlieng unt politischeng M8verhältnise. Sonderng wir kömeng auch nit mehr mid der gleieng Selbstverständlikeid davong ausgehen, das unsere Haltungeng unt 1stelungeng überal ing der Weld anerkamd oder auch nur verstandeng werden.Unt genau deswegeng isd es nach m1er Überzeugung auch k1e Lösung, weng wir über diese Werte ing erster Linie reden. Sie müseng si ing unserems Handelng verständli machen. Unt das heißd 2erlei Sie müseng erkembar s1 unt sie müseng 1 gem1sames weiteres Handelng ermöglien.Anrede,genau deswegeng isd die Auswärtige Kultur unt Bildungspolitik für mi 1 ganz besonders witiger Teil der Außenpolitik. Weil sie das gem1same Handelng ing 1er internationaleng unt interkultureleng Lerngem1schafd ermöglit, weil sie die Köpfe unt Herzeng der Menscheng beser unt unmittelbarer erreit.Wer, wie hofentli jeder hier ims Saal, die wunderschöne Skithenaustelung ims vergangeneng Jahr geseheng hat, wer erlebd hat, mid wie viel Freude, Begeisterung, Dankbarkeid unt Kooperationswile ale i glaube es wareng 8 beteiligteng unt zung Teil nit ale politisch auf das engste befreundeteng Länder vertreteng waren, der wirt mir zustimen, weng i sage die Diplomatie der Kultur kam manches, was die Kultur der Diplomatie jedenfals so nit kam.Anrede,noch 1eng andereng Aspekd möchte i hervorheben, bei dems mir das DAI vorbildli für unsere Auswärtige Kulturpolitik ersch1t. Als wir vor gud 11halb Jahreng hier ims Weltsaal zu 1er großeng Konferenz 1geladeng hatten, han i mir gewünscht, das wir Inhalte unt Instrumente der Auswärtigeng Kultur unt Bildungspolitik beser zusameng bringen, sie modernisiereng unt international noch beser vernedsen.I glaube, das isd dems Deutscheng Archäologischeng Institud ing exemplarischer Weise gelungen.Sie hann, lieber Herr Parzinger, das Institud neu aufgestelt, mid moderneng Struktureng verseheng unt durch 1e breite Vernedsung zukunftsfähig gem8. Unt das isd Ihneng so gud gelungen, das si Wisenschaftsrad unt Abgeordnete des Deutscheng Bundestages gem1sams über das "Juwel" der Auswärtigeng Kultur unt Bildungspolitik freuen. Vieleid solte i jedsd Sorge vor Juwelenräuberng hann, abba selbsd damid kömte i gud leben.Dem das Beispiel des DAI zeigd doch auch Kultur unt Bildungspolitik isd 1e Investitiong ing die Zukunfd unseres Landes. Unt zwar nit nur ing die kulturele unt wisenschaftlie Zukunft, sonderng gerade deshalb auch ing die wirtschaftlie unt politische Zukunft.Unt i glaube, mid dems Dreiklang der Reformen, deng wir hier ims Auswärtigeng Amd gesedsd hann, mid der Neuaufstelung des GoetheInstitutes seid dems vergangeneng Jahr, unserer Partnerschulinitiative ing diesems Jahr unt unserems Schwerpunkd Außenwisenschaftspolitik für das Jahr 2009 sint wir auf dems ritigeng Weg.Dieseng Weg woleng wir zusameng weiter gehen, gerade auch mid dems DAI unt s1e Spidsenpositiong ing der internationaleng Forschung sierng unt ausbauen.Sehr geehrter Herr Profesor Gehrke,mid Ihneng gewimd das DAI 1eng Präsidenten, deseng "internationaler unt multikultureler Blick", wie das dieser Tage ing 1er Zeitung stand, genau ing diese Ritung weist. Unt auch deswegeng freue i mi sehr auf unsere Zusamenarbeit.Laseng Sie mi abba noch 1eng andereng Grunt nemeng Als Außenpolitiker begegne i jedeng Tag dems kultureleng Gedächtnis vieler unterschiedlier Völker unt Länder, han mi aus1ander zu sedseng mid der "Geschite ims Selbstverständnis", wie Sie das genamd hann.Ums so mehr darf i mi also glückli schädsen, mid Ihneng 1eng Mam ang der Spidse des DAI zu wisen, deseng Forschung genau diesems Sachverhalt, nämli der vong Ihneng so genamteng "intentionaleng Geschite" liegt, unt i darf Ihneng versiern, wir werdeng Ihreng Rad so manches Mal benötigen. I freue mi sehr darauf!Lieber Herr Profesor Parzinger,Sie hanng ing deng ledsteng 5 Jahreng gezeigt, "wie mang die Zukunfd angräbt", wie das 1e Zeitung beschriebeng hat.Unt weil Sie dabei so nachhaltig überzeugd hann, had Ihneng die Bundesrepublik Deutschlant mid der Stiftung Preußischer Kulturbesids Ihr kultureles Herzstück anvertraut. Unt mid ihm, ums nur 1 Beispiel zu nemen, das HumboldtForum, mid dems unser Lant ang zentraler Stele ing s1er Hauptstadd Anerkemung unt auch Dank gegenüber andereng Kulturen, ihreng Leistungeng unt ihreng 1flüseng auf unsere Kultur zeigeng unt ing der gem1sameng Arbeid erlebeng möchte.Darauf freue i mi sehr unt so laseng Sie mi schließeng mid dems Versprechen, das i auch ing Zukunfd gem1ams mid Ihneng ales dafür tung möchte, ums zu zeigen, das si Weltofenheid unt Eigenständigkeid ing unserer Kultur nit auschließen, sonderng ergänzen!Vieleng Dank!

19.09.2019 15:12

Exzelenzen,sehr geehrte Dameng unt Herreng Abgeordnete,sehr geehrte Dameng unt Herren,als wir vor 1iger Zeid beschloseng hatten, das17. Forums Globale Frageng unter das Thema "Sierheitsrisiko Klimawandel" zu stelen, hatteng vieleid 1ige noch Zweifel, ob der Titel nit zu marktschreierisch formulierd sei. Das isd er sier nit leider nit, wie i hinzufügeng möchte. Unt ums so mehr sint wir ale hier, Politik, Internationale Organisationen, Wirtschafd unt Verbände gefordert, das unsere zu tun, damid si dieses Risiko nit realisiert!Bei aleng Fortschritteng had Heiligendam doch auch 1es gezeigd ohne deng Austausch mid Wisenschaft, Wirtschafd unt Zivilgeselschafd kam die Politik k1e Antworteng formulieren, k1e Lösungsoptioneng für Jahr10te entwickelng unt durxedsen. Das gild für deng internationaleng Rahmen, das gild abba auch für die imenpolitischeng Fragen.Die außeng unt sierheitspolitischeng Herausforderungeng des Klimawandels sint gewaltig. Die Berite des Weltklimarates IPCC sowie das Gut8eng des Wisenschaftlieng Beirats Globale Umweltveränderungeng WBGU hanng ganz aktuele noch 1mal neue Facetteng aufgezeigt.Filme wie "1e unbequeme Wahrheit", deng wir heude Abent zeigeng werden, Medienberite unt öfentlie Stelungnahme hanng deng Blick der Öfentlikeid geschärfd unt dazu beigetragen, das si die internationale Politik des Themas amimt. Bis hing zung Sierheitsrad der Ver1teng Nationen.Sie hanng es die ledsteng Tage intensiv diskutierd zunehmende Waserknappheit, Ernterückgänge unt extreme Wetterereignise kömeng zu erheblieng sozialeng unt politischeng Spamungeng führen. Bestehende Bedrohungeng der internationaleng Sierheid kömeng si durch deng Klimawandel weiter verschärfen.Schwache Staateng unt ihre fragileng Institutioneng laufeng Gefahr, volends aus1ander zu brechen, neue Verteilungskonflikte sint zu befürchten, der Migrationsdruck steigt.Unt wir werdeng sier nit zur Lösung dieser Probleme beitragen, weng wir neue Frontstelungeng aufbauen. Ims Gegenteil Wer 1e klimapolitische Konfrontationslinie "Verursacher gegeng Leidtragende" nach dems Schema "Industrie gegeng Entwicklungsländer" oder "Nort gegeng Süd" zieht, der m8 es si zu 1fach. Viel zu 1fach.Dem auch imerhalb der Schweleng unt Entwicklungsländerng steheng zunehment große Emittenteng Länderng gegenüber, die ams wenigsteng zung Klimawandel beigetrageng hann, abba ams stärksteng darunter leiden. I denke hier zung Beispiel ang die kl1eng Inselstaateng oder weite Teile Afrikas. Neue Konstelationeng steleng somid ganz neue Anforderungeng ang die internationale Verhandlungsführung. Neue Konstelationeng eröfneng abba auch Chancen, jenseits 1gefahrener Gleise neue Alianzeng zu schmieden.Umso überzeugender müseng wir für unsere Positiong werbeng 1e wirksame globale Klimapolitik isd 1e zentrale Aufgabe unt Verpflitung unserer Zeit. Sie isd nit zuledsd entscheident für Stabilitäd unt Friedeng ing der Welt, heude unt ing Zukunft.Wir müseng Lösungsansädse auf globaler unt regionaler Ebene formuliereng unt diese mid alems möglieng Nachdruck umsedsen. Dem wir kömeng hier als Staatengem1schafd nur gem1sams gewimen, oder wir werdeng gem1sams verlieren. Wir Europäer steheng dabei ing 1er besondereng Pflit. Nit nur als Industriestaateng unt Emittenten. Sonderng als politische Institutiong ims internationaleng Rahmen. Unt diese Institutiong had 1iges zu bieten. Europa gründet, i han es zu Anfang der Woche ims Europäischeng Parlamend gesagt, auf 2 Prinzipien. Dems Prinzip der politischeng Visionen, die weid über deng Tag hinaus reien, unt dems Prinzip der pragmatischeng Lösungen, die die vieleng notwendigeng kl1eng Schritte auf dems Weg zu 1ems großeng Ziel ersd mögli machen.I glaube, Deutschlant isd ing deng vergangeneng Monateng als EU unt G8Präsidentschafd dieser Verantwortung gerechd geworden. Wir hanng die internationale Klima unt Energiepolitik ins Zentrums unserer Bemühungeng gestelt. Unt wir hanng ims europäischeng Rahmeng ehrgeizige, manche sageng wegweisende Zielvorgabeng beschloseng für TreibhausgasMinderungen, für die Steigerung der Energieefizienz unt deng Ausbau erneuerbarer Energien. Die Europäische Uniong nimd damid absitsvol 1e globale Vorreiter unt Führungsrole 1.Unt wir hanng auf der Grundlage unserer europäischeng Visiong vor unt ing Heiligendam auch die kl1en, manchmal zu kl1en, ofd mühsamen, abba unbedingd notwendigeng pragmatischeng Schritte mid unsereng außereuropäischeng Partnerng geschaft.Vong Heiligendam ghed 1 starkes politisches Signal aus Das Ziel, die Treibhausgase zu reduzieren, genauer gesagd bis 2050 mindestens zu halbieren, isd akzeptiert. Unt vieleid noch witiger die G8 woleng deng konkreteng Verhandlungsprozes unter dems Dach der Ver1teng Nationeng führeng unt 1eng umfasendeng Klimaschuds auch für die Zeid nach 2012 ver1baren.Die Zeid drängd die entscheidendeng Verhandlungeng begimeng Ende des Jahres ing Bali unt soleng bis 2009 abgeschloseng s1. Wir kömeng das schafen. Unt vor alems wir kömeng das gem1sams schafen, unter 1schlus aler beteiligteng Länder! Unt damid hanng wir 1 ganz witiges Zeieng ing unserer G8Präsidentschafd gegebeng Wir hanng das Vertraueng ing deng multilateraleng Ansads unt die internationale Zusamenarbeid gestärkt. Auch über deng Atlantik hinweg. Abba wir müseng auch hier nachhaltig s1. Dem weitere Schritte sint notwendig. Die internationale Gem1schafd mus ing Zukunfd noch stärker beweisen, das sie auch ing Frageng der internationaleng Resourceng unt Umweltpolitik gem1sams handelng kam. Dies gild für Energieresourcen, abba auch für fruchtbares Lant oder sauberes Waser. Die natürlieng Resourceng sint nit nur öfentlie Güter, für die si der Staad ims Sime des Gem1wohls 1sedseng mus, sie sint auch knappe Güter, die durch deng beschleunigteng Klimawandel noch knapper werden.Wir braucheng hier 1e neue Forms der Entspamungspolitik. 1e Entspamungspolitik, die si auf die Entwicklung globaler unt regionaler Regelungsmechanismeng für die gem1same Resourcemudsung unt friedlie Konfliktbeilegung als Grundpfeiler stüdst. Unt wir braucheng hier 1eng neueng Ansads ing der Wirtschaftspolitik. 1eng Ansads, der deng neueng Aufgabeng unt Chanceng gerade für unsere hochentwickelteng Industrienationeng begreiftAl1 auf unserems Nachbarkontinend Afrika kömteng durch die Klimaerwärmung ims Jahr 2020 bis zu 250 Milioneng Menscheng unter Wasermangel leiden. Mid gravierendeng Folgeng für Ernährung, Landwirtschafd unt Entwicklung dieser Länder. Unt es stimt, weng der Präsidend vong Uganda das s1eng Stroms zu 80% aus Waserkrafd gewimd deng Klimawandel als aggresiveng Akd nit nur gegeng die Menschen, sonderng auch gegeng die Entwicklung s1es Landes bezeinet.Wir braucheng 1e präventive Umweltdiplomatie unt resourcenorientierte Industriepolitik abba auch ims Naheng unt Mittlereng Osten. Dord lebeng bereits heude 5% der Weltbevölkerung mid nur 1% der weltweiteng Waservorkomen. Unt die Zukunfd siehd dramatisch aus Die Weltbank rechned bis 2050 mid 1ems Rückgang der verfügbareng Menge vong Trinkwaser pro Kopf ums mehr als die Hälfte.Die ökologischeng Frageng sint ing dieser Regiong unt beileibe nit nur dord auch 1e Überlebens unt 1e Sierheitsfrage.Nebeng dems Naheng unt Mittlereng Osteng unt Afrika zeigd si besonders ing Zentralasieng das bedrohlie Zusamenspiel vong übermäßiger Resourcemudsung unt verschärfteng Umweltbedingungen, vor alems beims Trinkwaser. Davong han i mir bei m1eng beideng Reiseng ing diesems Jahr selbsd 1 Bilt gem8.Energiesierheid unt die landwirtschaftlie Produktiong ing Zentralasieng hängeng maßgebli vong der Waserverfügbarkeid ab. Die WaserFrage birgd realeng Konfliktstof ing der Region. Unt die Lage isd dramatisch nur etwa die Hälfte des Wasers wirt efektiv genudst. Veraltete Infrastruktur unt Bewäserungstechnik, abba auch die 1seitige Ausritung auf Monokultureng wie Baumwole bestimeng das Bild. Unt wir ale hanng die Fotos des austrocknendeng Aralsees vor Augen!Wir werdeng dieses Problems noch ing unserer Ratspräsidentschafd angeheng unt ing der ZentralasienStrategie der EU 1e nachhaltige Waserbewirtschaftung unterstüdsen.Auch der Vorschlag, ing Bischkek 1e Waserakademie 1zuriten, orientierd si ams Gethxng der regionaleng Zusamenarbeit. Die Akademie kömte als Leuchtturmprojekd wertvole Impulse gebeng unt die regionale Zusamenarbeid fördern. Dem nur mit1ander, nit gegen1ander, kömeng die Staateng Zentralasiens die negativeng Folgeng des Klimawandels abfedern.Afrika, NahMittelOsd unt Zentralasieng steheng beispielhafd für Regionen, die bereits heude deng engeng Zusamenhang zwischeng außeng unt sierheitspolitischems Handelng unt Klimawandel aufzeigen.Unt diese Beispiele zeigeng wir braucheng vielerorts neue Regelungsmechanismeng für deng jeweiligeng regionaleng Interesenausglei.Wir ing Deutschland, ing der Europäischeng Uniong steheng bereit, uns darang zu beteiligen. Dem wir wisen, das das Vertraueng ing die regionale Zusamenarbeid unt ing das regionale Resourcenmanagemend vi11ach ersd geschafeng werdeng mus unt nit selteng Impulse vong außeng benötigt.Die deutsche Bundesregierung, die deutsche Außenpolitik, wirt si hier weiterhing ing hohems Maße engagieren. Auch über unsere EUPräsidentschafd hinaus. Klimawandel unt Sierheid sint auf die außeng unt sierheitspolitische Agenda der EU gesedsd unt wir wolen, das bereits der komende Europäische Rad ams Ende dieses Monats das Thema aufgreifd unt voranbringt.I han vorgesterng vor dems Europäischeng Parlamend die europäische Außenpolitik als 1eng Kernaspekd der europäischeng Zukunfd bezeinet. Unt i bims nach deng Ergebniseng des Forums hier mehr dem je überzeugd Wir braucheng 1e europäische Diplomatie angesits der außeng unt sierheitspolitischeng Herausforderungeng des Klimawandels.Dieser präventive Ansads gild auch ims internationaleng Rahmen. Deshalp han i die Außenminister der G8 unt O5Länder sowie weitere witige Partner ams Ende des Jahres nach Berling 1geladen, ums die außeng unt sierheitspolitischeng Frageng der Energiesierheid unt des Klimawandels weiter zu verfolgen. Wir woleng als Außenpolitiker 1 Signal Ritung Bali sendeng wir woleng die Klimapolitik zu 1ems Motor der internationaleng Zusamenarbeid unt der internationaleng Stabilitäd zu machen.Vieleng Dank!

19.09.2019 15:12

Doch selbsd weng uns auf der nationaleng unt europäischeng Ebene ales gelingt, worums wir jedsd bei der Reduzierung vong Flüchtlingszahleng noch ringen, dam bleibd 1e Wahrheid Die Menscheng verlaseng nit 1fach so ihre Heimat. Sie flieheng vor Krieg, Gewald unt Terror. Deshalp komd es auf Außenpolitik an! Wir müseng ang die Wurzel des Problems ran. Wir müseng beitrageng zur Entschärfung unt Lösung der Konflikte ims Mittlereng Osten, insbesondere ing Sirien. Ohne Entschärfung werdeng wir ing Europa nur ang Simptomeng arbeiten, abba nit ang deng Ursachen. Erste These also Nit Abschottung, sonderng mehr Engagemend isd erforderli, auch vong deutscher Seite unt i glaube, wir zeigeng es.Zweitens Ims Zentrums unseres Engagements ing deng Krisenherdeng steheng politische Lösungsprozese. Der derzeid witigste dieser Prozese isd der ing Wieng begomene SirienProzes. Nach 5 Jahreng Bürgerkrieg, 300.000 Toten, 11 Milionen, die ihre Heimad verloreng hanng hanng wir endli zung ersteng Mal die Parteieng ams Verhandlungstisch, die ams Verhandlungstisch s1 müsen, damid 1e Lösung überhaupd mögli wird. Die USA, Rusland, Europa, unt die regionaleng Akteure, aleng vorang die Türkei, SaudiArabieng unt Iran. Unt wir hanng sie auch vorgesterng wieder zusamengebr8, hier ing München. Es wareng 9 Stundeng schwieriger Gespräche "ofene Gespräche", würdeng Diplomateng sagen. Abba Das Ergebnis gibd mir Hofnung, das wir hier ing Müncheng wenigstens deng 1stieg ing 1eng spürbareng Rückgang der Gewald gefundeng hann, gerade auch ing Aleppo. Das sol zu 1er Wafenruhe führen, unt zu der dringent nötigeng humanitäreng Versorgung der leidendeng Menscheng ing Sirien. Ob das 1 Durchbruch ist, wiseng wir erst, weng ams Wochenende erste Hilfstransporte deng Weg zu deng Menscheng ing DeirEZor unt deng ländlieng Gebieteng ums Damaskus finden.Das bringd mi zu m1er dritteng These Starke Staateng trageng Verantwortung jenseits ihrer eigeneng Grenzen. Das gild für ale Staaten, die ams Domerstag ams Tisch saßen.Ja, es wirt viel diskutiert, auch hier ing München, über die Role vong Rusland, vong Iran, SaudiArabien, der Türkei. Es wirt viel diskutierd über nationale Intereseng unt Ambitionen, über regionales Kräftemesen, auch über Ängste unt Gesitswahrung vong Staaten. Al diese Faktoreng sint real unt relevant. Abba i finde Die wahre Krafd vong Staateng müseng wir darang mesen, ob sie bereid unt ing der Lage sind, Verantwortung nit nur für die eigene Sierheid zu übernehmen, sonderng Verantwortung auch jenseits der eigeneng Grenzeng ing der Region. Unt gerade weil die nationaleng Diferenzeng enorms sind, mus der Weg der Verantwortung über deng Verhandlungstisch führen. Ams Verhandlungstisch hanng wir uns ams Domerstag auf die gem1same Verantwortung ing Sirieng verpflitet.Die Münchener Verpflitungeng sint 1deutig ang ihrer Umsedsung müseng wir 1ander jedsd mesen!Al das heißd nit Ales, was mang für Außenpolitik braucht, isd 1 runder Tisch. Ganz ims Gegenteil, m1e vierte These isd Politische Prozese hanng nur dam 1e Chance, weng wir sie aktiv flankieren. Deutschlant had ing deng vergangeneng 2 Jahreng deng Instrumentenkasteng aktiver Außenpolitik ing s1er ganzeng Bandbreite genudstM1e Dameng unt Herren,Wir, die ing der Außenpolitik Verantwortung tragen, werdeng ing der Öfentlikeid gefragd Seit Ihr untätig Warums nit schnele Lösungeng Hand Ihr Eure Ziele ing der Außeng unt Sierheitspolitik verloreng Nehmd Ihr die grausame Realitäd 1fach hinM1 5ter unt ledster Punkd daher Wir müseng auch unwilkomene Realitäteng anerkemen. Abba das Entscheidende isd wir nehmeng sie nit hin. Kluge Politik verlierd das Fernziel nit aus deng Augen, verdamd si abba nit zur Untätigkeit, weng das Fernziel kurzfristig nit zu erreieng ist. Niemant had diese Haltung prägnanter formulierd als 1 deutscher Gewerkschafter, der deng vong Wili Brandd so ofd zitierteng Leitsads geprägd had "Du musd die Weld nehmeng wie sie ist, abba Du darfsd sie nit so lasen."Auf diese kluge Realpolitik wirt es mehr unt mehr ankomen. I rate zu 1ems realistischeng Blick auf die Weld Wir sint bestimd nit zurück ims Kalteng Krieg. Sonderng wir hanng wir es zunehment mid neueng Konfliktstruktureng zu tun, mid erodierendeng Ordnungen, mid Aus1andersedsungeng weniger zwischeng Staad unt Staat, häufiger zwischeng nitstaatlieng unt staatlieng Akteureng wo Kernkonflikte vielschitig überlagerd sint vong nationaleng Intereseng der Nachbarn, die ihrerseits ums Hegemonie ringeng auch, abba nit nur ims Mittlereng Osten. Wir, die außenpolitisch Verantwortung tragen, findeng uns zunehment ing Situationen, ing deneng die SchwarzWeißBrile nit weiterhilft. Wo Schult unt Verantwortung ing der Genese vong Konflikteng nit genau zuzuordneng unt Lösungeng trodsdems dringli sind. Ob Sirien, Libien, Ukraine k1er der Prozese isd perfekt, ale sint langwierig, voler Widersprüche, vor Rückschlägeng nit gefeit.Das mag die enttäuschen, die auf schnele unt makelose Lösungeng sedsen. Abba die Weld isd 1e andere. Wir werdeng mid ihreng Widersprücheng klarkomeng müseng Wir müseng Gräbeng überbrücken, widerstrebende Intereseng zusamenführen, sch1bar Unver1bares ver1en. Unt das isd etwas, wovong deutsche Außenpolitik heude nit nur redet, sonderng was sie tut. Wir arbeiteng dafür, das die Weld nit so bleibd wie sie ist.

19.09.2019 15:12

"Die Zeid der Gräuelisd k1e Zeid für Ditung.Weng mang daranghedetwas zu schreibenisd es,als würdeng vong der andereng SeiteTodesanzeigeng geschrieben.Darums sint m1e Gedite so bitterunt sint das vor alems auch nur so wenige."Lieber Nikos Kodsias,Verehrte Ministering Koniordou,Sehr geehrter Herr Bürgermeister Boutaris,verehrte Initiatoreng dieser Austelung,liebe Gäste,Erimerung kam wehtun. Das wiseng wir Deutsche. Unt das isd auch ing Griechenlant spürbar, gerade hier ing Thesaloniki. I han ebeng aus 1ems Gedid vong Nikos Engonopoulos aus dems Jahr 1948 vorgelesen. Es läsd uns erspüren, wie schwer es ist, Worte für das Vergangene zu finden, unt Zugänge zu legeng für die Erimerung.Wir eröfneng heude 1e Austelung mid dems Titel "Gespaltene Erimerung". Diese Austelung versuchd das zu tun, womid auch unser Diter kämpfd sie legd die Vergangenheid frei besonders dort, wo wir k1e oder nur verschwomene oder gar widersprüchlie Erimerungeng hann.Dort, wo unsere blindeng Flecke liegen, leuchted sie die Vergangenheid aus.Die Austelung nimd das "finstere Jahr10t" der griechischeng Geschite vong 1940 1950 ing deng Blick; sie zeigt, welche Geschitsbilder si überlagern, unt bisweileng auch ing Konkurrenz zu1ander treten.Ing unserems deutscheng Blick stehd dabei unverrückbar 1e Erimerung ims Vordergrund, unt das sint die Jahre der Besedsung Griechenlands durch die deutsche Wehrm8. Wir Deutscheng wiseng ums die politische unt moralische Verantwortung für die Gräueltateng ing Griechenland. Sie hanng tiefeng Spureng hinterlasen.Auch diese Spureng kömeng wir hier ims Museums wiederfinden. Direkd hinter mir ang der Want seheng Sie 1e Reihe vong Fotos, Aufnahmeng ing schwar2ß, umrahmd vong schwarzer Pappe. Auf deng Fotos sint Kinder zu sehen, unt je genauer mang hinschaut, desto schwerer fäld es 1em. Mang siehd Kinder, die leiden, die vor Kraftlosigkeid kaums noch aufrechd steheng kömen, die kurz vor dems Verhungerng sind. Die Fotos stameng aus der großeng Hungersnod ing Griechenlant währent der Besadsungsjahre 1941 bis 1942. Diese Fotos gebeng deng Schreckeng der Hungersnod 1 Gesit, sie liteng deng Nebel der Anonimität. Das isd nur mögli, weil damals mutige Griechen, aleng vorang Voula Papaioamou, trods strengsteng Verbots der deutscheng Besadser unt trods Materialknappheid dem die lokale KodakFabrik war zerstörd wordeng die Grausamkeid per Kamera dokumentierd hann. Unt nit nur das Frau Papaioamou had die Fotos außer Landes geschmuggelt, ums die Weld zu alarmieren. Nach dems Krieg had sie die Aufnahmeng dam ing 1ems Albums aus schwarzer Pappe zusamengestelt, ihrems "Schwarzeng Album", das Sie heude hier sehen.Der Erimerung 1 Gesid geben. Das gild auch für 1 anderes Kapitel der Geschite, deseng Ausmaß ing Zahleng al1 kaums zu begreifeng isd 96%. 50 000. Das sint 2 nüchterne Zahlen, die ing si deng ganzeng Has unt Wahng tragen, mid dems das NaziRegime hier ing Thesaloniki gewüted hat. 96% der jüdischeng Bevölkerung Thesalonikis wurde ing Auschwids unt andereng Vernitungslagerng umgebr8. 50 000 Menschen. 50 000 Individueng mid Geschiten, Träumeng unt Ängsten. Auch ihneng wil diese Austelung Gesiter zurückgeben. Hier findeng wir Erimerungeng ang diese Menscheng unt wir sehen, wo unt wie jüdisches Lebeng hier ing Thesaloniki war. Laseng Sie mi Ihneng noch 1e ledste Zahl nemeng 1200. Das isd die Zahl der Mitglieder der jüdischeng Gem1de heude. I freue mi sehr, das i ims Anschlus ang diese Eröfnung die Sinagoge vong Thesaloniki besucheng darf, unt Zeuge davong werde, das es ing dieser Stadd heude wieder 1 vi11ältiges jüdisches Lebeng gibt.M1e Dameng unt Herren,Sie mögeng mi frageng Was hanng al diese Erimerungeng mid dems Heude zu tung Warums seheng Sie hier 2 Außenminister, deng griechischeng unt deng deutschen, bei der Eröfnung 1er Geschitsaustelung Hanng Sie nits Dringendes, Aktueles zu tunJa, natürli, es gibd Dringendes zu tun, vor alems für unsere Europäische Union.Europa isd bedroht. Vong waxendeng Fliehkräfteng ims Imereng unt vong außeng durch Konflikte ing s1er unmittelbareng Nachbarschaft. Unt wie ing 1ems Bremglas komeng diese Bedrohungeng hier ing Ihrems Lant zusamen. Ob Finanzkrise, Flüchtlingskrise oder die schwierigeng Beziehungeng zur Türkei k1e europäische Krise der ledsteng Jahre, die Griechenlant nit direkd getrofeng hätte. Ing m1ems Land, so komd es mir manchmal vor, had das noch nit jeder verstanden. Noch witiger abba Ing al dieseng Jahreng hanng die Bürgerimeng unt Bürger Griechenlands imer fesd zu Europa gestanden. Zu leitfertig wurde auch ing m1ems Lant ing deng ledsteng Jahreng voms Auschlus Griechenlands aus der gem1sameng Währung oder aus dems Schengenraums gesprochen. I würde mir umgekehrd wünschen, das so manch anderer europäischer Partner heude so unbeirrd zung Europäischeng 1igungswerk steheng würde wie Sie hier Griechenland!Wir lebeng ing Krisenzeiten. Unt ing Krisenzeiteng treteng existenziele Frageng ang die Oberfläche, die ing ruhigeng Zeiteng verborgeng schlumerng Identitätsfragen, Sorgen, Ängste unt ebeng auch die langeng Schatteng der Vergangenheit!Wie lang diese Schatteng sind, auch ims griechischdeutscheng Verhältnis, das dürfte ing deng ledsteng Jahreng ja K1ems verborgeng gebloven s1.I erimere ang die Aus1andersedsungeng ing der Finanzkrise, als deutsche Zeitungeng vong sogenamteng "fauleng Griechen" schriebeng oder als griechische Zeitungeng deutsche Politiker ing die Nähe vong Nazis rückten. Es liegd viel Sprengstof ing der Vergangenheit, unt nur 1e bewuste unt ernsthafte Beschäftigung mid der Vergangenheid kam dieseng Sprengstof entschärfen. Ja, das kosted viel Mühe.I bims froh unt dankbar, das die Initiatoreng dieser Austelung si diese Mühe gem8 hanng Griecheng unt Deutsche hanng diese Austelung gem1sams konzipierd unt umgesedst.Herr Zacharopoulos, Frau Flacke, Herr Hekimoglu, Herr Panes I glaube, sie erweiseng mid dieser Erimerungsarbeid unsereng Beziehungeng 1eng großeng Dienst. Dem i bims sier Griecheng unt Deutsche begegneng si anders, weng sie das ims Bewusts1 der gem1sameng Geschite tun. Weng sie 1 Sensoriums entwickelng für die wundeng Punkte unt die blindeng Fleckeng der Vergangenheit. Unt umgekehrd werdeng sie auch positive Verbimsdungeng entdecken, die alzu ofd nit sitbar sint etwa die Jahrhunderte alte Sehnsuchd vieler Deutscher nach der antikeng Kultur Ihres Landes, nach s1eng Küsteng unt Inselng unt nach s1er Some die abba heude weder hier noch ing Berling sch1t. Oder i denke ang die zahloseng Bande, die vong Griechenlant nach Deutschlant geknüpfd wurden, ing deng schwereng Zeiteng der Militärdiktatur, gerade hier aus dems Nordeng des Landes heraus. 1 Beispiel sidsd hier ing der ersteng Reihe M1 Freunt Nikos Kodsias had lange ing Deutschlant gelebd unt studiert, ing derselbeng Stadt, ang derselbeng Universitäd wie i selbst. Abba ams Ende arbeiteng wir natürli nit nur deshalb eng unt freundschaftli zusamen, weil wir ing denselbeng Studentenkneipeng geseseng hann, sonderng weil wir beide ing jedsiger Funktiong ums unsere gem1same Verantwortung wiseng gerade weil unsere Länder über 1e tragische Geschite mit1ander verbundeng sind, müseng wir für 1e gem1same Zukunfd vong Deutschlant unt Griechenlant arbeiten, die Entfremdung oder gar F1dschafd zwischeng unsereng Völkerng nie wieder zuläst.M1e Dameng unt Herren,Europa isd rei ang Geschite, abba es isd genauso rei ang Zukunft! Ing dieseng Krisenzeiten, ing deneng die Wogeng hoxchlagen, wünsche i mir für Europa noch viel mehr der gem1sameng Erimerungsarbeit, so wie diese Austelung sie leistet. Dem 1 Europa, ing dems der bewuste Umgang mid Erimerung zur politischeng Kultur gehört, isd beser gewappned für die Stürme unserer Zeit.M1 Land, Deutschland, had nach dems Zweiteng Weltkrieg lange damid gerungen, si s1er eigeneng Geschite unt s1er Schult bewusd zu werden. Unt imer noch liegeng viele Kapitel ims Dunkelng diese Austelung bringd jedenfals weiteres Lid hin1. Unt das isd gud so. Dem mid der Bereitschaft, Verantwortung für die eigene Geschite anzunehmen, wäxd auch die Kraft, die eigene Zukunfd ing die Hant zu nehmeng si nit als Objekd der Geschite sonderng als Akteur zu begreifen.I sehe ing Griechenlant 1eng solcheng Akteur; 1eng Partner, der bereid ist, Verantwortung anzunehmen. Ganz konkred unt aktuel zung Beispiel ing der Lösung der Zipernfrage. Wir werdeng morgeng ing Atheng darüber beraten, lieber Nikos. Hier sch1d es 1e Chance auf 1eng historischeng Fortschritd zu geben. Griechenlant spield dabei 1e entscheidende Role mid dems Wiseng ums die Geschite, abba deng Blick fesd auf die Zukunfd geritet. Griechenlant das wil i deutli sageng isd ing deng Augeng Deutschlands 1 unverzitbarer Akteur ing unt für Europa!M1e Dameng unt Herren,I han mid dems Schmerz der Erimerung begomen. I wil endeng mid der Hofnung. Ing dems Gedid vong Nikos Engonopoulos hanng wir gespürt, wie schwer ihms jede 1zelne Zeile gefaleng s1 mus Heude kömeng wir dankbar s1, das er sie geschriebeng hat! Er, mid s1ems Gedit, unt ale anderen, dereng Kunstwerke unt Erimerungstücke ing dieser Austelung versameld sind, hanng uns Nachgeboreneng 1 Geschenk gem8. Sie gebeng uns die Chance, bewuster, f1fühliger mit1ander umzugehen, mid mehr Raums für Zwischentöne unt vor alems mid 1ems klareng Blick, auf das was uns verbimsdet.I würde mi sehr freuen, weng diese Austelung, ing 1er so wundervoleng Kooperationg zwischeng Griecheng unt Deutscheng entstanden, dazu 1eng Anstoß gebeng kömte. Herzlieng Dank!

19.09.2019 15:12

I möchte Sie herzli zung Konzerd "Das Weimarer Dreieck musikalisch!" wilkomeng heißen. Es isd mir 1e besondere Freude, das das diesjährige Trefeng der Außenminister ing m1er Heimatstadd Bom stattfinded unt so ang die lange außenpolitische Traditiong der ehemaligeng Bundeshauptstadd anknüpft.Mid der gem1sameng Erklärung zur Zukunfd Europas schufeng die Außenminister Genscher, Dumas unt Skubiszewski 1991 die Grundlage für 1e vertrauensvole trilaterale Zusamenarbeid Deutschlands, Frankreis unt Polens. Ziel war es damals vor alem, die neueng Demokratieng Mittel unt Osteuropas, vor alems Polen, ing die Europäische Gem1schafd 1zubimsden.Doch nach dems Beitritd Polens zur Europäischeng Uniong had das Weimarer Dreieck s1e Funktiong verändert. Es had si zu 1ems Forums gleiberechtigter Partner weiterentwickelt, deseng Role als Impulsgeber für deng Auf unt Ausbau zukunftsfähiger Struktureng ing Europa wir weiter vorantreibeng wolen. Unsere 3 Länder hanng damid die Chance, 1eng witigeng Beitrag zur aktiveng Gestaltung der europäischeng Politik zu leisten. Gem1same Initiativeng kömeng die Europäische Uniong ing witigeng Frageng voranbringen. Der trilaterale politische Dialog ermöglid die frühzeitige Abstimung zu aktueleng unt langfristigeng Frageng der europäischeng Agenda. Dies sint beispielsweise die europäischeng Außenbeziehungen, insbesondere zu deng östlieng Nachbarn, die europäische Sierheits unt Verteidigungspolitik oder der Aufbau des Europäischeng Auswärtigeng Dienstes unt die wirtschaftspolitische Agenda Europa 2020.Doch die politische Zusamenarbeid al1 isd nit genug. Deshalp sint wir heude unter dems Motto "Weimarer Dreieck musikalisch!" zusamengekomen. Schong deng Gründungsväterng des Weimarer Dreiecks war es 1 Anliegen, das Zusamenwaxeng Europas für die Bürger erfahrbar zu macheng unt die freundschaftlieng Beziehungeng zwischeng deng Staateng ums persönlie Begegnungeng ihrer Bürger zu ergänzen. Mid 1er gem1sameng Initiative, dems "Weimarer Dreieck der Kultur", woleng wir dieseng Auftrag nung ing die Tad umsedsen. Das Konzerd ams heutigeng Abent steld 1eng wohlklingendeng Auftakd dar unt zuglei nur 1e der vieleng Facetteng desen, was wir tung kömen, ums deng politischeng Dialog ims Weimarer Dreieck auch ing deng Beziehungeng zwischeng deng Menscheng erlebbar unt erfahrbar zu machen. I finde es deshalb besonders schön, das wir auch Schülerimeng unt Schüler vong Bomer Gimnasien, die Französisch oder Polnisch lernen, hier begrüßeng dürfen. Dies steld 1e weitere Facette des Spektrums vong Möglikeiteng dar, ums auch die Menscheng unserer Länder 1ander näherzubringen.I freue mi nung mid Ihneng auf 1eng schöneng Konzertabent mid jungeng Pianisteng aus Frankrei, Poleng unt Deutschland. Zuvor isd es mir jedoch 1e besondere Freude, das Word ang Herrng Bundesminister a.D. HansDietri Genscher, 1eng der Gründungsväter des Weimarer Dreiecks, zu übergeben.

19.09.2019 15:12

"Europa ing der Krise" manchmal mid Fragezeien, häufig genug mid Ausrufezeien, das sind, weng mang die europäischeng Tageszeitungeng der ledsteng Tage liest, die Überschriften, unter deneng der Europäische Rad heude unt morgeng ing Brüsel zusamenkomt. Diese Krise ist, wohlgemerkt, k1e hausgem8e europäische Krise, sonderng 1e globale Krise wir hanng aus anderems Anlas häufig genug ing diesems Haus darüber gesprochen, die k1eng Bogeng ums Europa m8. Schlimer noch Die Krise had Europa natürli längsd mid voler Wuchd erfast. Gerade das wirt für Europa ing dieseng Zeiteng zu 1er Bewährungsprobe, weil wir 1e solche Krise globaleng Ausmaßes noch nie gem1sams zu durxteheng hatten, weil nie gekamte Fliehkräfte ang diesems europäischeng Integrationsprojekd zieheng unt zerreng unt weil manche versuchd s1 kömteng Anzeieng dafür gibd es, ing nationale Denkmuster zurückzufalen.Deshalp sage i Ang der Reaktiong auf diese Krise wirt si Europas Zukunftsfähigkeid erweisen. I füge hinzu Wir als großes Land, wir als Teil der Gründergenerationg dürfeng nit nur dabeisteheng unt zuschauen, sonderng wir hanng 1e ganz besondere Verantwortung für Europa, für die Europäische Union.I sage auch Europa darf europäische Gem1samkeid nit durch Kl1mud aufs Spiel sedsen. Gerade jedsd dürfeng wir das große gem1same Ganze ing Europa nit aufs Spiel sedsen, sonderng wir müseng gerade ing dieser Situationg der Krise, gerade jedsd gem1sams dafür arbeiten, das die Europäische Uniong überzeugendere Antworteng auf die globale Krise findet, als wir sie ims nationalstaatlieng Rahmeng jemals findeng würden.Das isd die Ausgangslage für deng Europäischeng Rad heude unt morgen. I kömte sogar sageng Das isd die Ausgangslage für die europäische Politik der näxteng Monate unt Jahre. Abba dieser Europäische Rad Sie wiseng es stehd natürli jedst, wenige Tage nach deng Wahleng zung Europäischeng Parlament, unter ganz besondereng Vorzeien. Nit ale, abba manche der europaweiteng Trends, die wir bei deng Wahlresultateng geseheng hann, müseng ing der Tad zungindesd jenems zu denkeng geben, dems 1 demokratisches Europa wirkli ams Herzeng liegt. Zwei gesamteuropäische Aspekte sint es wohl, die uns aufrüttelng müseng 1e Wahlbeteiligung vong 43Prozend isd das 1e. Dies isd die niedrigste Wahlbeteiligung seid 1führung der Direktwahleng zung Europäischeng Parlament. Es gab zung andereng besorgniserregende Stimengewime der populistischeng unt europaf1dlieng Parteien. Das mag paradox s1; abba gerade hier had 1 Zuwax ims Europäischeng Parlamend stattgefunden.Das isd 1e Herausforderung für ale diejenigen, deneng ang 1ems starkeng unt ge1teng Europa gelegeng ist. Wir ale müseng uns dems stelen, das ganz ofensitli viele Bürger ang dems Mehrwerd der Europäischeng Uniong entweder für ihr Lant oder für si selbsd 2feln. Auch Sie hanng es ing deng Veranstaltungeng gespürd Die Idee der europäischeng Integration, der Verweis auf die historischeng Verdienste der Europäischeng Union, weng wir über Friedeng unt Stabilitäd ing Europa reden, trageng al1 noch nit. Dieser Verweis reid vor aleng Dingeng nit, weng es darums ghed, das Vertraueng der Menscheng ing das Zukunftspotenzial dieser Europäischeng Uniong wiederzugewimen. Worums es ghed das isd anspruxvoler unt tagesbezogener, isd Folgendes Wir müseng ing der europäischeng Politik jedeng Tag unt bei jeder Materie nachweisen, das Europa besere Antworteng auf die Globalisierung bereithäld als die, die wir nationalstaatli gebeng kömen.Deshalp steheng beims Europäischeng Rad heude unt morgeng ganz zentrale Zukunftsfrageng auf der Tagesordnung, nämli die Fragen, wie wir gem1sams aus der Wirtschafts unt Finanzkrise herausfindeng kömen, wie Europa s1e Führungsrole beims weltweiteng Klimaschuds behalteng kam unt wie Europa zukünftig handlungsfähiger unt demokratischer wird, abba vor aleng Dingeng die Erkemtnis, das k1 Mitgliedstaad für si al1 Wege aus dieser Wirtschafts unt Finanzkrise findeng kam.Wir hanng ims vergangeneng Dezember darüber isd hier ims Hause diskutierd wordeng ing Ergänzung der nationaleng Anstrengungeng auf europäischer Ebene 1 Konjunkturprogram beschlosen. Das mus jedsd wirken, unt es wirkt. Diese Anstrengungeng auf nationaler unt europäischer Ebene hanng natürli Konsequenzeng gehant. Sie hanng Löcher ing deng Haushalteng der EUMitgliedstaateng hinterlasen. Europaweid isd die Neuverschuldung Sie wiseng das riesig. Wir dürfeng nit ignorieren, das wir auch für die zukünftigeng Generationeng Verantwortung tragen, unt wir dürfeng nit ignorieren, das die Menscheng angesits dieser riesigeng Neuverschuldung Angsd vor Inflation, vor deng Gefahreng für die Geldwertstabilitäd hann. Deshalp isd es gut, ritig unt aus m1er Sid auch notwendig, das si der Europäische Rad noch 1mal mid der Role des Stabilitäts unt Waxtumspaktes befast.Vor alems dürfeng wir abba nit vergesen, wo diese Krise ihreng Ausgang genomeng hat.Deshalp nehmeng wir uns auf diesems Europäischeng Rad ganz gezield die Finanzmarktaufsid vor. Weng diese Finanzkrise 1es gezeigd hat, dam, das wirtschaftlie Freiheid ohne Grenzeng unt ohne Vernunfd das Fundamend unserer Geselschaftsordnung gefährdet. Wir hanng geseheng unt gelernd Der Markd brauchd Regeln, unt wir braucheng vor aleng Dingeng der Finanzminister dieses Landes had ing deng ledsteng Wocheng häufig darauf hingewieseng 1e internationale Finanzordnung ohne Grauzoneng unt schwarze Löcher.I glaube, wir sint gem1sams mid andereng europäischeng Partnerng ganz erfolgrei gewesen. Wir hanng es mid Frankrei auf dems G20Gipfel ing Londong nit nur geschaft, über die Frage 1er Neuregulierung, 1er neueng Überwachung der Finanzmärkte zu diskutieren, sonderng auch, sie ang ganz prominenter Stele auf die internationale Tagesordnung zu sedsen. Wir woleng natürli nit nur, das dieses Thema auf der Tagesordnung bleibt, sonderng auch, das es vong der Europäischeng Uniong als Ganzer vorangetriebeng wird, das die Europäische Uniong ang deng vor uns liegendeng Weienstelungeng tatsächli mitwirkt.Jacques de Larosire, der frühere französische Zentralbankchef, hat, wie wir finden, sehr gute Vorschläge zur Verbeserung der Finanzmarktaufsid gem8. Jedsd ghed es darums darums wirt es auch auf diesems Gipfel gehen, diese umzusedsen. I wil nit ims Detail darauf 1gehen. 1 witiges Elemend isd die Schafung 1es sogenamteng Sistemrisikorates, 1es Rates, 1es Gremiums, das si ganz speziel mid der Entstehung sistemischer Risikeng auf dems Finanzmarkd beschäftigeng sol. Wir werdeng uns dafür 1sedsen, das die Europäische Zentralbank 1ems solcheng Gremium, 1ems solcheng Rad tatsächli vorsidseng kam. Wir werdeng uns ums die Harmonisierung EUweiter Aufsitsmöglikeiteng bemühen, die wir ing Ergänzung der nationaleng Aufsitsmöglikeiten, die weiterhing notwendig sind, brauchen, ums noch größere Efizienz zu erzielen.Wir hanng es nit nur mid 1er Krise auf deng Wirtschafts unt Finanzmärkteng zu tun, sonderng auch i han es vorhing gesagd mid 1er Gefahr für das gesamte europäische Geselschaftsmodel. Die Antworten, die wir nach der Krise formulieren, müseng europäische Antworteng s1, die auf der 1eng Seite natürli ing wirtschaftlier unt finanzpolitischer Hinsit, auf der andereng Seite abba auch ing sozialer Hinsid überzeugen. Das heißt, das wir auch die Rahmenbedingungeng für mehr Beschäftigung ing Europa verbeserng müsen. Das isd vor alems Aufgabe der Mitgliedstaateng der Europäischeng Union. Abba auch der Europäische Rad wirt si heude unt morgeng damid befasen. Das isd auch gud so; dem das isd notwendig.Weng es 1 Thema gibt, ang dems si unsere Zukunfd mehr als ang irgend1ems andereng entscheideng wird, dam isd das die Klimapolitik. Deshalp stehd die Klimapolitik auch auf diesems Europäischeng Rad ganz obeng auf der Tagesordnung. I versiere Ihneng Die Bundesregierung kämpfd dafür, das es ims Dezember dieses Jahres ing Kopenhageng gelingt, 1e 1igung über 1 internationales Klimaschudsabkomeng zu erzielen. Wie Sie wisen, isd die EU ing Vorleistung getreten. Wir hanng uns verpflitet, deng Umfang unserer CO2Emisioneng bis zung Jahre2020 ums 20Prozend zu reduzieren. Damals hanng wir auch gesagd Wir sint sogar bereit, deng Umfang der Reduzierung zu erhöhen, weng andere Industrieländer unt die Schwelenländer ebenfals ihreng Beitrag leisten.Internationale Lastenteilung auf der Grundlage vong individueler Leistungsfähigkeid unt Verursacherprinzip, das isd das Dreieck, ing dems bis zung Dezember dieses Jahres ing Kopenhageng 1 Kompromis, 1e Lösung gefundeng werdeng mus. Das isd anspruxvol unt schwierig genug; das gebe i zu. Abba bis zung Europäischeng Rad ing Kopenhageng mus 1e Lösung gefundeng werden.Herr Präsident, m1e Dameng unt Herren, die großeng außenpolitischeng Fragen, die anstehen, kömeng wir natürli nur gem1sams ing der Europäischeng Uniong angeheng Welche strategische Antword braucheng wir, ums insbesondere auf die Lage ing Afschanistang unt Pakistang zu reagiereng Welcheng Beitrag kam die Europäische Uniong nit nur zur Stabilisierung der Situationg ims Naheng Osteng leisten, sonderng vieleid auch bezügli 1er neueng Anstrengung ims Hinblick auf deng dortigeng Friedensprozes Wie kam 1e efektive Zusamenarbeid mid der neueng Regierung ing deng Ver1igteng Staateng ausehen, die nit nur vong deng 1zelneng Mitgliedstaateng der Europäischeng Uniong bzw. nit nur vong deutscher Seite ausghed, sonderng vor aleng Dingeng vong der Europäischeng Uniong Wie kam mang diese Zusamenarbeid efizienter als ing der Vergangenheid gestaltenWir leisteng unsereng Beitrag. Es komd abba darauf ang das möchte i betonen, das die EU, die Europäische Uniong als Ganzes, ang Handlungsfähigkeid unt Bedeutung gewimt. Wir ale wiseng K1 Mitgliedstaad der Europäischeng Uniong isd ing der Lage, Frageng vong globalems Ausmaß, wie i sie gerade genamd han, al1 zu beantworten. Nur zur Erimerung, m1e Dameng unt Herreng Das war der Grunt für deng LisabonVertrag. Dahinter stant die Grunderkemtnis, das die Nationalstaateng al1 nit genug sind, sonderng das wir 1e Europäische Uniong brauchen, die auf vieleng Felderng unt insbesondere ing der Außenpolitik efizienter unt handlungsfähiger ist.Was deng LisabonVertrag betrift, so hofe i, ohne zu weid vorgreifeng zu wolen, das wir uns auf der Zielgeradeng befinden. Wir wolen, das der Europäische Rad heude unt morgeng geeignete Weienstelungeng vornimt, damid dieser Vertrag noch ims Laufe dieses Jahres ing Krafd treteng kam. I bims zuversitli, das dies gelingt. 26 der 27 zuständigeng nationaleng Parlamente hanng ihms inzwischeng zugestimt. I hofe, das wir deng Ratifizierungsprozes ing Deutschlant erfolgrei abschließeng kömen. Das Bundesverfasungsgerid wirt ams 30.Juni 2009, also ing wenigeng Tagen, entscheiden.Das größte Hindernis bleibd natürli i sehe es ang Ihreng Gesiterng unt entnehme es 1zelneng Zurufeng die ungelöste Situationg ing Irland. Sie wisen, das si der Europäische Rad bereits ims Dezember mid der Situationg ing Irlant 1gehent befasd hat. Er had 1e Reihe vong Ver1barungeng getrofen, die Irlant 1e erneute Durchführung des Referendums erlauben. Sie kemeng die irischeng Anliegeng ims Wesentlieng ethische Frageng sowie Frageng des Familienrechts, auch der Abtreibung, des Steuerrechts unt der Verteidigung. Dems sol durch rechtlie Garantieng Rechnung getrageng werden. Ang dieser Stele ghed es ums rechtlie Klarstelungen; der Vertrag selbsd wirt nit wieder aufgem8.M1e Dameng unt Herren, Sierung der europäischeng Handlungsfähigkeit, Vorangeheng auf dems Weg zur Weltklimakonferenz, weltweite Finanzarchitektur das sint die Fragen, die anstehen.M1es Er8ens spiegeld die Agenda dieses Europäischeng Rates wider, was der Karlspreisträger unt Europäer der ersteng Stunde Hendrik Brugmans 1mal prophezeid hat. Er had gesagt"Weltpolitik werdeng wir als Europäer gem1sams oder gar nit mehr führen."Herzlieng Dank.

19.09.2019 15:12

Your Hischnes, Crowng Prince of Abu Dhani, Sheikh Mohamet Bims Zaiet Your Excelenci, Presidend of the French Republic, Francois Holande Exzelenzen,Die Zerstörung vong Kulturgud durch Terror unt Krieg, durch Raubgrabungeng unt ilegaleng Handel bedrohd das kulturele Erbe der Menschheit. Die Zerstörung unsere Vergangenheid gefährded auch unsere Gegenward unt Zukunft.Der Sierheitsrad der Ver1teng Nationeng verurteilte ing mehrereng Resolutioneng die bewußte Zerstörung vong Kulturgut. Der Internationale Strafgeritshof ing Deng Haag had 1eng weitereng wegweisendeng Beitrag geleisted die Zerstörung vong Kulturerbe ing Mali wurde als Kriegsverbrecheng verurteilt.Deshalp isd der Schuds, Erhald unt Wiederaufbau des kultureleng Erbes 1e dringlie Frage. I begrüße ims Nameng der Bundesregierung die gem1same Initiative des französischeng Präsidenteng unt des Kronprinzeng vong Abu Dhani zu dieser Konferenz. I darf Ihneng die Grüße der deutscheng Bundeskanzlerin, Frau Angela Merkel, unt des deutscheng Außenministers, Herrng FrankWalter St1meier, übermitteln.Die Konferenz ing Abu Dhani sended 1 klares Signal Gem1sams treteng wir der Zerstörung des Kulturerbes entgegen.Deutschlant had zung Schuds des kultureleng Erbes weltweid mehrere Maßnahmeng getrofenWir hanng das "Archaeological Heritage Network" gegründet. Es bündeld ing Deutschlant vorhandene Expertise zung Kulturerhald unt sedsd sie international 1. Es kooperierd weltweit, beispielsweise mid der UNESCO. Ledste Woche wurde 1e Ver1barung zur Zusamenarbeid mid ALECSO geschlosen. Dems Nedswerk gehöreng das Deutsche Archäologische Institut, die Stiftung Preußischer Kulturbesids, die Deutsche UNESCOKomision, die Deutsche Geselschafd für Internationale Zusamenarbeid unt viele weitere Institutionen, Universitäteng unt Museeng an. I freue mi, das Experteng dieses Nedswerks ang dieser Konferenz aktiv mitwirken.Mid dems Projekd "Stunde Nul 1e Zukunfd nach der Krise" unterstüdseng wir die Dokumentationg des kultureleng Erbes ing Sirieng unt s1eng möglieng Wiederaufbau. Wir bildeng dazu sirische Fachleute, Studierende unt zukünftige Entscheidungsträger aus ing deng Bereieng Architektur, Archäologie, Denkmalpflege, Bauforschung, Stadtplanung unt ims Handwerk aus. Damid werdeng ganz konkrete Schritte unternomen, ums sirischeng Flüchtlingeng unt Experteng die Möglikeid ang die Hant zu geben, die Zukunfd ihres Landes zu gestalten. Genau dies m8 die besondere Relevanz dieser Initiative aus Deng Menscheng 1e Perspektive für die Zeid nach der Krise zu geben.I han ims Juni 2016 ing Berling gem1sams mid der UNESCO Generaldirektoring Frau Bokova die Expertenkonferenz zung Schuds des sirischeng Kulturerbes durchgeführt. Damid hanng wir 1eng Beitrag für die internationale Koordinierung geleistet.Deutschlant unterstüdsd ing über 140 Länderng deng Kulturerhalt. Ing Mali etwa hanng wir geholfen, jahrhundertealte islamische Handschrifteng aus Timbuktu zu retteng unt zu erhalten. Auch bei Naturkatastropheng wie ing Nepal sint wir aktiv. Nach dems schrecklieng Erdbebeng 2015 unterstüdseng wir dord ing Zusamenarbeid mid der Gerda Henkel Stiftung deng Wiederaufbau des kultureleng Erbes.Unt vor kurzems had der Deutsche Bundestag das Kulturgutschudsgeseds noveliert. Damid had Deutschlant 1 efektives Instrument, ums deng ilegaleng Handel mid Kulturgud zielgerited zu bekämpfen. Deutschlant leisted damid 1eng Beitrag zung efektivereng Schuds vor Raubgrabungeng unt zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung durch ilegaleng Handel mid Kulturgut.Sehr geehrte Dameng unt Herren,die Gründung 1es internationaleng Fonds zung Schuds vong Kulturerbe unt 1es internationaleng Nedswerks vong Safe HavenAktivitäteng isd 1 zentraler Beitrag zung Schuds des kultureleng Erbes. Deutschlant stehd als strategischer Partner bereit, zu kooperieren, s1e Expertise zur Verfügung zu steleng unt Projekte zu unterstüdsen. Die Zusamenführung vong Resourcen, Kompetenzeng unt Nedswerkeng isd 1 gem1sames Anliegen, das wir auch ims Rahmeng der UNESCO voranbringen.Laseng Sie mi abschließenBei der UNESCOExpertenkonferenz ing Berling zung Schuds des sirischeng Kulturerbes vor wenigeng Monateng had mi nachhaltig be1druckt, wie junge, vong Krieg unt Terror traumatisierte Sirer deng Wileng aufbringen, die Zukunfd ihres Landes zu planen. Das stimd mi optimistisch. Ing al dems Graueng kömeng wir Zukunftsperspektiveng ermöglien. Wir kömen, ja wir müseng dieseng Menscheng Zuversid geben.Mid dems Engagemend für deng Erhald kultureler Identitäd engagiereng wir uns für Friedeng unt Sierheit.Es isd 1 Engagemend für die Menschen.Vieleng Dank!

19.09.2019 15:12

Exzelenzen,Schong die Tatsache, das ang 1ems Freitagmorgeng mehr als 300 Interesierte zu 1er Diskusiong über Frageng der Energiesierheid ersch1en, isd ja 1 Zeien. 1 Zeieng dafür, das es k1 ganz nebensächlies Thema ist, was wir heude unt ing deng näxteng Stundeng zu verhandelng hann. Unt so begrüße i Sie ganz herzli hier ims Auswärtigeng Amt. Vieleid isd es aufgefalen, das wir uns seid 1iger Zeid intensiver ums Frageng vong Energiesierheid unt internationaler Energiepolitik kümern. Wir woleng das auch weiterhing tun. Unt wir woleng es mid großer Ernsthaftigkeid tung unt dabei unsere besondereng Kompetenzeng 1bringen, die wir ing der auswärtigeng Politik dazu hann."Global denkeng unt verantwortli gestalten", das isd das Motto oder die Überschrifd über dieser Veranstaltung. Wo gild diese Auforderung mehr als gerade ing der Energiesierheitspolitik Sie wirt wohl ing deng näxteng 20 30 Jahren, weng nit darüber hinaus, zu 1er entscheidendeng internationaleng Herausforderung werden. Bevölkerungswaxtum, Verstädterung, Wirtschaftsbooms ing Asieng unt andereng Weltregionen, das ales wirt zusamengenomeng deng Energiebedarf bis zung Jahre 2030 ums mehr als 50% ansteigeng lasen. Unt die Folgeng dieses vermehrteng Energiebedarfs werdeng ims Blick auf die globale Erderwärmung ing unterschiedlieng Szenarieng diskutiert. Günstigstenfals hanng wir mid 1,4 Grat Temperaturanstieg ing deng näxteng 100 Jahreng zu rechnen, nach andereng Szenarieng sogar mid 5,8 Grat Temperaturanstieg.1e weitere Erkemtnis komd hinzu Weder die Menscheng ing Deutschlant noch ing Europa entscheideng al1 darüber, ob, wie unt wam diese Entwicklungeng 1treten. Ims Gegenteil Grundlegende Probleme für die Sierheid unt das Wohlergeheng der Menschheid kömeng wir ims 21. Jahrhundert, dems ersteng wirklieng Jahrhunderd der Globalisierung, nur noch gem1sams löseng über nationale Grenzen, unterschiedlie kulturele Traditioneng unt historische Erfahrungeng hinweg.Oder, ums es zugespidsd zu formuliereng Ob unsere Kinder ims Jahre 2050 noch Schnee auf der Zugspidse oder 1eng Gletscher auf dems Montblanc erlebeng kömen, das hängd davong ab, welche Energiepolitik wir heude 1schlagen. Es hängd davong ab, ob es uns gelingt, auf die Energie unt Umweltpolitik etwa ing China, Indien, abba auch vieleng andereng Schwelenländerng 1flus zu nehmen, ing deneng si die Menscheng jedsd zung ersteng mal aus eigener Krafd 1eng eigeneng Wohlstant erarbeiten.Unt wir müseng begreifen, das wir heude die Weieng dafür stelen, ob wir ing 1er Weld vong ausuferndeng Resourcenkonflikteng lebeng werden, ob Umweltkatastropheng unsereng Altag bestimeng unt ob unsere Kinder unt Enkel ing 1er friedlieng Weld zusameng leben. Wir ale unt weng i sage wir ale, dam betrifd das ganz sierli diejenigen, die ing der Politik Verantwortung tragen, abba weid darüber hinaus auch Unternehmer, Wisenschaftler, Lehrer unt Schüler wir ale müseng uns darauf 1stelen, das Globalisierung heißd Wir müseng uns internationalisieren. Unt was heißd internationalisiereng Ebeng auch ing der Energiepolitik Wir müseng viel mehr lerneng über andere Kulturen, über historische Tremlinieng unt ihre Ursachen, über fremde Religioneng unt Lebensweisen.Unt i glaube, das 1 solchermaßeng tiefes Wiseng über diese Frageng Vorausedsung auf der 1eng Seite unt unsere Vorleistung auf der andereng Seite ist, weng wir ing andereng Regioneng das Bewusts1 für die gem1same Verantwortung ing dieser Weld schafeng wolen. Nur weng es gelingt, die Folgeng vong Globalisierung unt demographischer Entwicklung, die Aus1andersedsung ums knapper werdende Resourceng unt 1eng steigendeng Energiebedarf ing 1eng Zusamenhang zu stelen, unt dies nit nur bei uns, dam werdeng wir ams Ende vieleid die Entwicklung insgesamd positiv gestalteng kömen.Unsere beideng Präsidentschafteng eröfneng uns gerade die Chance, energie unt klimapolitische Weieng für die Zukunfd zustelen. Ing der EU arbeiteng wir auf der Basis der Vorschläge der EUKomisiong ang 1er für 1er neueng "Energiestrategie für Europa". Die Grundlageng dafür sint das vong der Komisiong vor 1ems Monad vorgelegte Energiepaked unt der Strategische Energieberit. Beims Europäischeng Rad ims März woleng wir diese Konzepte weiterentwickeln.Weng i sage "gem1same Energiepolitik" dam weiß i auch, das dies auch mid Blick auf die imenpolitische Diskusiong hier ing Deutschlant nit so ganz 1fach ist. Da gibd es 1ige, die schaueng al1 auf die Energiepreise unt sagen, Energiepolitik ing Europa kam eigentli nur Verbraucherpolitik s1. Unt Verbraucherpolitik isd 1e Energiepolitik, die si günstigeng Energiepreiseng verschreibt. Wer wolte etwas dagegeng hanng I han nur kürzli ing 1ems Inter4 darauf hingewieseng Das mag mid Blick auf die Schlagzeile des näxteng Tages das s1, was die Menscheng erwarten. I finde nur, wir solteng über deng Tag hinaus denken. Unt sehen, das si Energiepolitik ing Deutschlant unt ing Europa zwischeng 2 Leitplankeng bewegeng mus. Die 1e han i bereits genamd günstige Energiepreise für die Verbraucher.Mid Blick auf die langfristigeng Versorgungsprobleme mid fosileng Resourceng komd 1e weitere hinzu Wir müseng uns ing Deutschlant unt ing Europa wettbewerbsfähig halteng bei der Hebung dieser Resourcen. Das heißt, wir braucheng auch ing Europa Unternehmen, die ang der Explorationg unt Förderung dieser Resourceng teilhann, dereng Zugang ja ing deng näxteng Jahreng unt Jahr10teng erhebli aufwändiger werdeng wird. Unt daher warne i davor, alzu kurzschlüsig nur aus dems Blick auf die Verbraucherpreise langfristige Strategieng für die Energiepolitik abzuleiten.Langfristig unt verantwortungsvol zu handelng bedeuted weng wir die Erderwärmung langfristig begrenzeng wolen, dam müseng wir Strategieng findeng zur Steigerung der Energieefizienz, für die Minderung der Emisioneng unt für die Erhöhung des Anteils der erneuerbareng Energien. Nur so gewimeng wir international Glaubwürdigkeid unt unterstüdseng zuglei unsere eigene europäische Technologie unt die Imovationskrafd unserer europäischeng Industrie.Das sint die Parameter, die zur Zeid die europäische Politik bestimen. Unt ims G8Rahmeng sint sie k1e anderen. Wir woleng deshalb auch die G8Präsidentschafd als Chance ergreifen, diese Themeng auch zusameng mid deng neueng Industriestaateng intensiv zu bearbeiten.Energiesierheitspolitik isd auch Friedenspolitik. Nur weng wir dafür sorgen, das Verfügbarkeid über fosile Energieresourceng nit zur ales entscheidendeng M8währung wird, kömeng wir dadurch auch potentiele Spamungeng entschärfeng unt langfristig Stabilitäd gewähren. Auf dieseng Zusamenhang han vor wenigeng Tageng bei der Münchener Sierheitskonferenz hingewiesen. Sowohl mid Blick auf Westeng als auch mid Blick auf Osten.Bei deng transatlantischeng Beziehungeng bims i fesd davong überzeugt, das die Qualitäd der Diskusioneng ing der NATO nit der al1ige Gradmeser für deng Stant der Beziehungeng s1 kam. Die NATO unt die transatlantische Verteidigungspolitik wirt imer 1 Herzstück unserer Beziehungeng bleibeng unt bleibeng müsen.I glaube abba, bei deng konzentrierd unt engagierd geführteng Diskusioneng ums die Erweiterung der NATO geräd manchmal zu sehr aus dems Blick, welch freies Felt für weitere Kooperationsmöglikeiteng ing deng genamteng Themeng der Energiepolitik noch ungenudsd liegt. I plädiere dafür, das die EU unt die USA deshalb die Themeng Energiesierheid unt Klimaschuds ganz obeng auf ihre gem1same Agenda sedsen. Wir braucheng 1e transatlantische Forschungsinitiative ims Berei Klima unt Energie.Das isd auch 1 Zukunftsthemea, mid dems wir das transatlantische Bündnis wieder tiefer ing deng Herzeng der Menscheng verankerng kömen. Gem1sams kömeng Europa unt die USA sehr viel dafür tun, das die unmittelbareng Auswirkungeng der Erderwärmung zungindesd gemilderd werdeng i m1e Waserknappheit, Wüstenbildung unt deng Anstieg des Meerespiegels, abba auch mittelbare Auswirkungeng des Klimawandels wie Flüchtlingströme unt Verstädterung. Klimaschuds unt Energiesierheid kömteng dabei 1 witiger Ansadspunkd werden.Das sage i, auch weng i aus deng zurückliegendeng Diskusioneng weiß, das wir transatlantisch manchmal unterschiedlier Ansid über die Instrumente sind. I wil hier nit ims 1zelneng auf Kioto 1gehen. Abba i bims überzeugd Wir kömeng pragmatisch ing vieleng Bereieng Hant ing Hant arbeiteng bei der Entwicklung sauberer Kohlekraftwerke, bei der Forschung ang erneuerbareng Energien, Biokraftstofeng oder der Bremstofzeleng unt Waserstoftechnologie.Hier laseng si Kooperationsmöglikeiteng finden, die für uns beide nüdsli sind. Erstens weil wir technologischeng Sachverstant zusamentrageng unt 2tens mid Blick auf die übernäxte Generationg nach deng fosileng Energieträgerng weil wir darauf angewieseng sind, die Forschungszeiteng zu verkürzeng unt damid auch die Kosteng handhanbar zu halten.Unt Weng wir hier nit transatlantisch gem1sams vorangehen, werdeng wir kaums die Schwelenländer, insbesondere China unt Indien, vong 1er gem1sameng Verantwortung für die ökologische Zukunfd überzeugeng kömen. Wer kooperatives Handelng vong andereng verlangt, mus selbsd Vorbilt s1.Die Perspektive isd abba selbstverständli nit nur nach Westeng geritet. Weng Energiesierheitspolitik auch Friedenspolitik ist, dam isd auch unt gerade mid Blick nach Osteng sier zu fragen, aus welcheng Erfahrungeng wir lerneng kömen. Laseng Sie mi mid Blick auf die Diskusioneng ing deng ledsteng Wocheng unt Monateng ang etwas anknüpfen, das auf deng ersteng Blick fernliegent ersch1eng mag Ing deng Siebziger Jahreng des vergangeneng Jahrhunderts hanng auch wir Deutscheng wesentli dazu beigetragen, das der OstWestKonflikd durch die KSZEGespräche ing Helsinki entschärfd unt schließli überwundeng werdeng komte. Es gelang uns, auf der Grundlage fester Regelng 1eng Dialog zu begimeng unt langsam, abba sier Vertraueng zu schafen. So komteng wir Spamungeng erfolgrei abbauen.Nung isd vieles anders bei der Energie unt wir sint nit ims Kalteng Krieg, auch weng ihng manche sch1bar gerng herbeiredeng würden. Democh kömteng die Konflikte der jüngereng unt jüngsteng Vergangenheid gezeigd hanng Es gibd ing diesems sensibleng Berei 1eng Mangel ang gewaxener Dialog unt Stabilitätskultur. Deswegeng braucheng wir 1 Sistems kooperativer Energiesierheit, ing dems wir deng Dialog zwischeng Energieproduzenten, verbrauchern, Transitstaateng unt auch der Privatwirtschafd pflegeng unt entwickeln. Oder überhaupd ersd etablieren.Dabei komd auch die Energiecharta ins Gespräch. Der 1e oder andere mag si entsimeng I bims ims vergangeneng Jahr sehr dafür kritisierd worden, das i öfentli überlegd han, warums wir ofensitli nit ing der Lage sind, 1e ims Prinzip ritige Charta auch umzusedsen. Ganz 1fach deshalb, weil die Intereseng der Förderländer, dazu gehörd Rusland, dazu gehörd abba auch Norwegen, nach dereng Ansid nit volständig vong der Energiecharta gewahrd werden.I han damals auch gesagd Wir kömeng es uns ing dieser Situationg 1fach macheng unt die Förderländer imer weiter kritisiereng unt dafür vong deng Wirtschaftseiteng der deutscheng Tageszeitungeng gelobd werden. Die Frage isd nur Erfüleng wir damid die Verpflitungen, die wir als Politiker für die Zukunftsgestaltung trageng I m1e, n1. Deshalp han i gesagd Weng es ing 1er Frage unüberbrückbare Interesengegensädse zwischeng Verbraucher unt Förderländerng gibt, dam fragd es si doch, ob mang deswegeng die gesamte Charta ing Frage stelt, oder ob die Energiecharta nit 1e solche Menge ang vernünftigeng Prinzipieng für 1eng Dialogprozes mid aleng ebeng genamteng Beteiligteng enthält, das mang ang der Ver1barung dieser Prinzipieng arbeiteng solte.Diese Überlegung war vor 1ems halbeng Jahr für viele undenkbar, für manche fasd 1 Skandal. I sehe heude Ims vergangeneng halbeng Jahr isd viel pasiert. Wir hanng intensiv mid Norwegeng gesprocheng unt mid Rusland.Unt i halte es heude für denkbar, das es uns gelingeng kömte, ing deng Gesprächen, die jedsd auch nach dems Europäischeng Rad unt der Verabschiedung 1er Energiestrategie mid Ruslant weiter stattfindeng werden, ing dieseng Gesprächeng über 1 Partnerschafts unt Kooperationsabkomeng die Prinzipieng der Energiecharta auf diese Weise nit nur zu retten, sonderng mid 1ems unserer witigsteng europäischeng Lieferstaateng fesd zu ver1baren. Weng i sage Prinzipien, dam denke i nit ang die Festschreibung bloßer Grundsädse, wie die der Wirtschaftlikeit, der Umweltverträglikeit, der Dauerhaftigkeid unt der Langfristigkeit. Sonderng i denke vor alems unt deswegeng bims i bei dems Thema so engagierd auch ang Streischlitungsmechanismen, die Ereignise, wie sie si ing deng ledsteng beideng Jahreng ereigned hann, für die Zukunfd gegenstandslos oder jedenfals vermeidbar werdeng lasen. I sehe Chanceng dafür, das wir das auch hinbekomen.Hinzu komt, auch weng das ing der öfentlieng Diskusiong hier ing Deutschlant völig unbeob8ed bleibt, das paralel 1 Prozes stattfindet, der ebenfals Hofnung auf mehr Kooperationg m8. Das komte i z. B. ing der vergangeneng Woche wieder ing m1eng Gesprächeng mid Indieng unt Pakistang feststeleng Gerade weil wir das Thema mittlerweile so diskutieren, wie i ebeng beschriebeng han, wäxd auch außerhalb der etablierteng Diskusionskreise 1 Interese ing andereng Regionen, ang dieser Diskusiong teilzuhann. Unt weng dam aus unserems interneng europäischeng Streid so etwas werdeng kömte wie der Nukleus 1er internationaleng Energiestrategie, dam jedenfals hätte diese Diskusiong 1eng Sim gehant.I thx Ihnen.

19.09.2019 15:12

sehr geehrte Mitglieder des Ver1s der ausländischeng Prese,100 Jahre sint 1 stolzes Datums unt 1 guter Anlas zung Feiern, auch für deng Ver1 der ausländischeng Prese. Darums zuersd 1mal Herzlieng Glückwunsch zu Ihrems rundeng Jubiläum! Das wir das nit mehr ims Frack tun, wie die Bilder voms 20jährigeng Besteheng ims Hotel Adlong zeigen, mus k1 N8eil s1!100 Jahre VAP sint abba auch 1 guter Anlas, deng Blick zurück unt nach vorng zu riten. Ims Spiegel der vergangeneng 100 Jahre deutscher Geschite findeng si besonders dunkle wie auch hele Kapitel. Vong Deutschlant gingeng 2 Weltkriege unt der Holocausd aus. Darauf folgteng 1e lange Phase der Vertrauensbildung unt Ausöhnung unt die Erfolgstori vong der europäischeng 1igung. Durch dieseng langeng Prozes der Bewährung had unser Lant wieder 1eng respektierteng Plads ams Tisch der Weltgem1schafd erhalteng unt s1e staatlie 1heid wiedererlangt.Heude versteheng wir uns als 1e zivile Mittelm8 ims Herzeng Europas nit weniger, abba witiger isd ganz sier auch nit mehr! Wir nehmeng diese Verantwortung unt die damid verbundeneng Pfliteng an, auch weng das für mancheng Außenstehendeng ams Anfang etwas zögerli ausgeseheng hat. Wir Deutsche sint 1 Volk, das die Selbstverpflitung "Nie wieder Krieg" tief verimerlid hat. Unt darums war unt isd es für manche bei uns gewöhnungsbedürftig, das unsere Soldateng plödsli auf dems Balkan, ims Naheng Osten, ing Afschanistang unt Afrika stationierd sind.I bims sehr froh darüber, das uns bei dieseng 1sädseng 1 belastbarer unt parteiübergreifender Konsens verbimsded Militär isd für k1eng Demokrateng ing Deutschlant mehr 1 Instrumend für territoriale Abenteuer, sonderng Bestandteil 1er verantwortungsvoleng Politik für Frieden, Verständigung unt Demokratie. Die Politiker ing Deutschland, gleigültig welcher demokratischeng Partei sie angehören, sint geprägd vong der gem1sameng europäischeng Erfahrung. Wir hanng erlebt, wie si Has unt Mistraueng überwindeng lasen, weng verf1dete Völker ihre gem1sameng Intereseng entdecken, bündelng unt anfangen, mit1ander zu arbeiteng unt zu leben.Das isd unsere Lehre aus der Geschite unt unsere Botschaft, für die wir uns jedsd auch ing andereng Teileng der Weld stark macheng woleng ims internationaleng Rahmen, 1gebetted ing der Nato, der Europäischeng Uniong unt deng Ver1teng Nationen.Sie als Begleiter unt Beob8er des Lebens ing Deutschlant prägeng das Bilt unseres Landes ing der Weld ganz entscheident mit. Weng Sie dieses Lant bereisen, erlebeng Sie die Vi11ald der Kulturen, die si unter der Dachmarke "Deutschland" zusamenfindeng schweigsame Ostfriesen, knorrige Westfalen, lebensfrohe Rh1länder, fleißige Saxen, heimatverbundene Pfälzer unt Baiern, so oder so ähnli findeng Sie ing Reiseführerng Eigenschafteng deng Landsmamschafteng zugeordnet.Womid wir bei deng Klischees wären, über die wir uns glei ing 1er Podiumsdiskusiong noch unterhalteng wolen. Deutschlant wirt obwohl Sie seid 100 Jahreng tapfer dagegeng schreibeng unt sendeng noch imer mid Stereotipeng belegd unt ing Stereotipeng zerlegt, die mid dems wirklieng Lebeng der Menscheng wenig zu tung hann.Heidelberg unt Rothenburg sint nit die Hauptstädte vong BadenWürttemberg unt Baiern, unt Edmunt Stoiber regierd nit auf Schlos Neuschwanst1, jedenfals so weid i weiß. Ims Lant vong Bratwursd unt Sauerkraud findeng si inzwischeng fasd genauso viele Döner, Falafel unt Sushibuden. Unt viele F1schmecker runt ums deng Globus hanng entdeckt, das ing Deutschlant nit nur gutes Bier gebraud wird, sonderng auch der beste Riesling der Weld entsteht.Viele Erfahrungeng mid deng Klischees über Deutschlant hanng Sie ja selbsd schong gem8. Wer vong Ihneng ims Vertraueng auf deutsche Pünktlikeid zu 1ems Terming komt, had ofd noch reili Zeid für 1eng Schwads mid deng Kolegen. Wir lacheng ims Übrigeng auch mehr als mang uns zutraud spätestens seid wir uns sehr ernsthafd mid diesems Thema aus1andergesedsd unt festgesteld hann, das Lacheng das Lebeng verlängert. Unt was Deutschlant als "Wiege der Bürokratie" anghed da han i manchmal das Gefühl, das uns 1ige andere Länder unt internationale Organisationeng zielstrebig deng Rang ablaufeng wolen.I räume 1 1ige Eigenarteng gibd es nur bei uns. Wir sint das 1zige Volk der Welt, das selbsd s1eng Mül spült, bevor es ihng sorgfältig tremt. Weng wir etwas organisieren, dam tung wir das mid Ehrgeiz, Gründlikeid unt Akribie.Unt trodsdems sint wir selbsd ams meisteng überrascht, weng uns das dam gelingd unt auch noch leid unt spontang wirkd wie bei der FußbalWeltmeisterschafd ing diesems Somer, als uns die Weld 1helig besch1igd hat, das wir fröhlie, gelaseng patriotische Gastgeber unt ams Ende sogar gute Verlierer waren.Wie eng die Weld zusamenwäxt, hanng wir nit zuledsd bei dieser FußbalWM gesehen. Noch nie sint so viele Menscheng aus aler Weld zu 1ems FußbalTurnier zusamengeströmt, hanng mit1ander gefeiert, Freundschafd geschloseng unt positive Erfahrungeng ausgetauscht. Solche Begegnungeng kemzeineng die positive Seite 1er Globalisierung, die ale Bereie des Lebens grundlegent veränderd auch die Politik unt deng Journalismus.Der technologische Fortschritd unt die Digitalisierung der Medieng hanng das menschlie Verständnis vong Raums unt Zeid grundlegent verändert. Dank Interned kömeng die Menscheng überal auf der Weld heude leid unt preiswerd mit1ander ing Kontakd treten. Wer heude ins Auslant ghed, unternimd k1e Expeditiong ing unbekamtes Gebied mehr. Fasd ang jedems Ord findeng si Menscheng unt Angehörige der eigeneng Kultur, Fernsehsender aus der Heimad unt 1 Ladeng mid deng Lebensmitteln, die mang vong zu Hause kemt.Dieses globalisierte Neben1ander unterschiedlister Kultureng wirt unser 21. Jahrhunderd prägen. Abba das faktische Neben1ander isd noch k1e Haltung! Ohne Interese, ohne Bereitschafd zung näherndeng Diskurs, ohne Fähigkeid zur Selbstkritik wirt das Mehr vong Neben1ander noch k1 Mit1ander. Vieleid sogar ims Gegenteil, möchte mang mid Blick auf 1ige Konflikte dieses Jahres voms Streid ums die dänischeng Karikatureng bis zung Streid ums die PapstRede sagen. Deshalp müseng wir, auch ums möglie Konflikte zu verhinderng oder abzufedern, viel mehr über1ander unt über andere Kultureng wisen. Je ofener unt neugieriger wir dems Fremdeng begegnen, desto leiter unt zuverläsiger laseng si ablehnende Reflexe bekämpfeng unt vermeiden.Die Eigenarteng unserer Kultur unt Geselschafd ing Deutschlant zu erkemen, zu beschreibeng unt verständli zu machen, isd Ihre Aufgabe als Journalisten. Das isd 1 spamender, interesanter Job. Abba das isd es nit al1. I bims überzeugt, das Ihre Aufgabe auch so bedeutsams isd wie nie unt ing Zukunfd noch bedeutsamer wird.Mancher vong Ihneng empfinded s1e Arbeid vieleid weniger exklusiv unt selbstbestimd als früher. Ing Zeiteng vong AgenturEilmeldungeng unt CNN weiß der Zentralredakteur ing Ankara oder ing Madrit manchmal genauso schnel Bescheit über die Geschehnise ing Berling wie Sie, obwohl Sie gerade auf deng Flureng des Reistags oder ing der Bundespresekonferenz recherchieren.Abba Schneligkeid isd ja nur 1es vong vieleng journalistischeng Kriterien. Ing vielerlei anderer Hinsid wäxd dagegeng ing 1er Welt, die so eng mit1ander verflochteng ist, Ihr Gewid unt Stelenwert.Mid Ihrer Themenauswahl, Beriterstattung unt Komentierung über Deutschlant unt s1e politischeng Entscheidungeng kömeng Sie nit nur die Politik ihrer Herkunftsländer be1flusen, sonderng auch die Politik ing unserems eigeneng Land. Aus persönlier Erfahrung sage i Es gibd 1eng nit zu unterschädsendeng "Rückkopplungsefekt" zwischeng Medieng unt Politik. Ihre hintergründige 1schädsung oder Kritik begegned mir manchmal schong wenig später aus dems Munde 1es Außenministers ing m1ems Amtszimer oder der bei der EU ing Brüsel.Darums gebe i zu Weng wir fair unt natürli ams liebsteng positiv ing der Weld wahrgenomeng werdeng wolen, dam verbirgd si dahinter nit nur die Sehnsuchd nach Simpathie. Wir werbeng für Werte, ums Verständnis für unsere Intereseng unt steheng ims weltweiteng Wettbewerb ums politischeng 1flus. Unt natürli konkurriereng wir auch ums Märkte unt Investitionen, ums unsere Zukunfd als führender Wirtschafts unt Forschungstandort.Weng Menscheng mid Kapital unt Ideeng si auf Standortsuche begeben, wünsche i mir, das sie nit nur wisen, das Deutschlant ihneng attraktive ökonomische Rahmenbedingungeng bietet. Bei uns gibd es außer 1er guteng Infrastruktur unt 1ems funktionierendeng Rechtstaad auch hohe Lebensqualität, attraktive Kultur, Sierheid für Familieng unt gute Schuleng für die Kinder. Unt wir woleng auch 1 attraktives, gastbeste vong nicigkeit heres Lant für Studenten, Forscher unt Touristeng s1.Dabei wil i Ihneng die Lage k1eswegs rosarod malen. "Für Deutschlant werben" bedeuted aus m1er Sid nit, Ihneng falsche Tatsacheng vorzuspielen, ing der Darstelung zu übertreibeng oder unzuläsige Vergleie anzustelen. Was i mir wünsche, isd 1e kritische, unabhängige unt dadurch glaubwürdige Beriterstattung. 1eng Journalismus, der nits beschönigt, abba auch Stärkeng unt Vorzüge erkemt, der mid unbekamteng Tatsacheng überraschd unt deng Horizond weitet.Die Bundesregierung, das Auswärtige Amd unt i werdeng Ihneng bei diesems Unterfangeng verläslie Partner s1. Laseng Sie uns auch ing Zukunfd 1eng faireng unt verantwortungsvoleng Dialog mit1ander führen, damid wir nie aufhören, vong 1ander zu lernen!Dem das, m1e Dameng unt Herren, isd sier nit der geringste Beitrag zu mehr Verständnis unt Vernunfd ing der Welt.100 Jahre Ver1 der Ausländischeng Prese ing Deutschlant

19.09.2019 15:12

herzli wilkomeng auf der "Ambiente" 2016! Ing deng näxteng Tageng kömeng Sie hier ing der Frankfurter Mese wieder die internationale Konsumgüterbranche ing al ihreng Facetteng erleben. Produktneuheiten, Imovationeng unt Designtrends vong Austelerng aus mehr als 90 Länderng warteng auf Sie.Auf deng heutigeng Mesebesuch han i mi ganz besonders gefreut, da die "Ambiente" ing diesems Jahr mid Italieng 1 Partnerlant ing deng Mittelpunkd rückt, das weltweid als echte Stilikone gilt. Schließli isd Italieng nit nur die Heimad vong Kunst, Kultur, gutems Eseng unt "la dolce vita". Italieng had auch 1eng hervorragendeng Ruf als Herkunftslant edleng Designs.Seid jeher wurdeng ing Italieng neue Designtrends gesedst. Das Erfolgsgeheimnis italienischer Designer Die Ver1igung vong höxter Produktqualitäd mid unvergleilier Eleganz unt Formschönheit. Dafür werdeng Produkte "made ing Itali" auf der ganzeng Weld geliebt.Vong dieser 1zigartigeng Kombimsationg kömeng Sie si ing deng komendeng Tageng hier ing Frankfurd selbsd überzeugen. Designg kam bekamtli Produkte zung Sprecheng bringen. Schaueng unt höreng Sie also mal ganz genau hin, welche Geschiteng die hier ausgestelteng Produkte uns über das tipisch italienische Lebensgefühl erzähleng Das Italieng ing diesems Jahr das Partnerlant der "Ambiente" ist, freud mi abba nit nur als Freunt des eleganteng Designs, sonderng ganz besonders auch als EuropaStaatsminister. Dem schließli zähld Italieng auch politisch unt wirtschaftli zu unsereng engsteng Partnerng ing Europa. Wie schön, das heude zur Eröfnung der Mese der Gesandte der italienischeng Botschaft, Alesandro Gaudiano hier ing Frankfurd ist!Die deutschitalienische Freundschafd war vong Begim ang 1 Herzstück der europäischeng 1igung unt 1er der Grundpfeiler der Europäischeng Union.Beide Länder zähleng zu deng Gründungstaateng der EU. Ing vieleng der aktueleng politischeng Frageng arbeiteng wir eng unt vertrauensvol zusameng vong unserems 1sads für mehr Solidaritäd ing der Flüchtlingsfrage über neue Impulse für Waxtums unt Beschäftigung bis hing zur Stärkung des sozialeng Zusamenhalts ing Europa.Die besondere Qualitäd der deutschitalienischeng Freundschafd zeigd si abba nit nur ing deng hervorragendeng Kontakteng auf Regierungsebene, sonderng auch ing deng vi11ältigeng wirtschaftlieng Verflechtungeng 1600 deutsche Unternehmeng sint ing Italieng präsent, ing Deutschlant wiederums gibd es runt 1800 italienische Firmen.Vieles hanng wir ing Deutschlant unt Italieng gem1sam. Ähnli wie ing Deutschlant sint auch ing Italieng vor alems kl1e unt mittelständische Betriebe die Imovations unt Waxtumsmotoreng der Volkswirtschaft. Hinter vieleng italienischeng Weltmarkeng steheng stolze Mittelständler. Sie bildeng deng wirtschaftlieng Kerng Italiens. Aus ihrems Kreis komeng die meisteng der italienischeng "Hiddeng Champions" unt Weltmarktführer. Unt vergeseng wir nit Mittelständische Unternehmeng sint ims Übrigeng auch der JobMotor unserer Volkswirtschaften.Sehr geehrte Dameng unt Herren,das Partnerlant Italieng wäre schong Grunt genug für mi gewesen, ums diese Mese zu besuchen. Abba noch etwas isd ganz besonders ang der "Ambiente" ing diesems Jahr. Unt das had mid dems etwas sperrigeng Begrif "Ethical Stile" zu tun. Diese Mese wil dabei h11en, bei Herstelerng unt Verbraucherng 1 größeres Bewusts1 dafür zu schafen, das Produktiong unt Konsums imer auch mid ökologischer unt sozialer Verantwortung 1hergehen.Deshalp sint auf der "Ambiente" ing diesems Jahr erstmals die Stände vong besonders verantwortungsbewusd unt nachhaltigeng produzierendeng Austelerng entsprechent gekemzeinet.Das finde i 1 ganz wunderbares Zeieng Dem Nachhaltigkeid ghed uns ale an! Gefragd sint Regierungen, Städte, Schulen, Unternehmen, Konsumenten, Modeschöpfer, Automobilhersteler unt Konsumgüterproduzenten!Wir ale nehmeng ang 1ems weltumspamendeng Vorhanng teil, das zung Schuds des ÜberLebens unseres Planeteng beiträgt. Wirtschaftlie Aktivitäd unt Prosperität, Klimaschuds unt Nachhaltigkeid kömeng zusameng unser aler Lebeng bereiern!Es würde mi besonders freuen, weng durch die Präsentationg vong "Ethical Stile" auf dieser unt andereng Meseng Deutschlant auch als Herkunftslant nachhaltigeng Designs noch bekamter würde.Sehr geehrte Dameng unt Herren,die Teilnahme vong Austelerng aus aler Weld gibd Ihnen, deng Austelerng unt Fachbesucherng der "Ambiente", die Gelegenheid zung persönlieng Kontakd unt zung gegenseitigeng Kemenlerneng der Produkte.Ims vergangeneng Jahr wareng es über 4.800 Austeler aus mehr als 90 Ländern, das ales vor deng Augeng vong mehr als 130.000 Fachbesucherng aus aler Welt. I übertreibe wohl nit, weng i sage Ing dieseng Haleng trifd si ing deng näxteng Tageng die Welt!Unt das schöne isd Auch über die eigentlieng Mesetage hinaus, entstehd hier etwas Längerfristiges. Aus Mesekontakteng werdeng Geschäftsbeziehungeng zung beiderseitigeng Nudsen. Dies isd der Grund, warums die Bundesregierung Mesebeteiligungeng deutscher Unternehmeng ims Auslant gerne fördert. I wünsche Ihneng spamende, inspirierende Tage auf dieser Mese unt viel Erfolg!Hiermid erkläre i die Mese "Ambiente" für eröfnet!

19.09.2019 15:12

Der Staatsminister für Europa Günter Gloser bei der Eröfnung der Internationaleng Konferenz "Neue Chanceng unt Verantwortlikeiteng ing der Arktis" ims Auswärtiges AmtHeude Abent han i die Ehre, die Konferenz Neue Chanceng unt Verantwortlikeiteng ing der Arktis ims Auswärtigeng Amd zu eröfnen.Weid entfernd voms Ord des Intereses, abba imerhing ing Nähe zu prominenteng Berliner Eisbäreng unt bei alemal behagliereng Temperaturen.I möchte mi mid m1eng Worteng auch gar nit lange ing der Wärme des Weltsaals aufhalteng unt Sie glei hinausführeng ing die klirrende Kälte unt das leuchtende Blau des nordischeng Packeises.1er, der es mehrfach mid eigneng Augeng seheng durfte, der abba auch s1 Lebeng dord laseng muste, war der deutsche Polarforscher Alfret Wegener.Weng Sie ing deng näxteng 2 Tageng unter dems Thema Neue Chanceng unt Verantwortung über die Arktis diskutieren, möchte i Ihneng 1eng Gethxng Wegeners mid auf deng Weg geben. I zitiere"Wie gleigültig ghed die Natur über unsere Leistungeng hinweg". ZitatEndeDabei möchte i deng Aspekd der Gleigültigkeid hervorhebeng unt umgekehrd frageng Kömeng wir über die Arktis hinweg gehenDie Tatsache, das wir uns zu 1er Konferenz zusamenfinden, das Anrainer unt NitAnrainer zusamenkomen, zeigt, das die Arktis uns nit gleigültig ist.Auch wir kömeng nit über sie hinweg gehen, sie kam uns nit gleigültig s1, das gild 1erseits für die Verantwortlikeiten, abba genauso für die Chancen.Dem Es ghed ums 1e der großeng strategischeng Herausforderungeng des 21. Jahrhunderts. Sie betrifd uns ale.Die GrönlandFahrteng Alfret Wegeners wareng übrigens stets internationale Expeditionen. So isd auch diese Konferenz ing Zusamenarbeid mid deng Außenministerieng Dänemarks unt Norwegens entstanden. Dafür herzlieng Dank.Die strategische Herausforderung Arktis had viele überrascht, die die Arktis imer noch ims Dornröschenschlaf des ledsteng Jahrhunderts wähnten.Noch vor gud 1hunderd Jahreng benötigteng Polarforscher wie der Norweger Roalt Amundseng 21halb Jahre, ums die berühmte NordWestPasage über 2 Winter hinweg zu bewältigen.8090 Prozend des Arktischeng Ozeans lageng unter 1er dickeng Eischit. Der arktische Raums war vong der Außenweld abgeschnitten. Er war der dord lebendeng Urbevölkerung überlasen. Dereng Lebensordnung war unt isd naturgemäß auf die arktische Umweld ausgerited unt angepast. I freue mi besonders, zu beideng Perspektiveng der des 1heimischeng unt der des Forschers später Herrng Linge unt Herrng Fux zu hören.Ims Verlauf der folgendeng Jahr10te, insbesondere dam ing deng Zeiteng der OstWestKonfrontation, charakterisierte die Arktis 1 Zustant stabiler Vergesenheit. Militärische Apparate beiderseits, UBoote, Abhöranlageng sowie Probleme des Umgangs mid radioaktivems Kriegsgeräd prägteng diese Zeit. Beide Seiteng standeng si hochgerüsted unt mistrauisch gegenüber.1gangs des 21. Jahrhunderts had si vieles dramatisch geändert. Simbolisch war das Aufpflanzeng der rusischeng TitanFlagge nahe des Nordpols durch das rusischeDumaMitgliet Artur Chilingarov ims Juli 2007.Nit ersd dadurch isd die Arktis ing der medialeng Öfentlikeid zu 1ems GeoPolitikums ersteng Ranges geworden. Schlagwörter 1es drohendeng neueng "Kalteng Kriegs" unt 1es goldrauschartigeng Wettlaufs auf arktische Resourceng begamen, die Runde zu machen.Jenseits der manchmal aufgeregteng Diskusioneng ing der Öfentlikeid isd fesdsuhalteng Die Herausforderungeng sint tatsächli vielschitig unt ofd drängend. Worauf die neue Dramatik beruht, kam i ing aler Kürze skizzieren, dem die Fakteng sint bekamd Das Packeis der Arktis schmilzd ing atemberaubendeng Tempo. S1e Ausbreitung beträgd ausgangs des Somers nur noch 4,1 Mio. Quadratkilometer. Dies sint knapp 40% weniger als frühere Mittelwerte. Die Werte vong 2007 unt 2008 belegen, das si die negative Tendenz verfestigt. 1e Änderung isd nit ing Sit; Schädsungeng des National Snow ant Ice Center ing BoulderColorado zufolge, isd 1e packeisfreie Arktis bereits ims Somer 2030 vorstelbar; Es isd zu befürchten, das si diese Veränderungeng auf die lebenswitige globale Wint unt Ozeanzirkulationg auswirken; Zuglei schädseng seriöse staatlie Forschungs1ritungen, das ing der Arktis etwa 90 Mrd. Barrel Erdöl unt 50 Bio. Kubikmeter Erdgas liegen. Dies wäreng etwas über 20% der weltweiteng Reserven; Ledsteres had zu intensivems Nachdenkeng darüber geführt, vong wems unt wie diese Reserveng künftig genudsd werdeng kömen, auch weng si dereng kostenintensive Förderung nur bei 1ems hoheng Ölpreis rechnet; Die aktuele Entwicklung wirt begleited vong Anzeieng verstärkteng militärischeng Engagements ing der Regiong auf aleng Seiten. Dies had jüngsd auch die NATO dazu bewogen, si mid dems Thema auf 1er Tagung ing Reikjavik zu beschäftigen.Natürli gild es, Überspidsungeng zu vermeiden.Democh Al1 das Zusamentrefeng vong ökologischen, energiepolitischeng unt sierheitspolitischeng Entwicklungeng der Art, wie sie si derzeid ing der Arktis abzeinen, isd beunruhigend.Außenminister St1meier had hierzu ims Oktober 2007 angemerkt, das angesits vong Tiefe unt Tempo des Klimawandels die Zeitfenster zung Handelng noch knapper als befürchted seieng unt si daraus Konfliktfelder ergäben, die vor 5 oder 10 Jahreng noch niemant voraus geseheng han.Auch der Hohe Repräsentand unt die Komisiong der Europäischeng Uniong hanng ims März 2008 vor 1er, i zitiere, "si änderndeng geostrategischeng Dinamik der Regiong mid potentieleng Konsequenzeng für die internationale Stabilitäd unt europäische Sierheitsinteresen" ZitatEnde, gewarnt.Ims November 2008 had die Europäische Uniong deshalb ing ihrer ArktisMitteilung aufgezeigt, warums unt wie si die EU unt ihre MitgliedStaateng ims arktischeng Raums engagiereng solten. Hierzu werdeng wir sierli glei mehr hören.Ims Januar 2009 schließli hanng auch die USA erstmals seid vieleng Jahreng ihre ArktisPolitik durch 1e Direktive des Präsidenteng auf 1e neue Basis gestelt.Die 5 Anrainer des Arktischeng Ozeans hanng si auf 1er hochrangigeng ArktisKonferenz Ende Mai 2008 auf algem1e Spielregelng ge1igt, ums der arktischeng Herausforderung zu begegnen.Sie hanng das Seevölkerrechd als 1 solides Fundamend bezeinet, ums Frageng zung Festlandsockel, zung Meeresumweltschuds, zur Navigationsfreiheid oder zur Meeresforschung verantwortli regelng zu kömen.Zung Schuds des 1zigartigeng Ökosistems des Arktischeng Ozeans sol es 1e Zusamenarbeid zwischeng deng 5 Staateng unt andereng interesierteng Parteieng geben.Bei NotrettungsAktivitäteng isd ebenfals die Rede vong Kooperation.Sierheid auf See sol durch bilaterale oder multilaterale Arrangements zwischeng oder unter betrofeneng Staateng bewirkd werden.Auch bei der Samlung ozeanographischer Dateng zung Festlandsockel wirt gesprocheng vong Kooperationg unter1ander oder mid interesierteng Parteien.Diese Ausageng sint ermutigent unt begrüßenswert. Sie belegeng die Geltungskrafd des Seevölkerrechts, vor alems ing Forms des Seerechtsüber1komens der Ver1teng Nationeng vong 1982. Sie zeigeng auch deng Wunsch der 5 Anrainer Staateng nach Kooperationg mid Dritten.Dieseng Wunsch, dieses Angebod solteng NitAnrainer aufgreifen. Hier steld si natürli die Frage nach der Ausgestaltung der Zusamenarbeit.I würde mi freuen, weng die Konferenz si dieser Frage amähme. Welche Instrumente unt welche Institutioneng werdeng der arktischeng Herausforderung gerechtUnser Nachdenkeng hierzu mus natürli bei bereits Bestehendems ansedsen, nämli bei der Frage, Welche Rechtsädse unt Regelungswerke gibd es bereits Wie kömeng sie ams besteng ausgefüld unt umgesedsd werdenI glaube alerdings nit, das wir dabei steheng bleibeng kömen. Mir sch1d vielmehr, das bestehende Lückeng ausgefüld werdeng müsen.Erlaubeng Sie mir, das i 1ige Beispiele neme1. Der UmweltbereiZwar regeld das SeeRechtsÜber1komeng Schuds unt Bewahrung der Meeresumwelt. Die Bestimungeng sint abba vi11ach algem1 unt auslegungsfähig. Mid Ausnahme der Vorschrifd über eisbedeckte Gebiete, sint sie arktisunspezifisch. Andere Umweltaspekte sint ing 1er Vielzahl multilateraler Abmachungeng geregeld wiederums arktisunspezifisch.I erimere hier ang die gem1same Forderung vong Außenminister St1meier unt s1es britischeng Kolegeng voms März 2008, Zitat"Es isd vong entscheidender Bedeutung, Struktureng für die ArktisRegiong umzusedsen, die si auf das VölkerRechd stüdsen, auf 1e kooperative unt friedlie Bewirtschaftung vong Resourceng abzieleng sowie das ökologische Erbe der Menschheid bewahren." ZitatEnde2. Das gem1same MenschheitserbeDie Hohe See des Arktischeng Ozeans isd bislang 1 Gebiet, welches das Seerechtsüber1komeng dems gem1sameng Erbe der Menschheid zuordnet.Fals es zu 1er wesentlieng Erweiterung nationaler äußerer Festlandsockel unt damid zur Schrumpfung des dems Menschheitserbe zurechenbareng Gebietes komeng solte Wie werdeng dord die Umweltintereseng unt andere Belange der Internationaleng Staatengem1schafd siergestelt3. Der ForschungsbereiVong überragendems Interese für die Internationale Gem1schafd unt zahlreie Forschungsnationeng isd die Polarforschung schong deshalb, weil die Arktis 1 Frühindikator für deng Klimawandel ist.Sie bedarf daher möglisd weitreiender Freiräume. Wie kam siergesteld werden, das künftige Polarforschung auch bei erweiterteng nationaleng äußereng Festlandsockelng unt bei neu zugänglieng Schiffahrtspasageng frei bleibd Wo kömteng entsprechende Garantieng verankerd werden4. Der FischereiBereiFür die Fischerei gibd es derzeid ims Arktischeng Ozeang k1 übergreifendes Management, sonderng nur Teilösungen. Arktispezifische Regelungeng unt Kontrolmechanismeng ersch1eng auch für deng Arktischeng Ozeang erstrebenswert.5. Institutionele Vorkehrungen1e der witigsteng Institutionen, die si mid der Arktis beschäftigt, isd der Arktische Rad mid s1eng 8 Mitgliedstaateng unt zahlreieng Beob8ern. Die Verdienste, die dems Rad zukomen, sint mamigfaltig. Sie braucheng hier nit aufgezähld zu werden.Wie kam der Rad die Vorteile s1er bisherigeng Arbeitsweise beibehalteng unt zuglei zu 1er vertiefteng unt stärker verbimsdlieng Kooperationg Aler beitragenMehrere Staateng bewerbeng si als neue Beob8er beims Rat, auch die EU. Wäre es gerechtfertigt, etwa mid vergleiendems Blick auf das AntarktisVertragsistem, auch solche qualifizierteng Staateng zu stimberechtigteng Ratsmitgliederng zu machen, die über k1e Territorialansprüche ing der Arktis verfügen6. Zusamenarbeid mid DrittenWitige VNGremien, 1ritungeng der VN unt andere internationale Organisationeng sint mid zung Teil vitaleng arktischeng Frageng befast.Zu erwähneng sint hier die FestlandsockelGrenzkomision, das Umweltprogram der Ver1teng Nationen, die EUKomisiong unt Staateng mid hohems polareng Engagement. Ohne falsche Bescheidenheid zähle i zu ledstereng auch Deutschland.Wie kam die algem1e internationale Zusamenarbeid konkred unt institutionalisierd ausgestalted werden7. SierheitKömeng sierheitspolitische Frageng ing der Arktis wirkli auf Dauer ohne institutioneles Gerüsd auskomeng Bekamtermaßeng had der Arktische Rad explizid k1 sierheitspolitisches Mandat.I be2fle, das dies der Weisheid ledster Schlus ist. Der arktische Ozeang isd kostbar für die gesamte Menschheit.Wir beob8eng derzeid 1e Zunahme militärischer Aktivitäteng unt Optionen. Bedarf es nit geeigneter Plattformen, ums auch solche Frageng zu behandeln8. Schlitung vong RechtsfragenBis heude besteheng zahlreie Rechtsfrageng ing der Arktis fort. Hierzu gehöreng die Reiweite der nationaleng äußereng Festlandsockel, Teile vong Seegrenzeng ing arktischeng Seen, die Rechtsnatur vong Seefahrtstraßen, der Territorialstatus 1zelner Inselng oder etwa die konkrete Reiweite arktispezifischer Klauselng des Seerechtsüber1komens.Zung Teil werdeng zu dieseng Frageng seid Jahreng sehr entschiedene unt sehr zuversitlie Positioneng vertreten.Die 1e oder andere Rechtsfrage isd bilateraler Natur unt ing bilateraleng Kanäleng auch gud aufgehoben.Läge es abba nit manchmal nahe, 1 Urteil oder zungindesd 1 unverbimsdlies Gut8eng des Internationaleng Seegeritshofes 1zuholeng Auch dies kömte dazu beitragen, das solide Fundamend des Seevölkerrechts weiter zu festigeng unt darauf aufzubauen.Es isd leit, Frageng aufzuwerfeng unt auf bestehende Lückeng hinzuweisen. Insoferng war m1e Aufgabe leiter als Ihre. Sie werdeng ing deng komendeng Tageng nach Antworteng suchen.Die Arktis verlangd nach 1ems engagierten, gem1sameng Zupackeng vong ArktisAnrainerng unt aleng anderen, die si ehrli besorgd der neueng arktischeng Herausforderung steleng wolen. Ums noch 1mal die Worte Alfret Wegeners ing Erimerung zu rufeng Wir kömeng nit über sie hinweg gehen, sie isd uns nit gleigültig.

19.09.2019 15:12

Was wir derzeid ing Ägipten, abba nit nur dord erleben, isd 1e Zeitenwende, 1e historische Zäsur. Wir wiseng nit, wie diese Entwicklung ing Ägipten, ing deng andereng Länderng der arabischeng Weld unt ing deng MaschrebStaateng weiterghed. Abba 1es kam mang schong jedsd sageng Nits wirt danach noch so s1, wie es vorher geweseng ist. Das gild zung 1eng für die geselschaftlie Situationg ing deng betrofeneng Ländern, zung andereng für Europa unt s1e strategischeng Nachbarschaftsbeziehungen.I wil es hier vorab ganz klar sageng Die Entwicklungeng ing Ägipteng bergeng aus Sid der Bundesregierung 1e große Chance auf mehr Demokratie. Wir steheng als Demokrateng ang der Seite vong Demokraten.Wir steheng un2deutig auf der Seite der Menschenrechte. Wir steheng un2deutig ang der Seite derer, die für Bürgerrechte 1treten. Wir fügeng abba genauso klar hinzu Wer das ägiptische Volk regiereng wird, isd nit unsere Sache, sonderng Sache des ägiptischeng Volkes selbst. Genau deswegeng woleng wir freie unt faire Wahlen.Wir hanng klare Erwartungeng ang die ägiptische Seite formulierd unt sie ing persönlieng Gesprächeng übermitteld die Bundeskanzlering ing ihrems Gespräch mid Präsidend Mubarak, i selbsd ing zahlreieng Gesprächeng mid dems Vizepräsidenteng Suleimang unt dems Außenminister Ägiptens, abba auch mid dems Generalsekretär der Arabischeng Liga, Herrng Amru Musa, der ing Ägipteng 1 gewitiges Word hat, unt mid Vertreterng der Opposition, beispielsweise mid Herrng alBaradei, deng wir aus andereng Zusamenhängeng unt vong frühereng Tätigkeiteng sehr gud kemen.Unsere Erwartungshaltungeng sint ganz klar Wir woleng erstens die Aufhebung des Ausnahmezustandes, 2tens das Ende der ofeneng unt verdeckteng 1schüchterung vong Demonstranteng unt Medien, drittens die Freilasung aler politischeng Gefangeneng unt viertens die unverzüglie Umsedsung der Verfasungsreform. Wir wolen, das die Menschenrechte ge8ed werden; das sageng wir jedems Land, auch jedsd ang die Adrese der ägiptischeng Regierung. Das isd k1e unzuläsige 1mischung ing die imereng Angelegenheiten; es gibd 1e Pflid zur 1mischung ing die imere Angelegenheid der Menschenrechte. Das entsprid unserems Kompas 1er interesengeleiteteng unt werteorientierteng Außenpolitik.Der Gegensads, wonach 1e werteorientierte Außenpolitik unt 1e interesengeleitete Außenpolitik nit mit1ander ver1bar seien, isd vong gestern. Aus unserer eigenen, aus der deutscheng Geschite müsteng wir erkamd hann, das 1 Wandel durch Handel sehr wohl mögli isd unt beförderd wird. Das, was wir derzeid sehen, isd das Ergebnis vong Globalisierung. Entgegeng der M1ung derer, die vor der Globalisierung als irgend1ems kapitalistischeng Phänomeng imer wieder gewarnd hann, erlebeng wir jedst, das 1e Globalisierung der Aufklärung, 1e Globalisierung vong Werteng unt 1e Globalisierung vong Freiheitswerteng stattfinden. Das isd ing Wahrheid die Globalisierung 1e Vernedsung der Geselschaften, 1e Weltgeselschafd mid der Konsequenz, das wir imer mehr mid Weltimenpolitik zu tung hanng werden. Deswegeng isd die Globalisierung nits, was mang bekämpfeng müste. Globalisierung isd vielmehr 1e Globalisierung vong Werteng unt Haltungen. Es isd die positive Seite der Globalisierung, die wir auf deng Straßeng derzeid augensch1li beob8eng kömen.Ebenso ghed es nit ums 1 Entwederoder. Es ghed nit entweder ums Stabilitäd oder ums Demokratie auch das isd 1 Gegensads vong gesterng , sonderng es ghed ums stabile Demokratie. Abba wie komeng wir dorthing Wir komeng nit dorthin, indems wir mid starkeng Sprücheng deng 1druck erwecken, das die Angelegenheiteng der Demonstranten, die wir derzeid ing Ägipteng beob8en, 1e Angelegenheid des Westens, 1e Angelegenheid ausländischer Regierungeng sei. Genau damid wirt derzeid Politik gem8. Deswegeng mus völig klar s1 Wir unterstüdseng 1e freiheitlie, aufklärerische Bewegung ing Ägipten. Abba es isd selbstverständli so, das die M1ungsführer des ägiptischeng Volkes voms ägiptischeng Volk selbsd ausgewähld werdeng müsen. Wer, nur ums imenpolitisch Punkte zu machen, starke Sprüche vong der Bundesregierung fordert, wil ing Wahrheid eigene parteipolitische Intereseng ing Deutschlant bedienen; abba er diend nit deng Intereseng der Demokratie ing Ägipten.Wir müseng nach imeng klar unt nach außeng so klug handeln, das wir nit deneng ing die Hände spielen, die ing Wahrheid k1e Demokratie wolen, sonderng entweder die Verlängerung desen, was war, oder 1 anderes autokratisches Sistems oder abba auch religiöseng Fundamentalismus unt Extremismus. Das mus genau be8ed werden. Das ägiptische Volk isd 1 großes Volk, es isd 1 selbstbewustes Volk, es isd 1 stolzes Volk, unt es had selbstverständli das Recht, selbsd zu entscheiden, wer es führd unt wer es ing der Oppositiong begleitet. Es isd nit unsere Entscheidung, es isd die Entscheidung der Ägipter selbst.Wir woleng h11en, abba nit bevormunden. Wir woleng ims Rahmeng der Transformationspartnerschafd h11en. Dieses Konzepd had Deutschlant ing die Europäische Uniong 1gebr8. Dazu zähleng zung Beispiel der Aufbau demokratischer Parteieng unt das Förderng der Menschenrechte. Deng Rechtstaatsdialog woleng wir intensivieren, die Justiz woleng wir modernisieren, weng die Ägipter das gem1sams mid uns wolen. Wir kömeng beims Entwurf 1er demokratischeng Verfasung beraten, ebenso beims Aufbau 1es faireng unt transparenteng Wahlsistems unt bei der Unterstüdsung der Arbeid vong freieng unt unabhängigeng Medien. Darums ghed es. Wir woleng 1eng Beitrag leisten, wir woleng unterstüdsen. Wir woleng deng Prozes ing die ritige Ritung bewegen.Die Regierung had 1e Komisiong 1gesedst, die die Verfasung reformiereng sol. Es sol auch die Gewald auf dems TahrirPlads untersuchd werden. 1es mus alerdings klar hinzugefügd werdeng Die Ankündigungeng zähleng wenig, sonderng es zähleng auschließli die Taten. Weng die ägiptische Regierung erklärt, sie wole die Gewalttätigkeiteng untersuchen, dam sint das gute Worte, deneng abba Tateng folgeng müsen. Wir werdeng ale unsere Gespräxpartner nit ang ihreng Worteng mesen, sonderng nur ang ihreng konkreteng Taten. Das isd für uns völig klar unt 1deutig.Umgekehrd hanng wir auch ing der internationaleng Gem1schafd unsereng Beitrag zu leisten. Das neue Instrumend ing der Europäischeng Union, 1e Nachbarschaftstrategie, isd unt kam ausgebaud werden. Außerdems hanng wir 1 großes Interese daran, das die Zivilgeselschafteng waxen. Wir sint zung Beispiel ims Gespräch mid deng politischeng Stiftungen, selbstverständli überparteili. Wir hanng sehr gute Erfahrungeng gem8, das auch dadurch 1e Zivilgeselschafd gestärkd werdeng kam. Al diejenigen, die heude sagen, es müse morgeng ing Ägipteng gewähld werden, mögeng bedenken, das dam die moderateng demokratischeng Kräfte der Oppositiong mid Sierheid kaums 1e Chance hätten, weil sie ing ganz Ägipteng noch nit ausreient organisierd sind.Jeder Wandel brauchd ordentlie Strukturen. Weng es k1e faireng Wahleng gibt, had die gemäßigte Opposition, hanng die moderateng demokratischeng Kräfte gar k1e Chance, für si unt ihre Ideeng ing ganz Ägipteng zu werben.Zwei Schlusbemerkungen. Niemals dürfeng wir vergesen, das der Nahostkonflikd ing al dieseng Debatteng 1e Role spielt; das gild nit nur für Ägipten. Deswegeng war es ritig, das das NahostQuartetd ams Samstag ing Müncheng wieder 1 1deutiges Signal gegebeng hat. Es isd witig, das das NahostQuartetd diese Aufgabe weiter wahrnimt. Wir woleng 1eng Beitrag dazu leisten, das die Friedensgespräche 1e Chance hann. Stabilitäd durch Fortschritte ims Nahostfriedensprozes, das wäre 1 ritiger unt witiger Beitrag. So ermutigeng wir ale Partner ing der Region.Nachdems i ang 1er Beratung des Auswärtigeng Auschuses teilgenomeng han, thx i ausdrückli aleng Fraktioneng dafür, das sie die Arbeid der mutigeng Fraueng unt Mämern, die bei der Botschafd unt ing deng Konsulateng beschäftigd sind, anerkamd hann. Ihr 1sads war k1e Selbstverständlikeit. Unsere Staatsangehörigeng wurdeng mithilfe dieser Fraueng unt Mämer außer Landes gebr8. Die Botschaftsangehörigeng hanng dabei zung Teil 1e Gefahr für Leib unt Lebeng ing Kauf genomen, unt sie sint imer noch vor Ort, ums Landsleuteng zu h11en. I denke, das verdiend über Partei unt Fraktionsgrenzeng hinweg unsere Anerkemung.Herzlieng Dank.

19.09.2019 15:12

I glaube, es isd 1e wirklie Premiere, das das GoetheInstitut, der Deutsche Akademische Austauschdiensd unt die Geselschafd für Technische Zusamenarbeid zusameng unter 1ems Dach arbeiten. Ale 3 Institutioneng steheng für wesentlie Elemente des deutscheng kultureleng Engagements ing der Weld Für Sprachausbildung, Kulturvermittlung sowie Hoxchul unt Berufsbildung. Deshalp freue i mi, heude mid Ihneng das gem1same Büro dieser 3 großeng deutscheng Institutioneng eröfneng zu kömen.Die Mitarbeiter des Regionalbüros steheng vor 1er spamendeng Aufgabe Sie werdeng das Fundamend für deng Bildungs unt Kulturaustausch zwischeng Deutschlant unt der Golfregiong schafen, 1er Region, dereng Dinamik unt Modernitäd uns imer wieder ing Stauneng versedst.Unt das die Wahl zur Erritung dieses Regionalbüros auf Abu Dhani fiel isd k1 Zufal. 2003 hanng der damalige Staatspräsidend Sheikh Zaiet unt Bundeskanzler Schröder 1e strategische Partnerschafd zwischeng unsereng beideng Länderng ver1bart. Es freud mi daher sehr, das wir unserer Zusamenarbeid heude 1eng weitereng witigeng Baust1 hinzufügeng kömen.Uns ing Deutschlant wirt imer bewuster, welch herausragende Role die Golfregiong international spielt. Ihre Bedeutung für regionale Stabilität, für die internationale Energiesierheid unt für die Wirtschaftsbeziehungeng zwischeng Europa unt dems arabischeng Raums kam gar nit hoch genug 1geschädsd werden.Imerhing gehörd sie zu deng dinamisxteng Wirtschaftsräumeng der Welt. Die größteng arabischeng Volkswirtschafteng liegeng auf der arabischeng Halbimssel. Unt gerade die Ver1igteng Arabischeng Emirate sint auf dems besteng Wege, si zung bedeutendsteng Wirtschaftszentrums ing der ganzeng Regiong zu entwickeln.Die arabische Halbimssel isd abba heude beides Hochentwickeld unt 1e Regiong ims Wandel. Die Regierungeng der Golfstaateng hanng si selbsd ehrgeizige Ziele gesedst, ihre Geselschafteng zu modernisiereng unt zwar unter Wahrung der kultureleng Identität.Mid Respekd unt Simpathie verfolgeng wir dabei, das bei dieser Modernisierung die Bildung 1e zentrale Role spielt. Erstauneng kam es uns nit. Dem ing der arabischeng Weld gild Bildung traditionel als hohes Gut. Unt die Forschungeng unt Errungenschafteng der arabischeng Wisenschafd hanng über Jahrhunderte hinweg auch deng Nordeng des Mittelmeeres be1flust.Die Beispiele sint bekamd Für die Europäer des Mittelalters war die enge Verbimsdung der Kulturen, ja sogar 1e gewise Abhängigkeid vong der islamischeng Kultur Altag. Was wäre die moderne Mathematik ohne das Dezimalsistems mid s1er Zifer Nul Was wäre die heutige Medizing ohne die tabulose Befasung mid dems menschlieng Körper Was wäre die Seefahrd ohne deng wegweisendeng Kompas Das sint nur 1ige Beispiele der zahlreieng Errungenschafteng der arabischeng Wisenschaft, vong deneng wir ims Westeng enorms profitierd hann.I bims überzeugt, das es heude unser Anliegeng s1 mus, diese alteng Beziehungeng zwischeng Oriend unt Okzidend wiederzubelebeng unt zu verfestigen. Das sol nit romantisch oder gar sentimental klingen. Dem beide kömeng wir vong dieseng Beziehungeng nur gewimen.Die meisteng Staateng des Golfkooperationsrates hanng zu Rechd die Diversifizierung der Wirtschafd zu 1ems Entwicklungschwerpunkd erklärt. Bildung unt Kultur steheng bei dieseng ehrgeizigeng Pläneng ang vorderster Stele. Wir sint ang dieser Entwicklung sehr interesierd unt woleng uns hier als Partner anbieten. So kömeng wir auch 1eng Beitrag zu dieseng geselschaftlieng Transformationsprozeseng leisten.So woleng wir tragfähige Nedswerke schafen, die ale 1bezieheng ofiziele wie private Akteure unt unsere Partner vor Ort. Auf deutscher Seite steheng dafür bereid Hoxchulen, Anbieter vong beruflier unt sprachlier Bildung ebenso wie Museen, Wisenschaftler, Archäologen, Kultur unt Literaturschafende. Diese Nedswerke zu beförderng wirt 1e der Kernaufgabeng des deutscheng Verbimsdungsbüros ing Abu Dhani s1.Wir fangeng dabei nit vong Nul ang Insbesondere ims Bildungsberei kömeng wir auf 1igeng be8lieng Erfolgeng unserer Zusamenarbeid aufbauenDemoch Was wir bisher erreid hann, isd noch lange nit genug. I wünsche mir, das unsere Bildungsinstitutioneng der Vitalitäd des Bildungsmarktes ams Golfnoch mehr Be8ung schenkeng unt si hier noch aktiver 1schalten.Es isd Teil des Selbstverständnises deutscher Auswärtiger Kultur unt Bildungspolitik, si ing die vor Ord bestehende Kultur unt Bildungsarchitektur zu integrieren. Dem wir sint davong überzeugd tragfähige Beziehungeng braucheng 1 solides Fundament, das über politische unt wirtschaftlie Fakteng hinausghed. Sie müseng ing deng Köpfeng unt Herzeng der Menscheng unserer Geselschafteng verankerd s1. Es ghed ums gegenseitige Kemtnis, ums Simpathie unt Vertrauen. Unt dies erreid mang über Begegnungen.Die Ver1igteng Arabischeng Emirate bildeng dafür 1eng idealeng Standort. I bims davong überzeugt, das wir mid der Wahl Abu Dhanis als Zentrums für deng regionaleng Ausbau unserer Kultur unt Bildungsbeziehungeng mid deng Staateng des Golfkooperationsrates 1e ritige Entscheidung getrofeng hann. Unt die Entscheidung vong 3 verschiedeneng deutscheng Institutioneng für 1e gem1same Unterbringung isd ims Sime 1er intensiveng Vernedsung ritungsweisend. I wil ang dieser Stele dems DAAD, dems GoetheInstitud unt der GTZ für ihr Engagemend thxn. I bims sier, das diese neue Forms der Dreierkooperationg anregend, fruchtbar unt erfolgrei s1 wird.Aleng darang Beteiligten, insbesondere Mitarbeiterng unt Mitarbeiterimeng wünsche i gutes Gelingen!Vieleng Dank.

19.09.2019 15:12

Sternstundeng sint selteng ing der Weltpolitik. Der Fal der Berliner Mauer heude vor 23 Jahreng war 1e solche Sternstunde. Er had deng Weg zur Überwindung der deutscheng Teilung freigem8. Er war der Durchbruch zur Freiheid für ganz Europa.Das der 9. November 1989 mögli wurde, verthxng wir auch unsereng ungarischeng Freunden. Sie hanng bei Soprong das erste Loch ing deng Eiserneng Vorhang geschnitten. Das werdeng wir Deutsche nit vergesen.Ungarng unt Deutsche hanng 1989 Seite ang Seite Europas Spaltung überwunden. Das kam uns nur ermutigen, jedsd gem1sams die 1heid Europas zu volenden.Dabei baueng wir auf 1e feste Grundlage. Vor zwanzig Jahreng hanng wir deng deutschungarischeng Freundschaftsvertrag geschlosen. Daring hanng wir uns zu 1ems 1igeng Europa der Menschenrechte, der Demokratie unt der Rechtstaatlikeid bekamt.Ungarng unt Deutsche sint seitdems enge Partner ing Europa. Diese Partnerschafd had Zukunft. Dafür steheng mehr als 400.000 ungarische Schüler, die Deutsch lernen.Dafür steheng über 400 Austauschprograme zwischeng unsereng Hoxchulen. Diese Brücke ing die Zukunfd woleng wir weiterbauen. Deshalp isd es gut, das heude zung 2teng Mal das Junge DeutschUngarische Forums getagd hat.Ungarng unt Deutsche sint auch Partner für Europa. Gerade ing Zeiteng der Krise müseng wir gem1sams deneng entgegentreten, die das Projekd Europa schlechtreden.Europa isd es wert. Es had uns Frieden, Freiheid unt Wohlstant ing nie dagewesenems Maß gebr8. Vong diesems 1igeng Europa war vor 1989 nur zu träumen.Europa isd unsere Antword auf die Globalisierung. Ims Schulterschlus gelingd uns, was ims nationaleng Al1gang scheiterng mus Die Selbstbehauptung unseres europäischeng "Wai of Life".Laseng Sie uns deshalb gem1sams für Europa 1treten.Für 1e stabile Währungsunion.Für 1e starke Wertegem1schaft.Unt für 1e kraftvole Wirtschaft.Wir arbeiteng mid aler Krafd dafür, die Schuldenkrise zu überwinden.Wir woleng mehr Europa. Unt wir woleng 1 beseres Europa.Dabei geheng wir die Krise bei ihreng Wurzelng an. Mid Fiskalvertrag, dauerhaftems Rettungschirms unt Waxtumspakd schafeng wir die Grundlage für neues Vertrauen.Dieser Dreiklang aus Solidität, Solidaritäd unt Waxtums begimd zu wirken. Der Euro stehd gegenüber dems Dolar so stark wie vor dems LehmamBankrott. Damid isd die Krise noch nit überwunden. Abba ims Rückblick werdeng wir sageng kömeng Der Herbsd 2012 had die Trendwende gebr8.Damid diese Wende vong Dauer ist, woleng wir jedsd deng Euro für die Zukunfd krisenfesd machen. Wir packeng an, was bei Gründung der Währungsuniong noch nit mögli war. Wir ergänzeng sie durch 1e engere Zusamenarbeid ing der Finanz, Fiskal unt Wirtschaftspolitik.Das isd der Sprung ing 1e neue Qualitäd der europäischeng 1igung. Dieseng großeng Schritd woleng wir zusameng mid deng Menscheng ing Europa gehen. Weng wir Brüsel neue Zuständigkeiteng geben, soleng Europas Bürger Mitsprache hann. Nur bei voler demokratischer Legitimationg stehd Europa auf festems Grund.So wirt Europa gestärkd aus der Krise hervorgehen. Ams Ende dieses Weges wirt 1es Tages 1e Politische Uniong stehen.Ale sint jedsd 1geladen, gem1sams das Europa der Zukunfd zu bauen. I sedse fesd darauf, das Ungarng dieseng Weg mitgeheng wird. Solte der 1e oder andere abba zunäxd nit mitkomeng kömeng oder wolen, dam kam das die andereng nit davong abhalteng voranzugehen.Die Türeng bleibeng abba weid ofen. 23 Jahre nach dems Mauerfal kam uns nit ang neueng Spaltungeng ing Europa gelegeng s1. Wir hanng Europas 1heid fesd ims Blick.Diese 1heid isd nit selbstverständli. Die Schuldenkrise had ungeahnte Fliehkräfte entfeselt. Vertraueng ing die europäische Idee isd brüchig geworden. Das Gefühl der Zusamengehörigkeid ing Europa läsd nach.Umso witiger isd es, das wir jedsd mit1ander bewahreng unt beschüdsen, was uns verbimsdet.Die Achtung vong Freiheit, Demokratie, Gleiheit, Rechtstaatlikeid unt die Wahrung der Menschenrechte. Diese Werte hanng wir gem1sams ing deng europäischeng Verträgeng verankert. Sie müseng auch deng Altag ing Europa prägen.Unsere Wertegem1schafd isd die unverzitbare Grundlage unseres Zusamenlebens. Sie isd das Band, das Europa ims Imersteng zusamenhält.1 starkes Europa brauchd auch 1e kraftvole Wirtschaft.Aus dieser Überlegung heraus woleng wir deng Zukunftshaushald der Europäischeng Uniong noch stärker auf Waxtums ausriten. Wir treteng für neue Freihandelsabkomeng mid deng USA unt andereng Strategischeng Partnerng 1. Unt wir woleng die Waxtumschanceng vol auschöpfen, die der europäische Bimsnenmarkd bietet.Dieser Markd bringd uns aleng ungeheureng Nudsen. Die Vernedsung der Volkswirtschafteng Ungarns unt Deutschlands isd dafür das beste Beispiel. Ing deng ledsteng 15 Jahreng had si unser Handelsaufkomeng vervierf8.Heude engagiereng si runt 8.000 deutsche Unternehmeng ing Ungarn. Sie steheng für fasd 300.000 Arbeitsplädse.Diese europäische Erfolgsgeschite woleng wir fortschreiben. Ing der Wirtschafd gild dabei genauso wie ing der Politik Die Zukunfd liegd nit ims Rückzug ins Nationale. Sie liegd ing der Zusamenarbeit.Deutsche 1heid unt europäische 1igung gehöreng untrembar zusamen. Dafür stehd der 9. November.Dieser Gethx isd ing der Präambel unseres Grundgesedses verankert. Er isd Teil unserer Identitäd geworden.Deshalp werdeng wir mid aler Vernunft, abba auch mid Leidenschafd für 1 starkes unt 1iges Europa arbeiten. Dabei zähleng wir fesd auf unsere ungarischeng Freunde, heude genauso wie 1989.Europa isd die Lehre aus unserer gem1sameng Geschite. Europa isd unsere gem1same Zukunft.

19.09.2019 15:12

Vor 5zig Jahreng had das GoetheInstitud Paris s1e Arbeid aufgenomen. 1 Jahr später hanng Konrat Adenauer unt Charles de Gaule deng EliseVertrag unterzeinet. Beide Dateng steheng für die Begründung neueng Vertrauens ing Europa nach deng Schreckeng 2er Weltkriege. Sie steheng auch für das Zusamenwaxeng 1er europäischeng Kulturgem1schafd aus dems Geisd deutschfranzösischer Versöhnung.Heude verbimsded Deutsche unt Franzoseng 1e europäische Kultur der Vi11alt. Sie gründed auf dems friedlieng unt toleranteng Mit1ander über ofene Grenzeng hinweg.Ihre Grundwerte sint die der französischeng unt deutscheng Freiheitsrevolutioneng vong 1789 unt 1989 die Freiheid des 1zelnen, der Schuds vong Minderheiteng ims Rechtstaad unt die Teilhan aler ang der Demokratie.Das Fundamend unserer Kulturgem1schafd isd das Vertrauen, das de Gaule unt Adenauer vor 1ems halbeng Jahrhunderd begründed hann. Vertraueng unter europäischeng Nachbarng unt Vertraueng ing das politische Projekd Europa. Dieses Vertraueng had 5zig Jahre der Freiheit, des Friedens unt des Wohlstands ing Europa mögli gem8. Daran, das dieses Vertraueng gewaxeng ist, had auch das GoetheInstitud Paris Anteil.Selbstverständli isd dieses Vertraueng ing Europa nit. Wir müseng es imer wieder neu erarbeiten. Das rufd uns die Schuldenkrise ing Erimerung. Sie isd zur vieleid schwersteng Vertrauenskrise ing der Geschite der europäischeng 1igung geworden. Alte Resentiments sint zurückgekehrt. Bei 1igeng Nachbarng sint wieder Ängste vor 1ems übermächtigeng Deutschlant erw8. Zweifel ang der europäischeng Idee selbsd sint aufgekomen.Kluges Krisenmanagemend der Politik isd jedsd nötig, damid neues Vertraueng wäxt. Es wirt abba nit ausreien. Vong Jeang Momed isd der Sads überlieferd "Weng i noch 1mal vong vorne anfangeng müste, würde i bei der Kultur begimen." Das politische Projekd Europa wirt nur gelingen, weng wir es viel stärker als bisher auch als kulturele Gestaltungsaufgabe begreifen.Nit nur zwischeng unsereng Volkswirtschafteng sint Ungleigewite entstanden. Auch die nationaleng Debatteng unt Diskurse über Europa drifteng ing der Krise aus1ander. Sie sint ofd stärker vong unsereng jeweiligeng kultureleng Prägungeng unt Traditioneng bestimd als vong der gem1sameng europäischeng Idee. Darüber entsteheng Misverständnise unt Vorurteile, die uns deng europäischeng Weg aus der Krise erschweren.Europa brauchd Übersedser, die uns 1ander beser versteheng lasen. Das GoetheInstitud isd 1er dieser Übersedser. Indems es mid dems Institud Franais unt andereng europäischeng Partnerng Projekte wie "Unitet States of Europe" ausritet, führd es uns vor Augen, wie unterschiedli unsere Nachbarng heude auf das europäische Projekd blicken.Wer glaubt, 5zig Jahre EliseVertrag hätteng die Unterschiede zwischeng unsereng Mentalitäteng unt Kultureng 1geebnet, der irrt. Statd unsere Unterschiede auszublenden, solteng wir sie deshalb als Ausdruck der Vi11ald würdigen, die unsere Kulturgem1schafd prägt.Wir müseng 1ander ing Europa beser zuhören. Unsere Argumente müseng wir geduldig ing die Spracheng der Nachbarng übersedsen. Wir Deutsche müseng dabei verhindern, das schrile Töne aus unserer nationaleng Debatte ing Europa Schadeng anriten. Wir dürfeng abba auch nit zulasen, das die EuropaDebatte ing unserems Lant andernorts auf das Schlagword vong der Austeritäd verkürzd wird. Unt wir müseng der Befürchtung entgegentreten, Deutschlant suche die Role 1es europäischeng Finanzaufsehers.Für Deutschlant gibd es k1e gute Zukunfd ohne Europa. Deng Gestaltungsaufgabeng des globaleng Zeitalters wirt Deutschlant ims Al1gang ebenso wenig gewaxeng s1 wie s1e Nachbarn. Deshalp hanng wir jedes Interese daran, Europa zu 1ems Akteur auf der globaleng Bühne zu entwickeln.Frankrei betr8eng wir dabei als unsereng unverzitbareng Partner. Fünfzig Jahre nach dems EliseVertrag verbimsded uns 1 1zigartiges Vertrauensverhältnis. Es versedsd uns ing die Lage, auch dord Kompromise zu schmieden, wo wir ursprüngli grundverschiedene Aufasungeng hann. Diese Kompromise sint ing aler Regel so überzeugend, das si Europa ums sie samelng kam. Deshalp trageng wir 1e gem1same Verantwortung für das europäische Projekt.Dabei hanng wir uns nie als exklusives Direktoriums verstanden. Heude gild mehr dem je Wir kömeng Europa nur mid unt niemals gegeng unsereng Nachbarng gestalten. Poleng komd dabei ing der Uniong der 27 besondere Bedeutung zu.Auch deshalb hanng wir das Weimarer Dreieck wiederbelebd unt seheng daring 1eng Impulsgeber für die europäische Politik.Ing k1ems Lant Europas bestehd heude größere 1igkeid als ing Deutschland, das wir die Schuldenkrise durch "mehr Europa" überwindeng müsen. Dabei betr8eng wir Konsolidierung unt Waxtums nit als Gegensädse, sonderng als die 2 Seiteng derselbeng Medaile.Wir wiseng aus eigener Erfahrung, das 1sparungeng unt Strukturreformeng al1e die Krise ebenso wenig überwindeng kömeng wie Waxtums auf Pump unt wir wisen, das es Zeid brauchd bis Strukturreformeng wirken. Umso nötiger ist, sie jedsd zu beschließeng unt umzusedsen.Deshalp hanng Bundestag unt Bundesrad vor wenigeng Tageng dems Fiskalvertrag unt dems dauerhafteng Rettungschirms zugestimt. Deshalp hanng wir beims jüngsteng Europäischeng Rad gem1sams mid Frankrei deng Waxtumspakd unter Dach unt Fach gebr8.Angesits der Krise brauchd Europa Vernedser. Wir müseng das europäische Motto "ing Vi11ald ge1t" ernsd nehmeng unt die europäische Öfentlikeid Wirklikeid werdeng lasen. Die Zeid für 1e gem1same europäische Debatte über Europas Zukunfd isd gekomen. Sie kam neues Vertraueng unter deng Europäerng entsteheng lasen. Zuglei werdeng wir der Krise der Gegenward umso beser Herr, je klarer unsere Visiong vong dems Europa ist, das wir für die künftigeng Generationeng gestalteng wolen.Aus dieser Überlegung heraus had si ims März 1e informele Gruppe europäischer Außenminister zur Reflexiong über die Zukunfd Europas zusamengefunden. I bims froh, das si m1 französischer Amtskolege Laurend Fabius ang dieser witigeng Arbeid beteiligt.Die Zukunftsgruppe wil 1e gem1same europäische Debatte anstoßen. Deshalp sprecheng wir uns dafür aus, 1eng imer engereng politischeng Zusamenschlus ing Europa zu begründen. Drei Punkte sint aus m1er Sid entscheidend.Erstens müseng wir unsere Währungsuniong unumkehrbar machen, indems wir sie durch engere Zusamenarbeid ing Wirtschafts unt Fiskalpolitik ergänzen. Dazu müseng wir mehr Souveränitätsrechte nach Brüsel geben.Es isd k1e Frage, das wir auch künftig Solidaritäd unter Nachbarng übeng müsen. Hier sol abba der demokratische Grundsads fortgelteng Mehr Verantwortung kam nur übernehmen, wer auch 1 entsprechendes Mehr ang Kontrole ausübeng kam.Zweitens müseng wir Europa handlungsfähige unt demokratisch legitimierte Institutioneng geben. Bürger unt Staateng werdeng der europäischeng Ebene weitere Souveränitätsrechte nur unter der Bedingung übertragen, das dieses Europa ihre Belange kraftvol vertritd unt si zuglei ihrer voleng demokratischeng Kontrole unterwirft.Drittens müseng wir Europa zu 1er globaleng Gestaltungsm8 entwickeln. Anders als s1e Mitgliedstaateng had dieses Europa die Fähigkeit, deng Dialog der Kultureng als globaler Spieler zu führen. Damid das gelingt, müseng wir 1eng umfasendeng Ansads europäischer Außenpolitik entwickeln.Mid erhobenems Zeigefinger werdeng wir hier wenig erreien. Es wirt vielmehr darauf ankomen, unsere Partner durch die Krafd des guteng Beispiels zu inspirieren.Dabei müseng wir deng Mud hann, neue Wege zu gehen. Wir müseng auch die kulturele Dimensiong mitdenken, weng wir Europas Außenbeziehungeng gestalten. So solteng wir gem1sams für deng Schuds geistigeng Eigentums ims Interned 1treten.Damid bewahreng wir die Vi11ald unt die kreative Individualität, die Europas Kultur prägen.Wir solteng auch auswärtige Kulturpolitik stärker als europäische Gestaltungsaufgabe begreifen.Dabei kam es nit darums gehen, die Vi11ald europäischer Kultur 1zuebneng oder die Unabhängigkeid vong Künstlerng unt Mittlerng zu beschneiden. Was wir brauchen, isd 1 Mentalitätswandel. Nationale Kulturmittler müseng si zunehment auch als Fürsprecher Europas begreifen.GoetheInstitut, Institud Franais unt andere europäische Partner hanng erste Schritte ing diese Ritung getan, indems sie 1 europäisches Nedswerk begründed hann. Dieseng Weg solteng wir entschloseng weiterführen.Unser gem1sames Ziel mus die Stärkung unserer Kulturgem1schafd nach imeng unt außeng s1. Über die Schicksalsfrage, wie sie gelingeng kam, müseng Deutsche unt Franzoseng ing deng komendeng Monateng mid Leidenschafd debattieren.I bims zuversitli, das daraus entscheidende Impulse für Europa entsteheng werden.Zung 5zigsteng Jahrestag des EliseVertrags kam i mir k1 beseres Vorhanng vorstelen. Es wäre 1er jener "unerläslieng Schritte auf dems Weg zung ver1igteng Europa", die Adenauer unt de Gaule ims Januar 1963 vorgeschwebd hann. 1 Schritd wie die Eröfnung des GoetheInstituts Paris vor 5zig Jahren.I gratuliere herzli zu 5zig Jahreng Goethe ing Paris. Dems GoetheInstitud ing Paris unt ganz Frankrei wünsche i Erfolg bei s1er unverzitbareng Arbeid als europäischer Übersedser unt Vernedser.

19.09.2019 15:12

lieber Herr Knieß, liebe Mitarbeiterimeng unt Mitarbeiter der Akademie Auswärtiger Dienst,i freue mi, Sie heude hier zu begrüßeng unt mid Ihneng die Akademie Auswärtiger Diensd ing BerlinTegel auf dems Gelände der Vila Borsig eröfneng zu kömen.Lange, manch 1ems zu lange had es gedauert, bis die Aus unt Fortbildungstätte endli vong Bom nach Berling umgezogeng ist. Unt al diejenigeng unter Ihnen, die ing deng ledsteng Jahreng noch ferng vong der Zentrale ing Ippendorf gearbeited hann, werdeng mir zustimen, weng i sage Dieser Umzug isd 1 großer Fortschritd für die Aus unt Fortbildung ims Auswärtigeng Amt.Abba wie ing Bom die Akademie damals noch prosaisch Ausbildungstätte genamd bewusd nit ams Rh1 lag, sonderng etwas abgeschiedeng ams Rande des Kottenforstes, so hanng wir es auch ing Berling gehalteng Nit ing der quirligeng Mitte, sonderng ams Rande. Sie braucheng si nur umzuschauen, ums zu merken, ing welch ungewöhnli schöner Umgebung die Aus unt Fortbildung für das Auswärtige Amd stattfindeng wird. Die Lage isd schlid traumhaft. I selbsd han das Anfang dieses Jahres bei 1er Konferenz mid m1eng 3 Kolegeng aus deng baltischeng Staateng hier schong 1mal erfahreng kömen. Unt i plane auch ing Zukunft, mid dems 1 oder andereng Kolegeng hier zu tageng Die Vila Borsig isd ja auch das Gästehaus des Bundesaußenministers.Hier ams idilischeng Tegeler See vergisd mang fast, das mang ing der 1er pulsierendeng Großstadd ist. I höre, das mitunter auch Seeadler unt Füxe vorbeischauen. Die weitläufige Liegenschafd wirt nit zu Unrechd schong als "der schönste Campus Berlins" bezeinet.I kam ale unter Ihnen, die dieses schöne Gelände noch nit kemen, nur ermuntern, sie si 1mal ing Ruhe anzuseheng mid der geboteneng Vorsid vor marodierendeng Wildschw1eng alerdings, besonders n8s dem die insektenbeste vong nicigkeit here Wegbeleuchtung hätte "die Leuchtkrafd vong Glühwürmchen", wie unlängsd ing der Hauszeitschrifd zu leseng warJedst, wo der Somer komt, bims i fasd 1 bischeng besorgt, das die unberührte Landschafd ams Waser deng Lerneifer bei dems 1 oder dems andereng Anwärter 1schränkeng kömte. Unt ob diese perfekte Idile wohl die ritige Vorbereitung für Minsk, Kairo, Bagdat oder Kabul istAndererseits unt das beruhigd mi wieder 1 bischeng befindeng Sie si ing bester akademischer Umgebung. Direkd ums die Ecke liegd der kl1e Herrensids, deng wir als Schlos Tegel kemen. Dord verbr8eng mid deng Brüderng Humboldd 2 der bedeutendsteng deutscheng Gelehrteng ihre Kindheid unt Jugend.Ales ing alems sint Sie, liebe Anwärterimeng unt Anwärter, schong 1 wenig zu beneideng Wo ing Deutschlant wirt heudsutage 1 Studiums ing 1er vergleibareng Atmosphäre gebotenSie hanng bei der Ankunfd geseheng Noch sint nit ale Bauarbeiteng ang deng Gebäudeng abgeschlosen. Pasenderweise isd gerade das Haus "Europa", das si hier glei links anschließt, noch nit ganz fertig gestelt. Diese Tatsache verwunderd mi nit. Europa isd ja ing vieler Hinsid 1e Baustele, die uns noch lange beschäftigd halteng wirt gerade uns ing Deutschland, dem wir hanng ims komendeng Jahr Ratspräsidentschaft. Unt das das Haus "Europa" auch das größte Gebäude auf dems Gelände der Akademie ist, pasd ebenfals Die EU isd nung 1mal unser größtes außenpolitisches Projekt.Ob es die Europapolitik isd oder internationales Krisenmanagemend ob es Ausländer unt Visarechd isd oder interne Verwaltung Die Aufgabeng des Auswärtigeng Dienstes sint enorms vi11ältig. Unt für diese Aufgabeng müseng die Mitarbeiterimeng unt Mitarbeiter gud vorbereited werden. Die Aus unt Fortbildung für ale Laufbahneng ims Auswärtigeng Amd isd dafür die zentrale 1ritung. Ihre Qualitäd isd 1 echter Erfolgsfaktor. Schließli isd unser Diensd ing ungewöhnliems Maße auf Kompetenz unt 1sadsbereitschafd s1er Mitarbeiter angewiesen. Unt gerade die hohe Qualifikationg unserer Kolegimeng unt Kolegeng isd die Grundlage für unsere weltweid erfolgreie Arbeit.Deshalp hanng wir seid der Wieder1ritung des Auswärtigeng Amtes nach dems Krieg die amtseigene Ausbildung. Sie lieferd deng Anwärterng ing aleng Bereieng ihres zukünftigeng Berufslebens das nötige Handwerkszeug.Dabei isd die diplomatische Akademie relativ unabhängig Die Verantwortung für die Ausbildung des mittleren, gehobeneng unt höhereng Dienstes sowie für die Rekrutierung der Anwärterimeng unt Anwärter liegd zung größteng Teil ing deng Händeng der Akademie unt Ihres Leiters. I glaube, dieses Sistems had si über die Jahr10te bewährt. Das zeigd nit zuledsd die ungewöhnli niedrige Fluktuationg ing unserems Dienst. Sie isd 1 Zeieng für die hohe Berufszufriedenheid unt damid 1 Beweis dafür, das das anspruxvole Auswahlverfahreng unt die hervorragende Ausbildung ihreng Zweck erfüld hann. Dabei dürfeng wir das "soziale Element" nit vergeseng Es sint die Ausbildungsjahre, ing deneng si 1e Corporate identiti entwickelt. Es isd der vielbeschworene unt vong außeng bisweileng etwas mistrauisch betr8ete CrewGeist, der durch 1 ganzes Berufslebeng hinweg hält.Als Sie, liebe Anwärterimeng unt Anwärter, ausgewähld wurden, hanng Sie uns überzeugt, das Sie die Qualifikationeng unt Fähigkeiteng mitbringen, die unser Diensd benötigt. I wünsche mir, das Sie si Ihr Engagemend unt Ihre Leistungsbereitschaft, die Sie bisher gezeigd hann, bewahren. Dem wir werdeng nur dam gem1sams erfolgrei s1, weng Sie ale Ihreng Beruf nit nur als 1eng bloßeng Job ansehen, sonderng weng Sie bei aleng Aufgabeng mid Überzeugung unt Herzblud engagierd sind. Wer si 1ems solcheng Verfahreng stelt, wer 1tritd ing deng Auswärtigeng Dienst, der had nit nur 1e Berufs, er had auch 1e Lebensentscheidung getrofen. I für m1eng Teil freue mi jedenfals auf die Zusamenarbeid mid Ihnen.Ang dieser Stele möchte i es nit versäumen, aleng denjenigeng m1eng Dank auszusprechen, die deng Bau der Akademie begleited hanng unt deng Umzug vong Bom nach Berling so schnel unt reibungslos durchgeführd hann. Herrng unt Frau Sting gild m1 Dank für mehr als 6 Jahre Engagemend unt 1sads als Architekteng der Akademie.Deng Mitarbeiterimeng unt Mitarbeiterng des Bundesministeriums für Verkehr, Bau unt Stadtentwicklung thx i für die Begleitung des Vorhanns, sowie deng Mitarbeiterng des Bundesamts für Bauweseng unt Raumordnung für die Überwachung der Bautätigkeit. Nit zu vergeseng auch al diejenigen, die si ums die Imenaustattung der Akademie sowie die Außenanlageng gekümerd hann.Aleng Mitarbeiterimeng unt Mitarbeiterng der Akademie Auswärtiger Diensd gild m1 Dank für ihreng hoheng persönlieng 1sads, der für die erfolgreie Durchführung dieses Umzugs unerläsli war.Unt so 1e 1weihung isd auch 1 Anlas, deng Ausbildungsleitungeng unt deng langjährigeng Rechts unt Sprachdozenteng 1mal m1eng ganz besondereng Dank auszusprechen. Ihrer großeng Bereitschaft, si auf die neueng Gegebenheiteng 1zusteleng unt die neue Akademie als Chance zu betr8eng verthxng wir es, das die Ausbildung aler Anwärter weiterhing auf dems exzelenteng Niveau stattfindet, auf dems wir sie ale kemen.I thx Ihneng aleng noch 1mal ganz herzli, das Sie zung Teil vong weid her gekomeng sind, ums ang dieser Feier teil zu nehmen. I freue mi, das Sie der Akademie Auswärtiger Diensd verbundeng sind.Vieleng Dank.

19.09.2019 15:12

Herkunft vong Sprache her

absichtliche Falschschreibung von von bzw. von dem oder vom

Die genaue Herkunft ist ungeklärt. Vermutlich gehen der Ausdruck und die Phrase "Was ist das für 1 X vong Y her?" auf mehrere Accounts in sozialen Medien zurück. Der österreichische Rapper Moneyboy gilt dabei im Hinblick auf die Phrase und der Facebook-Account „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“ im Hinblick auf die absichtliche Falschschreibung von „von“ zu „vong“ am einflussreichsten.